Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Sonntag, 19. Juli 2009

Doch kein harakiri


Es hat mir keine Ruhe gelassen, dieses Kleid, nun habe ich doch die Rüschen, von denen ich erst geglaubt habe, sie wären too much, angenäht und ich finde es besser. Ich glaube es darf leben, mein Kleid, auch wenn es mich nicht gerade schlank macht.
Das wollte ich nur noch schnell zeigen, jetzt bin ich aber endgültig weg, versprochen.

Freitag, 17. Juli 2009

Arigato und sayonara



Da stehe ich in meinem neuen japanischen Kleidchen und überreich allen, die mir immer wieder Kommentare schreiben einen virtuellen Dankeschön-Blumenstrauss.
Kommentare sind mir wichtig, sie geben mir schlicht und einfach das Gefühl nicht ins Leere oder gegen eine Wand zu schreiben. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung.

Das Kleidchen? Hmm, ich weiss nicht so recht, es ist ohne Zweifel sehr bequem, aber ich finde es doch etwas gar unvorteilhaft, um es mal nett auszudrücken. Ich bin ja schon keine zierliche Japanerin, aber das Kleid macht mich jetzt doch etwas ratlos.



Mein Blog macht Ferien, ein paar Wochen werdet ihr nun nichts mehr von mir lesen.
So Verschnaufpausen tun ja beiden Seiten, der Schreiberin und den LeserInnen, gut und beugen Ermüdungserscheinungen vor.
Hoffentlich lesen wir uns in Alter frische, gesund und munter wieder!
Eine wunderschöne Zeit wünscht euch, Allerleirauh in schwarz-weiss

Donnerstag, 16. Juli 2009

Wenn die Tochter...


...als Floristin schnuppert, hat auch die Mutter etwas davon.

Mittwoch, 15. Juli 2009

5. Kreativtag - Sweet nothings

süsses nichtstun

auf hartem stein

das rascheln der blätter
zarter moosduft
grün in den augen
walderdbeeren im mund

träume im herzen

sein im süssen sinn
sinn im süssen sein





Noch mehr sweet nothings gibt es bei Seelenruhig.
Liebe Ellen, vielen Dank für das Organisieren!

Die Puppe ist aus einem meiner Theaterstücken.

Dienstag, 14. Juli 2009

Französinnen nähen japanisch!


Sie sind uns modemässig einfach immer einen paar Nähte voraus.

Montag, 13. Juli 2009

Vom grünen Mäntelchen



Es ist Mode, sich umweltbewusst zu geben.
Für mich ist es keine Mode, es ist Alltag. Biologische Lebensmittel kaufen, das Auto, wenn immer es geht, stehen lassen, nicht fliegen, schon vor 18 Jahren habe ich meine Kinder in Stoffwindeln gewickelt, war eine der ersten, die einen Veloanhänger benutzt hatte (was war ich für eine Attraktion damals), ich lebe in einem baubiologiesche Minergiehaus. Das alles ist keine Verzicht für mich, es ist Lebensqualität, mir ist auch klar, das es auch Luxus ist, den ich sehr schätze.
Für den Zustand unsere Erde ist meine Lebensweise ein Tropfen auf den heissen Stein.
Manchmal möchte ich einfach nur den Kopf in den Sand stecken, wenn ich Berichte lese, über unseren geschundenen Planeten. Und in gewieser Weise tue ich das auch, es wäre sonst nicht zum Aushalten.
Wir sind alle verantwortlich für das was geschieht, auch ich könnte noch viel mehr tun. Wenn wir alle noch bewusster Leben, vielleicht hat die Erde dann eine Chance, vielleicht...



Der Mantel ist aus meinem Japanbuch, Glück gehabt, dass mir die grösste Grösse passt.
Ich habe noch Taschen auf genäht, weil ein Mantel ohne Taschen, geht für mich nicht, wo soll ich denn sonst mit meinen Händen hin.

Ach ja, und ich bügle nicht, um die Erderwärmung nicht noch mehr anzuheizen. (o;

Sonntag, 12. Juli 2009

Ich will doch nur spielen!



In der Welpenspielgruppe hatte eine Frau so ein Teil dabei.



Einfach durch eine Waschmitteldosierkugel eine Loch bohren, Schnur durchziehen, zwei Knoten machen, fertig ist ein tolles, billiges Hundespielzeug und das Spiel kann los gehen.

Freitag, 10. Juli 2009

Männern und Hunden soll man nicht nach laufen (o;


Kaya lernt so was von schnell, da waren meine beiden Labis wirklich schwer erziehbare Jungs dagegen.
Immer wieder staune ich, was er alles schon kann und wie angenehm, das Zusammen leben mit ihm ist.
Etwas was ich mir im Umgang mit meinen Welpen verinnerlicht habe ist, ihnen niemals hinter her zu rennen. Sie haben zwar die kürzeren Bein, dafür aber vier davon und das gibt ihnen einen entscheiden Vorteil. Wenn mein Hund zu mir kommen soll, locke ich ihn, hilft das nichts dann laufe ich einfach in die entgegengesetzte Richtung davon, das hilft immer.
Vielleicht sollte wir uns das auch bei anderen Dingen zu eigen machen, sich bemühen ist wichtig, wenn das aber keine Früchte trägt, einfach einen anderen Weg einschlagen und wer weiss, vielleicht fällt uns dann der Apfel von alleine in den Schoss.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Muss eine Neue her?


Glücklich war ich noch nie mit den Knopflochnähkünsten meiner Brother, doch was sie sich jetzt leistet, dass treibt mich fast in den Wahnsinn. Hosenbünde mochte sie noch nie, aber jetzt schafft sie es nicht einmal mehr, auf zweilagigem Stoff etwas zu nähen, was man mit einigem guten Willen als Knopfloch bezeichnen könnte.
Wer von euch hat eine Maschine, die in allen Lebenslagen schöne Knopflöcher nähen kann?
Ich bin dankbar um jeden Tipp.

Sonntag, 5. Juli 2009

Sauberkeitserziehung


Achtung, diese Post ist nur von Interesse für Menschen, die sich irgendwann einmal einen Welpen ins Haus holen wollen.
Die Hinterlassenschaften von Hunden sind zu Recht ein grosses Ärgernis, wenn sie von den Hundehaltern einfach liegengelassen werden.
Ein Blindenführhund lernt sich auf ein Hörzeichen hin, "Stacca" heisst es, zu versäubern.
Ich bringe das Kaya auch bei, jedes mal wenn er sein Geschäft verrichten soll, sage ich "Stacca" und lobe ihn dann mit einem "Brava Stacca". Er darf sich auch nur an der Leine versäubern und erst danach darf er frei herumlaufen.
Dieses Ritual funktioniert schon ganz wunderbar, ich muss nicht in der Wiese nach Hundehaufen suchen und ich muss mit ihm auch keinen langen Abendspaziergang machen, weil sich das Ganze innert Minuten erledigt hat.
Sch..... auf Befehl, ja, das können Hunde mit etwas Geduld und Konsequenz lernen und das erleichter das Zusammenleben mit dem Hund doch sehr.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Guzuu? Grüezi, Guzuu!

Schön, die Schweiz hat jetzt auch ein Art Dawanda. Der virtuelle Shop für SelbermacherInnen heisst guzuu.



Und ich bin dabei. Du auch?

Mittwoch, 1. Juli 2009

Pina Bausch


Gesichter können mich sehr faszinieren. Seelische Tiefe, Menschlichkeit, Liebe, Verbitterung, Leid, Glück, all das und noch viel mehr kann das menschliche Antlitz wiederspiegeln.
Photographien von Pina Bausch gehören für mich zu den Bildern, die mich in den Bann ziehen.
Sie strahlen für mich eine zerbrechliche Stärke aus, ein wunderschönes Gesicht.
Vor bald 20 Jahren durfte ich einmal eine ihrer legendären Tanztheater in Wuppertal besuchen, ich habe es nie vergessen.
"Mich interessiert nicht, wie sich die Menschen bewegen, sondern was sie bewegt." P.Bausch



Eine grosse Künstlerin ist gestorben.