Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Donnerstag, 28. Januar 2010

Danke

Früher wäre ich am liebsten im Fussboden versunken, wenn ich in einem Gespräch in Tränen ausbrach. Die Zeiten sind vorbei, ich kann meine Tränen nicht stoppen und will es auch gar nicht mehr.
Viel geweint habe ich in den letzten Tagen, beim Lesen eurer Kommentare, im Gespräch mit Freundinnen, einfach für mich allein.
Ich schäme mich nicht mehr meiner Tränen. Tränen sind für mich Ausdruck des tiefsten, verletzlichsten Menschseins. Liebe in salziger, flüssiger Form.
Ich danke euch allen, dass ich diese Tränen weinen durfte, denn durch sie sind meine Flügel ein gutes Stück grösser geworden. Getragen, durch menschliche Anteilnahme, fliegte es sich schöner durch die Lüfte des Lichts und der Dunkelheit.



Liebe Bettina, sie sind wunderschön und eine grosse Freude, 1000 Dank!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Abtauchen in die bunte Welt der Phantasie...



... das würde man gerne, wenn der Welt der Realität eine graue, nebelverhangene Landschaft ist, die den klaren Blick auf die Dinge noch nicht zulässt.
Ein Stück weit kann ich das auch, in dem ich mich festhalte an einem Stück Faden, der zum wärmenden Dornröschenschal wird, an der Reibung von Wolle, die sich in fröhlichen Seepferdchen verwandeln.



Damit man seiner Phantasie freien Lauf lassen kann, ist handwerkliches Wissen notwendig.
Eine schöne Möglichkeit viel dazuzulernen bietet Corinna mit ihrem Onlinekurs. Schritt für Schritt dürfen die Teilnehmerinnen Corinna dabei auf den geheimen, verschlungen Trampelpfad in ihr phantastisches Zauberreich begleiten. Also schnell die Wanderschuhe anziehen und sich anmelden, es lohnt sich bestimmt.

Samstag, 23. Januar 2010

Den Faden wieder aufnehmen

In jedem Leben gibt es wohl etwas, dass immer wieder über alle Massen schwer ist.
Etwas, was uns immer wieder bewusst macht, wie dünn das Eis ist über das wir gehen.
Dieses Etwas in meinem Leben ist mein Sohn.
Er, der mit einem schweren Rucksack in diese Welt hineingeboren wurde und doch von Anfang an ein grosser Kämpfer war.
Er, der immer wieder stolpert und doch immer wieder die Kraft hat weiter zu gehen.
Er, der immer wieder auf Unverständnis stösst und doch sein Lächeln nie verloren hat.
Er, der immer wieder in Situationen kommt, die mutlos machen und die er mit grosser innerer Kraft hinter sich bringen muss.


Nun hat er sich einmal mehr schmerzhaft an der Spindel gestochen, vor der ich ihn so gerne beschützen würden und wieder ist nicht gewiss, wohin der Weg ihn führt.
Aber ich durfte staunend erleben, wie mein Sohn mit einer sehr schwierigen Situation, in die er sich gebracht hat, umgegangen ist und das gibt mir Zuversicht, dass er seinen Weg finden wird.


Begleitet hat mich in den letzten Tagen ein Strickarbeit im Dornröschenmuster in der Farbe der Hoffnung.



Den Lebensfaden immer wieder geduldig zu entwirren, so das am Schluss ein Muster entstehen kann, dass ist vielleicht unsere lebenslange Aufgabe.
Und vor allem keine Angst zu haben vor Dornenhecken, denn wer sich durch den Schmerz kämpft, der hat die Chance die Prinzessin in sich wach zu küssen.



Danke, euch allen, die mir Worten der Anteilnahme geschickt haben.

Sonntag, 17. Januar 2010

Ein Herz mit Flügeln

Ein Siebensiech ist in meinen Augen ein Mensch, der zu erstaunlichen Leistungen fähig ist. Ihm gelingen Sachen, die andere Menschen gar nicht erst in Erwägung ziehen, zu tun.



Das Leben zwingt uns manchmal dazu, durch Dinge hindurch zu gehen, vor denen man am liebsten davon rennen würde. Dann brauchen wir Mut, Kraft und den Glauben daran, dass es gut kommt. Man braucht ein grosses Herz mit Flügel, dass uns hilft die Probleme zu lösen.
Ich denke ein Siebensiech kann das, durch die Lüfte fliegen mit der Kraft seines Herzens.
Ich hoffe, dass jeder von uns einen kleinen Siebensiech in sich trägt, der da ist, wenn wir ihn am nötigsten brauchen.
Wer die schweizerdeutsche Erklärung für das Wort Siebensiech hören möchte, kann das hier tun.
Aus dem Topf habe ich dieses Los gezogen:
Mir brachte die 7 bisher fast immer kein glück eher das gegenteil ;-) bin da schon etwas abergläubig. aber man soll ja nichts unversucht lassen :-)
liebe grüße unbekannterweise, die Rockstrickerin

Liebe Rockstrickerin, wenn du das Gefühl hast, also so habe ich mir einen Siebensiech nicht vorgesellt, den möchte ich nicht im Haus - kein Problem für mich. Wenn du aber meine Siebensiech von ganzen Herzen haben möchtest, dann maile mir doch dein Adresse.




In den letzten Tage ist es still geworden in meinem Blog, mein Herz ist schwer und mit traurigem Herz kann ich nicht bloggen.
Aber ich spüre, dass meinem Herzen schon winzigkleine Flügelchen wachsen...

Montag, 11. Januar 2010

Eine Torte für meine grosse Prinzessin



Meine Kinder sind ja in einem Alter, wo deren Geburtstage die eigene Gefühlswelt schon mal in melancholische Schräglage bringen können.
Hach, was sind sie doch schnell gross geworden, denkte man voller Wehmut.
Jetzt blicken sie auf mich herunter und kommentieren meine Tortenzusammenbaukünste mit Sätzen wie: Zum Glück bist du keine Konditorin geworden.
Ja, wenn sich meine Tochter auch unbedingt die schwedische Prinzessinentorte aus diesem Buch wünschen muss, die ist nämlich gar nicht so einfach. Aber geschmeckt hat sie wie vom Konditor, ach was sage ich den, besser als vom Konditor.

Feierlich Frühstücken



Liebe Vilma
Ich schicke dir den warmen Schein des Kerzenlichtes, um dir einen wunderschönen Tag zu wünschen.

Samstag, 9. Januar 2010

Ha, erwischt!




Zu Ehren dieser schönen Zahl, veranstalte ich eine spontane Verlosung.
Zu gewinnen gibt es einen Sibäsiäch(Sibä=7),auf Hochdeutsch ist das wohl ein Tausendsassa.
Wie mein Sibäsiäch aussieht, weiss ich selber noch nicht. Ich lass mich mal überraschen.
Wer in den nächsten 7 Tagen hier einen Kommentar hinterlässt kommt in den Lostopf.

Kaya bei den Blindenführhunden



Die Junghundtrainerfamilien wurden heute zu einem Dankeschönessen vom VBM eingeladen.
Es gab ein freudiges Wiedersehen mit Iamos. Iamos hat sich auch über uns gefreut, aber es war doch spürbar, sein Herz gehört uns nicht mehr.
Sein Trainerin ist ganz verliebt in ihn und des Lobes voll. Ein wunderbarer Hund, den ich eine Zeitlang begleiten durft, geht seinen Weg.
Ich bin froh, habe ich mit Kaya einen ebenso wunderbaren Weggefährten gefunden, dem ich meine ganzes Herz schenken kann.

Freitag, 8. Januar 2010

Einen Gruss an Gabriela...


... und an alle anderen HolzschlepperInnen.




Ich hoffe, dass reicht jetzt bis zum Frühling.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Lobeshymne an einen Räuberhauptmann



Eve hat mich gebeten etwas mehr über Kaya zu erzählen und sie hat recht, Kaya kommt in meinem Blog kaum vor. Das liegt wohl daran, dass er ein äusserst liebenswürdiger, angenehmer Zeitgenosse ist, der von Anfang an nichts wie Freude verbreitet hat.
Das ist wunderbar im Zusammenleben mit ihm, aber wenig ergiebig in Bezug auf lustige Geschichtchen für den Blog.
Ja zu Kaya zu sagen, fiel mir nicht leicht und dieses Ja hat mir damals innerhalb von 10 Tagen 8 Migräneanfälle eingebracht. Die Entscheidung für einen Hund ist eine Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen und doch kann sie nur vom Bauch aus getroffen werden. Ein Hund kostet Zeit und Geld, bringt Dreck ins Haus und neben vielen schönen Begegnungen muss man auch immer wieder als Mühleimer für frustrierte Menschen dienen, die ihre Unzufriedenheit an Hunden, respektive ihren Besitzern abreagieren müssen.
Aber das alles ist nichts, gegen das, was mir Kaya gibt.
Mein Räuberhauptmann oder auch Mausebär genannt, ist für mich und meine Familie das grosse Los und hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auf sein Herz zu hören. Dem Kopf tut das auch gut, denn Migräneanfälle habe ich seither nicht mehr gehabt.

Montag, 4. Januar 2010

Für Saphira


Unter hier geht es in ein buntes Traumland.

Jetzt kann das Jahr anfangen...


... denn gerade eben hat der Postmann zweimal geklingelt und schon hängt dieser wunderschöne Kalender an meiner Wand.
Vielen, vielen Dank, liebe Lavendelfee, für alles!

Sonntag, 3. Januar 2010

Sonne und Mond



Was war das heute für ein strahlend schöner Tag. So schön, dass der Mond heute früh um 9.00 Uhr noch nicht schlafen gehen wollte, als die Sonne schon ihre langen Schatten auf die Welt geworfen hat.

Freitag, 1. Januar 2010

Schiff ahoi, 2010!


Da schwimmt es davon mein Schiffchen, beladen mit Gedanken zum vergangen und mit guten Wünschen zum kommenden Jahr.
Es hat etwas Schlagseite, wohl weil meine Dankbarkeit so schwer ins Gewicht fällt, denn soviel Schönes durfte ich erleben im Jahr 2009. Eine lange Liste wäre das, wollte ich alles aufzählen.

So gehe ich voller Zuversicht mit meinen roten Stiefeln ins Jahr 2010.