Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Freitag, 30. März 2012

Suchanfrage: Mögen Maulwürfe Käse?

Ich habe diese Frage an meinen Maulwurf weitergeleitet und dies war seine Antwort:
"Meine liebe Allerleirauh, so einfach kann diese Frage nicht beantworten werden. Maurwürfe sind den Menschen sehr ähnlich. Dauernd graben sie in irgendwelchen dunklen Löchern herum anstatt sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen und das Leben zu geniessen.  Darum gibt es auch bei den Maulwürfen solche, die Käse über alles lieben und solche die Käse abgrundtief hassen. Dann gibt es aber auch die, die Käse essen, weil sie gerade Hunger haben und  nichts anderes im Kühlschrank zu finden ist. Ich selber esse nur Camenbert. Schliesslich heisse ich Bert und mache meinem Namen alle Ehre in dem ich durchschnittlichen ein Camenbert pro Tag esse.
Und wenn ich gerade das Wort habe, möchte ich an dieser Stelle Grüsse ausrichten an die Maulwürfe in Stefanies Keller, die hoffentlich ab und zu ein Stück Käse bekommen."


In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen einen gut gelaunten Start in ein hoffentlich fröhliches Wochenende.


Donnerstag, 29. März 2012

Kamerakauf

Vor kurzem habe ich meine  Kleinbildkamera im Zug liegen gelassen. Leider hat sie kein ehrlicher Finder gefunden und nun muss ich mir Gedanken über eine neue Kamera machen. Ich schwanke zwischen der Canon PowerShot SX220 und  der Panasonic Lumix TZ18.
Hat jemand Erfahrung mit einer dieser Kameras oder kann mir eine andere empfehlen.

Ich wäre wirklich dankbar über ein paar Tipps.

Mittwoch, 28. März 2012

Allerleirauh als Samenspenderin


So ist die nicht ganz Ernst zu nehmende Berufsbezeichung meiner Freundin. Sie geht gerade an Krücken und kann darum nicht Auto fahren und so habe ich ihr heute bei ihrer Arbeit, dem Auffüllen von Samenständern in diversen Gartencentren, geholfen. Dabei trage ich Strichjacke, Japankleid und Japanhose.
Und nach getaner Arbeit gabe es einen feinen Feierabendkaffee im Garten meiner Freundin.


Was die anderen MMMs heute so treiben kann man wie immer hier bei Cat sehen.

Montag, 26. März 2012

Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen

gibt es einen schönen Ort, wo man in interessanten Kursen die vielfältigen Techniken des Filzhandwerks erlernen kann.


Nun, Zwerge habe ich dort zwar noch keine gesehen und es sind auch etwas mehr als nur sieben Berge, die zwischen der Deutschschweiz und dem italienischen Teil von Graubünden liegen, wo sich das Centro Humanità befindet, aber der Rest ist kein Märchen.
In meiner akuten Familienphase habe ich mir dort ab und zu ein paar Tage Auszeit gegönnt. Neues lernen, kulinarisch verwöhnt werden, zusammen mit anderen Gleichgesinnten eine gute Zeit haben, das ist das, was ich mir in meinen Ferien wünsche und das ist das, was man im Humanità erwarten darf.
Nun gibt es dort noch ein paar freie Plätze im Kursen der Filzblumenkünstlerin Barbara Westerath  und bei der japanischen Filzkünstlerin Rutsuko Satoka. Ganz Kurzentschlossene können vom 28. bis 30.März an einem Gratiskurs teilnehmen. Es wird für die Filzkunstarena ein alter, müder (Filz)Esel in eine jungen, feurigen Drachen verwandelt. Das wäre doch eine gute Gelegenheit, das Humanità kennen zu lernen.
Genaue Infos zu den Kursen findet man hier.

Sonntag, 25. März 2012

Summ, summ, summ, der Koffermarkt ist herum

Toll an einem Koffermarkt ist, dass man mit dem öffentlichen Verkehr ganz entspannt anreisen kann. Ich habe dies, ab Zürich, gemeinsam mit Dana getan, die am Markt auch meine Standnachbarin auf der linken Seite war.


Auf den rechten Seite von meinem Koffer kann man unschwer die Arbeiten von Stefanie vom Filzquatrat erkennen.


Und so sah es im Saal aus. Die Besucher kam aus Nah und Fern in Scharen angereist. Der Geräuschpegel erinnerte die ganze Zeit an einen einzigen riesigen Bienenschwarm. 
Ein grosses Kompliment an dieser Stelle an die beiden Organisatorinnen  des Koffermarktes. Sie haben wirklich ganze Arbeit geleistet, es war perfekt.



Hier stellvertretend für alle Koffer im Saal, derjenige von Momo. Wer noch mehr sehen will, kann das auf der Koffermarktseite tun.


An an diesem Markt, bestätigt sich die Tatsache, dass viele Besucher nicht umbedingt einen grossen Umsatz für die einzelne Verkäuferin bedeuten muss. Es gab leider auch Stände, die ohne Einnahmen ihren Koffer wieder zuklappen mussten. Das Marktfahrerleben ist unberechenbar und nicht immer einfach.
Ich selber bin sehr zufrieden mit meinen Einnahmen, die ich zu einem nicht unerheblichen Teil meinen Leserinnen und Blogkolleginnen zu verdanken habe. Das hat mich sehr gefreut, aber genauso viel bedeuten mir die wertschätzenden Worte von stillen Leserinne zu meinem Blog. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an alle Besucherinnen. 

Ich habe mich bei Hadiah in ein zauberhaftes Täschen und bei Teia vom Claycorner in blumige Knöpfe verliebt. Schöne Erinnerungen an einen schönen Markt.


Übrigens habe ich die Bilder verkleinert und konnte sie ohne Problem hochladen, gezahlt habe ich noch nichts.

Donnerstag, 22. März 2012

Den Koffer packen...


...sollte ich langsam, denn am Samstag ist es soweit. Der erste Koffermarkt  der Schweiz findet in Schaffhausen satt.

Ich kann nur eine Bild hochladen, beim zweiten kommt diese Meldung: Es ist kein Speicherplatz mehr verfügbar. Sie verwenden 100 % Ihres Kontingents für Fotos von 1 GB. Mehr Speicherplatz erwerben
Was soll das?!?

Mittwoch, 21. März 2012

Voll inkonsequent...




...bin ich, wollte ich doch nichts poltisches mehr bloggen, aber dieses Video hat mich gerade sehr berührt.
Was für ein Traum, wenn man mit Hilfe des Internets Kriege verhindern könnte...

Ich habe heute leider kein Foto für euch

Diese ganze Diskussion auf Cats Blog hat mich beschäftigt. Darum lasse ich heute den MMM ausfallen und mache mir mal so meine Gedanken.


Versuchen sich das Nähen als Konsumkritik schön zu reden, wie Cat, die ich sonst sehr schätze, in dieser Post tut, da musste ich schon etwas den Kopf schütteln. Denke ich an all die Stoff- und Wolllager, an unzählige Schnittmuster, an das lemmingmässige Nachschneidern von gewiesen Schnitten, die durchaus der aktuellen Mode entsprechen, an die Maschinenparks, an die im Grunde viel zu vielen Kleider, dann kann von bewusstem Konsum wohl kaum die Rede sein. Muss es auch nicht. Männer haben ja auch ihre "Spielzeugeisenbahnen" und rechtfertigen sich in den seltensten Fällen dafür. Ich werde mir kein ideologisches Mäntelchen schneidern, mir reicht, dass ich einfach Spass am Nähen habe.

Neben bei fand ich die Art der Diskussion schwierig, irgendwie hatte ich das Gefühl man redet da aneinander vorbei. Die Masse der Kommentare überfordet mich sowieso, irgendwie bleibt da bei mir kaum was hängen.

Ich persönlich bin es etwas müde, gesellschaftlich relevante Dinge zu bloggen. Mir wir immer bewusster, dass ich meinen eigenen Idealen all zu oft auch nicht treu bin. Es ist ja schön und gut sich Gedanken zu machen, aber wie Papier ist ein Blog geduldig und am Ende zählt nur wie man handelt und dort hapert es halt leider all zu oft, auch bei mir.

Im Grunde habe ich den Glauben daran verloren, dass solche virtuellen und realen Küchentischdiskussionen gross etwas ändern und darum gibt es hier auch keine Kommetarfunktion.
Wirklich konsequent wäre, diese Post gar nicht erst zu veröffentlichen...

Dienstag, 20. März 2012

Ein Schaf bekennt Farbe


Im Gegensatz zum modemuffeligen Hasenmann legt Papa Schaf Wert auf öffentliche Körperpolitik und protestiert mit seiner sonnengelben Kleidung gegen das Atomkraftwerk, in desen Schatten er immer grasen muss.

Montag, 19. März 2012

Sonntag, 18. März 2012

4.Clownwochenende

Thema des vierten Wochenendes waren die verschiedenen Clownstypen.
Da gibt es den ganz kleinen Clown, der sehr schüchtern und ängstlich durch die Welt geht. Dann kommt der kleine Clown, der auch seine schüchterne Seite hat, aber auch etwas sehr verspieltes, neugieriges, freches.  Der Gegenpol dazu ist der grosse Clown, der die Mir-gehört-die-Welt-Attidüte verinnerlicht hat und überhaupt der Schönste und Beste ist. Als vierten im Bunde wäre da noch der Hektiker, der ohne Punkt und Komma immer in Bewegung ist.
Ich gehöre, so von Haus aus, zur Gattung der kleinen Clowns. In den nächsten drei Einheiten sollen wir uns nun mit dem Clown vertaut machen, der uns am Schwersten fällt. Bei mir ist das der grosse Clown.
Diese Art Clown stösst allgemein bei den Frauen auf wenig Gegenliebe und oft auch auf sehr grosse Widerstände. Interessanter Weise haben die Männer nicht viel Mühe mit ihm. Wir alle, Männer wie Frauen, haben unsere Rollenbilder schon sehr verinnerlicht.


Ich bin jetzt auch nicht so wirklich begeistert, mich auf diesen neuen Charaker einzulassen, weil ich ihn als sehr eingeschränkt erlebe. Aber es ist auch eine Möglichkeit, aus seinen Schwarzweissmustern auszubrechen und andere Rollen spielerisch zu erproben.



Freitag, 16. März 2012

Von wegen dummes Schwein


Zebra: Schwein, was soll denn die rote Nase?
Schwein: Ich übe schon mal für das Wochenende.
Zebra: Wieso, warum, was ist am Wochenende?
Schwein: Allerleirauh nimmt uns mit zu ihrer Clownausbildung.
Zebra: Ich bin eine Zebra und sicher kein Clown! Was soll ich denn dort?
Schwein: Eins von Allerleirauhs Clowngspännlis hat uns bestellt.
Zebra: Neeee, jetzt? Sie verkauft uns einfach?
Schwein: Jep, so ist es.
Zebra.: Aber eins sage ich dir, so eine blöde Nase setzte ich dann nicht auf.
Schwein: Lieber ein Clown sein, als als Schnitzel oder Zebrastreifen zu enden, würde ich sagen.
Zebra: Da hast du recht. Her mit der roten Nase.

Donnerstag, 15. März 2012

Die Qual der Wahl oder eine Post für Frau Knopf

Das Häschen braucht ein neues Nest. Darum macht es einen Besuch in die Fertignestverkaufsausstellung. Aber ach, die vielen Farben machen die Auswahl ganz schön schwer.



Soll es das Blaue sein oder doch lieber Rosa?



Ein wenig probewohnen und dann fällt die Entscheidung vielleicht leichter.

Mittwoch, 14. März 2012

Lady in black


Das Carmen-Kleid von letzter Woche ist bequem und passt vom Stil her sehr gut zu meinen Erwachsenengeschichten und darum habe ich es mir in Schwarz, der Berufskleidungsfarbe der Puppenspieler, noch einmal genäht. Heute am MMM darf es ausnahmweise mal ans Tageslicht.

Hier haben alle anderen MMMs ihren Auftritt bei Cat.

Dienstag, 13. März 2012

Mäuse machen sich Gedanken

Maus 1: Koffermarkt??? Was ist denn das?
Maus 2: Allerleirauh wirft uns in einen Koffer, macht die Klappe zu und fährt nach Schaffhausen.
Maus 3: Und in Schaffhausen?
Maus 4: Da macht sie die Klappe wieder auf.
Maus 5: Und dann?
Maus 6: Dann will sie uns verkaufen.



Maus 7: Da können wir nur hoffen, dass sie keine Katzen mehr filzt und zu uns in den Koffer sperrt, sonst sind wir alle mausetot, wenn wir in Schaffhausen ankommen.

Freitag, 9. März 2012

Mantel passend zum Hund

Im letzten Kurzurlaub habe ich einen schönen Wollwalk gekauft und bei Schnittquelle im Modell Cham nun den passenden Schnitt gefunden.
Ich habe allerdings die Nähte nach innen gelegt, weil mir das zu dem edlen Schwarz stimmiger vorkam.
Toll war, dass ich die vielen Einzelteil nicht erst ausrädeln musste, weniger toll war, dass ich einen recht grossen Beleg zugeschnitten habe, den ich nachher gar nicht gebraucht habe, schade um den Stoff.


Ich mag mich in Schwarz ganz gerne, das hat so etwas dramatisches, melancholisches, sehnsüchtigs.
Und dem Hund gefällte der Mantel, glaube ich, auch.

Donnerstag, 8. März 2012

Felt in love

Rosarote Freiheit


Die beiden Knastbrüder haben mit Geduld, Ausdauer und nicht zuletzt mit Hilfe der Feile den Weg in die grosse Freiheit gefunden. Ihre Sträflingskleidung haben sie ganz schnell ausgezogen und sich extra zum heutigen Internationalen Tag der Frau rosa eingekleidet.
"Das Leben kann so schön rosarot sein", flüstert der eine dem anderen ins Ohr.
"Ja, und das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Gefängnistors."
Da kann man nur hoffen, dass die beiden Mäuse nicht wieder rückfällig werden. Aber Rosa hat ja bekanntlich eine beruhigende Wirkung auf das Gemüt, da kann ja eigentlich gar nichts schief gehen.

Ich darf mir heute Morgen die beruhigende Wirkung einer Yogastunde nur für Frauen gönnen und am Abend werde ich tanzen gehen. Das verspricht also ein beschwinder Tag der Frau für mich zu werden und hoffentlich auch für allen meinen Leserinnen.

Mittwoch, 7. März 2012

"Allerleirauh bitte zum Tell"...

...so wurde vor kurzem nach meinem Blog gesucht und ich fand das so nett, dass ich diesen Satz mit einem entsprechendem Bild visualisieren möchte.
Ich habe sogar ein neues Kleid genäht und zeige nicht, wie sonst so oft am MMM, meine alten Klamotten. Ich konnte nämlich neulich, als es bei Schnittquelle 30% auf alle Schnitte gab, nicht widerstehen. Nun stehe ich hier im Carmenkleid und bin ganz froh, dass nur die Kamera auf mich schiesst und nicht der tapfere Tell mit seiner Armbrust.


Nähtechnisch war bei mir der Ausschnitt zu gross und stand ab, darum habe ich eine Gummikordel eingezogen. Einen Reissverschluss einnähen hätte ich mir auch schenken können, es geht nämlich auch ohne ihn.
Aber alles in allem mag ich mein neues Kleid, wobei ich mich nicht wie eine feurige Carmen fühle, sondern eher wie eine sanftmütige Gouvernate.
Die Schnittquelleschnitte sind nicht billig, allerdings ist es doch eine rechte Arbeits-und Zeitersparnis, die Schnittteile nur ausscheiden zu müssen und die Nahtzugaben sind auch mit eingezeichnet.

Wie sich die anderen MMMs durch den Mittwoch balancieren, seht ihr wie immer hier bei Cat

Sonntag, 4. März 2012

Ein Paket mit österlichem Inhalt....



...wird am Montag in die Geschenkeboutique Presenta Aurea nach Bischofszell geschickt.

Samstag, 3. März 2012