Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Freitag, 29. Juni 2012

Haus am See

Ein Haus ist es nicht gerade, aber am See steht es schon, mein Hüttchen, das ich heute Abend beziehen werde.

Ein weiteres Clownswochenende liegt vor mir. Ich bin gespannt, wie wir uns als Vierergruppe zusammen finden werden und hoffe sehr, dass wir gute Ideen für unsere Szene entwickeln können. Es ist auch aufregend für mich, zu sehen, wie meine Kollegen in meinen Kostümen aussehen werden.
Diese kleine Robbe reist mit mir mit. Sie ist für die kleine Tochter meines Clownkollegen, die keine roten Nasen mag. 

Donnerstag, 28. Juni 2012

Voll geschminkt


Gerade war eine Kollegin bei mir, die Maskenbildnerin ist. Sie hat mich in einen Zirkusclown verwandelt. 
Schon spannend, wie man mit etwas Farbe so ganz anders aussehen kann. Auch die Mimik verändert sich dadurch vollkommen. Aber fremd bin ich mir schon. Fast schon etwas unheimlich, wenn ich mir die Bilder so betrachte. 


Weil Katzen nicht gerne auf den Hund kommen...


...lassen sie das Mausen nicht.



Dienstag, 26. Juni 2012

Vom Kinderherz zum Erwachsenenherz


Heute bin ich ihn zum letzten Mal gegangen, diesen Weg vom Bahnhof bis zum Kinderspital, um meinen Sohn bei seiner Herzkontrolle zu begleiten.
Mein Sohn ist jetzt erwachsen und er wird zukünftig im Unispital behandelt werden. Die Untersuchung hat ergeben, das in zwei, drei Jahren ein Eingriff nötig sein wird. Es wird zum Glück keine Operation sein müssen, ihm wird über einen Herzkateter einen Stent eingesetzt werden.
Lieber wäre es uns natürlich gewesen, wenn kein Eingriff nötig wäre, aber es geht halt nicht immer so, wie man es lieber hätte. Froh bin ich, hat die Herzchirurgie in den letzten 20 Jahren solche Fortschritte gemacht, können dadurch solche Eingriffe nun viel einfacher und ohne Narben durchgeführt werden.
Das Kommen und Gehen in der Poliklinik hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie viele Kinder doch mit Krankheiten leben müssen und die sorgenvollen Gedanken, die sich  in den Gesichtern der Eltern wiederspielgeln, kann ich so gut nachvollziehen. Und das sich Sorgen  machen kann man leider nicht so schnell abstellen, auch wenn das Kind erwachsen ist.

Geburtstagswanderung

Wälder wirken immer mysthisch auf mich und diese Ort, den ich gestern besucht habe, hat diese Ausstrahlung in besondere Weise. Tüfels Chilen wird er genannt, was soviel heisst, wie die Kirche des Teufels. 
Gut, dass ich nicht an die Existens einer solchen Gestalt glaube, so musst ich mir keine Gedanken darüber machen, ob er plötzlich die bemoosten Treppen herabgesprungen kommt. 


20 km bin ich gestern mit Kaya gewandert und war weit weniger müde als nach meinen 1,5km am Samstag.


Weitblick ist im Leben immer wichtig, hier hatte ich einen besonders schönen.


Schöne Stimmmungen...


...Überraschendes aus Menschenhand...


...etwas Bildung am Wege und am Schluss meiner vierstündigen, doch recht feuchten, Wanderung kam dann sogar die Sonne heraus. 


Das Abendessen mit meiner Familie war dann das Tüpfelchen auf dem i. 


Ich bin mit einem schöne Tag in mein 50. Lebensjahr gestartet.

Montag, 25. Juni 2012

Sieben mal sieben Jahre


Es gibt ja so Thesen, die besagen, dass sich das Leben alle 7 Jahre erneuert und wandelt. 
Ob das bei mir zutreffen wird? Und was mag dieses magische 7 x 7 Jahr mir bringen? 
Das sind Fragen, auf die es jetzt noch keine Antwort gibt. Eines ist aber sicher, Leben heisst in Bewegung bleiben.
Genauso werde ich auch den heutigen Tag verbringen. Ich werde auf Wegen wandern, die ich noch nie gegangen bin. 






Ich habe meinen Geburtstag schon immer als einen besonderen Tag für mich betrachtet. Einen Tag, den ich, nach Möglichkeit, nach meinen Bedürfnissen gestalte. Manchmal kann das ein kleines Fest sein und manchmal ist es ein Ausflug sein, den ich ganz alleine mache.
Tagsüber allein mit mir und meinem Hund in der Natur unterwegs sein und am am Abend mit meiner Familie essen gehen, so ist es dieses Jahr am Stimmigsten für mich. 
Ich freue mich auf diesen Tag und bin gespannt was mein neues Lebensjahr mir bringen wird. 
Auch wenn ich es kaum glauben kann, dass ich jetzt auf die 50. zu gehe. 

Sonntag, 24. Juni 2012

Art walk

"ART AND THE CITY – das Festival für Kunst im öffentlichen Raum vom 9. Juni bis 23. September 2012 in Zürich-West. Die Kunst- und Ausstellungsplattform setzt sich mit dem aufstrebenden Stadtteil Zürich-West auseinander und präsentiert mehr als 40 Werke und Performances von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt".
So wirbt der offizielle Pressetext für die Kunstausstellung im öffentlichen Raum.
Ich war gestern eine Teil eines Kunstwerks, zusammen mit 164 anderen Menschen. Wir waren Teilnehmende des Limmat-art-walk, zu dem der englische Künstler Hamish Fult aufgerufen hat.
Gewünscht hatte sich der Künstler 500 entschleunigte Menschen. Aber Zürch ist eine schnelllebig Stadt und da wollten sich wohl nicht so viel die Zeit für etwas im Grunde so Unsinniges, wie langsames, schweigendes Hintereinandergehen, nehmen. Für 1,5km 2 Stunden zu brauchen, das war in der Tat auch für mich eine völlig neue Erfahrung.
Der moderne Mensch pendelt ja oft zwischen totaler Bewegungslosikeit und total Hektik hin und her. Geht man sehr langsam ist das irritierend. In unserem Fall, wohl am meisten für die, die unserer Schlange begegnet sind. Viele taten so, als wäre wir gar nicht da, typisch schweizerisch vielleicht.
Ich fand am langsam gehen anstrengend, dass ich meinen eigenen Rythmus nicht gehen konnte. Die Reihe kam auch immer wieder aus den Takt, was einen harmonischen Gehrythmus leider verhindert hat. Mit dem Schweigen hatte ich keine Mühe, ich fand das schön. 
Die Strecke selber hat sich in mir eingeprägt. Langsam sein lässt Zeit und Muse Dinge wahrzunehmen. 
Langsam sein bedeutet für mich auch ganz bei mir zu sein. 




Schade eigentlich, dass sich nicht mehr ZürcherInnen für eine Teilnahme an diesem Walk begeistern konnten.  

Freitag, 22. Juni 2012

Clownhose Nr.2


Die Clownhose Nr.2 ist für einen Mann. Darum habe ich mich beim Fotoshooting versucht in eine männliche Seele einzufühlen. ;o)


Donnerstag, 21. Juni 2012

Clownhose Nr.1


Die Frau in unserer Gruppe, die akrobatischen Schwung in unserer Clownsnummer bringen soll, hat sich eine Schlaghose im 70er Look gewünscht.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Ferien mit den Clowns

Im Grunde genommen sind es keine Ferien, die 10 Tage die ich im Juli in Italien verbringen werden. Der Aufenthalt dort ist Teil meiner Ausbildung zum Gesundheitsclown. Das Erarbeiten eines Strassentheaters ist aber für mich Aktivurlaub, auf den ich mich mit einem leicht aufgeregten Kribbeln freue.
Meine Vorfreude wird im Moment zusätzlich genährt, weil ich die Kostüme für meine Gruppe nähe.

Als ich das Clownkleid meiner Kollegin genäht habe, dachte ich dieses japanische Modell könnte ich auch einmal wieder für mich nähen. Hier ist es nun, kombiniert mit einer Japanhose. Am wohlsten fühle ich mich  im Sommer in einem locker geschnittenen Kleid und einer weiten Hose.


Von was die anderen MMMNäherinnen im Sommer träumen kann man wie immer hier bei Cat sehen

Dienstag, 19. Juni 2012

Clownkleid Nr.2


Das Kleid meiner Clownkollegin habe ich nach ihren Vorstellungen genäht. Dafür habe ich dieses 
Japanischen Modell als Grundlage benutzt. Ich habe den Ausschnitt etwas vergössert und die 
Ärmelform abgeändert. Für die Rüschen habe ich meinen Ruffler gut gebrauchen können. 
Ausserdem war mir der Schmalsäumerfuss eine sehr grosse Hilfe.  Ich habe ich ihn kaufte, 
nachdem ihn LiLo auf ihrem Blog vorgestellt hatte. Darum an dieser Stelle ein Dankeschön
an LiLo für diesen wertvollen Tipp .

Donnerstag, 14. Juni 2012

Gedanken über das Bloggen

Kürzlich habe ich in einem Blog bei den Kommentaren folgende Aussage gelesen:


"Grundsätzlich finde ich es ja auch ok, wenn sich BloggerInnen um mehr LeserInnen bemühen, denn das könnte ja auch die Qualität oder zumindest die Quantität des Feedbacks erhöhen und das ist ja bekanntlich sehr angenehm. Als reines Tagebuch oder Ideensammlung bloggen ja die wenigsten."


Beim Lesen habe ich mir die Frage gestellt, warum sich das bei mir umgekehrtproportional verhält. Je mehr mich lesen, desto weniger kommentieren bei mir.
Sicher hängt diese Flaute auch mit meiner eigenen Kommentiermüdigkeit zusammen. Denn je mehr man selber kommentiert, desto mehr Kommentare hat man auf seinem Blog. Ich weiss es gibt da glückliche Ausnahmen, zu denen gehörre ich eben nicht. 
Es kann ja auch an der Qualität des Geschriebenen und Gezeigten liegen, das nicht kommentier wird. Wobei ich mich dann allerdings frage, warum liest man mich dann überhaupt.
Es ist ein Dilemma, dass ich nicht verhintern kann, dass mein Blog immer mehr zu dem wird was in meinem Header steht, ein Bilderbuch. Aber ist das so überhaupt so schlimm? 


In Zusammenhang mit dieser Frage ist mir dieses Aussage einer Bloggerin aufgefallen:


"Geben und Nehmen steht in meinem Blog für mich z.B. gerade in keinem guten Verhältnis, das hat sich quasi ausgependelt."


Gebe ich, wenn ich eine Blog betreibe? Ja, ich denke schon, man gibt - Inspiriation, Informationen, Unterhaltung, die Liste ist beliebig fortsetzbar.
Aber was ist dann das Nemen, der Lohn des Ganzen? Viele Kommentare zu bekommen? Und wenn ich sie nicht bekomme, fühle ich mich dann betrogen?
Kommentare freuen mich, sie sind wie ein kleines Dankeschön. Wurden diese Ermunterungen bei mir immer weniger, hat macht mich das schon traurig gemacht. Ich habe diese Tatsache nun zu meiner täglichen Erinnerungsübung gemacht, erwartunglos durch das Leben zu gehen.  Nicht immer sehr einfach, dieser Weg.
Aber in erster Linie ist Bloggen meine Hobby, eine Möglichkeit mich auszudrücken. Es ist etwas, was mir auf einer anderen Ebene, als auf der Kommentarfunktionseben, sehr viel gibt.  
Aber immer wieder frage ich mich, warum bloss sind mir Kommentare und Leserzahlen wichtig?
Warum brauche ich Bestätigung für mein Tun? 
Das eine ist sicher, es ist eine schönes Gefühl, wenn Menschen aktiv anteilnehmen an dem was man tut. 
Ich denke aber auch, dass das Fragen sind, die über das reine Bloggen hinausgehen und die sich lohnen immer mal hinterfragt zu werden.


Dieses kleine Zeichen der Wertschätzung habe ich gestern unerwartet von Milena. Ich danke dir herzlich dafür.




Ich habe die Kommentare, welche Ausgangspunkte für meine eigenen Überlegungen waren, bewusst anonym gelassen, weil ich denke, dass das Gedanken sind, die vielen von uns im Kopf und Herz herum gehen. 

Mittwoch, 13. Juni 2012

Probekleid für das Clownkleid

Für das Clownkleid wollte ich mich nicht ohne Sicherheitsnetz auf das nähtechnische Hochseil begeben und darum habe ich vorher ein Probekleid genäht.
Hier ist das Modell aus dem Brigitte Sonderheft 96 in der Orginallänge.



Beim Clownkleid aus Pannésamt habe ich keine Reissverschluss gebraucht und den Rockteil kürzer gemacht.
Ich habe allerdings bei diesem aus Baumwolle den Rückenreissverschluss in die Seite verlegt, weil ich das schöner und auch praktischer finde.
An diesem Modell gefällt mir die Rückseite, bei der der Rockteil aus drei Teilen besteht und leicht geschwungen ist, besonders gut.
Unter dem Kleid trage ich einen alten Petticoat, darum fällt es so glockig.


Übrigens ein Dankeschön an die Bloggerin, die dieses Kleid vor kurzem genäht hat und mich dadurch erst auf Modell aufmerksam gemacht hat. Leider weiss ich nicht mehr, wer es war.

Wie immer sind viele Inspirationsquellen hier, beim vorletzten MMM vor der Sommerpause, bei Cat zu sehen.

Montag, 11. Juni 2012

Clownkleid Nr.1, ganz schlicht


Ich habe meine Clownkleid nach einem Schnitt aus einem alten Brigitte Sonderheft genäht. Mir gefällt es im Grund so schlicht sehr, darum werde ich es erstmal so lassen. Ich habe ja noch drei weiter Kostüme zu nähen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Stoffkauf


Heute habe ich mich mit einer Clownskameradin in Winterthur getroffen, um Stoff für unsere poetischen Zirkusclownkostüme zu kaufen. Unglaublich schnell haben wir uns entschieden und konnte dann zum gemütlichen Teil übergehen.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Allerleirauh steht für den Autobahnzubringer

Immer mittwochs besuchen mich am meisten Menschen auf meinem Blog. Deshalb instrumentalisiere ich heute den MMM, um auf die Stituation von meinen und dem Nachbardorf aufmerksam zu machen. Hier habe ich schon einmal darüber geschrieben. Mittlerweilen steht fest, dass unser Dorf diesen Autobahnzubringer will. Was kein Wunder ist, wenn man sich das massive Verkehrsaufkommen ansieht, dass täglich das Dorf belastet.
Da der ganze Zürcher Kanton am 23.September an der Urne Ja zum Autobahnzubringer sagen muss, gleicht unser Kampf aber leider dem des Davids gegen Goliath.
Darum zählt jede Stimme. Es gibt eine Homepage "Sicherer-Schulweg", wo sich das Zürcher Stimmvolk informieren kann.

Heute habe ich das Kampanien-T-shirt an und eine von mir sehr geliebte Hose aus einer alten Ottobre.


Ganz viele Mode ohne politischen Hintergrund kann man wie immer hier bei Cat sehen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Kleiner Robbenclown


Das Töchterlein eines meiner Clowngspänlis hat sich eine Robbe von mir gewünscht. Ich konnte nicht widerstehen und habe den Kleinen kurzerhand geclownt.

Montag, 4. Juni 2012

Dreimal Allerleirauh als Clownin





Gerade habe ich auf der TamalaWebsite noch ein paar Bilder von mir entdeckt. Weitere schöne Bilder von meinen Clownsgspänlis gibt es hier.


Sonntag, 3. Juni 2012

Zirkusluft

Ich gebe zu, ich bin kein grosser Zirkusfan. Ich habe immer ein klein wenig Angst beim Zuschauen von waghalsigen Kunststücken. Aber da ich mir ein wenig Inspiration für unserer Clownzirkusnummer holen wollte, habe ich heute, zusammen mit meiner Tochter, einen Frauenausflug zum Zirkus Monti nach Winterthur gemacht.


Zirkusse sind vom Aussterben bedroht, es umweht sie ein Hauch von Nostalgie. Der Zirkus Monti kommt dagegen sehr frisch daher. Allein schon deswegen, weil das Programm fast ausschlieslich von sehr jungen Artisten bestritten wird. Mir hat es gut gefallen. Vor allem staune ich immer wieder, was Menschen so alles mit ihrem Körper anstellen können. So eine Körperbeherrschung hätte ich auch gerne.
Den Clowns ohne rote Nasen habe ich gerne lächelnd zugeschaut. Eigentlich merkwürdig, dass mich Clowns selten zum Lachen bringen. Das war auch ein Grund, warum ich lange überlegt habe, ob ich eine Clownsausbildung machen soll.

Crazy love duke


Samstag, 2. Juni 2012

Samstag im hier und jetzt


Samstag vor einer Woche


Wenn ich mir das Bild so anschaue, vermisse ich meine Clownsgschpänli schon ein ganz klein wenig.
Noch mehr Bilder gibt es hier.