Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Freitag, 31. Oktober 2014

Engelbengel


Die kleine Engelschar ist abflugbereit für den Koffermarkt morgen in Basel.
Ich hoffe, sie finden ein neues Zuhause, sie haben es nämlich faustdick hinter den Ohren. Aber einzeln sind sie ganz lieb.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Neuer Modetrend im Himmel

Blond ist out, nun stehen Engel zu ihren grauen Haaren.



Eine kleine Engelschar wird mich am Samstag zum Koffermarkt in der Jobfactory nach Basel begleiten.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Me made im Herbst


Kleidertechnisch gesehen habe ich die kälteren Jahreszeiten lieber, weil ich meine Kleider gerne  kombinieren. Ausserdem mag ich den Herbst, sein Licht, seine sanfte Wärme, seine dezente, geschmackvolle Farbenpracht.
Das Alles kann ich gerade bei meinen Spaziergängen geniessen.
Ich trage hier eine Hose aus einem japanischen Buch, mein neues Kleid von Schnittquelle, eine Jacke von Garconne und der Rüschenschal tut mir nun auch wieder gute Dienste.
Die Tasche ist natürlich auch me made.
Was bei den anderen MMM-Näherinnen alles me made ist, kann man wie immer Mittwochs auf dem MMM-Blog sehen. 

Dienstag, 28. Oktober 2014

Tanz mit dem Wind

Letztes Wochenende war ich auf der Schweibenalp und habe mir den Luxus gegönnt, an einen 5 Rhythmen-Tanzworkshop teilzunehmen. 
Es fasziniert mich immer sehr, wie aus fremden Menschen, durch das gemeinsame Tanzen innerhalb von kurzer Zeit eine Gruppe wird, die sich sehr verbunden fühlt.
Ich habe das so, sonst noch nie erlebt. Daran Teil zu haben, gibt mir ein starkes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude.

Heute sind diese beiden Wesen entstanden.



 Kirschblütenkind und Schneeflockenkind
tanzen durch den Wind,
jedes zu seiner Zeit.

So ist es auch mit dem Tanzen, man verbindet sich für kurze Zeit und dann geht jeder wieder in seine Welt, aber man nimmt etwas mit, von diesem Zauber, in seinen Alltag.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Von eigenwilligen Zwergen


In letzter Zeit gab es hier so viele Samenkörner zu sehen, dass es mir langsam zu viel wurde.
Ich brauchte ein Pause vom Körnchen filzen und da ich immer wieder auf der Suche nach neuen Figuren bin, kam ich auf die Idee, es mal mit Zwergen zu versuchen.
Aber Zwerge scheinen eigenwillig zu sein, denn irgendwie lief es bei mir heute nicht so, wie sonst.
Die Figuren gingen bei der Gestaltung ihre eigenen Wege. So wollte der eine Zwerg einfach kein Zwerg werden, sondern eine Clownin. Und auch das andere Zwerglein hat so seinen eigenen, schrägen Charakter.
"Manchmal muss man die Dinge einfach so nehmen, wie sie kommen, seinen Vorstellungen los lassen und sich überraschen lassen", scheinen die beiden mir augenzwingernd zuzuflüstern.  
Na dann, werde ich mir das mal hinter die Ohre schreiben.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Ein Fach in der Spinnwebstube


Viele träumen von einem eigenen Laden, Rita von der Spinnwebstube hat sich diesen Traum erfüllt.
In Unterlunkhofen/AG konnte sie in einem Neubau direkt an der Hauptstrasse einen hellen Raum mieten.
Dort verkauft sie nun schöne Wolle und bietet Kunsthandwerkerinnen die Möglichkeit ein Fach zu mieten.
Ich habe dieses Angebot genutzt und konnte heute Morgen meine Sachen vorbei bringen.
Der Laden und das Angebot hat mir sehr gut gefallen.

Liebe Rita, möge der Mut, den es braucht, sich seine Träume zu erfüllen, belohnt werde, mit Erfog und Zufriedenheit.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Blauäugig

Ganz leise und sacht
ist heute Nacht
ein Samenkorn erwacht.
Ob ihm wohl gefällt,
was geschieht in der  Welt?



Ich werde ihm wohl besser nicht aus der Zeitung vorlesen.

Montag, 20. Oktober 2014

Okkupation im Tierreich

 

"Da verlässt man kurz sein Nest, um seinen all zu entenmässigen Bedürfnissen nach zu gehen und schon ist das Nest besetzt" grummelt die Ente, schüttelt den Kopf und watschelt davon, um sich eine neue Bleibe zu suchen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Frisch geschlüpft



Die Samen stammen nicht aus einer Massensamenhaltung. Biologisches Futter und Freilauf wird garantiert. Jeder Samen hat seine eigene Persönlichkeit und wird indivduell gefördert.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Lay down in a bed of wool


Gestern ist eine Wolllieferung bei mir eingetroffen, nun kann ich weiterfilzen.
Ich werde dieses Jahr noch an fünf Koffermärkten teilnehmen.
Weil ich kleine Koffermärkte gerne mag, habe ich mich letzte Woche kurzfristig für einen Koffermarkt in einer Shabby-chic Werkstatt in Büsingen angemeldet.

Montag, 13. Oktober 2014

Drei Vorstellungen

Am Mittwoch Morgen traff sich unsere Comedyklasse in Konstanz, um einen Tag mit Proben zu verbringen. Dabei wurden letzte Änderungen an unserem Stück vorgenommen.
Am Donnerstag war dann Premiere in Konstanz. Die erste Hälfte war schleppend, es wurde nicht viel gelacht. Das änderte sich dann in der zweiten Hälfte. Die Vorstellung ging reibungslos über die Bühne. Das Publikum fand, wir hätte ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Stück erabeitet und man schaue den 13 unterschiedlichen Figuren gerne zu.
Am Freitag ging es dann in Zürich weiter, wo wir in einem kleine Kellertheater auschliesslich für Freunden und Verwandten spielten. Es war eine Heimspiel in intimen Rahmen. Es wurde viel gelacht und das Publikum zeigte sich sehr begeistert.
Ganz anders war es dann am nächsten Tag in Tübingen. Wir spielten in einem grösseren Theatersaal vor Publikum, das zum überwiegenden Teil, keinen Bezug zu uns SpielernInnen hatte.
Grosse Räume fordern mehr Präsenz von den SpielerInnen und von Anfang an ist der Funken nicht auf das Publikum über gesprungen. Es war, wie wenn man gegen Wand spielen würde.
Es wurde sehr wenig gelacht.
Für mich war es sehr spannend zu erleben, wie unterschiedlich diese Vorstellungen beim Publikum angekommen sind.
Theater ist immer auch ein Wechselspiel zwischen Publikum und SpielerInnen.
Wenn nichts vom Publikum zurück kommt, wird man natürlich sehr verunsichert, besonders, wenn man noch nicht viel Routine hat. Es ist dann schwer, in der Kraft und Spielfreude zu bleiben. Bei normalem Theater spürt man auch, wenn das Stück nicht ankommt. Bei der Comedy ist es aber noch viel offensichtlicher. Wenn nicht gelacht wird, ist das natürlich nicht gerade ein gutes Zeichen.
Wir spielen dieses Stück im November noch dreimal und dann ist mein Ausbildungsjahr Comedy zu Ende.



Freitag, 3. Oktober 2014

Kleiner Verkaufsschlager

Meine Samenkörnchen verkaufen sich gerade wie warme Brezel.


Heute Morgen habe ich mich mit einer Freundin zum Kaffee trinken getroffen und sie hat mir zwei von diesen fünfen abgekauft.


Zum Glück filze ich diese kleinen Wesen so gerne, denn für die vier Koffermärkte, an denen ich dieses Jahr noch teilnehmen werde, möchte ich schon eine Auswahl dabei haben.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Schlüsselkinder

"Ihre Samenkörnchen gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf." Mit diesen Worten hat eine Besucherin, die meinen Koffer am Markt in Oberdiessbach gesehen hatte, ihre telefonische Bestellung für zwei dieser Winzlinge eingeleitet.
Die Schnur zum Aufhängen habe ich auf Wunsch der Kundin angefilzt. Ich finde das eine gute Idee und werde solche Schlüsselkinder in meine Sortiment aufnehmen.