Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Donnerstag, 26. Februar 2015

Selbsterkenntnis beim Filzen von Fingerpuppen

Schwarz sehen fällt mir ziemlich leicht. Ich lasse mich aber immer gerne positiv überraschen.



Ein schwarzes Schaf bin ich nicht, aber auch kein weisses Unschuldslamm.


Am ehesten bin ich so was geflecktes, nicht schwarz, nicht weiss.


  So wie alle Menschen ihre hellen und dunklen Seiten haben.






Dienstag, 24. Februar 2015

Die KofferMarktsaison beginnt


Es ist ja unübersehbar hier im Blog, ich bin viel am Filzen. Selbst meine Familie hat mich schon gefragt, was ich  denn mit den vielen Figuren vorhabe. Was ja ansich eine blöde Frage ist, natürlich hoffe ich, sie zu verkaufen.
Denn die Koffermarktsaison fängt für mich am Samstag in Berikon an.
Neben Hasen, Schafen, Blumenkindern, viellerlei Fingerpuppengetier und meinen beliebten Drachen habe ich zum ersten Mal versuchsweise auch Postkarten dabei. Ich bin gespannt, ob sie Abnehmer finden werden.

Montag, 23. Februar 2015

Faszinantion Puppe


Puppen gehören untrennbar zu meiner Kindheit. Ich war ein ängstliches, schüchternes Mädchen und habe oft mit meinen Puppen in meiner eigenen Welt gelebt.
Im Grunde habe ich nie aufgehört mit Puppen zu spielen.
Puppen können die Herzen von kleinen und grossen Menschen berühren. Das erlebe ich immer wieder beim Puppentheater spielen.
Aber sie müssen gar nicht belebt werden. Denn auch an meinen Märkten oder aus Rückmeldungen hier im Internet sehe ich immer wieder, wie meine Figuren den Betrachtern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Als Filzerin bin ich noch immer auf der Suche nach meiner AllerleiRauhPuppe. Eine Puppe mit Händen und Füssen zu gestalten ist eine grosser Wunsch von mir.
Diese hier ist am Wochenende entstanden.
Meine Tochter lacht zwar immer über mich, wenn ich mich in eine meiner Puppen verliebe. Aber es ist so, diese Kleine rührt etwas in meinem Herz an. Obwohl der Körper nocht nicht ganz so ist, wie ich ihn mir vorstelle.
Sie ist so mutig, um auf einem Wolf zu reiten, gleichzeitig hat sie eine schüchteren Seite und ruht doch ganz in sich selbst.
Sie zeigt mir den Weg zu meiner Puppe,  ich muss nur weiter gehen.



Donnerstag, 19. Februar 2015

Frühlingsgefühle


Mein Herz,
es hüpft,
wie kleine Häschen
in der Frühlingssonne.

Dienstag, 17. Februar 2015

Tierisches


"Kaum sind wir den Faschingskater los, rufen uns die Hühner zum Eieranmalen."
"Das ist ein richtiges Hundeleben."
"Ja, keine Schwein würde mit uns tauschen wollen."
"Und dann werden unsere schönen Kunstwerke einfach kaputtgeschlagen und alles ist für die Katz."
"Wir haben schon einen Vogel, dass wir das mitmachen."
"Wenigstens haben wir nach Ostern wieder ein Jahr Ruhe."

Montag, 16. Februar 2015

Am Tag nach Valentinstag


"Du liebst mich nicht mehr," sprach die Häsin zum Hasen.
"Wieso meinst du das?"fragte der Hase perplex.
"Gestern war Valentinstag und du hast mir nichts geschenkt."
"Aber du weisst doch, mein Name ist Hase, ich weiss von nichts, schon gar nichts von einem Valentinstag."
"Dann weisst du auch nicht, ob du mich liebst."schnuffelte die Häsin traurig.
"Das muss ich nicht wissen, das spüre ich in meinem Herzen."sprach der Hase und gab der Häsin einen Kuss.
Da war die Häsin wieder froh und beide hoppelten vergnügt davon.

Sonntag, 15. Februar 2015

Der Weg ist das Ziel...


...es ist aber schon schön, wenn die Richtung stimmt.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Frühlingssehnsucht


Grau und kalt zeigte sich bis jetzt das Jahr 2015. Manchmal habe ich mir gewünscht, ich könnte wie eine Vogel einfach die Flügel ausbreiten und davon fliegen.
Ich sehne mich nach Sonnenstrahlen im Gesicht, die auch das Herz wärmen.
Ich freue mich auf den Frühling, wenn die Natur aus ihrer Winterstarre erwacht und sich im bunten, lebendigen Kleid zeigt.
So gesehen ist mein neues Kleid ein Zeichen für meine Frühlingssehnsucht.


Ob sehnsüchtig oder nicht, auf dem MMM-Blog gibt es auf jeden Fall wieder sehr viele Näherinnen in schönen Kleider zu sehen.



Dienstag, 10. Februar 2015

Geschichtenzauber


Wenn das Glockenblumenkind Geschichten erzählt, hören Schäfchen und Wolf gebannt zu. Die Schäfchen vergessen, dass sie Angst vor dem Wolf haben und der Wolf vergisst, die Schäfchen zu fressen.
Leider verstehe ich die Glockenblumensprache nicht, sonst würde ich diese Geschichten auch erzählen und es wäre Frieden in der Welt.


Sonntag, 8. Februar 2015

Eine Winterliebe


Tägliche besucht das Füchslein das zarte Schneeglockemädchen, dass auf der schönsten Lichtung im Wald stand. Sie waren Freunde geworden.
"Füchslein, sag mir, warum ist die Welt so kalt?"
"Sie ist nicht immer so kalt. Es gibt Zeiten, da liege ich im warmen Gras und der Sommerwind streichelt mein Fell."
"Wann kommt diese Zeit?"
"Du wirst dann nicht mehr da sein,"sprach der Fuchs traurig und Tränen kullerten auf  den Schnee zu seinen Füssen.
"Ich kann den Sommer spüren, denn deine Tränen wärmen meine Wurzeln und sie steigen von dort hinauf in mein Herz. Sei nicht traurig, denn durch dich, weiss ich nun, was Wärme ist."
Das Schneeglockemädchen senkte sein Haupt und küsste den Fuchs auf seine weiche Schnauze.
So zart, dass auch das Herz des Fuchses ganz warm wurde.
"Ich danke dir, denn durch dich, weiss ich nun was Liebe ist. Ich werde dich nie vergessen."
Ein weisses Blütenblatt löste sich und der Wind trug es davon. Da schauten sie sich lange an und wussten, es ist Zeit Abschied zu nehmen.
Der Winter wird gehen, der Frühling wird kommen, die Liebe bleibt.

Freitag, 6. Februar 2015

It´s showtime


The Forget-me-not-donkey-Singers singen: Ob Blond, ob Braun, ich liebe alle Frauen, mein Herz ist gross.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Eismeer


Ein Schiff

ich schau ihm nach
meine Tränen
brennen ein Herz 
ins kalte Eis

Vergissmeinnicht

Montag, 2. Februar 2015

Vogel des Abschiedes


Für meine Empfinden habe ich schon lange nicht mehr hier geschrieben. Der Grund ist, dass es meinem Hund schlecht ging und man nicht wusste was los war.
Es hat sich nun herausgestellt, dass er eine Nebenniereninsuffiziens hat. Das heisst, dass er nun lebenslang Medikament braucht, er aber bei richtiger Einstellung derselben gut damit leben kann.
Ich hatte schon Angst, dass ich von meinem Hund Abschied nehmen muss und bin nun froh, dass es ihm wieder besser geht.


Das Thema Abschied hat mich die letzten drei Tage auch tänzerisch beschäftigt. Ich war an einem 5 Rhythmen-Workshop im schönen Emmental.
Wir sollten ein Sympol mitbringen und ich habe mir einen Lebensvogel gefilzt.
Vögel sind für mich Tiere der Freiheit und des Loslassens, denn nichts anderes ist Abschiednehmen für mich.
Seine Flügel ausbreiten und in Leichtigkeit davon fliegen, hinter sich lassen was war und Situationen auch mal aus einer anderen Perspektive sehen, dass zeigen mir die Vögel.
Ich bin weit davon entfernt ein Vogel zu sein, denn ich schaue gern zurück und beim Abschied begleitet mich immer auch die Hoffnung auf ein Wiedersehen.


Die Trauer, die man beim Abschied empfindet, hat immer auch damit zu tun, dass man liebt. Es ist der Preis den man zahlt, aber ohne Liebe zu leben, ist der weit höhere Preis.