Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Sonntag, 28. Februar 2016

Gelungener Auftakt


Der erste Markt in diesem Jahr, gestern in der Spinnerei in Windisch, war sehr schön für mich.
Es war zwar nicht besonders gut besucht, aber die die kamen, waren sehr nett, interessiert und viele waren auch sehr begeistert von meinen Filzfiguren. Das hat sich auch auf meinen Umsatz sehr postiv ausgewirkt.
Unter anderem hat mein kleiner Küsser einer lieben Filzkollegin, die ebenfalls einen Stand hatte, mit seinen Charme den Kopf verdeht und so hat er im Laufe des Marktes seinen Standort gewechselt und ein neues Zuhause gefunden.
Ich hatte diese Art Puppen mit beweglichen Köpfen zum ersten Mal dabei und habe gemerkt, dass sie sich, weil sie so lebendig wirken, sehr gut für lustige Improvisationen mit den Besuchern eignen.
Darum sind sie sind am nächsten Markt in Müntschemier sicher wieder mit dabei.



Mittwoch, 24. Februar 2016

Beginn Marktsaison 2016

Recht spontan habe ich mich für den Spinnereimarkt in Windisch angemeldet, weil ich Märkte an besonderen Orten gerne mag.


Er findet am am Samstag von 16.00 bis 22.00 Uhr statt.
Zum Glück hab ich in der letzten Woche meinen Fingerpuppenvorrat etwas aufgestockt.




Donnerstag, 18. Februar 2016

Wir haben die Wahl

Etwas, was mir meine Mutter erzählt hat, ist mir nie mehr aus dem Kopf gegangen.
Sie ist in einem Berner Oberländer Bergdorf gross geworden. In ihrer Kindheit sind immer wieder Menschen aus dem Dorf ausgewandert.
Aus Armut, aufgebrochen in ferne, fremde Länder. Es war eine Abschied für immer, dachte man damals.
Nach heutiger Definition, waren diese Menschen Wirtschaftsflüchtlinge.
Wir stimmen in der Schweiz schon bald wieder über eine ausländerfeindliche Vorlage ab.
Geht abstimmen im Bewusstsein der Geschichte des eigenen Landes und im Hinblick darauf, dass wir nie wissen, was noch kommen wird.
Wir allen wollen doch im Grunde nur in einer friedliche Heimat leben und das beinhalte auch menschlich zu handeln.

Edit: Es freut mich sehr, dass das Schweizer Stimmvolk hat die Vorlage abgelehnt hat.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Somewhere over the rainbow



And the dreams that you dare to dream, really do come true

Sonntag, 14. Februar 2016

Geschichten und Musik am Sonntagmittag


Ich komme gerade von einem Auftritt in einem Pflegeheim zurück. Ich war diesmal nicht als Clownin unterwegs, sondern mit zwei von meinen Geschichten für Erwachsene.
Engagiert hat mich die Nichte einer Bewohnerin. Sie hat meine Spiel mit Bratsche und Klangschalen begleitet. Das war schön.
Sehr schön war es auch die Dankbarkeit und die Freude der alten Frauen zu sehen.
Ich hoffe, es ergibt sich wiedereinmal die Möglichkeit meine Geschichten in so einem Rahmen aufzuführen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Upcycling


Ich darf ja immer wieder Figuren verschicken, die in meinem Shop bestellt worden sind.
Dafür brauche ich Verpackungsmaterial.
Mein Sohn gehört zu den Menschen, die sich noch CDs kaufen. Oft werden die in stabilen Kartons verschickt. Jedoch könnte die Grafik dieser Schachteln zartbesaitete Kundinnen vielleicht erschrecken.
Der Musikgeschmack meines Sohnes liegt halt nicht bei Schlager und Volksmusik.
Nun sind beim Auszug meiner Tochter alte Kinderkalender aufgetaucht, die wiederum sehr gut zu meinen Geschöpfen passen.
Darum bin ich gerade ein wenig am Basteln.
Die Schweinchen schauen ganz interessiert zu und überlegen sich wohl, ob sie auch mal in so einer Schacht reisen dürfen.



Freitag, 5. Februar 2016

Im Schneckenhaus

Mein Sohn war seit Geburt, dass was man so gemeinhin ein Sorgenkind nennt.
Hier habe ich darüber geschrieben.
Wir haben bisher angenommen, dass seine Probleme, die er im motorischen und sprachlichen Bereich hat, auf einen Sauerstoffmangel während einer OP zurückzuführen sind.
Seit gestern wissen wir nun, dass er ein Asperger ist.
Nun erklärt sich plötzlich vieles.
Manchmal bin ich fast verzweifelt, weil ich nie wusste, wie es meinem Kind geht, weil es ihm einfach nicht möglich ist, seine Gefühle in Worte zu fassen.
Es hat mich immer wieder traurig gemacht, dass er keine Freunde hat.
Für meinen Sohn ist diese Diagnose eine Erleichterung.
Für mich auch, weil ich nun weiss, dass ich nicht so viel falsch gemacht habe, wie ich dachte.
Es bin aber auch traurig, weil meine Vorstellungen von einem glücklichen Leben, für ihn so nicht zutreffen.
Ich muss lernen, dass so anzunehmen und ihm zu glauben, wenn er sagt, er ist zufrieden, so wie sein Leben ist.

Heute ist dieses Schneckenhaus entstanden.


Wenn ich es mir so anschaue, hat dieses kleine Wesen nichts Trauriges. Es strahlt für mich Geborgenheit und eine stille Zufriedenheit aus.

Im Grunde, ist nur wichtig, dass man seine Kinder liebt, so wie sie sind.
Das ist das, was mein Sohn mich gelehrt hat.