Mittwoch, 20. August 2014

6 Jahre - Allerleirauh bittet zum Tee


Sechs Glückspilze hängen da, für jedes Bloggerjahr einer. Die Glückskäferchen singen "Happy birthday to you" und ich freue mich, dass es meinen Blog schon so lange gibt.

Das es eine lange Zeit ist merke ich daran, dass der Elan und die Begeisterung der Anfangszeit natürlich nicht mehr so da ist. Manchmal befällt mich sogar eine kleine Blogmüdigkeit, aber dann schreibe ich halt einfach nichts und warte bis sie wieder vorbei ist.
Was ich letztes Jahr zum Bloggeburtstag geschrieben habe, ist immer noch sehr aktuell.
Ich möchte immer weniger all zu viel Privates öffentlich machen. Es ist da ein Unbehagen, das damit zusammen hängt, dass ich mein Leben nicht zur Schau stellen will. Zumal dieses Bild von meinem Leben immer nur ein zensiertes, geschöntes sein kann.
Ich weiss schon, die Zahlen der Statistik belegen es, dass gerade das Private die Leserinnen interessiert. Aber als nichtkommerzieller Blog bin ich zum Glück nicht von Klick-und Leserzahlen abhängig.

Nur starte ich also ins verflixte, siebte Bloggerjahr und ich hoffe natürlich schon, dass mein Blog weiterhin seine Leserinnen findet, die gerne in meinem kreativen Tagebuch lesen.


Dienstag, 19. August 2014

Neue Karten - neue Tüten


Der AllerleiRauhFilzsamen geht langsam auf. Ich kann regelmässig Püppchen und Tierchen verkaufen, was natürlich sehr schön für mich ist.
Darum hatte ich mir gedacht, ich könnte mal wieder etwas Geld in Werbung und Verpackung investieren. Nun habe ich Freude an meinen neuen Karten und Tüten.
Sie kommen mit an den WerkstattMARKT am Samstag in Biberist und am 30.8. an den Koffermarkt in Oberdiessbach.


Donnerstag, 14. August 2014

Was steht denn da im Walde?


Rotkäppchen?



Nein, die Pilze sind schon wieder am spriessen.

Spielzeug, ähnlich wie der Tütenkasper.

Dienstag, 12. August 2014

Das Mondkind

Es war einmal, in einer Nacht, als der Mond hell wie selten schien...
Auf einmal sah man auf dem Mond die Mondkinder Fangen spielen. Es war ein wildes Spiel und man konnte die Kinder lachen hören. Es klang, als ob 1000 silberne Glöckchen vom Sommerwind berührt wurden.
Auf einmal, ein Kind war zu weit an den Rand des Mondes gelaufen, es verlor den Halst und es fiel und fiel und fiel.
Es schlug auf die Erde auf und wurde sofort vom Sand verschluckt. Man hat das Mondkind gesucht, man fand es nicht. Niemand hat bisher das Mondkind wieder gefunden...

So beginnt eine Geschicht aus meinem poetischen Programm für Erwachsene.


Ich bin gerade mal wieder am Samenkörner filzen und zur Abwechslung habe ich dieses kleine Mondkind gefilzt.
Ich stelle es mir ganz hübsch, als Dekoration über dem Bettchen eine Babies, vor.

Montag, 11. August 2014

Grauer Alltag

Grauer Alltag - diese Assoziation liegt nahe, wenn ich aus dem Fenster schaue.
Eine kleine Auszeit liegen hinter mir. Auszeit, damit bezeichnet man eine Zeit, die ausserhalb des Gewohnten liegt. Man fällt ein wenig aus der Zeit und das tut eigentlich immer gut.
Meine Auszeit waren ein paar wetterbedingte Faulenzertage zusammen mit meinem Mann im Pitztal. Wir waren in einem sehr schönes Hotel und darum war es auch nicht so schlimm, dass das Wetter nicht zum Wandern eingeladen hat.
Danach habe ich noch an einem Clownkurs teilgenommen, der mich allerdings Inhaltlich enttäuscht hat. Ausserdem war die Teilnehmergruppe zu gross und so war für mich der Lerneffekt leider gleich null.
Schön war, dass zwei meiner Clownfreundinnen von der Gesundheit!Clownausbildung mit dabei ware und wir zusammen eine schöne Zeit hatten.

Und nun hatte er mich wieder, der Alltag. So grau wird er allerdings nicht werden. Im August werde ich an zwei Märkte in Biberist und Oberdiesbach meinen Koffer aufklappen, sowie zwei Puppentheateraufführung spielen. Für Abwechslung ist also gesorgt.

Heute darf ich ein "Geheimnis in der Erde" auf die Reise schicken, was ein schöner Einstieg in den Arbeitsalltag ist.



Montag, 28. Juli 2014

Auf dem Weg zu einem Comedystück


Das letzte Wochenende war ich in Konstanz zur meiner Comedyausbildung.
Dieser Laternenpfahl steht vor der Ferienwohnung in der ich übernachtet habe.
Für so ein Strickstück braucht es Wolle, Maschen, einen durchgehenden Faden und Fantasie.
Das erinnert mich an das Stück, dass wir nun im Rahmen der Ausbildung entwickeln werden.
Wir müssen uns mit dem Thema auseinandersetzen, um Spielmaterial zu finden. Wir selber sind als SpielerInnen, wie die Maschen, die dem Stück Form gehen. Wir brauchen einen durchgehenden roten Faden, der dem Stück eine spannende Dramaturgie gibt. Wir brauchen auch den Zusammenhalt untereinander, sonst wird es nicht funktioniern und wir brauchen viel Fantasie.
An diesem Wochenende haben wir unsere Figuren entwickelt.
Im September werden wir uns dann wieder treffen, um in 10 Tagen gemeinsam das Stück zu erarbeiten.
Ich bin schon sehr gespannt, was für eine Form das Ganze dann annehmen wird.