Montag, 24. Juni 2019

Der Weg zur Maske


Letztes Jahr habe ich mit einer Freundin, sehr autoditaktisch, eine Maske gebaut.
Ich fand das eine schöne Arbeit und ich hatte Lust mich unter fachkundiger Anleitung mit dem Thema Maskenbau zu befassen.
Darum bin ich dieses WE nach Bern/Liebfeld zu  Ralf Assmann gefahren.
Über den Weg einer Phantasiereise hat sich geklärt, dass ich einen Rehkopf gestalten möchte.

 

Nach Fotografien habe ich versucht den Rehkopf zu malen. Ralf hat meine Zeichnung korrigierent, ich kann leider nicht so gut malen. Aber ich könnte ja mal Anfangen zu üben.
Nach dieser Skizze habe ich dann aus Ton den Kopf modeliert. Ich gestalte meine Filztier ja sehr frei, darum fällte mir das genaue hinschauen und naturalistisch zu arbeiten nicht so leicht. Wenn mir mir Ralf beim Gestalten nicht sehr geholfen hätte, wäre das Reh nicht so schön geworden.
Dieser Kopf wird später ausgehöhlt, bemalt und gebrannt.

 

Als Einstimmung am zweiten Tag habe ich unter anderem zwei Haikus geschrieben.


Weil ich gerne lernen wollte, wie man ein Maske kaschiert, habe ich dann noch einen Phantasiekopf modelliert. Das war dann einfacher für mich, weil ich da freier Arbeiten konnte.
Ich denke aber, dass ich in Zukunft doch auch bei der Gestaltung meiner Filztieren genauer hinsehen werde.
 

Ich möchte die freundliche Blogleserin herzlich grüssen, die mich am Samstag am Bahnhof Lenzburg angesprochen hat. Das hat mich sehr gefreut.



Donnerstag, 20. Juni 2019

Urlaub gegen Hand

Anfang Jahr bin ich auf auf die FB-Gruppe "Urlaub gegen Hand" gestossen und war gleich sehr begeistert von der Idee, ein paar Stunden zu Arbeiten und dafür nichts für die Unterkunft zu zahlen.
Da mein Mann auch einverstanden war mit meiner Idee auf diese Weise Urlaub zu machen, habe ich mir aus dem durchaus sehr verlockenden Angeboten einen Reithof in Italien ausgesucht.

Der Hof wurde vor kurzem von einer deutschen Familie übernommen. Es war erst eine Weiden abgesteckt, die von den Pferden schon sehr abgefressen war. So war unsere Hauptaufgabe, neben Wegen von Unkraut zu befreien, einen Zaun  zu bauen. Wir haben pro Tag zwei, drei Stunden gearbeite, was unter der heissen Sonne Italiens und an einem steilen Hang schon sehr schweisstreibend war. Aber es hat Spass gemacht.
Als es darum ging für den Schalter des Zauns eine Befestigung zu finde, war das meine Lösung.
Auf Holzbrettchen als Schutz eine alte Eisverpackung schrauben, das ist schnell und kostengünstig gemacht.


Ich fand auch Zeit zum Filzen...


 ...für Ausflüge
.

und natürlich auch zum Erholen.


Es waren sehr schöne und auch kostengünstige Ferien und wir werden sicher mal wieder Urlaub gegen Hand machen.

Sonntag, 16. Juni 2019

Marktnachlese


Ich war noch nie an einer Kunsthandwerkerausstellung, die über drei Tagen statt fand.
Pluspunkte dabei sind, dass man nur einmal auf und ab baut und man lernt die anderen TeilnehmerInnen besser kennen.
Es war eine sehr nette, fast schon familiäre Atmosphäre, was auch an dem engagierten Organisatinsteam lag.
Negativ war, dass vermutlich nicht mehr BesucherInnen kommen als an einem oder zwei Tagen.
Es verteilt sich einfach auf drei Tage.


Schmunzeln musste ich als ein kleines Mädchen beim Anblick meines Standes bemerkte:
"Da sieht man, dass sich jemand grosse Mühe gegeben hat." und ein anderes, sie war etwa 5 Jahre alt, meinte: "Sie machen wunderschöne Figuren."
Überhaupt durfte ich wieder sehr viel Begeisterung erfahren und ich habe auch gut verkauft.


Ganz toll war, dass ich Filzen konnte. So war ich auch in den Zeiten, wo nichts los war beschäftigt und es gibt doch tatsächlich noch Menschen, die nicht wissen, wie Filzen geht.

Jetzt habe ich erstmal eine längere Marktpause. Am 28.7. werde ich am Koffermarkt in Adelboden sein.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Kunst und Handwerkausstellung in Zürich


In den letzen zwei Wochen war so viel los, dass ich gar nicht zum Bloggen kam.
Was unter anderen auch daran lag, dass ich in den Ferien war. Weil das ein klein wenig andere Ferien waren, werde ich nächste Woche noch darüber berichten, wenn ich wieder mehr Zeit habe.
Heute beginnt die dreitägige Ausstellung, die in der Galerie Tenne in Schwamendingen/Zürich statt findet.
Diese drei freuen sich schon auf die Vernissage heute Abend von 18 bis 21 Uhr.
Vielleicht findet ja die eine oder andere den Weg dort hin, ich würde mich freuen.

Freitag, 31. Mai 2019

Ausfliegen


Es ist schön, wenn meine Figuren davon fliegen in neue Nester. Ich durfte das an meinem letzten Markt erleben.


Ich hoffe, das ist auch an meinem nächsten Kunst und Handwerker Markt in der Galerie Tenne in Schwamendinge.
Er findet am 13.6 von 18 bis 21Uhr, am 14.6. von 15 bis 19 Uhr und am 15.6. von 11 bis 17 Uhr satt.
Es wäre schön, wenn die eine oder andere einen Ausflug dort hin machen würde.

Samstag, 25. Mai 2019

Am Sonntag bin ich am Koffermarkt...


...in der Steinerschule Münchenstein. Er findet von 12 bis 17 Uhr im Rahmen des Frühlingsfeste statt.
Mit dabei habe einen Korb voll Flickflaudersommervogelschmetterlingsglück.

Montag, 20. Mai 2019

Marktfahren aus betriebsökonomischer Sicht


In einem Kommentar zu meiner letzten Post wurde mir Verkaufserfolg gewünscht.
Wenn ich wegen den Verkaufserfolg an Märkte fahren würde, müsste ich aufhören an Märkten teilzunehmen.
Nehmen wir mal den letzten Samstag als Beispiel. Ich bin um 7.30 Uhr aus dem Haus und um 21 Uhr wieder nach Hause gekommen.
Für Stand und Fahrkarte habe ich insgesamt 100.-Fr. gezahlt.
Bis alleine diese Kosten wieder drin sind, muss ich schon einiges verkaufen.
Dazu kommt dann noch die Materialkosten und die Arbeitszeit, der Figuren, die ich verkaufe.
Wenn ich Pech habe, decken meine Einnahmen nicht mal die Ausgaben.
In der Regel kann ich am Ende des Tages einen bescheidenen Gewinn verbuchen.
Wenn das nicht so wäre, würde ich wohl das Marktfahren aufgeben, Denn immer nur Verluste machen, dass hält man auf die Dauer nicht aus.
Es liegt also nicht am Geld, warum ich immer wieder an Märkte fahre, es ist der Kontakt zu den kleinen und grossen Menschen an meinem Stand.
Es sind die Komplimente, die Bestätigung, die lächenden Gesichter, die netten Gespräche und Begegungen, die einen grossen ideellen Wert für mich haben.
Darum lasse ich ausser Acht, dass sich Marktfahren aus materieller Sicht nicht lohnt und freue mich schon auf meinen nächsten Markt in der Steinerschule in Münchenstein am Sonntag.