Donnerstag, 7. Juni 2018

Die rote Versuchung


"Nein, liebe Katze, das ist kein Katzenfutter, sondern getrocknete Erdbeeren."


"Nein, lieber Hund, das ist kein Hundekuchen, sondern ein Erdbeerkuchen."


"Nein, liebes Einhorn, das ist kein Einhornzaubertrank, sondern Erdbeersirup."


"Aber ein Erdbeermarmeladenbrot zu dritt kannst du uns doch gönnen, lieber Mensch?"
Dabei schauten die drei so lieb, dass ich nicht Nein sagen konnte.
Ruckzuck war das Erbeermarmeladenbrot verspeist und zurück bleibt mir nur ein Teller mit ein paar Krümmel.


Da könnte ich doch jetzt ein Erdbeerkuchenstück drauf legen...

Montag, 4. Juni 2018

Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es

Diese bekannte Zitat stammt aus der Feder von Erich Kästner, desen Heimatstadt mein Mann und ich für ein paar Tage besucht habe.

Bei hochsommerlichen Temperaturen, im Mai, genossen wir das Stadtleben, machten Ausflüge mit Zug und Fahrrad ins Umland, besuchten Museen und die Oper.
Abends im Hotelzimmer sahen wir in den Nachrichten Bilder von sinnflutartigen Regenfällen in anderen Teilen des Landes.
Wieder zuhause las ich in der Zeitung den Bericht des Klimaforschers Hans Joachim Schellnhuber.


Er ruft die Menschen dazu auf, ihre Verantwortung für die Umwelt wahr zu nehmen.
Dazu gehört auch das Reisen, das einen grossen Teil dazu beiträgt, dass es der Erde so schlecht geht.
Es reicht nicht, das Gute zu tun, man muss auch das Schlechte konsequent lassen.
Wir können nicht mehr sagen, wir hätten es nicht gewusst.

Sonntag, 27. Mai 2018

Samstag, 26. Mai 2018

Schneckeninvasion der niedlichen Art




















An meinem letzen Markt hatte ich zwei dieser verträumten Schnecken dabei und gleich verkauft, im Shop hatte ich zwei und eines sofort verkauft.
Darum gibt es jetzt noch mehr Schnecken, die garantiert den Puls nicht aus Ärger über zerfressen Salatblätter in die Höhe treiben, sondern einfach weil sie das Herz berühren.

Freitag, 25. Mai 2018

Sprichwörtliches

 
Die kleine Schnecke hat zuviel von den Blüten genascht und schwups, hat sie sich in einen Blütengeist verwandelt.
Überlegt euch also gut, von welchen Früchten ihr nascht. Vielleicht geht es euch gleich, wieder kleinen Schnecke.
Und wenn ihr doch von den verbotenen Früchte, die ja bekanntlich die süssesten sein sollen, probieren müsst, dann sagt nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. 
Wobei, es gibt wohl Schlimmeres als von einer Schnecke in einem Blütengeist verwandelt zu werden.  
Darum, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. 
"Dem Mutigen gehört die Welt," spricht da der kleine Blütengeist und schwingt sich in die Lüfte, den Geister können das.
Das staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. 
"Ende gut, alles gut alles gut, " kann ich da nur sagen.


Donnerstag, 24. Mai 2018

Fortbewegung


In den letzten Tagen war ich auf ganz unterschiedliche Weise unterwegs, zu Fuss, mit dem Fahrrad, auf und neben dem Pferd, mit dem Auto und mit dem Zug.
Am Samstag beschlosse meine Mann und ich mit dem Hund, von unsere Haustüre aus, los zu wandern. Nach 6 Stunden Wanderzeit sind wir sehr müde am Hallwilersee angekommen und beschlossen das letzte Stück mit dem Zug zu reisen. 1 Stunde Wanderzeit entsprachen 6 Minuten mit dem Zug.
Geht man einen Weg aus eigener Kraft, bekommen Entfernungen eine ganz andere Bedeutung.
Man wird sich seiner eigenen körperlichen Grenzen bewusst.
Am Montag waren wir mit dem Fahrrad unterwegs. Was war das doch für eine wunderschönes Gefühl durch die Gegend zu rollen. Das eigene Gewicht und das des Rücksacks spielten keine Rolle.
Fahrrad fahren gibt mir ein Gefühl von Glück und Leichtigkeit, besonders natürlich mit dem E-Bike.
Am Dienstag fuhr ich in 1,5 Stunden mit dem Auto zu meinen Eltern, zu Fuss wäre ich 13 Stunden unterwegs gewesen.
Autofahren ist für mich wirklich nichts anderes als ein notweniges Übel.
Mit dem Pferd unterwegs zu sein ist nochmal eine ganz andere Sinnwahrnehmung. Da ist eine Tier mit eigenen Emotionen, darum muss man immer wach und present sein, damit das Miteinander harmonisch wird.
Jede Fortwegungsart hat seine eigenes Tempo und seine eigene Qualität.
Im Schneckentempo sind wohl nur noch kleine Kinder unterwegs, die staunend all die Dinge betrachten, die sie am Wegrand entdecken.
Auf unserer zwei Tageswanderung habe ich gestaunt, wieviel Schönes sich in unserer nächsten Nähe befindet.
Ich kann nur empfehlen, einfach mal von zuhause auf los zu laufen, soweit die Füsse tragen.