Dienstag, 9. Februar 2010

Zettelwirtschaft in der Waschküche



Schmunzeln musste ich über die Merkzettelchen meiner gewissenhaften Tochter, die zum ersten Mal alleine gewaschen hat.





Wenn die Mutter eine kleine Reise macht, lernen die Kinder fürs Leben...

Montag, 8. Februar 2010

Wenn Allerleirauh eine Reise tut...

Am Freitag bin ich mit einer Freundin durch meine Studienstadt gebummelt und natürlich musste ich auch das Haus besuchen, wo ich jahrelang gewohnt habe.
Die Eingangstüre ist unverändert, die Stadt selber hat sich aber sehr herausgeputzt in den letzten Jahren.



Kleine kreative Souvenirs mussten einfach mit.



Am Samstagmorgen ging es dann los mit dem Puppenkurs unter der Leitung von Juliane.
Frisch und munder gingen 8 Frauen ans Werk, Gott sei Dank wussten wir alle nicht, was für eine Arbeit auf uns wartet.
Als erstes galt es den Kopf zu wickeln,mit Verbandsband zu beziehen und zu formen.



Stunden von Arbeit stecken in so ein Kopf und kaum ist er fertig muss er auch schon telefonieren. Puppen sind auch nicht anders wie Menschen, scheint mir.



Super anstrengend und super gefährlich, wie man hier unschwer an Julianes Händen erkennen kann, ist der Puppenmacherinnenberuf. Alles muss perfekt verarbeitet werden, das Nähen, das Stopfen, das Sticken des Gesichtes, die Perücke häkeln, unzählige Schritte, sind von Nöten bis die Puppe fertig ist.



Hier bekommt meine Puppe noch etwas Rouge aufgelegt.



Die fertige Puppe einer Teilnehmerin.



Leider musst ich schon früher auf den Zug gehen und so konnte ich die anderen Puppen nicht mehr fertig sehen.
Juliane hat meine volle Bewunderung, sie war nur mit kurzen Pausen stundenlang dabei, zu erklären, Hand anzulegen, da und dort etwas zu retten, hat ihr Wissen auf sehr charmante Art weiter gegeben, so das jeder mit einer wunderschönen Puppe nach Hause fahren konnte.

Mit der Bundesbahn zu fahren seit abenteurlich sagen manche, tja,ich sage das jetzt auch.
Auf Grund einer Verspätug fuhr auf halber Reisestrecke kein Zug mehr nach Hause und so kam ich auf Kosten der DB zu einer Nacht in einem gemütlichen Hotelbett...



...und zu einem stilvollen Frühstück. Ich habe das Ganze unter dem Konto Nette Abwechslung abgebucht.



Eine schöne, kleine Reise war das!

Donnerstag, 4. Februar 2010

Eine kleine Reise in die Vergangenheit


Morgen werde ich um 8.30 Uhr in den Zug steigen, um sechs Stunden später in der Stadt auszusteigen, in der ich meine Studienzeit verbracht habe. Ich bin gespannt, was sich alles verändert hat und vielleicht auch etwas nostalgisch zurückblicken auf eine schöne Zeit in meinem Leben.
Am Samstag geht es dann hier hin. Die Bücher sind mein Inspirationsquelle.
Wer weiss, vielleicht packt mich ja in naher Zukunft das Puppennähfieber.

Montag, 1. Februar 2010

Winterspaziergang


gehen, wo keine wege sind
die felder ein weisses blatt papier
meine spuren-kleine freiheiten

Donnerstag, 28. Januar 2010

Danke

Früher wäre ich am liebsten im Fussboden versunken, wenn ich in einem Gespräch in Tränen ausbrach. Die Zeiten sind vorbei, ich kann meine Tränen nicht stoppen und will es auch gar nicht mehr.
Viel geweint habe ich in den letzten Tagen, beim Lesen eurer Kommentare, im Gespräch mit Freundinnen, einfach für mich allein.
Ich schäme mich nicht mehr meiner Tränen. Tränen sind für mich Ausdruck des tiefsten, verletzlichsten Menschseins. Liebe in salziger, flüssiger Form.
Ich danke euch allen, dass ich diese Tränen weinen durfte, denn durch sie sind meine Flügel ein gutes Stück grösser geworden. Getragen, durch menschliche Anteilnahme, fliegte es sich schöner durch die Lüfte des Lichts und der Dunkelheit.



Liebe Bettina, sie sind wunderschön und eine grosse Freude, 1000 Dank!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Abtauchen in die bunte Welt der Phantasie...



... das würde man gerne, wenn der Welt der Realität eine graue, nebelverhangene Landschaft ist, die den klaren Blick auf die Dinge noch nicht zulässt.
Ein Stück weit kann ich das auch, in dem ich mich festhalte an einem Stück Faden, der zum wärmenden Dornröschenschal wird, an der Reibung von Wolle, die sich in fröhlichen Seepferdchen verwandeln.



Damit man seiner Phantasie freien Lauf lassen kann, ist handwerkliches Wissen notwendig.
Eine schöne Möglichkeit viel dazuzulernen bietet Corinna mit ihrem Onlinekurs. Schritt für Schritt dürfen die Teilnehmerinnen Corinna dabei auf den geheimen, verschlungen Trampelpfad in ihr phantastisches Zauberreich begleiten. Also schnell die Wanderschuhe anziehen und sich anmelden, es lohnt sich bestimmt.

Samstag, 23. Januar 2010

Den Faden wieder aufnehmen

In jedem Leben gibt es wohl etwas, dass immer wieder über alle Massen schwer ist.
Etwas, was uns immer wieder bewusst macht, wie dünn das Eis ist über das wir gehen.
Dieses Etwas in meinem Leben ist mein Sohn.
Er, der mit einem schweren Rucksack in diese Welt hineingeboren wurde und doch von Anfang an ein grosser Kämpfer war.
Er, der immer wieder stolpert und doch immer wieder die Kraft hat weiter zu gehen.
Er, der immer wieder auf Unverständnis stösst und doch sein Lächeln nie verloren hat.
Er, der immer wieder in Situationen kommt, die mutlos machen und die er mit grosser innerer Kraft hinter sich bringen muss.


Nun hat er sich einmal mehr schmerzhaft an der Spindel gestochen, vor der ich ihn so gerne beschützen würden und wieder ist nicht gewiss, wohin der Weg ihn führt.
Aber ich durfte staunend erleben, wie mein Sohn mit einer sehr schwierigen Situation, in die er sich gebracht hat, umgegangen ist und das gibt mir Zuversicht, dass er seinen Weg finden wird.


Begleitet hat mich in den letzten Tagen ein Strickarbeit im Dornröschenmuster in der Farbe der Hoffnung.



Den Lebensfaden immer wieder geduldig zu entwirren, so das am Schluss ein Muster entstehen kann, dass ist vielleicht unsere lebenslange Aufgabe.
Und vor allem keine Angst zu haben vor Dornenhecken, denn wer sich durch den Schmerz kämpft, der hat die Chance die Prinzessin in sich wach zu küssen.



Danke, euch allen, die mir Worten der Anteilnahme geschickt haben.