Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014 - 12 Bilder

Der Jahresrückblick in Bildern ist für mich eine liebgewohnene, kleine Tradition und darum darf er auch dieses Jahr nicht fehlen. Ich habe mich durch das 2014 geklickt und meine Highlights des Monats ausgewählt.


2014 war nicht wirklich eine Nähjahr für mich. Meine Kleiderschrank ist so voll, dass ich nicht wirklich etwas Neues brauche und darum war meine Motivation zu Nähen dementsprechend tief. Zum Glück nehmen die Ajacciokleider nicht viel Platz weg.  Im Januar habe ich mir Nr.1 genäht und dem ersten sind im Laufe des Jahres noch 11 weitere gefolgt.


Im Februar habe ich einen Ausflug ins Tessin gemacht. Seither treffen immer wieder Briefe aus dem Tessin bei mir ein.
Liebe Manuela, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, du weiss schon wieso.
Und auch eine herzliches Dankeschön an alle meine Kundinnen. Nur Dank euch nehme ich immer wieder Wolle in die Hand und filze allerlei kleinen, filzigen Geschöpfe.


Im März ist im Rahmen meiner Comedy das Fräulein Möllermann entstanden.Ich mag diese Figur sehr und es hat mir grossen Spass mich in das Fräulein zu verwandeln.


Im April durfte ich in Klibühni in Chur Puppentheater spielen. In einem  "richtigen" Theater zu spielen ist immer besonders schön, weil ich davon ausgehen kann, dass  die Infrastruktur stimmt.
Meistens ist es bei mir so, dass ich, um eine Theateratmosphäre zu schaffen ein schwarzes Hintergrundgestell und meine Scheinwerfer aufbauen muss.
Die Vorstellung in Chur steht stellvertretend für alle Vorstellungen, die ich im 2014 spielen durfte.
Auch wenn es immer aufregend ist,  macht mir grosse Freude, mit meinen Puppen für kleine und grosse Menschen zu spielen.



Diese Bild von Koffermarkt in Uster im Mai, steht stellvertretend für alle Koffermärkte, die ich im 2014 besucht habe. Es gab viele schöne Begegungen und Gespräche. Ich freue mich schon, auch 2015 wieder mit meinem Koffer in den Zug zu steigen, weil es auch immer sehr spannend ist, auf diese Art die Schweiz kennen zu lernen.


Eine riesengrosse Freude war für mich, dass im Juni meine Tochter nach achtmonatigem Sprachaufenthalt, wieder nach Hause gekommen ist.


"Jeder Samen birgt eine Sehnsucht." diesen Satz von Khalil Gibran habe ich im Juli unter eines meiner Samenkörner geschrieben.
Viele kleinen Keinlinge habe ich dieses Jahr gefilzt, gezählt habe ich sie nicht.
Ich mag die Vorstellung, dass so vieles in uns keimt. All unsere Träume, all unsere Wünsche schlummern in uns, manchmal noch ganz klein und zart. Bis der Augenblick kommt, wo unsere Wünsche in Erfüllung gehen.  Vielleicht gehen nicht alle in Erfüllung, aber dass muss ja auch nicht sein. Eine Sehnsucht zu haben, hält uns lebendig.


Im August habe ich mich mit meiner Clown-und Comedyfreundin in Freiburg/D getroffen.
Gemeinsam mit ihr habe ich, während der dreijährige Ausbildung, viel gelacht und manchmal auch geweint.
Im letzten Jahr haben wir uns auch diverse Hotel-und Ferienwohnungszimmer geteilt. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht, uns immer gut verstanden und für diese Freundschaft bin ich sehr dankbar.


Dass im September eine Filzanleitung von mir in der manuell erschienen ist, hat mich sehr gefreut.


Auch im 2014 war das 5 Rhythmentanzen wichtig für mich. Im Oktober nahm ich an einen Workshop auf der Schweibenalp teil. Ich tauche immer wieder gerne in diese spezielle Tanzwelt ein. Sie ist für mich pure Lebensfreude und ich kann, ganz nach dem Motto von Samuel Beckett "Dance first. Think later.", den Kopf einfach mal abschalten.


Im November konnte ich das Diplom Schauspielerin für Clown und Comedy entgegen nehmen.
Bei dieser  Ausbildung durfte ich viele schönen, bereichernden Stunden erleben. Wir war eine tolle Gruppe und haben uns gegenseitig gestützt und gestärkt, wenn es nötig war.


Im Dezember hat mir ein Auftag einer Kundin grossen Spass gemacht. Denn ich habe schon lange im Kopf, Figuren zu Filzen mit denen Erwachsene ihren Kindern, auf einfach Art Geschichten, erzählen können. Manchmal braucht es einen Schupf von aussen, damit man seine Ideen umsetzt.
Ich werde sicher für die nächsten Märkte ein paar Versuchsobjekte filzen und schauen, ob sie sich überhaupt verkaufen lassen.

Ich blicke voller Dankbarkeit zurück auf eine Jahr mit sehr vielen schönen, bereichernden Erlebnissen.
Ich bin zufrieden, wie sich meine Filzarbeit weiterentwickel hat. Ich habe mich gefreut, über gelungene Puppentheatervorstellungen. Es gab keine grösseren Probleme innerhalb der Familie.
Es lief einfach rund, dieses Jahr 2014.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die mich durch das Jahr begleitet haben und besonders auch bei denen, die sich ab und zu die Zeit für einen Kommentar genommen haben.



Montag, 29. Dezember 2014

Die Bremer Stadtmusikanten


Eine meiner Kundinnen ist Kindergärtnerin von Beruf. Sie hat immer mal wieder einen Wunsch, mit dem sie mich vor eine neue Aufgabe stellt und das mag ich besonders gerne.
Nun hatte sie bei mir die die Bremer Stadtmusikanten in Auftrag gegeben, weil dieses Märchen nächstes Jahr Thema in ihrem Kindergarten sein wird.
Das schlägt meine Puppenspielerinnenherz natürlich höher, wenn ich weiss, dass mit meinen Figuren wirklich gespielt wird.
Ich habe meiner Kundin vorgeschlagen, Puppen mit Köpfen zu machen, die sich bewegen lassen. Dadurch kann man die Tiere auf eine sehr einfache Art "beleben" und auch Kinder können gut mit ihnen spielen.


Was mir nicht gelungen ist, ist Räuber zu filzen, die so richtig gefährlich aussehen. Aber das Böse versteckt sich ja auch öftersmal hinter eine freundlichen Maske und vielleicht sind diese Räuber ja auch gar nicht so böse, sondern einfach nur ein wenig dumm und einfältig.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Fröhliche Weihnachten...


...wünsche ich allen, die ihr hier zufällig oder regelmässig auf meiner Seite landen.


Esst  vegane Weihnachtskese und/oder fleischiges Fleischfondue, trinkt gemütlich Tee mit/oder ohne Rum, lasst euch vom lustigen Mäusen küssen und/oder von euren liebsten Liebsten, lacht und/oder weint vor Freude über eure Geschenke, lasst es euch ganz einfach gut gehen!

Freitag, 19. Dezember 2014

Allerleirauh als Puppenspielerin


Ende November habe ich an der Dorfweihnacht von Ennetbaden gespielt.


Von Stefanie vom Blog Filzquadrat habe ich jetzt schöne Fotos bekommen, die ihr Sohn, der ebenfalls einen Blog hat, gemacht hat.


Und auf dem Film bin ich auch für eine paar Sekunden zu sehen.


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Entpuppt

Mein letzter Koffermarkt fand in einer Shabbychicwerkstatt statt und ich hatte etwas Sorge, ob meine bunten Filzwesen dem dortigen Publikum gefallen würden.
Darum wollte ich noch Samenkörner in einer dezenten Farbe filzen. Sie sind dann aber aus Zeitmangel nicht rechtzeitig fertig geworden.
Meine Bedenken waren aber sowieso unbegründet. Dieser Markt wurde zu einem meiner finaziell erfolgreichsten in diesem Jahr. Wobei natürlich meine weissen Engel schon am Beliebtesten waren.






































Ein Vater hat beim Anblick meiner Samenkörner seiner kleinen Tochter erzählt, dass das Kokons wären, aus denen irgendwann Zwergenschmetterlinge schlüpfen würden.
Ich fand das eine reizende Idee, darum habe ich sie nun in Filz umgesetzt. Ich vermute mal, dass sich in nächster Zeit noch mehr Zwergenschmetterling entpuppen werden.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Die Geschichte hinter der Geschichte


Meine Tocher ist schon länger aktives Mitglied bei den Jungen Grünen. Nächstes Jahr sind Kantonsratswahlen und sie kandidiert nun für die Grünen.
Da muss man natürlich auch Wahlkampf machen und meine Tochter hat mich gefragt, ob ich nicht für die Deko Infostandes am hiesigen Weihnachtsmarkt eine paar grüne Engel filzen könnte.
Natürlich habe ich das gemacht. Beim Filzen hat man ja immer viel Zeit seine Gedanken schweifen zu lassen und so bin ich auf die Idee mit der Frau Professor Grünspan gekommen.




Montag, 15. Dezember 2014

Bilanz des Marktfahrerjahr 2014


14 Märkte habe ich dieses Jahr mit meinem Koffer voll mit Filzfiguren besucht.
Sehr schön ist, dass ich nach jedem Markt mit einem Gewinn nach Hause reisen konnte. Mal war er grösser und mal kleiner, aber jedes Mal gabe es lobende Worte für meine kleinen Geschöpfe.
Es ergaben sich auch viele nette Gespräche und Begegnungen mit Besuchern und Mitausstellerinnen.
Darum werde ich auch im Jahr 2015 wieder meinen Koffer packen, in den Zug steigen und an verschieden Orte in der Schweiz meine Waren feilbieten.

Alles in allem ware es ein erfolgreiches Filzjahr für mich. Ich habe das Gefühl, meine Arbeit wird langsam bekannter und geschätzt.
Dafür möchte ich an dieser Stelle allen meinen Kundinnen von Herzen danken, welche mich an Märkte besuchen oder auf virtuellem Weg Figuren bei mir bestellen.

Freitag, 12. Dezember 2014

Aufregung am Ententeich


"Warum müssen sich die Menschen immer mit fremden Federn schmücken?" quaken die Enten empört.

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Zwei Koffermärkte an einem Wochenende


Bevor mir meine Engel endgültig über den Kopf wachsen, mache ich wohl besser Schluss, für dieses Jahr, mit meiner Engelproduktion.


Diese dürfen mit an den Koffermarkt in Wädenswil am Samstag. Am Sonntag werde ich an meinem letzten Markt in diesem Jahr, an einem besonderen Ort, in einer Shabby Chic Werkstatt in Büsingen, teilnehmen.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Live Ticker: Die grüne Invasion


Frau Professor Grünspan, die einen Telepathiekurs an der Volkshochschule von Grünhausen belegt hatte, konnte durch diese Fähigkeiten mit der grünen Invasion Kontakt aufnehmen+++Sie zeigte sich überglücklich, ihre langjährigen, wissenschaflichen Studien über die kleinen grünen Männchen vom Stern Veganikus, nun nicht mehr nur per Fernglass betreiben zu müssen, sondern ihre Studienobjekte nun sichtbar in den Händen zu halten.+++Die grüne Invasion ist gekommen, um mitzuhelfen, das grüne Gemüsegut in die Köpfen und Mägen der Erdlinge zu pflanzen+++Denn was sie von ihrem Stern aus auf der Erde beobachtet haben, will ihnen gar nicht gefallen.


Mittwoch, 3. Dezember 2014

Live ticker: Die grüne Invasion ist gerade gelandet!


Eine Gruppe von grünen Männchen wurde gesichtet+++ Eine vernünftige Kommunikation mit ihnen ist nicht möglich+++Die Welt rätselt, in welcher Mission sie unterwegs sind+++Wollen sie die Welt retten+++Wollen sie den Weltfrieden+++Wurden sie von Gott geschickt, so kurz vor Weihnachten+++Fragen über Fragen+++Auch Goggle weiss keine Antwort


Sonntag, 30. November 2014

Adventskranz im Hause Allerleirauh


Ich wünsche allen meinen LeserInnen einen gemütlichen 1.Advent.

Freitag, 28. November 2014

Alle Jahre wieder


Am Sonntag beginnt mit dem 1.Advent offiziell die Weihnachtszeit. Für mich ist diese Tage verbunden mit dem Spielen meiner Weihnachstgeschichte "Bula, Simo und das Glück"
Morgen werde ich an der Dorfweihnacht Ennetbaden spielen.  Stefanie vom Blog "Filzquadrat" dort im Organisationsteam tätig und es wird alles sehr liebevoll für diesen Markt vorbereitet.
Am Sonntag werde ich nach Rekingen/AG fahren. Das ist insofern Besonders für mich, da ich lange in diesem Dorf gewohnt habe und ich dieses Stück dort 1993 zum ersten Mal gespielt habe.
Ich spiele es also schon über 20 Jahre und natürlich hat es sich verändert im Laufe dieser langen Zeit. Ich spiele ich es immer noch sehr gerne und ich freue mich auf die Aufführungen am Wochenende.


Donnerstag, 27. November 2014

Einfach ein paar Gedanken


Dieses kleine Weihnachtswichtelmädchen, das so neugierig aus seinem Blütennest heraus in die Welt schaut, erinnert mich ein wenig an mich.
Ich mag es gerne gemütlich, darum bin ich auch nicht sehr zielstrebig und lass die Dinge gerne auf mich zu kommen. Aber ich bin auch neugierig und lasse mich auf Neues ein.
Etwas was mich aber schon ganz lange begleitet ist das Puppenmachen.
Darum habe ich auch mit Filzen angefangen. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, für meine modellierten Köpfe auf schnell Art einen Körper herzustellen.
Dabei sind unter anderem solche Figuren, die schon über 15 Jahre alt sind, entstanden.


Das waren die ersten Schritte hin zu meinen Engeln, Samenkörner und was sonst noch so alles auf spielerische Weise mit Wolle, Wasser, Seife und meinen Händen entseht.


Dienstag, 25. November 2014

Zwei Mäuse unterhalten sich


Graue Maus: Wie siehst du denn aus?
Bunte Maus: Ich hatte keine Lust mehr als graue Maus durch die Gegend zu rennen und darum habe ich ein Bad in den Farbtöpfen
von Malermeister Schmidt genommen. Ich würde dir das auch empfehlen.
Graue Maus: Warum?
Bunte Maus: Seit ich bunt bin, bleibt den Katzen vor Staunen der Mund offen stehen und ich habe genug Zeit, um mich in Sicherheit zu bringen.
Graue Maus: Wenn aber alle so aussehen wie du, stellt sich eine Gewohnheiteffekt ein und die Katzen machen weiter Jagd auf uns, wie vorher.
Bunte Maus: Daran habe ich gar noch nicht gedacht.
Graue Maus: Darum bleibe ich grau, gehe jeden Tag joggen, damit ich schneller bin wie jede Katze.
Bunte Maus: Und ich bleibe bunt und kann mich dafür mit Schokolade auf das Sofa legen.
Graue Maus: Jedem das Seine.
Bunte Maus: Du sagst es.

Zufrieden gehen beide ihrer Weg und es ist zu Hoffen, das ihre Überlebenstrategie aufgeht und sie nicht doch noch von der Katze gefressen werden.
Ansonst waren mal wieder alle Bemühungen für die Katz. 

Montag, 24. November 2014

Wochenendrückblick


Am Samstag war ich am Koffermarkt in Schlieren. Allgemein wurde sehr wenig verkauft und einige Verkäuferinnen mussten leider mit einem Minus in der Kasse nach Hause fahren.
Ich hatte Glück und konnte mit einem kleinen Gewinn den Koffer wieder zuklappen.
Aufklappen werde ich ihn erst wieder am 13.12. am Koffermarkt in Wädenswil.


Am Sonntag habe ich in Hindelbank gespielt. Zum ersten Mal versuchweise unter meinem neuen Namen FigurenTheater Libelle. Als "Sternenkinder" werden nun vermehrt Kinder benannt, die gestorben sind und darum fühlte ich mich als FigurenTheater SternenKind nicht mehr wohl.
Libellen gefallen mir als Tiere sehr, dieses filigrane, zarte,schillernde und leichte mag ich.
Bei den Kelten galt die Libelle als eine kleine Drachenart auf denen Feen und Elven reiten.
Schon lange schiebe ich diese Entscheidung für einen neuen Namen vor mir her, weil es eben keine leichte Entscheidung ist.

Freitag, 21. November 2014

Maus und Drache unterhalten sich


Drache: Hoffentlich werde ich ganz schnell gross!
Maus: Warum willst du denn ganz schnell gross werden?
Drache: Es ist meine Aufgabe als Drache, den Menschen Angst zu machen. Aber wenn ich so klein bin, hat doch niemand Angst vor mir.
Maus: Hast du eine Ahnung. Ich bin kleine und ganz viele Menschen haben Angst vor mir.
Drache: Das kann ich jetzt nicht glauben.
Maus: Es ist aber so. Menschen haben sogar Angst vor Spinnen und die sind noch viel kleiner als ich.
Drache: Menschen sind komisch.
Maus: Ja, Menschen sind eben kleine Angsthasen. Da kann man nichts machen.
Drache: Komm, wir spielen "Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann".
Maus: Das darf man nicht mehr spielen, weil es politisch unkorrekt ist.
Drache: Dann spielen wir halt "Wer hat Angst vor grauen Mäusen". Hast du eigentlich eine bunte Unterhose an?
Maus: Warum?
Drache: Ich mag Gedichte und das mag ich besonders gerne:

Manchmal trägt die Wirklichkeit
eine bunte Unterhose
unter ihrem grauen Kleid.
Und im Knopfloch eine Rose.

(Frantz Wittkamp)

Maus: Ja, das ist schön. Aber die Rose habe ich leider gerade aufgefressen.
Drache: So ein Käse.




Mittwoch, 19. November 2014

Marienkäferfamilie


Nach den 4 Tagen intensiven Zusammensein mit meiner Comedyklasse, brauche ich immer eine Zeit von Ruhe und Alleine sein, um wieder bei mir anzukommen.
Ich bin gerne unter Menschen, ich bin aber auch gerne für mich. Da gilt es immer wieder die richtige Balance zu finden.
Zum Glück ist mein Leben so, dass ich mir Zeiten des Alleinseins gut einrichten kann. Dann filze ich vor mich hin und bringe mich dabei wieder ins innere Gleichgewicht.
Eigentlich wollte ich eine paar Engel filzen für den Koffermarkt am Samstag in Schlieren.
Aber meine Bedürfnis war nach Farbe und so ist diese kleine Marienkäferfamilie entstanden, die Ansich nichts Weihnachtliche hat. Sie passen wohl eher zu Silvester, wo man sich gute Wünsche auf den Weg gibt für das Neue Jahr.
Weihnachten und Silvester sind beides sehr symbolträchtige Feste und gerade darum sind das für viele Menschen schwierige Tage. 
Ist man eingebettet in einen Familien- und Freundeskreis oder ist man es nicht, zeigt sich dann immer sehr stark und schmerzhaft.
Ich habe Familie und Freunde und trotzdem finde ich auch nicht ganz einfach, mit all den Erwartungen um zu gehen.
Dann hätte ich gerne, die Leichtigkeit und Gelassenheit eines Marienkäfersengels.




Montag, 17. November 2014

1 Jahr Comedyausbildung


Aus meinem Flirt mit der Comedy ist keine Liebe geworden. Comedy in dieser Form, ist nicht das, was ich machen will. Das weiss ich jetzt, nach diesem Jahr, sehr genau.
Die letzten drei Vorstellungen mit unserem Stück, waren auf der menschlichen Ebene, eine Herausforderung für mich. Da ich die allgemeine Begeisterung nicht teilen konnte, fühlte ich mich automatisch oft wie eine Aussenseiterin.
Mit diesem Gefühl, das ich aus meiner Kindheit kenne, umzugehen, war eine Prozess für mich, der nicht ganz einfach war und mich auch immer wieder Kraft gekostet hat. Aber letzendlich habe ich meinen Weg, damit umzugehen, gefunden.
Nun bin ich froh, dass die Ausbildung vorbei ist und ich wieder die Dinge machen kann, die für mich stimmig sind.
So werde ich am Sonntag mit meinem Stück "Wilhelmine will nicht mehr" wieder ganz alleine mit meinen Puppen in Hindelbank/BE auf der Bühne stehen. Die Vorstellngen sind um 13.30 und um 15.00 Uhr.
Ich freue mich darauf und bin gespannt, ob die Ausbildung meine Spielweise verändert hat.
Denn jede Erfahrung, die man macht, bringt einem ja auch ein Stück weiter.

Dienstag, 11. November 2014

Möwe zum Zweiten


Ich war nicht wirklich zufrieden mit meiner ersten Möwe, also habe ich mich nochmal ans Werk gemacht.  Jetzt gefällt sie mir besser und ich kann sie auf die Reise schicken.

Montag, 10. November 2014

Kleine Möwe fliegt nach Norden

Es landen immer mal wieder Anfragen in meiner Mailbox, ob ich auch auf Bestellung filzen würde oder ob man etwas, was ich im Blog gezeigt habe, kaufen könne.
Natürlich kann man so ziemlich alles kaufen, was ich hier so zeige und auf Wunsch filze ich auch sehr gerne.
Diese Möwe ist eine Bestellung aus Deutschland.


Merkwürdigerweise verkaufe ich in der Schweiz meine Figuren fast nur über die Märkte. Es kommen selten Anfragen über Internet herein.
Dafür werden die Bestellungen aus Deutschland immer mehr, was mich natürlich sehr freut.


Sonntag, 9. November 2014

Sonntägliche Gedanken am Frühstückstisch

Beim Frühstück heute Morgen lag dieses Magazin zufällig so auf dem Tisch:


Die Gegenüberstellung dieser beiden Bilder hat mir auf einen Schlag mal wieder den Irrsinn dieser Welt drastisch vor Augen geführt.
Auf der einen Seite, diese Sorglosigkeit und der pure Luxus. Ich habe mal aus Neugier die Preise für solche Uhren gegoogelt und war doch erstaunt, dass es Menschen gibt, die über 300.000 Franken und mehr für eine Uhr ausgeben können.
Auf der anderen Seite der junge Mann, der um seinen Freund trauert, in einem Land in dem Armut, Gewalt und Korruption Alltag ist. Dort haben viele junge Menschen keine Zukunf, sie werden zu tausenden ermordet und verschwinden spurlos.
Und ich schäme mich dafür, dass es mir so gut geht und ich nichts tue gegen diesen Irrsinn in der Welt.

Samstag, 8. November 2014

Koffermarkt in Solothurn

Auf dem Rückweg zum Bahnhof habe ich von dem Gebäute in dem der Koffermarkt statt fand dieses stimmungsvolle Foto gemacht.


Einige Koffermarktfrauen haben erzählt, dass der Markt letztes Jahr viel besser besucht und die Leute kauffreudiger waren. Ich denke, dieser Hype in der Schweiz, wo an allen Ecken und Enden ein Koffermarkt statt findet, tut der Sache nicht gut.
Für mich war es trotzdem ein guter Markttag und ich bin mit meinen Verkäufen zufrieden. 

Ich danke an dieser Stelle nochmal herzlich der lieben Pralinenspenderin, sie haben mir heute den Tag versüsst.

Mein nächster Koffermarkt ist am 22.11. in Schlieren.

Freitag, 7. November 2014

Himmelsgeschöpfe der anderen Art


Zum Koffermarkt morgen dürfen mich nicht nur meine blassen Engelchen begleiten. Ich habe auch ein paar meiner beliebten Taschendrachen dabei. Ich denke mal, Engel und Drachen werden sich gut verstehen, sind sie doch beide Geschöpfe der Luft.
Ich freue mich auf den Markt im schönen Solothurn.

Dienstag, 4. November 2014

Begegnung im Wald


Heute Morgen, beim meinem Hundespaziergang im dichten Nebel, hing ich so meinen Gedanken nach, als ich plötzlich im Unterholz ein leises Wispern vernahm.
Neugierig schaute ich ins Gebüsch und was ich da sah, hat mich doch sehr erstaunt. Ein Füchslein im Gespräch mit einem Zwergenengel sieht man ja nicht alle Tage.
Dass es auch unter den Zwergen Engel gibt, war mir völlig neu. Aber wie heisst es so schön, es gibt nichts was es nicht gibt.
Leider verstehe ich weder Füchsisch noch Engelisch und so kann ich leider nicht sagen, was die beiden da miteinander zu bereden hatten.
Ich ging weiter im Nebel und wenn ich nicht das Foto gemacht hätte, würde ich jetzt wohl denken, ich hätte diese Begegnung nur geträumt.

Montag, 3. November 2014

Auftrittsmonat November

 

Beim Blick in meine Agenda ist mir bewusst geworden, dass ich bis Ende des Monates ganz schön viel auf der Bühne stehen werde.
Als Chorsängerin werde ich die Lieder von Mary Poppins singen.
Im Rahmen meiner Comedyausbildung werde ich in Hard/A, Weinfelden/CH und Meersburg/D zusammen mit meiner Klasse meine kleine Putzfrauenrolle spielen.
Dann werde ich mit meine Puppen in Hindelbank/BE (23.11), Ennetbaden (29.11.) und Rekingen/AG (30.11.) auftreten.
Und da sind noch zwei Koffermärkte in Solothurn und Schlieren, wo es auch vorkommen kann, dass sich die Begegnungen mit den BesucherInnen zu kleine Improtheaterszenen entwickeln. Denn meine Figuren haben manchmal die Neigung, sich in die Gespräche einzumischen.