Freitag, 14. Dezember 2018

Weihnachten im Altersheim


Gestern war ich mit meiner Clownfreundin im Altersheim.
Es ist immer wieder herzerwämend welche Freude die alten Menschen an uns haben.
Eine demente Frau sagte gestern zu mir:
"Bisch scho äs Komischs, aber i ha di glich gärn."
Das ist doch ganz wunderbar, dass man sich gegenseitig so annimmt, wie man ist.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Verfahren


Heute Morgen bin ich zu meinen letzten Auftritt in diesem Jahr gefahren.Weil der Arbeitsort meines Mannes auf der Strecke lag, ist er mitgefahren.
Die Rollenverteilung ist bei uns ganz altmodisch, er fäht, ich sitze neben dran. Ich fahre nicht gerne Auto und er fährt besser als ich.
Heute Morgen bin ich gefahren und er hat ins Navi meinen Zielort eingegeben, was er sonst nie macht.
Aber irgendetwas ist da schief gelaufen und ich bin viel zu weit gefahren, bevor ich bemerkt habe, dass ich falsch bin. Da ich rechtzeitig losgefahren bin, war meine Verspätung nicht ganz so schlimm.
Bis die Kindergartenkinder kamen war ich fertig mit dem Aufbau.
Aber das hat mich an die Zeiten erinnert, als es noch keine Navis gab.
Ich habe mich oft verfahren, habe Blut und Wasser geschwitzt und befürchtet, der Vorstellungsort nicht zu finden. Einmal bin ich sogar den Wanderwegweisern entlang gefahren.
Das Navi ist wirklich ein grossartige Erfindung, aber das nächste Mal schaue ich mir die Strecke vorher doch etwas besser an.
Damit ich für eine Streck von 30 Minuten nicht das dreifache brauche. Es war allerdings auch noch Stau, wie das immer so ist um Zürich herum im Morgenverkehr.
Meine nächste Vorstellung ist zum Glück nur ein paar Dörfer weiter, da kann mir das nicht passiern.



Dienstag, 11. Dezember 2018

Das war mein Wochenende

Am Samstag ging ich um 9 Uhr aus dem Haus und kam um 21 Uhr wieder heim.
Mit meinen Verkäufen habe ich gerade mal so die Stand-und Fahrtkosten gedeckt.
Da ich das immer mal wieder erlebe, bringt mich das mittlerweilen nicht mehr so aus der Fassung.
Aber etwas frustiert war ich schon.
Nun ist eine grosse, bunte Engelschar in meinen Shop gefolgen.


Am Zuger Märlisunntig hiess es dann meine ganze Bühnenausstattung in den fünften Stock zu schleppen,

 



die Zuschauertribüne und Bühnenbild aufzubauen und dreimal hinter einander zu spielen.


Bild: Marie Schmid Neue ZZ

Ich wurde sogar in der Zeitung erwähnt.


Anfügen möchte ich hier noch, dass ich für Kinder ab drei spiele und da ist es wichtig, dass man die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder neu gewinnen muss, sonst werden sie unruhig.
Ich mache das, in dem ich meine Geschichten aus lauter kleine Geschichten aufbaue.
Wenn ich singe, werden die Kinder auch immer ruhig.

Bei mir wird es jetzt auch ruhiger. Morgen spiele ich noch zwei Vorstellungen für Kindergartenkinder.
Am 23.12. bin ich dannvon 11 bis 17 Uhr  noch am Last-Minute-Markt in der Markthalle Basel.



Freitag, 7. Dezember 2018

Upps...

 
 
...da ist wohl etwas schief gelaufen.
 
 

Zopfmädchen


Foto:Johannes Hofmann 

An der Dorfweihnacht in Ennetbaden habe ich ein Stück gespielt, dass aus Schafwolle noch keine Roll

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Ich freue mich über kleine und grosse BesucherInnen


Am Samstag bin ich mit meinn Figuren am Märt55 im GZ Heuried in Zürich.
Am Sonntag spiele um 14, 15 und 16 Uhr am ich Zuger Märlisunntig im Dachstock des Burgbachschulhauses meine weihnachtliche Geschichte "Bula, Simo und das Glück".

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Montag, 3. Dezember 2018

Feierabend


Jetzt schiebe ich eine ruhige Kugel, am liebsten eine aus Schokolade.

Sonntag, 2. Dezember 2018

1.Advent


Überall wird einem nun einen schönen Advent gewünscht.
Wettermässig war es überhaupt nicht schön heute, aber dass endlich mal wieder Wasser vom Himmel kam, ist dennoch schön.
Und das ich nur zum Spaziergang mit dem Hund aus dem Haus musst, war auch schön.
Das viele meiner Marktfahrekollegen an Weihnachstmärkten im Regen stehen müssen, ist wiederrum weniger schön.
Schön war auch, dass ich gestern eine gelungene Puppentheatervorstellung hatte, an der Dorfweihnacht in Ennetbaden, die mit viel Engagement von Stefanie vom Blog Filzquadrat mitorganisiert wurde.
Nicht schön ist, was so alles passiert in der Welt, Weihnachtszeit hin oder her.
Man kann das Schön sehen, ohne das Hässliche auszublenden.
Ich wünsche allen eine lichtvolle Weihnachstzeit. 



Dienstag, 27. November 2018

Meine Märkte und Puppentheatervorstellungen bis Ende des Jahres


Die letzten zwei Wochenenden habe ich auf Märkten verbracht. An meinen Stand habe ich immer eine Figur in der Hand und oft entwickeln sich mit den BesucherInnen schöne kleine Improtheaterszenen.
Nächstes Wochenende werde ich an der Dorfweihnacht in Ennetbaden um 15.30 Uhr "nur" Puppentheater spielen.
Der nächste Markt wird dann am 8.12 im GZ Heuried in Zürich sein.
Am 9.12. spiele ich dann, wie alle Jahre, wieder am Zuger Märlisunntig.
Mein letzter Markt ist am 23.12 in der Markthalle Basel.
Meinen Shop  habe ich auch mal wieder auffüllt.

Donnerstag, 22. November 2018

Engelchen und Teufelchen


Wir haben alle unsere Stärken uns Schwächen. Die dunklen Seiten verdrängen wir lieber, da schauen wir nicht so gerne hin.
Aber oft machen wir uns auch klein, sehen unsere lichten Seiten nur durch einen Nebel.


Dabei sind beide Seiten, das was uns ausmacht. Beide wollen gesehen werden.


Die beiden sind übringes eine Auftragsarbeit, sie werden bei Kursen eingesetzt.

Mittwoch, 21. November 2018

Man darf mich küssen


Am Samstag bin ich von 12 bis 18 Uhr am Spinnereimarkt in Windisch und am Sonntag bin ich von 11 bis 18 Uhr am Oh du Fröhlicher Markt in Stäfa und hoffe, dass sich ein paar BesucherInnen in eine meiner Figuren verlieben werden.

Dienstag, 13. November 2018

Markthalle Horgen und GZ Witikon


Am kommenden Wochenende werde ich an zwei Märkten teilnehmen.
Am Samstag habe ich einen Stand bei der Eröffung der Markthalle Horgen.
Dort habe ich auch meinen Geschichtenkinderwagen dabei und spiele den Froschkönig.
https://www.markthalle93.ch

Am Sonntag bin ich von 11 bis 16 Uhr in Zürich im GZ Witikon.

Sonntag, 11. November 2018

Elfensterne


Es heisst, immer wenn ein Menschenkind auf die Welt kommt, schlüpft eine Elfe aus einem Ei und bringt dem Kind als Geburtsgeschenk einen Stern, der in den Stunden leuchte, wenn es das Licht am nötigsten hat.
Der Stern heisst Hoffung, hat mir eine Elfe ganz leise ins Ohr geflüstert.


Donnerstag, 8. November 2018

Vom Helm zu Erwin


Als mich eine Clownfreundin angefragt hatte, ob ich mit ihr zusammen in zwei Tagen eine Maske aus Papier herstellen könne, habe ich ohne viel nachzudenken gesagt: "Ja, ja, das geht bestimmt."
Was ziemlich leichtsinnig war, hatte ich doch gar keine Ahnung von Maskenbau.
Aber Dank Internet, kann man sich das nötige Wissen ja zum Glück auf einfachem Wege aneignen.
So reiste meine Freundin an und noch am gleiche Abend ging es los.


Wir nahmen einen Stahlhelm als Form, den wir mit Plastilin überzogen hatten.
Darüber legten wir eine Frischhaltefolie.


Nach einer kurzen Nacht, ging es am Morgen gleich weiter. Wir legten abwechlungsweise eine Lage Zeitungspapier und dann wieder eine Lage weisses Computerpapier und als Abschluss kam noch eine Lage weisses Seidenpapier. Insgesamt waren es 14 Lagen Papier.


Wir waren von 9 bis 15 Uhr so im Kleisterfieber, dass wir nicht mal Zeit zum Essen hatten.


Aber Tee muss natürlich sein.


Erwin war geboren und musste nun über Nacht in Ruhe trocknen, so hatte wir Zeit und gingen Tanzen und es wurde wieder eine kurze Nacht.


Meine Freundin ist mit Erwin inzwischen abgereist und ich werde mich nun wieder mit dem Handwerk zuwenden, von dem ich wirklich Ahnung habe.



Donnerstag, 1. November 2018

Mutter Engel und ihre Kinder...


...kommen mit an meinen nächsten Markt am Samstag in Muri/AG.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Nein sagen können


Was die männlichen und weiblichen Rollenbilder in Märchen betrifft, kann man ja schon ins Zweifen kommen, ob das Vorlesen von solchen Geschichten für Kinder wirklich so sinnvoll ist.
Frauen sind oft passive Prinzessinen, die gerettet werden müssen oder böse alte Hexen, die man am besten in den Ofen schiebt.
"Der Froschkönig" finde ich hingegen hochaktuell, geht es darum, zu seinen Gefühlen zu stehn und Nein zu sagen, wenn man merkt, dass  man etwas tun soll, was die eigenen Grenzen verletzt.
Darum habe ich diese Gesichte ausgewählt und habe sie gestern im Rahmen des Art&Market Bickwil dreimal aufgeführt.
Wie letztes Jahr, habe ich einen alten Kinderwagen als Bühne benutzt und um und in dem Wagen die Geschichte vom Froschkönig erzählt.
Ich darf sagen, dass es den ZuschauerInnen gefallen hat und vielleicht kommt ja die Botschaft diese Märchens auch ein wenig im Bewusstsein der Kinder an. 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Halleluja, sie sind da...



...meine ersten Weihnachtsengelhandpuppen.
Die dürfen mit an den nächsten Markt, der am Samstag in meinem Wohnort Obfelden in einer ehemaligen Schreinerei statt findet.
Nun befindet sich dort eine Galerie und ein Atelier und ist wirklich ein schöner Ort für eine Markt.
Ein Besuch lohnt sich.

Montag, 22. Oktober 2018

Die Qual der Wahl


Ich würde den Frosch nehmen, ich bin aber auch keine Prinzessin.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Wandern am Wasser

Das Wetter lockt mich geradezu nach draussen und um so schöner ist es, wenn man auch noch von der Haustüre loswandern kann.
In dem Buch "Wasserwunder-22verwunschene Tobelwanderungen im Kanton Zürich" habe ich eine Wanderung entdeckt, die in meinem Wohnort beginnt.



Verwunschene Wege habe ich sehr gerne und am Wasser entlang wandern finden mein Hund und ich besonders schön.



Mein Hund schätzt besonder die Abkühlung und ich finde Wald und Wasser einfach sehr romantisch.
 

Der idyllisch Weg führt uns an einer kleinen Kapelle vorbei...


...und immer wieder über kleine Brücken und Stege.



Jetzt warten noch 21 Wunderwasserwanderungen auf mich und meinen Hund.

Montag, 15. Oktober 2018

Herbstage

Der Herbst zeigt bei uns seine zwei Seiten, wie es schöner nicht sein könnte.
Am Morgen herrscht dichter Nebel und ich  geniesse diese mystische Stimmung auf meiner Hunderunde durch das nahe Naturschutzgebiet.


Wie von selber enstehen unter meinen Hände kleine Elfenwesen.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die ersten weissen Weihnachtsengel zu filzen.
Aber das strahlendschöne, sonnendurchträmkte. goldfarbene Herbstwetter am Mittag lassen in mir einfach keine Weihnachtsstimmung aufkommen.


Freitag, 12. Oktober 2018

Ich frage mich gerade,...



...was wohl passiert, wenn ein hässliches Entlein einen Frosch küsst.

Freitag, 5. Oktober 2018

Dienstag, 2. Oktober 2018

Frühherbstliche Wanderung


Reportagen von Menschen, die sich auf eine längere Wanderschaft begeben, lese ich immer mit einer leicht sehnsüchtigen Faszination.
Wobei mir bewusst ist, dass, auch wenn ich die Freiheit hätte, einfach los zu laufen, ich sehr wahrscheinlich gar nicht der Typ für solche strapaziöse Unternehmungen wäre.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten liegen kleine Tageswanderungen und da sind mir die dreistündigen Touren am liebsten.
Heute bin ich von Oberneunforn, den Rebbergen entlang, bis zur Kartause Ittigen gewandert.
Auf meinen Wanderungen ist immer mein Hund dabei, ganz alleine Wandern kann ich mir gar nicht vorstellen.

Unterwegs kommt es immer wieder zu netten Begegnungen.

Was ich am Wandern liebe ist, dass man die Achterbahnen, die das Leben immer mal wieder bereit hält, ein Stück weit hinter sich lassen kann.
Dieses Kunstwerk steht vor der wunderschönen Kartause Ittingen.


Ich kam dort mit einem jungen Mann mit Unterstützungsbedarf, ins Gespräch. Er erzählt mir von seiner Sehnsucht nach eine Freundin und das die Liebe eine grosses Hysterikum für ihn sei.
Vermutlich meinter er Mysterium, aber Hysterikum passt auch sehr gut, dachte ich für mich.


Geht man gemeinsam in einem Labyrinth begegnet man sich immer wieder. 
Und genau so eine überraschende Begegnung hatte ich, als ich die Kartause verlassen habe.
Am Markt in Bremgarten hatte sich ein Mädchen in meine Puppen verliebt und von ihrem eigen Geld zwei gekauft. Die Eltern dieses Mädchens kamen mir am Eingang entgegen und erzählten mir, das ihre Tochter die Puppen immer dabei habe und viel mit ihnen spielt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass man Menschen, die man vor nicht mal zwei Wochen kennen gelernt hat, an eine ganz andern Ort wieder sieht ist schon sehr klein, darum sind solche Zufälle schon etwas Besonderes.
 

Ich muss gar nicht weit gehen oder lange unterwegs sein, ein Tag reicht mir, um zu sehen, wie schön und überraschend das Leben sein kann.