Freitag, 7. Januar 2022
Hallo im 2022
Mittwoch, 8. Dezember 2021
Blindenführhundwelpe Aron
Bevor ich 12 Jahre mit einem eigenen Hund durch das Leben
ging, habe ich zwei Welpen für einen Blindenführhundeverein gross
gezogen.
Es ist mir zur Zeit unmöglich, die Entscheidung zu treffen, wieder für so lange Zeit mit einem eigenen Hund zu leben.
Aber ohne Hund werde ich leider zu einer Stubenhockerin und das ist gar nicht gut. Ausserdem ist es auch schön einen Hund um sich zu haben.
Darum habe ich mich jetzt wieder dazu entschlossen einen Blindenführhundwelpen zu uns zu nehmen.
Als der Anruf kam, dass ein Bergamskerwelpe einen Patenfamilie sucht, habe ich gleich zugesagt.
Ich habe ihn mit meiner Tochter bei der Züchterin besucht.
Alle Welpen waren am schlafen, aber der kleine Aron ist erwacht und kam gleich auf uns zugelaufen und wir haben uns gleich ihn den kleinen Aron verliebt.
Nun ist Aron schon bald zwei Wochen bei uns und ich bin so froh, dass unser kleiner Wonneproppen unser Leben bereichert.
Gerade weil die Welt gerade wieder so grau und unberechenbar ist, ist es schön, so ein süsses Geschöpf um sich zu haben.
Er macht es super gut, ist schon stubenrein, schläft durch und ist ganz allgemein ein umgänglicher Zeitgenosse.
Fremde Menschen und andere Hunde findet er noch gruselig.
Darum ist es gerade unsere grösste Aufgabe, dass er Vertrauen in seine Umwelt fassen kann.
Das wichtigste für mich ist, dass er die nötige Ruhe bekommt, all die Umwelteindrücke zu verarbeiten.
Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich, ihn auf seinem Weg zum Blindenführhund begleiten zu dürfen.
Dienstag, 6. Juli 2021
Kaya 4.4.2009 - 5.7.2021
12 Jahre lang war Kaya mein treuer Begleiter.
Ich werde ihn sehr vermissen, auf meinen Wegen, die ich jetzt ohne ihn gehen muss.
Nachdem ich zwei Blindenführhundwelpen gross gezogen habe, war der Wunsch nach einem eigenen Hund in mir gewachsen. Damals Ja zu Kaya zu sagen, fiel mir trotzdem nicht leicht. Dieses Ja hatte mir innerhalb von 10 Tagen 8 Migräneanfälle eingebracht.
Denn mein Kopf sagte mir ganz richtig, die Entscheidung
für einen Hund ist eine Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen. Ein Hund kostet Zeit
und Geld. Neben vielen schönen Begegnungen
muss man auch immer wieder als Mülleimer für frustrierte Menschen
dienen, die ihre Unzufriedenheit an Hunden, respektive ihren Besitzern
abreagieren müssen, gerade wenn Hund noch jung und unerzogen sind. Mit den Jahren werden solche Begegnungen zum Glück aber weniger.
Ausserdem ware meine Kinder schon selbständig und mit einem Hund wird alles wieder komplizierter. Man nimmt sich schon ein Stück Freiheit und Spontanität.
Die Entscheidung für einen Hund kann man im Grunde nur vom Bauch aus getroffen werden.
Alle Vorbehalte meines Kopfes waren nichts, gegen das, was Kaya mir gegeben hat.
Er war für mich und meine
Familie das grosse Los und hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es
ist, auf sein Herz zu hören.
Wie unendlich dankbar war ich, dass Kaya da war als es meinem Sohn eine zeitlang psychisch nicht gut ging und nicht aus dem Haus wollte
Aber mit Kaya ist er spazieren gegangen und ich wusste Kaya passt auf ihn auf und so war es auch. Die Spaziergänge mit Kaya haben meinen Sohn gut getan.
Kaya hat auch viel Fröhlichkeit in die oft bedrückenden Besuche bei meine Mutter gebracht, in der Zeit als sie pflegebedürfig war.
Er hat mich auf unzähligen Spaziergängen und Wanderungen begleitet und war für mich Bewegungsmuffel mein personal trainer.
Mittwoch, 7. April 2021
Dankbarkeit
Die Ostertage haben wir in den Bergen verbracht. Nun haben wir auch im Unterland wieder winterliche Verhältnisse.
Kaya ist am 4.4. 12 Jahre alt geworden. Das ist eine kleines Wunder für mich. Lebt er doch nun schon die Hälfte seines Lebens mit mit chronischer Nebenniereninsuffizienz.
Er bekommt täglich seine Medikamente und man merkt ihm seine Krankheit nicht an. Die Humanmedizin ist auch für Tiere ein Segen. Ohne sie wäre Kaya schon seit sechs Jahren nicht mehr am Leben.
Freitag, 3. Juli 2020
Ferien in Zeiten von Corona oder Weitwandern ist wunderbar
Darum ist für für mich normal, Ferien in der Nähen zu geniessen.
Corona hat meinen Mann und mir bei unseren Ferienplänen somit keinen Strich durch die Rechnung gemacht.
Da mein Mann seit dem Lockdown nicht mehr in seiner Heimatstadt Ulm war, sind wir ein paar Tage dort hin gefahren und haben erlebt, wie es ist, wenn Menschen im Alltag Masken tragen.
In der Schweiz sieht man ja wenige die Masken tragen, dass wird sich ja nun aber auch hier bald ändern.
Wir sind dann nach Hause gefahren, weil ich für 40 lebhaft 3 bis 5 jährige Vorschulkinder einer Internationalen Schule einen Auftritt hatte.
Ich bin sehr dankbar für jeden Vorstellung, die ich spielen darf und habe etwas Sorge, wie das weiter geht mit den Massnahmen.
Dann sind wir nach Adelboden in das Haus meiner Vorfahren gereist und ich durfte dort zusammen mit meinen Kindern meinen Geburtstag im kleinen, feinen Rahmen feiern.
Schon länger hatte ich die Idee von meinen Heimatort Adelboden zu unserem Wohnort zu wandern.
Nun war die Zeit gekommen, diesen Plan Wirklichkeit werden zu lassen.
Das grandiose Wetter war zum Glück umsonst. Wie auch der Anblick der Natur und den vielen schönen Emmentaler Häusern.
Der Weg führte vorbei an unzähligen schönen Lindenbäumen, die da schon seit Jahrhunderten da stehen und in den Himmel wachsen.
Mein Wandergebet war heute der Schönheit diese Bäume gewidmet.
Die nächte Etappe sollte uns eigentlich nach Huttwil führen.
Die Stöckli, das sind kleine Häuschen, in die die Eltern nach der Hofübergabe ziehen, erinnern mich an die Tinyhäuschen, der heutigen Zeit.
Samstag, 4. April 2020
11 Jahre Kaya
Seit 11 Jahren ist er nun schon an meiner Seite. Gerade in diesen Tagen schätze ich die Spaziergänge mit ihm noch viel mehr als sonst.
Dienstag, 31. Dezember 2019
2019 - 12 Bilder
Im Januar hat es so stark geschneit, dass mein Auto ins Rutschen kam und abgeschleppt werde musste.
Ich war dem Mann, der mir geholfen hat, so dankbar.
Zum Glück sind die Autofahrten nicht immer so nervenaufreibend aber, einfach sind die Besuche bei meinen Eltern für mich trotzdem nicht.
Die Betreuungssituation mit den 24 Stunden-Hilfen ist für alle drei Seiten, die meiner Eltern, die der Betreuerin und mir als Verantwortliche, oft sehr schwierig. Gleichzeitig bin ich dankbar, dass es diese Form der Betreuung überhaupt gibt. So können meine Eltern in ihrem Zuhause bleiben.
Ich musste über die Jahre miterlebt, wie meine Mutter nahezu alle Fähigkeiten verloren hat.
Sie kann nun nicht mehr laufen, muss gefüttert werden, die Worte gehen ihr verloren. Ausser dafür, wie sehr sie unter ihrer Situation leidet.
Aber sie findet auch Worte des Dankes an mich.
Vor kurzem hat sie zu mir gesagt, dass ich die beste Frau auf der Welt wäre.
Das hat mich gerührt. Ich musste aber auch lachen.
Weil ich weiss, dass ich keine Mutter Theresa bin.
Denn ich fühle mich oft überfordert von der Situation und den Problemen, die immer wieder an mich heran getragen werden. Ich bin müde und mag oftmals nicht mehr.
Ich bin wirklich voller Bewunderung für Menschen, meist sind es ja Frauen, die die Kraft und vor allem auch die Geduld haben, ihre Eltern Zuhause zu pflegen.
Wie auch immer...vermutlich ist es ein Kernpunkt der Menschlichkeit zu helfen und seine Dankbarkeit für Hilfe auszudrücken.
März
Dieses Bild zeigt mich als Wilhelmine. Ich spiele dieses Stück sehr gerne und es kommt auch beim kleinen und grossen Publikum sehr gut an. Ich freue mich, dass ich im Januar in Zürich wieder in die Rolle schlüpfen darf.
Es ist sinnvoll immer mal wieder über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.
Ich hatte Lust mit Ton zu arbeiten und habe mich einem Maskenworkshop besucht.
Dabei ist diese Rehmaske entstanden.
Danach haben sich auch meine Fingerpuppen verändert und ich freue mich, dass sie sich in der neuen Form an den Märkten gut verkaufen.
Dieses Bild steht stellvertretend für die 14 Märkt, an den ich dieses Jahr teilgenommen habe.
Märkte sind aus finanzieller Sicht nicht wirklich lukrativ. Es gab Märkte, wo ich nicht oder nur knapp die Spesen decken konnte. Aber zum Glück ist das nicht immer so, aber reich werde ich dabei nicht.
Trotzdem möchte ich das Marktfahren nicht missen, die vielen schöne Komplimente und die lächenden Gesichter sind unbezahlbar.
Kürzlich kam ein Mann an meine Stand und meinte, er hätte leider keine Verwendung für meine Figuren, aber es sei ihm ein Bedürfnis sich bei mir zu bedanken, für die viele Arbeit, die ich mir mache, um so schöne Figuren herzustellen. Das hat mich sehr gerührt.
Manchmal gibt es Theatervorstellungen, da stimmt einfach alles. Der Raum ist ein richtiger Theatersaal, das kleine und grosse Publikum taucht voll und ganz in die Geschichte ein und macht mit und ich bin mit meinem Spiel auch zufrieden. Das war im September in Unterengstringen so.
November
Ja, wo wäre ich wohl ohne meinen Blog? Das frage ich mich schon ab und zu.
Obwohl ich ja so gut wie gar keine Ahnung habe, wer hier liest.
Ich liebe Auftragsarbeiten, weil sie so inspirierend sind.
Über das Jahr 2018 habe ich folgendes geschrieben:
Das Jahr 2018 verabschiede ich mit Dankbarkeit.
Für das 2019 kann ich copy paste machen, ausser das ich jetzt schreiben würde:
Womit ich den Bogen zum Anfang dieser Blogpost geschlagen habe.
Freitag, 2. August 2019
Ein Schal gegen die Angst
Gestern wurde in der Schweiz der Nationalfeiertag mit viel Knallerei und Feuerwerk gefeiert.
Unser Hund hat darauf immer sehr panisch reagiert, so dass wir mit ihm an ruhige Orte geflüchtet sind.
Dann bekam ich den Tipp es doch mal mit einer Bandage nach Linda Tellington zu probieren.
Und was soll ich sagen, es ist ein kleines Wunder, denn es funktioniert wirklich.
Bei einem Gewitter habe ich diese Methode zum ersten Mal mit Erfolg ausprobiert und auch gestern lag Kaya mir zu Füssen und hat völlig entspannt die Knallerei über sich ergehen lassen.
Ich kann nicht verstehen, warum man so viel Geld für Raketen ausgibt, die Tiere verängstigen und die Luft verpesten, aber zum Glück, weiss ich jetzt, wie ich unserem Hund helfen kann.
Montag, 1. Juli 2019
Hitzefrei in den Bergen
Über das Wochenende sind wir vor der Hitze in die Berge geflüchtet, in das Haus meiner weiblichen Vorfahren.
Als Kind bin ich dort gar nicht gerne hin. Wandern war mir zu anstrengend, ich bin nicht gerne Ski gefahren und es war dort im Winter saukalt, weil es nur in einem Zimmer eine Holzofen gab.
Ausserdem war mein Vater kein Freund der Heimat meiner Mutter und es kam dadurch immer wieder zu Spannungen zwischen meinen Eltern.
Es ist also ein Ort, der durchaus zweispätige Gefühle in mir auslöst.
Je älter ich werde, desto mehr versöhne ich mich mit diesem Haus. Mehr noch es es wächst auch immer mehr das Gefühl der Dankbarkeit in mir, einen Platz zu haben, wo man einfach sein kann.
Man fühlt sich weit ab von Allem, so ohne Radio, Fernsehen, Internet und aktuelle Zeitung.
So bin ich zwei Tage fast nur auf der Laube gesessen und habe so viel gelesen, wie schon lange nicht mehr.
Eine Laube ist typisch für diese alten Holzhäuser und ist so etwas wie der Vorgänger des heutigen Wintergartens, ein Art verglaster Balkon. Dort zu sitzen und die Aussicht geniessen ist in der heissen Sommerhitze wirklich ein Geschenk.
In einem Monat fahre ich wieder hin, dann allerdings mit meinen Figuren, denn ich nehme am Koffermarkt teil.
Donnerstag, 27. Juni 2019
Donnerstag, 4. April 2019
10 Jahre Kaya
Vor 10 Jahre kam Kaya auf die Welt, im Juni kam er zu uns und seither ist er mein treuer Begleiter.
Ich bin froh, dass ich damals nicht auf meine Kopf gehört habe, der meinte, mit einem Hund gibt man die Freiheiten, die man mit Teenagerkinder hat, wieder auf.
Meine Bauch hatte damals richtig entschieden. Kaya ist ein toller Hund, sehr friedlich und unkompliziert.
Sonntag, 21. Oktober 2018
Wandern am Wasser
In dem Buch "Wasserwunder-22verwunschene Tobelwanderungen im Kanton Zürich" habe ich eine Wanderung entdeckt, die in meinem Wohnort beginnt.
Verwunschene Wege habe ich sehr gerne und am Wasser entlang wandern finden mein Hund und ich besonders schön.
Der idyllisch Weg führt uns an einer kleinen Kapelle vorbei...
...und immer wieder über kleine Brücken und Stege.
Jetzt warten noch 21 Wunderwasserwanderungen auf mich und meinen Hund.