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Freitag, 7. Januar 2022

Hallo im 2022

 
Wir haben wunderschöne Silvestertage in unserem Ferienhaus den Bergen verbraucht.  
"Was das 2022 wohl bringen mag," denkt sich Aron.
Die Knallerei hatte er mit stoischen Gleichmut über sich ergehen lassen.
"Keine schlechte Eigenschaften um ins Neue Jahr zu gehen," denke ich.
 
 

 
Nun sind wir schon eine Woche wieder Zuhause, aber irgendwie brauche ich immer eine Zeit um mich nach einem Jahreswechsel wieder ins Leben einzufädeln.
Mir gefällt das Wort des Jahres 2021 LOST gut.
Viele meiner Figuren strahlen das aus und darum hat dieses Gefühl auch etwas mit mir zu tun.
Ich bin ja auch auf Instagram unterwegs und da viele Profile, wo man ins Staunen kommt.
Die Menschen sind wunderschön, die dazu gehörigen Lebenswelten sind wunderschön und der rote Faden ist wunderschön in allen Bereichen sichtbar.
Ich sitze eher in einem zerzausten Wollknäuelnest.
Wahrscheinlich bin ich einfach zu faul, um mir so ein perfektes Leben aufzubauen.
Oder es wurde mir zu wenig Energie dafür geben.
Darum gehe ich eher gemütlich durch mein unperfektes Leben.
Und da passt die Gleichmut auch sehr gut dazu.
 

 

Mittwoch, 8. Dezember 2021

Blindenführhundwelpe Aron

Bevor ich 12 Jahre mit einem eigenen Hund durch das Leben ging, habe ich zwei Welpen für einen Blindenführhundeverein gross gezogen.
Es ist mir zur Zeit unmöglich, die Entscheidung zu treffen, wieder für so lange Zeit mit einem eigenen Hund zu leben.
Aber ohne Hund werde ich leider zu einer Stubenhockerin und das ist gar nicht gut. Ausserdem ist es auch schön einen Hund um sich zu haben.
Darum habe ich mich jetzt wieder dazu entschlossen einen Blindenführhundwelpen zu uns zu nehmen. 

Als der Anruf kam, dass ein Bergamskerwelpe einen Patenfamilie sucht, habe ich gleich zugesagt. 

Ich habe ihn mit meiner Tochter bei der Züchterin besucht.
Alle Welpen waren am schlafen, aber der kleine Aron ist erwacht und kam gleich auf uns zugelaufen und
wir haben uns gleich ihn den kleinen Aron verliebt.
  

 

Nun ist Aron schon bald zwei Wochen bei uns und ich bin so froh, dass unser kleiner Wonneproppen unser Leben bereichert.
Gerade weil die Welt gerade wieder so grau und unberechenbar ist, ist es schön, so ein süsses Geschöpf um sich zu haben.
Er macht es super gut, ist schon stubenrein, schläft durch und ist ganz allgemein ein umgänglicher Zeitgenosse.
Fremde Menschen und andere Hunde findet er noch gruselig.

Darum ist es gerade unsere grösste Aufgabe, dass er Vertrauen in seine Umwelt fassen kann.
Das wichtigste für mich ist, dass er die nötige Ruhe bekommt, all die Umwelteindrücke zu verarbeiten.
Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich, ihn auf seinem Weg zum Blindenführhund begleiten zu dürfen.

Dienstag, 6. Juli 2021

Kaya 4.4.2009 - 5.7.2021

 


12 Jahre lang war Kaya mein treuer Begleiter.

Ich werde ihn sehr vermissen, auf meinen Wegen, die ich jetzt ohne ihn gehen muss.

 

Nachdem ich zwei Blindenführhundwelpen gross gezogen habe, war der Wunsch nach einem eigenen Hund in mir gewachsen. Damals Ja zu Kaya zu sagen, fiel mir trotzdem nicht leicht. Dieses Ja hatte mir innerhalb von 10 Tagen 8 Migräneanfälle eingebracht. 

Denn mein Kopf sagte mir ganz richtig, die Entscheidung für einen Hund ist eine Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen. Ein Hund kostet Zeit und Geld. Neben vielen schönen Begegnungen muss man auch immer wieder als Mülleimer für frustrierte Menschen dienen, die ihre Unzufriedenheit an Hunden, respektive ihren Besitzern abreagieren müssen, gerade wenn Hund noch jung und unerzogen sind. Mit den Jahren werden solche Begegnungen zum Glück aber weniger.

Ausserdem ware meine Kinder schon selbständig und mit einem Hund wird alles wieder komplizierter. Man nimmt sich schon ein Stück Freiheit und Spontanität.

Die Entscheidung für einen Hund kann man im Grunde nur vom Bauch aus getroffen werden.




Alle Vorbehalte meines Kopfes waren nichts, gegen das, was Kaya mir gegeben hat.
Er war für mich und meine Familie das grosse Los und hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auf sein Herz zu hören. 

 

 

Wie unendlich dankbar war ich, dass Kaya da war als es meinem Sohn eine zeitlang psychisch nicht gut ging und nicht aus dem Haus wollte

Aber mit Kaya ist er spazieren gegangen und ich wusste Kaya passt auf ihn auf und so war es auch. Die Spaziergänge mit Kaya haben meinen Sohn gut getan.

 

Kaya hat auch viel Fröhlichkeit in die oft bedrückenden Besuche bei meine Mutter gebracht, in der Zeit als sie pflegebedürfig war. 


Er hat mich auf unzähligen Spaziergängen und Wanderungen begleitet und war für mich Bewegungsmuffel mein personal trainer.

Er war ein ruhiger Hund, sehr freundlich zu Menschen und auch zu Artgenossen. Nie hatte ich eine schwierige Situation mit anderen Vierbeinern, worüber ich wirklich glücklich war.
Er war unglaublich souverän.
Er war kein Schmusehund, er war nicht so eine Hund der unbedingt gefallen will.
Kaya heisst auf türkisch Felsen und das war er auch, ein Fels in der Brandung.
Er war einfach gut so, wie er war.
 

 
Sehr dankbar bin ich auch, dass er trotz seiner chronischen Krankheit so ein langes und gutes Leben hatte.
Ich kann mir das Leben ohne ihn noch gar nicht wirklich vorstellen.
Er wird mir und meiner Familie sehr fehlen.

 

Mittwoch, 7. April 2021

Dankbarkeit

 

Die Ostertage haben wir in den Bergen verbracht. Nun haben wir auch im Unterland wieder winterliche Verhältnisse.

Kaya ist am 4.4. 12 Jahre alt geworden. Das ist eine kleines Wunder für mich. Lebt er doch nun schon die Hälfte seines Lebens mit mit chronischer Nebenniereninsuffizienz.

Er bekommt täglich seine Medikamente und man merkt ihm seine Krankheit nicht an. Die Humanmedizin ist auch für Tiere ein Segen. Ohne sie wäre Kaya schon seit sechs Jahren nicht mehr am Leben.



Freitag, 3. Juli 2020

Ferien in Zeiten von Corona oder Weitwandern ist wunderbar

Ich habe noch nie zur Gruppe der FernreiserInnen gehört. Ich bin auch noch nie geflogen.
Darum ist für für mich normal, Ferien in der Nähen zu geniessen.
Corona hat meinen Mann und mir bei unseren Ferienplänen somit keinen Strich durch die Rechnung gemacht.
Da mein Mann seit dem Lockdown nicht mehr in seiner Heimatstadt Ulm war, sind wir ein paar Tage dort hin gefahren und haben erlebt, wie es ist, wenn Menschen im Alltag Masken tragen.
In der Schweiz sieht man ja wenige die Masken tragen, dass wird sich ja nun aber auch hier bald ändern.



Wir sind dann nach Hause gefahren, weil ich für 40 lebhaft 3 bis 5 jährige Vorschulkinder einer Internationalen Schule einen Auftritt hatte.
Ich bin sehr dankbar für jeden Vorstellung, die ich spielen darf und habe etwas Sorge, wie das weiter geht mit den Massnahmen.


Dann sind wir nach Adelboden in das Haus meiner Vorfahren gereist und ich durfte dort zusammen mit meinen Kindern meinen Geburtstag im kleinen, feinen Rahmen feiern.


Schon länger hatte ich die Idee von meinen Heimatort Adelboden zu unserem Wohnort zu wandern.
Nun war die Zeit gekommen, diesen Plan Wirklichkeit werden zu lassen.


Die ersten beiden Etappen wanderten wir 3 Stunden ohne  Rücksäcke und fuhren dann wieder zum Übernachten nach Adelboden zurück.
Auf dem Bild sieht man die Hängebrücke zwischen Adelboden und Frutigen. Kaya hatte keine Freude, aber ich bin stolz, dass er mit mir über die Brücke gelaufen ist.


Wir sind wie Spielbälle auf dem Fluss des Lebens. 
Äussere Bilder führen beim Wandern zu inneren Bildern.
Dieses Bild ist auf dem Weg nach Reichenbach entstanden.



Am dritten Tag sind wir hinter dem höchsten Berg auf diesem Bild, dem Niesen, los gelaufen. 
Einmal falsch abgebogen und schon ist man länger unterwegs, als gedacht.
6 Stunden Wanderzeit mit Gepäck, ich habe gestaunt, dass ich das geschafft habe und wie weit man in dieser Zeit kommt. Mann, Hund und ich sind sehr müde in Thun angekommen.
Gestaunt haben wir dort über Häuser, die wie kleine Paläste aussahen und Häuser mit Garagen für Schiffe.
Thun ist ein reizendes Städtchen, dort zu wohnen muss schön sein.


Wegen starkem Regen haben wir Thun erst um 12 Uhr Richtung Emmental verlassen und die Erkenntnisse dieses Tages waren folgende:
1. Im Emmental wandert man stundenlang ohne eine Menschenseele zu treffen.
Tiere, z.B. Kühe, sieht man merkwürdigerweise auch nicht viele.
2. Auf Google maps Wanderzeiten kann man getrost ein Drittel dazu rechnen, dann stimmen sie.
3. Ich bin überrascht, dass ich es schaffe 6 Stunden bergauf, bergab zu wandern.
4. Das Emmental ist SEHR hügelig.
5. Das Emmental hat wenig ÖV. Zum Glück haben wir einen der wenigen Buse erwischt, als wir nach 6 Stunden einfach zu müde zum weiter laufen waren.
6. 10 Minuten Busfahrt entspricht 2 Stunden Laufzeit.
7. Im Emmental bekommt man als VegetarierIn Poule serviert.

Immerhin haben sie sich bemüht und ich habe mich amüsiert und beide Augen zu gedrückt. 
9. Auch wenn das Wetterapp den ganzen Tag Regen vorhersagt, kann das doch noch ein Tag mit viel Sonnenschein werden.

Von Eggiswil nach Ranflüh konnte ich mich kaum satt sehen an den schönen Häusern und liebevoll gepflegten Gärten, an denen wir heute vorbei gewandert sind.

4 Stunden waren wir unterwegs, der Emme entlang, flussabwärts, grossteils auf lauschigen, kleinen Waldpfaden.
Das war gerade das Richtige für unsere müden Glieder, die vom Vortag doch recht strapaziet waren.
Wir hatten sogar Zeit für längere Pausen.
Es zeigt sich aber immer wieder, die Schweiz als Urlaubsland muss man sich leisten können.
8.-Fr für 1 Liter Wasser isch nit nüd.

Das grandiose Wetter war zum Glück umsonst. Wie auch der Anblick der Natur und den vielen schönen Emmentaler Häusern.

Von Ranflüh führte der Weg nach Sumiswald.

Wir müssen unsere Tagesetappen den Unterkünften anpassen, bei denen auch Hunde willkommen sind.
All zu viel Möglichkeiten gibt es dort sowieso nicht. Darum fallen die Wanderzeiten auch sehr unterschiedlich aus.
Die Wirtin war ähnlich ungenau wie Google maps und meinte, dass wir in einer Stunde an unserem nächsten Zielort ankommen würden.
Nun, joggen mit Rucksack, bergauf, bergab ist nicht so unser Ding und so wurden es 3 Stunden, wie uns der Routenplaner vorher gesagt hat.
Unterwegs haben wir uns vom Anblick des Niesen verabschiedet.

Der Weg führte vorbei an unzähligen schönen Lindenbäumen, die da schon seit Jahrhunderten da stehen und in den Himmel wachsen.


Mein Wandergebet war heute der Schönheit diese Bäume gewidmet.


Die nächte Etappe sollte uns eigentlich nach Huttwil führen. 
Als ich morgens, mit steifen Glieder, aus dem Bett gestiegen bin, habe ich zu meinem Mann spasseshalber gesagt, er soll mich jetzt ObiWANKEnobi nennen.
Weil wir beide müde waren und das Wetter unbeständig, haben wir beschlossen, nach zwei Stunden Wanderzeit, unsere Tour zu beenden. In Wasen sind wir dann in den Bus eingestiegen und in 2,5 Stunden waren wir zu Hause.
Zu Fuss hätten noch drei Tagesetappen gebraucht.



Wandert man durch das Emmental hat man das Gefühl, die Welt wäre noch in Ordnung.
Die Landschaft wirkt unberührt, überall stehen wunderschöne Häuser. 



Die Stöckli, das sind kleine Häuschen, in die die Eltern nach der Hofübergabe ziehen, erinnern mich an die Tinyhäuschen, der heutigen Zeit.
Gar nicht zeitgemäss ist leider das, was man auf der Speisekarte findet.
Es ist viel Fleisch und für die VegetarierInnen gibt es, wie vor 20 Jahren, einen Gemüseteller mit Gemüse aus dem Gefrierfach.
Mein Magen mag das nicht und das ist immer ein Problem, wenn ich mehr als eine Woche auf frisch gekochte Produkte verzichten muss.
So gesehen ist es schön, wieder zuhause zu sein.
Auch wenn ich es schon etwas schade finde, dass wir es nicht bis ganz nach Hause geschafft haben.
Wir werden das nachholen, dann aber mit leichtem Rucksack.
Man braucht viel weniger, als man denkt.
Das ist es wohl auch, was uns das Leben mit dem Virus lernt.

Samstag, 4. April 2020

11 Jahre Kaya


Seit 11 Jahren ist er nun schon an meiner Seite. Gerade in diesen Tagen schätze ich die Spaziergänge mit ihm noch viel mehr als sonst.

Dienstag, 31. Dezember 2019

2019 - 12 Bilder

Januar


Meine bald 92 jährige Mutter ist nun schon seit vier Jahren pflegebedürftig. Alle 14 Tage fahre ich zu meinen Eltern nach Deutschland.
Im Januar hat es so stark geschneit, dass mein Auto ins Rutschen kam und abgeschleppt werde musste.
Ich war dem Mann, der mir geholfen hat, so dankbar.

Zum Glück sind die Autofahrten nicht immer so nervenaufreibend aber, einfach sind die Besuche bei meinen Eltern für mich trotzdem nicht.
Die Betreuungssituation mit den 24 Stunden-Hilfen ist für alle drei Seiten, die meiner Eltern, die der Betreuerin und mir als Verantwortliche, oft sehr schwierig. Gleichzeitig bin ich dankbar, dass es diese Form der Betreuung überhaupt gibt. So können meine Eltern in ihrem Zuhause bleiben.

Ich musste über die Jahre miterlebt, wie meine Mutter nahezu alle Fähigkeiten verloren hat.
Sie kann nun nicht mehr laufen, muss gefüttert werden, die Worte gehen ihr verloren. Ausser dafür, wie sehr sie unter ihrer Situation leidet.
Aber sie findet auch Worte des Dankes an mich.
Vor kurzem hat sie zu mir gesagt, dass ich die beste Frau auf der Welt wäre.
Das hat mich gerührt. Ich musste aber auch lachen.
Weil ich weiss, dass ich keine Mutter Theresa bin.
Denn ich fühle mich oft überfordert von der Situation und den Problemen, die immer wieder an mich heran getragen werden. Ich bin müde und mag oftmals nicht mehr.
Ich bin wirklich voller Bewunderung für Menschen, meist sind es ja Frauen, die die Kraft und vor allem auch die Geduld haben, ihre Eltern Zuhause zu pflegen.
Wie auch immer...vermutlich ist es ein Kernpunkt der Menschlichkeit zu helfen und seine Dankbarkeit für Hilfe auszudrücken.

Februar


Auch dieses Jahr hat mit mein Hund treu begleitet. Ich bin froh und dankbar, dass es Kaya, trotz seiner chronischen Nebenniereninsuffizienz so gut geht. Die Tierärztin meinte kürzlich, bei der Kontrolle seiner Blutwerte, dass es nicht viele Hunde gibt, die mit dieser Krankheit so alt werden.

März


Im März wurde ein Artikel über mich in der filzfun veröffentlicht, was mich sehr gefreut hat.

April



Das Osterwetter war wunderbar, ich erinnere mich gerne an die Tage am Bodensee. Ich muss nicht weit verreisen, kleine Auszeiten finde ich ganz wunderbar.

Mai


Dieses Bild zeigt mich als Wilhelmine.  Ich spiele dieses Stück sehr gerne und es kommt auch beim kleinen und grossen Publikum sehr gut an. Ich freue mich, dass ich im Januar in Zürich wieder in die Rolle schlüpfen darf.

Juni



Dieses Jahr bin ich zusammen mit meinem Mann und unserem Hund zweimal eine Woche in die Ferien gefahren.
Im Juni haben wir Urlaub gegen Hand in Italien gemacht und im Spätsommer waren wir im Montafon, wo wir sehr schöne Tage beim Wandern, Reiten und Nichtstun verbracht haben.


Juli
 

Es ist sinnvoll immer mal wieder über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.
Ich hatte Lust mit Ton zu arbeiten und habe mich einem Maskenworkshop besucht.
Dabei ist diese Rehmaske entstanden.
Danach haben sich auch meine Fingerpuppen verändert und ich freue mich, dass sie sich in der neuen Form an den Märkten gut verkaufen.

August


Dieses Bild steht stellvertretend für die 14 Märkt, an den ich dieses Jahr teilgenommen habe.
Märkte sind aus finanzieller Sicht nicht wirklich lukrativ. Es gab Märkte, wo ich nicht oder nur knapp die Spesen decken konnte. Aber zum Glück ist das nicht immer so, aber reich werde ich dabei nicht.
Trotzdem möchte ich das Marktfahren nicht missen, die vielen schöne Komplimente und die lächenden Gesichter sind unbezahlbar.
Kürzlich kam ein Mann an meine Stand und meinte, er hätte leider keine Verwendung für meine Figuren, aber es sei ihm ein Bedürfnis sich bei mir zu bedanken, für die viele Arbeit, die ich mir mache, um so schöne Figuren herzustellen. Das hat mich sehr gerührt.


September


Manchmal gibt es Theatervorstellungen, da stimmt einfach alles. Der Raum ist ein richtiger Theatersaal, das kleine und grosse Publikum taucht voll und ganz in die Geschichte ein und macht mit und ich bin mit meinem Spiel auch zufrieden. Das war im September in Unterengstringen so.


Oktober


Etwas vom Schönsten, was mir dieses Jahr passiert ist, dass ich mich sehr spontan bei einer Besuchsclownausbildung angemeldet habe.
Die Besuche im Altersheim sind einfach wunderbar und machen mir sehr viel Spass.

November


Ich bin dankbar, dass ich vor etwas mehr als 10 Jahren mit dem Bloggen entdeckt habe, denn ohne meinen Blog, gäbe es meine Filzfiguren ganz bestimmt nicht. Ohne Filzfiguren, würde ich vermutlich auch nicht mehr Theater spielen, denn ich bekomme meine Engagemts oft durch Kontakte an den Märkten.
Ja, wo wäre ich wohl ohne meinen Blog? Das frage ich mich schon ab und zu.
Darum werde ich auch nächstes Jahr meinem Blog die Treue halten. Obwohl Instagram schon um einiges einfacher ist und ich Filme hochladen kann, finde ich Bloggen irgendwie persönlicher.
Obwohl ich ja so gut wie gar keine Ahnung habe, wer hier liest.


Dezember


Diese Bild steht stellvertretend für die alle Auftragsarbeiten, die ich dieses Jahr filzen durfte.
Ich liebe Auftragsarbeiten, weil sie so inspirierend sind.

Über das Jahr 2018 habe ich folgendes geschrieben:
Das Jahr 2018 verabschiede ich mit Dankbarkeit. 
Dankbar bin ich für all die schönen Begegnungen und Erlebnisse, für alle Verkäufe und die Wertschätzung, die ich für meine Figuren und meine Theatervorstellungen erhalten darf. 
Dankbar bin ich, dass ich tun darf was ich liebe.
Dankbar bin ich, dass das Schwere nie zu schwer war.

Für das 2019 kann ich copy paste machen, ausser das ich jetzt schreiben würde:
Ich verabschiede das Jahr 2019 mit grosser Dankbarkeit.
Womit ich den Bogen zum Anfang dieser Blogpost geschlagen habe.




Freitag, 2. August 2019

Ein Schal gegen die Angst


Gestern wurde in der Schweiz der Nationalfeiertag mit viel Knallerei und Feuerwerk gefeiert.
Unser Hund hat darauf immer sehr panisch reagiert, so dass wir mit ihm an ruhige Orte geflüchtet sind.
Dann bekam ich den Tipp es doch mal mit einer Bandage nach Linda Tellington zu probieren.
Und was soll ich sagen, es ist ein kleines Wunder, denn es funktioniert wirklich.
Bei einem Gewitter habe ich diese Methode zum ersten Mal mit Erfolg ausprobiert und auch gestern lag Kaya mir zu Füssen und hat völlig entspannt die Knallerei über sich ergehen lassen.
Ich kann nicht verstehen, warum man so viel Geld für Raketen ausgibt, die Tiere verängstigen und die Luft verpesten, aber zum Glück, weiss ich jetzt, wie ich unserem Hund helfen kann.

Montag, 1. Juli 2019

Hitzefrei in den Bergen


Über das Wochenende sind wir vor der Hitze in die Berge geflüchtet, in das Haus meiner weiblichen Vorfahren.
Als Kind bin ich dort gar nicht gerne hin. Wandern war mir zu anstrengend, ich bin nicht gerne Ski gefahren und es war dort im Winter saukalt, weil es nur in einem Zimmer eine Holzofen gab.
Ausserdem war mein Vater kein Freund der Heimat meiner Mutter und es kam dadurch immer wieder zu Spannungen zwischen meinen Eltern.
Es ist also ein Ort, der durchaus zweispätige Gefühle in mir auslöst.


Je älter ich werde, desto mehr versöhne ich mich mit diesem Haus. Mehr noch es es wächst auch immer mehr das Gefühl der Dankbarkeit in mir, einen Platz zu haben, wo man einfach sein kann.
Man fühlt sich weit ab von Allem, so ohne Radio, Fernsehen, Internet und aktuelle Zeitung.


So bin ich zwei Tage fast nur auf der Laube gesessen und habe so viel gelesen, wie schon lange nicht mehr.
Eine Laube ist typisch für diese alten Holzhäuser und ist so etwas wie der Vorgänger des heutigen Wintergartens, ein Art verglaster Balkon. Dort zu sitzen und die Aussicht geniessen ist in der heissen Sommerhitze wirklich ein Geschenk.


In einem Monat fahre ich wieder hin, dann allerdings mit meinen Figuren, denn ich nehme am Koffermarkt teil.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Wenn mir heiss ist...


...schaue ich mir dieses Foto an.

Donnerstag, 4. April 2019

10 Jahre Kaya


Vor 10 Jahre kam Kaya auf die Welt, im Juni kam er zu uns und seither ist er mein treuer Begleiter.
Ich bin froh, dass ich damals nicht auf meine Kopf gehört habe, der meinte, mit einem Hund gibt man die Freiheiten, die man mit Teenagerkinder hat, wieder auf.
Meine Bauch hatte damals richtig entschieden. Kaya ist ein toller Hund, sehr friedlich und unkompliziert.



Sonntag, 21. Oktober 2018

Wandern am Wasser

Das Wetter lockt mich geradezu nach draussen und um so schöner ist es, wenn man auch noch von der Haustüre loswandern kann.
In dem Buch "Wasserwunder-22verwunschene Tobelwanderungen im Kanton Zürich" habe ich eine Wanderung entdeckt, die in meinem Wohnort beginnt.



Verwunschene Wege habe ich sehr gerne und am Wasser entlang wandern finden mein Hund und ich besonders schön.



Mein Hund schätzt besonder die Abkühlung und ich finde Wald und Wasser einfach sehr romantisch.
 

Der idyllisch Weg führt uns an einer kleinen Kapelle vorbei...


...und immer wieder über kleine Brücken und Stege.



Jetzt warten noch 21 Wunderwasserwanderungen auf mich und meinen Hund.