Dienstag, 16. Juli 2019

Der Weg zur Maske Teil 2

Das Wochenende habe ich wieder mit meinen beiden Masken verbracht.
Als Einstimmung habe ich ein Bild gemalt.


Dann durfte ich die Rehmaske bemalen.


Die Ohren hatte ich Zuhause gefilzt.



Sie wurden mit Kontaktkleber an die Tonmaske gekleppt.


Ich finde die Maske ist sehr schön geworden.

Auch für die zweite Maske habe ich ein Bild gemalt.


Dannach habe ich die Tonform mit Papier kaschiert...

...und bemalt.

Nun warten beide Masken darauf zum Leben erweckt zu werden.


Montag, 1. Juli 2019

Hitzefrei in den Bergen


Über das Wochenende sind wir vor der Hitze in die Berge geflüchtet, in das Haus meiner weiblichen Vorfahren.
Als Kind bin ich dort gar nicht gerne hin. Wandern war mir zu anstrengend, ich bin nicht gerne Ski gefahren und es war dort im Winter saukalt, weil es nur in einem Zimmer eine Holzofen gab.
Ausserdem war mein Vater kein Freund der Heimat meiner Mutter und es kam dadurch immer wieder zu Spannungen zwischen meinen Eltern.
Es ist also ein Ort, der durchaus zweispätige Gefühle in mir auslöst.


Je älter ich werde, desto mehr versöhne ich mich mit diesem Haus. Mehr noch es es wächst auch immer mehr das Gefühl der Dankbarkeit in mir, einen Platz zu haben, wo man einfach sein kann.
Man fühlt sich weit ab von Allem, so ohne Radio, Fernsehen, Internet und aktuelle Zeitung.


So bin ich zwei Tage fast nur auf der Laube gesessen und habe so viel gelesen, wie schon lange nicht mehr.
Eine Laube ist typisch für diese alten Holzhäuser und ist so etwas wie der Vorgänger des heutigen Wintergartens, ein Art verglaster Balkon. Dort zu sitzen und die Aussicht geniessen ist in der heissen Sommerhitze wirklich ein Geschenk.


In einem Monat fahre ich wieder hin, dann allerdings mit meinen Figuren, denn ich nehme am Koffermarkt teil.

Donnerstag, 27. Juni 2019

Montag, 24. Juni 2019

Der Weg zur Maske Teil 1


Letztes Jahr habe ich mit einer Freundin, sehr autoditaktisch, eine Maske gebaut.
Ich fand das eine schöne Arbeit und ich hatte Lust mich unter fachkundiger Anleitung mit dem Thema Maskenbau zu befassen.
Darum bin ich dieses WE nach Bern/Liebfeld zu  Ralf Assmann gefahren.
Über den Weg einer Phantasiereise hat sich geklärt, dass ich einen Rehkopf gestalten möchte.

 

Nach Fotografien habe ich versucht den Rehkopf zu malen. Ralf hat meine Zeichnung korrigierent, ich kann leider nicht so gut malen. Aber ich könnte ja mal Anfangen zu üben.
Nach dieser Skizze habe ich dann aus Ton den Kopf modeliert. Ich gestalte meine Filztier ja sehr frei, darum fällte mir das genaue hinschauen und naturalistisch zu arbeiten nicht so leicht. Wenn mir mir Ralf beim Gestalten nicht sehr geholfen hätte, wäre das Reh nicht so schön geworden.
Dieser Kopf wird später ausgehöhlt, bemalt und gebrannt.

 

Als Einstimmung am zweiten Tag habe ich unter anderem zwei Haikus geschrieben.


Weil ich gerne lernen wollte, wie man ein Maske kaschiert, habe ich dann noch einen Phantasiekopf modelliert. Das war dann einfacher für mich, weil ich da freier Arbeiten konnte.
Ich denke aber, dass ich in Zukunft doch auch bei der Gestaltung meiner Filztieren genauer hinsehen werde.
 

Ich möchte die freundliche Blogleserin herzlich grüssen, die mich am Samstag am Bahnhof Lenzburg angesprochen hat. Das hat mich sehr gefreut.



Donnerstag, 20. Juni 2019

Urlaub gegen Hand

Anfang Jahr bin ich auf auf die FB-Gruppe "Urlaub gegen Hand" gestossen und war gleich sehr begeistert von der Idee, ein paar Stunden zu Arbeiten und dafür nichts für die Unterkunft zu zahlen.
Da mein Mann auch einverstanden war mit meiner Idee auf diese Weise Urlaub zu machen, habe ich mir aus dem durchaus sehr verlockenden Angeboten einen Reithof in Italien ausgesucht.

Der Hof wurde vor kurzem von einer deutschen Familie übernommen. Es war erst eine Weiden abgesteckt, die von den Pferden schon sehr abgefressen war. So war unsere Hauptaufgabe, neben Wegen von Unkraut zu befreien, einen Zaun  zu bauen. Wir haben pro Tag zwei, drei Stunden gearbeite, was unter der heissen Sonne Italiens und an einem steilen Hang schon sehr schweisstreibend war. Aber es hat Spass gemacht.
Als es darum ging für den Schalter des Zauns eine Befestigung zu finde, war das meine Lösung.
Auf Holzbrettchen als Schutz eine alte Eisverpackung schrauben, das ist schnell und kostengünstig gemacht.


Ich fand auch Zeit zum Filzen...


 ...für Ausflüge
.

und natürlich auch zum Erholen.


Es waren sehr schöne und auch kostengünstige Ferien und wir werden sicher mal wieder Urlaub gegen Hand machen.

Sonntag, 16. Juni 2019

Marktnachlese


Ich war noch nie an einer Kunsthandwerkerausstellung, die über drei Tagen statt fand.
Pluspunkte dabei sind, dass man nur einmal auf und ab baut und man lernt die anderen TeilnehmerInnen besser kennen.
Es war eine sehr nette, fast schon familiäre Atmosphäre, was auch an dem engagierten Organisatinsteam lag.
Negativ war, dass vermutlich nicht mehr BesucherInnen kommen als an einem oder zwei Tagen.
Es verteilt sich einfach auf drei Tage.


Schmunzeln musste ich als ein kleines Mädchen beim Anblick meines Standes bemerkte:
"Da sieht man, dass sich jemand grosse Mühe gegeben hat." und ein anderes, sie war etwa 5 Jahre alt, meinte: "Sie machen wunderschöne Figuren."
Überhaupt durfte ich wieder sehr viel Begeisterung erfahren und ich habe auch gut verkauft.


Ganz toll war, dass ich Filzen konnte. So war ich auch in den Zeiten, wo nichts los war beschäftigt und es gibt doch tatsächlich noch Menschen, die nicht wissen, wie Filzen geht.

Jetzt habe ich erstmal eine längere Marktpause. Am 28.7. werde ich am Koffermarkt in Adelboden sein.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Kunst und Handwerkausstellung in Zürich


In den letzen zwei Wochen war so viel los, dass ich gar nicht zum Bloggen kam.
Was unter anderen auch daran lag, dass ich in den Ferien war. Weil das ein klein wenig andere Ferien waren, werde ich nächste Woche noch darüber berichten, wenn ich wieder mehr Zeit habe.
Heute beginnt die dreitägige Ausstellung, die in der Galerie Tenne in Schwamendingen/Zürich statt findet.
Diese drei freuen sich schon auf die Vernissage heute Abend von 18 bis 21 Uhr.
Vielleicht findet ja die eine oder andere den Weg dort hin, ich würde mich freuen.

Freitag, 31. Mai 2019

Ausfliegen


Es ist schön, wenn meine Figuren davon fliegen in neue Nester. Ich durfte das an meinem letzten Markt erleben.


Ich hoffe, das ist auch an meinem nächsten Kunst und Handwerker Markt in der Galerie Tenne in Schwamendinge.
Er findet am 13.6 von 18 bis 21Uhr, am 14.6. von 15 bis 19 Uhr und am 15.6. von 11 bis 17 Uhr satt.
Es wäre schön, wenn die eine oder andere einen Ausflug dort hin machen würde.

Samstag, 25. Mai 2019

Am Sonntag bin ich am Koffermarkt...


...in der Steinerschule Münchenstein. Er findet von 12 bis 17 Uhr im Rahmen des Frühlingsfeste statt.
Mit dabei habe einen Korb voll Flickflaudersommervogelschmetterlingsglück.

Montag, 20. Mai 2019

Marktfahren aus betriebsökonomischer Sicht


In einem Kommentar zu meiner letzten Post wurde mir Verkaufserfolg gewünscht.
Wenn ich wegen den Verkaufserfolg an Märkte fahren würde, müsste ich aufhören an Märkten teilzunehmen.
Nehmen wir mal den letzten Samstag als Beispiel. Ich bin um 7.30 Uhr aus dem Haus und um 21 Uhr wieder nach Hause gekommen.
Für Stand und Fahrkarte habe ich insgesamt 100.-Fr. gezahlt.
Bis alleine diese Kosten wieder drin sind, muss ich schon einiges verkaufen.
Dazu kommt dann noch die Materialkosten und die Arbeitszeit, der Figuren, die ich verkaufe.
Wenn ich Pech habe, decken meine Einnahmen nicht mal die Ausgaben.
In der Regel kann ich am Ende des Tages einen bescheidenen Gewinn verbuchen.
Wenn das nicht so wäre, würde ich wohl das Marktfahren aufgeben, Denn immer nur Verluste machen, dass hält man auf die Dauer nicht aus.
Es liegt also nicht am Geld, warum ich immer wieder an Märkte fahre, es ist der Kontakt zu den kleinen und grossen Menschen an meinem Stand.
Es sind die Komplimente, die Bestätigung, die lächenden Gesichter, die netten Gespräche und Begegungen, die einen grossen ideellen Wert für mich haben.
Darum lasse ich ausser Acht, dass sich Marktfahren aus materieller Sicht nicht lohnt und freue mich schon auf meinen nächsten Markt in der Steinerschule in Münchenstein am Sonntag.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Koffermarkt in Speicher


Am Samstag fahre ich mit meinen Bleistiftzwerglein, die ja kaum ins Gewicht fallen, darum habe ich natärlich noch ganz viel andere Figuren dabei, an den Koffermarkt in Speicher.

Samstag, 11. Mai 2019

Vom Winde verweht


Als der Wind das Dach vom Stand weggeblasen hat und der Regen kam, war ich froh, das Filz nicht zerbrechlich und aus Zucker ist.


Freitag, 10. Mai 2019

Morgen ist Frühlingsmarkt in Mettmenstetten


Das Foto ist letztes Jahr am Frühlingsmarkt entstanden.
Einen Sonnenhut werde ich morgen nicht brauchen, aber ich hoffe, dass das Wetter gnädig zu uns MarktfahreInnen ist und wir einen schönen Markttag haben werden.

Donnerstag, 9. Mai 2019

Theater macht glücklich


Heute habe ich zwei Vorstellungen in einem Kindergarten mit jeweils 60 Kindern plus 5 erwachsene Zuschauerinnen gespielt.
Kindergartenvorstellungen entwickeln immer eine ganz andere Dynamik als öffentliche Vorstellungen.
In öffentliche Vorstellungen kommen Eltern mit  Kindern, die es meistens von Hause aus gewöhnt sind, Geschichten zu hören und konzentriert zuzuschauen. Ausserdem wirken die vielen Erwachsenen als Ruhepuffer zwischen den Kindern.
In Kindergartenvorstellungen sind auch Kinder, die sich nicht konzentrieren können, die unruhig sind, die oft auch die Sprache nicht verstehen.
Man könnte sagen, dass sind erschwerte Arbeitbedingungen für eine Puppenspielerin.
Ich liebe Kindergartenvorstellungen trotz oder gerade wegen dem sehr.
Es sind nämlich auch sehr lebendig Vorstellungen.
Kinder die sich kennen, lachen viel eher und schneller miteinander. Sie getrauen sich, sich auch sprachlich in das Geschehen einzubringen.
Ich habe das Gefühl durch die vertraute Gruppe wird das Theater ein gemeinsames Erlebnis.
Wichtig ist, dass man die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder aufs Neue wecken kann.
Mit Lieder, eine neue Figur, überraschende Wendungen oder die Kinder mit direkten Fragen miteinzubeziehen, klappt das immer wieder sehr gut.
Ich liebe diese Miteinander, das wärend einer Theatervorstellung entstehen kann.
Es macht mich glücklich, zu sehen, wie die Kinder am Geschehen Anteil nehmen.
Heute hat ein Mädchen zu mir gesagt, als ich in der Figur der Wilhemine Angst bekam:
"Muesch chei Angscht ha, ich bin jo do."
Das ist die Magie des Theaters, tote Materie in Form von Puppen werden als lebendig wahr genommen. Gefühle der Schauspielerin werden ernst genohmen und empathisch darauf reagiert.
Mich macht der Zauber dieser Magie glücklich.






Sonntag, 5. Mai 2019

Vom Wald ins Schloss

Am Samstag führte mich mein Weg in den Wald, wo sich Menschen aus aller Welt zur Internationalen Konferenz der Naturkinder Hand in Hand trafen.
Ich war wirklich überwältigt und sehr glücklich, dass meine Figuren dort so viel Begeisterung ausgelöst haben und nun einige von ihnen in die weite Welt reisen dürfen.


Den Sonntag habe ich dann in der Filzausstellung der filzszene Schweiz im Schloss verbracht.
Das war ein schöner Anlass mit vielen netten Begegnungen und Ausstausch mit anderen Filzerinnen.




Jetzt bin ich sehr müde und mein Weg führt mich nun schnell ins Bett.

Freitag, 3. Mai 2019

Wochenendausflug zur Filzausstellung im Schloss Greifensee


Dass 24 Filzerinnen gemeinsam ausstellen, gibt es nicht so oft. Darum hin gehen, am Wochenende, zur Filzkunstausstellung zum Thema "BE-WOHNT".
Es lohnt sich bestimmt.
Öffnungszeiten: Samstag 11 bis 19 Uhr und Sonntag 11 bis 17 Uhr.
Ich bin am Sonntag dort.

Donnerstag, 2. Mai 2019

Marktmonat Mai

Im Mai bin ich jedes Wochenende an einem Markt und ich hoffe, dass wird ganz wonniglich.
Dieses Wochenende bin ich an einem sehr speziellen Markt. Er findet im Rahmen der internationalen Konferenz "Naturkinder weltweit Hand in Hand" in einem Zürcher Wald statt.
Wer dort hin will, muss mit dem Bus 31 ab HB bis zur Haltestelle Schlyfi fahren und dann die Stöckentobelstrasse hinauf laufen.

 


Am Sonntag bin ich dann ab 11 Uhr im Schloss Greifensee, dort findet am Samstag und Sonntag die Filzkunstausstellung der Filzszene Schweiz statt.
Ich bin schon sehr gespannt, was meine Filzkolleginnen sich zum Thema BEWOHNT ausgedacht haben.
Es wäre sehr schön, wenn ganz viele FilzundKunstInteressierter den Weg nach Greifensee finden würden.




Sonntag, 28. April 2019

Da staunt der Schmetterling


"Was ist denn das?" frägt der Schmetterling.
"Na, ich habe das schwarze Loch fotografiert!" antworte ich stolz.

Samstag, 27. April 2019

Lebensweissheit


Lieber einen Zwerg in der Hand, als einen Riesen auf dem Dach.

Montag, 22. April 2019

An Ostern habe ich Blau gemacht...






...am Bodensee mit Schifffahrt...


...und feinem Essen...



...und heute noch ins Grünen...


...man muss gar nicht weit weg fahren, um so wunderbarschöne und erholsam Tage zu erleben.