Donnerstag, 21. April 2011

Mail von den Raumfahrern


Liebe Allerleirauh
Leider ging uns der Treibstoff für unsere Rakete aus und wir mussten wieder zur Erde zurückkehren. Gelandet sind wir auf den Osterinseln, wo es uns so gut gefällt, dass wir uns entschlossen haben für immer hier zu bleiben.


Wir wünschen dir und allen AllerleirauhBlogLeserInnen schöne Ostern!
lich, die weisse Maus, das Schwein und der Schweinehund


Den Ostergrüssen an meine LeserInnen schliesse ich mich gerne an, denn ich mache eine  Ostertageblogpause.
lich, Allerleirauh

Mittwoch, 20. April 2011

Gut wenn man Freunde hat

Der Trübsal blasende Hase war für seine Freunde ein schwer zu ertragender Anblick, doch dann kam dem Hahn die zündende Idee. Auf seinem Bauernhof gab es eine Singelhäsin, die schon lange auf der erfolglosen Suche nach einem gutaussehenden Hasenmann war. Der Hahn lud die Schöne zu einem Treffen mit seinem Hasenfreund ein und ob ihr es glaubt oder nicht, es war Liebe auf den ersten Blick zwischen den beiden.



Einem happy end stand nun nichts mehr im Wege und wie die ganze Sache weiter geht, dass kann man sich wohl denken.

(Fast) Wie eine Apfelblüte


Apfelblüten sind in ihrer Zartheit und harmonischen Farbigkeit ein ganz bezaubernder Anblick.
Meine heutige Kleidung erinnert mich ein klitzeklein wenig an die liebliche Schönheit eines blühenden Apfelbaums.


Damit meine ich natürlich nicht, dass ich ernsthaft mit den Kunstwerken der Natur konkurrieren könnte.
Aber ich mag die Farben und das Tragegefühl dieser Kompination aus Kleid, Japanhose und Strickjacke fast so sehr, wie ich den Anblick der Apfelblüten liebe.

Wer am heutigen Me-made-Mittwoch sonst noch schöne, selbstgemachte Kleider zeigt , kann man hier sehen.

Samstag, 16. April 2011

Arbeiten wo andere Urlaub machen

Schön war der Blick von unserem Stand aus auf den Zuger See unter strahlend blauem Himmel.


Noch viel, viel schöner war, dass drei Bloggerinnen ZiZi, Milena und Antoinette und auch eine paar Leserinnen mich an meinem Stand besucht haben. Ich habe mich sehr darüber gefreut und möchte mich nochmal herzlich auch für eure Einkäufe bedanken und besonders auch für die Wertschätzung meiner Arbeit.
Denn, dass das nicht selbstverständlich ist, hat mir meine Standnachbarin gezeigt, die schlecht gefiltze Hasen für wenig Geld wie warme Weggli (Semmel) verkauft hat. Das hat mir schon zu denken gegeben. Für viele muss es billig sein und ob etwas wirklich Qualität hat, ist für viel eben nicht so leicht zu erkennen.
Aber meinen Besucherinnen heute verdanke ich viele schöne Markterlebnisse, die mir das Gefühl geben auf dem richtigen Weg zu sein.
Ich schätze das sehr und bin dankbar dafür.

Freitag, 15. April 2011

Gans im Glück


Das vierte Gänschen hat nun auch seine Heimat gefunden, eine ganz besonders schöne Heimat bei Silvia-Maria. Sie lebt so, wie ich mir das auch erträumen würde, auf dem Land mit Hund, Federvieh und Pferden. Wobei ich nicht so sicher bin, ob ich mich wirklich zur Bäuerin eignen würde.
Liebe Silvia-Maria, ich wünsche dir, für das was nun vor dir liegt alles Gute und dass du dein Glück mit und bei deinen Tieren schon bald wieder geniessen kannst.

Donnerstag, 14. April 2011

Fische und feng shui


Zitat:
"Mobiles aus Fischen gehören dem Fisch entsprechend dem Wasserbereich an und bringen das Leben in Fluß. Sie laden das glücksbringende Chi ein, in die Wohnung einzutreten und in ihr zu verweilen. Sie sind daher ideal im Eingangsbereich, allen Wasserbereichen und im Bad."

In unserem Bad hängt schon lange ein Filzfisch, einfach weil ich ihn dort so passend finde und wenn er auch noch Glück bringt, sind gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Nachtrag
Ich habe gerade im Radio einen Bericht über Afghanistan gehört. Dort wird jedes 5. Kind nicht älter als 5 Jahre alt und nur 50% der Bevölkerung wird älter als 45 Jahre.  Zahlen, die einmal mehr betroffen machen und zum Nachdenken anregen.
Wir haben schon allein durch die Tatsache hier geboren zu sein, grosses Glück gehabt.

Mittwoch, 13. April 2011

Süsse Osternester ohne Kalorien


Nest+Tier gehören zu meinen beliebtesten Produkten, darum habe ich für den Markt am Samstag in Zug Nachschub gefilzt. Diesmal in allseits beliebten Pünktchendesign, da sollte eigentlich nicht schief gehen und so hoffe ich auf reissenden Absatz.


Waldspielplatz

Zu meinem morgendlichen "Pflichtprogramm" gehört ein langer Wald- und Wiesenspaziergang mit Kaya, meinem Hund.


Möglichkeiten für Spiel und Spass hat Hund und Mensch im Wald im grossen Masse zur freien Verfügung. Ich mag es, Kaya immer wieder neue Kunststückchen bei zu bringen und dabei die Ruhe des Waldes geniesen zu können. Ein Luxus, der nicht mal Geld kostet.


Ich trage heute Walkjacke, Tunika und Japanhose.

Wer sonst noch mitspielt beim Me-made-Mittwoch kann man hier sehen.

Montag, 11. April 2011

Spieglein, Spieglein an der Wand

Wer ist das schönste Filztierchen im Land?


Frau Königin Maus, ihr seit die Schönste hier.
Aber Prinzessin Schweinchen, hinter den Wollbergen ist noch tausend mal schöner als ihr.

Sonntag, 10. April 2011

Luxusgeschöpf

Dem goldenen Kaninchen wurde es in der Einzimmerwohnung schon bald zu eng und der Hase musste diese,  auf ihren dringenden Wunsch hin, zu einer 9-Zimmer-Villa ausbauen.


Nun besteht die holde Schönheit zum Leidwesen des armen Hasen auf getrennten Schlafzimmern.

Bühnenbilder werden zum Marktstand

Marktfahren ist eine wenig wie Lottospielen, man weiss nie was zu erwarten ist.
Viele Besucher, so wie letzte Woche, müssen nicht das grosse Los sein und bei wenig Besucher, so wie gestern, kann man trotzdem einen Gewinn erziehlen.
Ich durfte mit viel Lob, einem volleren Geldbeutel und mit einer feinen Schwarzwälder Kirschtorte im Bauch, gebacken von Barbaras Mann, nach Hause gehen. Barbara, euer Besuch hat mich sehr gefreut.
Diesmal war mein Markststand ein Garderobenständer aus  meinem Adelestück 


 und die Bühne von meiner Weihnachstgeschichte.


Nun freue ich mich auf den Zuger Markt nächste Woche, zu mal da wieder meine Freundin mit ihren Seifen dabei ist.

Samstag, 9. April 2011

Heute, Nachtmarkt in Aarau

Ich bin gespannt, was mich heute Abend erwarten wird.
Mit dabei werde ich dieses Bild haben:


Ich werde mir bald neue Rahmen kaufen, weil ich sehr Freude am Herstellen dieser Bilder habe und keiner kann mehr sagen, "Filz? Der verstaubt ja nur!"

Freitag, 8. April 2011

Leben und Tod

Ich war heute in Zürich im Lunch-Kino. Gesehen habe ich "Bouton", ein Film, der die letzten 4 Monate im Leben der Schweizer Puppenspielerin Joahna Bory zeigt, die an Brustkrebs erkrankt war.
Einmal mehr zeigt es sich, wie kostbar das Leben ist, merkt man erst, wenn es bedroht ist.
Ein bewegender Film, der natürlich Fragen aufwirft für das eigene Leben. 
Fazit des Filmes ist, so man das so pauschal sagen kann: Man soll das Leben geniessen.
Ich für mich glaube nicht, dass ich das kann, jede Stunde meines Lebens geniessen. Aber so leben, dass man zufrieden ist, dass sollte möglich sein und schon das ist oft schwer genug. Aber zufrieden sein und geniessen können sind vielleicht Geschwister im Geiste.

Ein Sinnbild von Leben und Tod liegt bei uns im Garten, die Kängurufamilie geniesst darauf das schöne Wetter.



Der Ast wurde letzten Herbst abgeschnitten und nun treibt er aus, ohne Erde, ohne Wasser. Er lebt aus sich selbst heraus weiter.
Aus sich selber schöpfen zu können, mit sich selbst im Reinen zu sein, so zu leben, dass man auch Freude in das Leben von anderen Menschen bringen kann, das sind für mich Lebensziel.
Ich bin auf dem Weg, noch nicht am Ziel.

Vielleicht habt ihr auch Haltungen dem Leben gegenüber, die euch wichtig sind.

Trautes Heim


Glück zu zweit

Donnerstag, 7. April 2011

Gänse am Futtertrog

Ich freue mich, dass ich zwei der Gänschen bei Susanne und bei Milena entdeckt habe.

Freude macht es mir auch immer, diese karmelisierten Dampfnudeln zu backen und zu essen.


Rezept

Hefeteig
300g Mehl
1/2 Teelöffel Salz
3 Esslöffel Zucker
1/2 Würfel Hefe zerbröckelt        
alles in einer Schüssel mischen

40g Butter, flüssig
1 1/2 dl Milch
1 Ei                                  
alles beigeben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes so lange  bearbeiten, bis der Teig elastischer und glatter ist. Zugedeckt bei Raumtemperatur ums Doppelte aufgehen lassen.

Guss
75g Zucker
2 Esslöffel Wasser
3 Tropfen Zitronesaft
alles in einer weiten Chromstahlpfanne ohne Rühren aufkochen. Hitze reduzieren, unter gelegentlichem Hin- und Herbewegen der Pfanne köcheln, bis eine hellbrauner Caramel entsteht, Pfanne von der Platte ziehen, leicht abkühlen.
2 1/2 dl Mich, heiss
dazugiessen, zugedeckt weiterköcheln, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
40g Butter
1 Esslöffel Zucker beigeben, Butter flüssig werden lassen, die Hälfte in eine eingefettete ca. 2l Form geben.

Formen
Teig in ca. 30 gleich grosse Stücke teilen, diese zu Kugeln formen, in den Guss setzen, ca. 15 Min aufgehen lassen.

Backen
ca. 15 Min in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Restlicher Guss über die Dampfnudeln giessen, Hitze auf 200 Grad erhöhen, ca. 15 Min weiterbacken.
Gesamtbackzeit: ca. 30 Min

Mittwoch, 6. April 2011

Frisch vom Friseur


Jacke von hier, Kleid von hier und Rock von hier.

Wer alles am Mittwoch selbstgemachte Kleider trägt, erfährt man hier.

Dienstag, 5. April 2011

Ich mag alle meine Tierchen, aber...


 ...manchmal ist es Liebe.


Wie ich mich mit dem Kleinen verbinde seht ihr hier.

Mal ne Frage

Wie lange dauert es, wenn man direkt bei Blogger eine Film hochläd und muss man dabei etwas beachten?
Dauer nämlich schon ewig bei mir.

Gruppendynamik


 Als die Neue hat man es nicht immer leicht.

Montag, 4. April 2011

Kaya und Iamos



Kaya wird heute bereits zwei Jahre alt und gerade habe ich Brief vom VBM bekommen.  Es wurde mir mitgeteilt, dass Iamos seine letzte grosse Prüfung zusammen mit seinem blinden Menschen bestanden hat. Er ist nun ein vom Bundesamt für Sozialversicherungen anerkannter Blindenführhund.


Ich bin froh, durfte ich die Erfahrung machen einen Blindenführhund gross zu ziehen und ich bin froh habe ich mich danach für einen eigenen Hund entschieden.

Fliegende Hasen

Zitat aus einem Kommentar zu meiner letzten Post:
"Selten kaufe ich etwas, denn mein Haus ist "voll" mit "Dingen", vielen hübschen Dingen, die sich manchmal schon gegenseitig im Weg stehen.
Wer soll das alles brauchen? Auch wenns schön ist?"


Im Grunde heisst das in letzter Konsequenz, ich müsste aufhören mit Filzen, kann ja eh niemand gebrauchen. Ich überlege mir das selber manchmal, weil auf Halde produzieren, nur das es bei mir zu Hause in irgendwelchen Schachteln herum liegt, ist auch nicht so mein Ding. Aber mir macht es im Moment grossen Spass, darum würde ich schon gerne weiter machen. Ach, es ist ein Dilemma.

Nun eine Idee habe ich noch, wenn kein Platz zum Stellen ist, dann geht man einfach in die Luft.

Samstag, 2. April 2011

Meine Mühe in Mühlau


Ich würde ja gerne einmal schreiben, überglücklich komme ich von meinem Markttag zurück, er war ein voller Erfolg, der Filz wurde mir förmlich aus den Händen gerissen. Aber dem war nicht so, im Gegenteil so wenig Interesse an meine Filzarbeiten, das habe ich noch nie erlebt. Ein klein wenig frustriert bin ich schon.
Hätte ich meine Freundin nicht dabei gehabt, ich hätte mir sicher die Filzkugel gegeben.
Zu zweit macht alles mehr Spass und so habe ich sie gefragt, ob sie nicht Lust hätte die Freuden und Leiden des Marktfahrens kennen zu lernen. So war sie heute mit ihren handgesiedeten Naturseifen mit von der Partie. Ihr hat es Spass gemacht und so werden wir sicher noch ab und an zusammen an Märkten anzutreffen sein.



Neues Spiel, neues Glück, am nächsten Samstag wird mein Stand am Nachtmarkt in Aarau stehen.

Freitag, 1. April 2011

Für saubere Pfoten


Händewaschen gehört ja nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Kinder.
Vielleicht wird das mit diesen Seifen anders.

Hasen braten...



...in der Sonne.

Business as usual


Auf die Frage meines Sohnes, wie lange ich denn noch über Japan bloggen wolle, habe ich gespielt naiv geantwortet: "So lange bis Alles wieder gut ist." Er erwiderte trocken - darauf könnte ich wohl noch lange warten. Ausserdem hat er mir gesagt, es gebe Völker, die würden gerade auch im grossen Leid ausgelassene Feste feiern.
Nun, mir ist nicht danach Feste zu feiern. Ich bin ein Mensch, der gerne fröhlich ist, leider ist mir in den letzten Wochen das Lachen vergangen. Aber es kommt langsam wieder, denn ohne innere Freude hat das Leben doch  gar keinen Sinn. Die Unbeschwertheit jedoch, die ist mir wirklich verloren gegangen.
Nun werde ich morgen in Mühlau meinen Marktstand aufbauen und mir wünschen, dass ich das eine oder andere Lächeln auf den Gesichtern der BesucherInnen sehen kann, wenn sie meine Tierchen anschauen und dann vielleicht auch das eine oder andere kaufen.