Samstag, 29. Dezember 2018

2018 - 12 Bilder

 Januar


Der Samen für das Kommende liegt noch in der Erde und schläft und mir ging es im Januar genau so.

Februar


Eine schöne Erinnerung sind meine Besuche als Clownin im Altersheim. Die Freude und die Dankbarkeit der alten Menschen zu sehen berüht mich immer sehr. 

März


Meine Handpuppen waren der Verkaufsschlager an den Märkten und haben ganz vielen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.

April


Auch dieses Jahr durfte ich einige Auftragspuppen filzen. Die Wünsche meiner Kundinnen zu erfüllen macht mir immer grossen Spass.

Mai


Seit drei Jahre ist meine Mutter auf Pflege angewiesen. Alle zwei Wochen fahre ich für einen Tag zu meinen Eltern nach Deutschland. 
Meine Mutter kann sich so gut wie gar nicht damit abfinden, dass sie nichts mehr kann. 
Nun kommen ihr immer mehr die Worte abhanden. Es wird immer stiller zwischen uns.
Es ist deprimierend und ich merke, dass es mich die Situation und den damit verbundenen Schwierigkeiten müde machen.
Die Elternrolle für die Eltern zu übernehmen ist nicht das gleiche, wie die Elternrolle für die eigenen Kinder.
Dem eigenen Baby oder der Mutter die Windeln oder zu wechseln ist auch nicht das gleiche.
Darum gibt es wohl auch keine schönen, heile Weltbilder im Internet davon, wie erwachsene Kinder ihre alten Eltern pflegen. Schöne, heile Weltbilder mit Kindern muss man nicht lange suchen.
Meine grösste Hochachtung gilt den Menschen, meist sind es ja Frauen, die ihre alten Angehörigen pflegen.

Juni


Schön waren die Tage in Dresden, schön und lang war auch der Sommer.
Weniger schön sind die Prognosen, was für Folgen der Klimawandel  haben wird.
Schon lange versuche ich so umweltbewusst wie möglich zu leben.
Ich mache mir ich mir Sorgen, um die Zukunft der nächsten Generationen.

Juli



Ich erinnere mich gerne an meine Wanderungen mit unserem Hund. Ich bin immer wieder gerne mit ihm allein unterwegs. Man kommt dann eher mit fremden Menschen ins Gespräch, was ich gerne mag.
Seit vier Jahren ist Kaya schon chronsich krank. Im November hatten wir grosses Glück, dass ich rechtzeitig gemerkt habe, dass er eine Addison Krise hatte. Ich hatte ihn sofort zur Tierärztin gebracht, dank Infusion ging es ihm schnell wieder gut.

August

Im August habe ich meinen 10jährigen Bloggergeburtstag gefeiert. Man bloggt heutzutage ja eher so in den luftleeren Raum hinein, Feedback bekommt man ja kaum noch.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die sich immer mal wieder Zeit für einen Kommentar nehmen. Das freut mich sehr.
Ich schreibe zwar nicht mehr so viel wie früher. Aber etwas mehr wie hundert Posts sind es immer hin auch wieder geworden.
Auf Instagram unter #allerleirauhfilz bin ich etwas aktiver, ich mag das unkomplizierte hochladen von kleinen Filmchen.

September



Meine Bilanz der Marktjahres 2018 ist: Von gut bis schlecht war alles dabei.
Da waren Märkte, wo ich mit den Verkäufen nicht mal die Unkosten decken konnte, es gab aber auch Märkte mit gutem Umsatz.
Überall habe ich aber Komplimente bekommen und immer hatte ich viel Spass mit den Menschen an meinem Stand.
Marktfahren ist wie ein kleines Abenteuer, man weiss nie, was einem erwartet.

Oktober


Im Oktober ist eine kleine Kinderwagengeschichte entstanden, die ich nun schon auf zwei Märkten als Rahmenprogramm gespielt habe. 

November


Im November hat mich eine Freundin aus der Clownausbildung besucht. Gemeinsam haben wir eine Maske für sie hergestellt. Mir hat es richtig Spass gemacht, mich mal mit etwas anderem als Schafwolle zu beschäftigen.
So sieht Erwin nun aus:


Dezember


Besonders gerne erinnere ich mich an meine Theatervorstellungen und ich freue mich sehr, dass es im Januar gleich weiter geht.
Ich spiele 6.1. um 16.15 Uhr in Hausen a.A. mein Stück: Wilhelmine will nicht mehr.

Das Jahr 2018 verabschiede ich mit Dankbarkeit. 
Dankbar bin ich für all die schönen Begegnungen und Erlebnisse, für alle Verkäufe und die Wertschätzung, die ich für meine Figuren und meine Theatervorstellungen erhalten darf. 
Dankbar bin ich, dass ich tun darf was ich liebe.
Dankbar bin ich, dass das Schwere nie zu schwer war.



Freitag, 28. Dezember 2018

Nicht hoch zu Ross


Meine Weihnachtstage ware friedlich, ruhig und entspannt.
Diese Eigenschaften treffen auch auf das Pferd zu, mit dem ich nun seit ein paar Monate unterwegs bin.
Mit meinem alten Pflegepferd war ich wegen einer schweren Huferkrankung über ein Jahr auch nur zu Fuss unterwegs.
Als es ihm wieder besser ging und es hiess, man soll es wieder reiten, hat sich das für mich nicht gut angefühlt und ich habe dem Besitzer angeboten, weiter mit ihr Spazieren zu gehen.
Das wollte dieser aber nicht und hat mir mitgeteilt, er wünsche nicht mehr, dass ich mich um das Pferd kümmere. Das war die traurigsten Erfahrungen, die ich dieses Jahr gemacht habe.
Ich mache mir Gedanken, wie wir Menschen mit Tieren umgehen und da bin ich zum Glück nicht allein.
Der Umgang mit Tieren ist ja von grossem Egoismus geprägt. Wir essen sie, wir benutzen sie für unsere Zwecke.
Das ist bei den Pferde nicht anders. Sie sind von ihrem Körperbau her gar nicht zum Reiten gemacht. Es sind Bewegungstiere und müssen meist tagelang auf kleinen Paddocks herum stehen.
Die meisten Pferde leben ein trauriges Leben.
Es gibt Menschen, die ihre Pferde nicht mehr reiten. Sie wollen partnerschaftlich mit ihnen umgehen.
Ich selber fühle mich viel besser auf Augenhöhe neben dem Pferd.
Ich habe dabei meinen Frieden mit mir und dem Pferd und der Welt.






Montag, 24. Dezember 2018

Weihnachtsgedanken.


Gestern im Zug, auf der Fahrt zu meinem letzten Markt in diesem Jahr, las ich in einer Zeitschrift, dass die Paartherapeuten in der Weihnachtszeit Hochsaison haben.
Ich kenne das gut, von meinen Eltern. War dschon das ganze Jahr über schon kein Frieden, so war dann das Weihnachstfest der Höhepunkt der Streitereien zwischen den beiden.
Im Internet siehe man ja viele Bilder, mit wunderschönen Dekorationen, feinem Essen, harmonischen Menschen.
Die Realität des Lebens sieht oft anders aus, als wir das gerne hätten.
Aber gerade das ist es, was uns prägt, uns ausmacht, im Guten wie im Schlechten.
Ich werde heute Weihnachten gemütlich mit Mann, Sohn und Hund verbringen.
Morgen werden wir zu meinen Eltern fahren, die nun fast keine Kraft zum Streiten mehr haben.

Ich wünsche euch allen, dass ihr die Weihnachtszeit mit Freude und Friede im Herzen verbringen könnt.



Mittwoch, 19. Dezember 2018

Wenn es drausse kalt ist...


...sitzt das Eichhörnchen gerne in seinem gemütlichen Nest.


Dienstag, 18. Dezember 2018

Last-Minute-Markt in Basel


Einhörner, Fee und Elfen, all die kleine Märchenwesen, die Gestalt annehmen und eine Traumwelt auf meinen Arbeitstisch zaubern, nehme ich mit, an meinen letzten Markt in diesem Jahr.
Er findet am 23. von 11 bis 17 Uhr in der Markthalle in Basel statt.
Vielleicht lässt sich ja der eine oder die andere verzaubern von einer meiner Figuren und schenkt ihnen ein neues Zuhause.



Freitag, 14. Dezember 2018

Weihnachten im Altersheim


Gestern war ich mit meiner Clownfreundin im Altersheim.
Es ist immer wieder herzerwämend welche Freude die alten Menschen an uns haben.
Eine demente Frau sagte gestern zu mir:
"Bisch scho äs Komischs, aber i ha di glich gärn."
Das ist doch ganz wunderbar, dass man sich gegenseitig so annimmt, wie man ist.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Verfahren


Heute Morgen bin ich zu meinen letzten Auftritt in diesem Jahr gefahren.Weil der Arbeitsort meines Mannes auf der Strecke lag, ist er mitgefahren.
Die Rollenverteilung ist bei uns ganz altmodisch, er fäht, ich sitze neben dran. Ich fahre nicht gerne Auto und er fährt besser als ich.
Heute Morgen bin ich gefahren und er hat ins Navi meinen Zielort eingegeben, was er sonst nie macht.
Aber irgendetwas ist da schief gelaufen und ich bin viel zu weit gefahren, bevor ich bemerkt habe, dass ich falsch bin. Da ich rechtzeitig losgefahren bin, war meine Verspätung nicht ganz so schlimm.
Bis die Kindergartenkinder kamen war ich fertig mit dem Aufbau.
Aber das hat mich an die Zeiten erinnert, als es noch keine Navis gab.
Ich habe mich oft verfahren, habe Blut und Wasser geschwitzt und befürchtet, der Vorstellungsort nicht zu finden. Einmal bin ich sogar den Wanderwegweisern entlang gefahren.
Das Navi ist wirklich ein grossartige Erfindung, aber das nächste Mal schaue ich mir die Strecke vorher doch etwas besser an.
Damit ich für eine Streck von 30 Minuten nicht das dreifache brauche. Es war allerdings auch noch Stau, wie das immer so ist um Zürich herum im Morgenverkehr.
Meine nächste Vorstellung ist zum Glück nur ein paar Dörfer weiter, da kann mir das nicht passiern.



Dienstag, 11. Dezember 2018

Das war mein Wochenende

Am Samstag ging ich um 9 Uhr aus dem Haus und kam um 21 Uhr wieder heim.
Mit meinen Verkäufen habe ich gerade mal so die Stand-und Fahrtkosten gedeckt.
Da ich das immer mal wieder erlebe, bringt mich das mittlerweilen nicht mehr so aus der Fassung.
Aber etwas frustiert war ich schon.
Nun ist eine grosse, bunte Engelschar in meinen Shop gefolgen.


Am Zuger Märlisunntig hiess es dann meine ganze Bühnenausstattung in den fünften Stock zu schleppen,

 



die Zuschauertribüne und Bühnenbild aufzubauen und dreimal hinter einander zu spielen.


Bild: Marie Schmid Neue ZZ

Ich wurde sogar in der Zeitung erwähnt.


Anfügen möchte ich hier noch, dass ich für Kinder ab drei spiele und da ist es wichtig, dass man die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder neu gewinnen muss, sonst werden sie unruhig.
Ich mache das, in dem ich meine Geschichten aus lauter kleine Geschichten aufbaue.
Wenn ich singe, werden die Kinder auch immer ruhig.

Bei mir wird es jetzt auch ruhiger. Morgen spiele ich noch zwei Vorstellungen für Kindergartenkinder.
Am 23.12. bin ich dannvon 11 bis 17 Uhr  noch am Last-Minute-Markt in der Markthalle Basel.



Freitag, 7. Dezember 2018

Upps...

 
 
...da ist wohl etwas schief gelaufen.
 
 

Zopfmädchen


Foto:Johannes Hofmann 

An der Dorfweihnacht in Ennetbaden habe ich ein Stück gespielt, dass aus Schafwolle noch keine Roll

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Ich freue mich über kleine und grosse BesucherInnen


Am Samstag bin ich mit meinn Figuren am Märt55 im GZ Heuried in Zürich.
Am Sonntag spiele um 14, 15 und 16 Uhr am ich Zuger Märlisunntig im Dachstock des Burgbachschulhauses meine weihnachtliche Geschichte "Bula, Simo und das Glück".

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Montag, 3. Dezember 2018

Feierabend


Jetzt schiebe ich eine ruhige Kugel, am liebsten eine aus Schokolade.

Sonntag, 2. Dezember 2018

1.Advent


Überall wird einem nun einen schönen Advent gewünscht.
Wettermässig war es überhaupt nicht schön heute, aber dass endlich mal wieder Wasser vom Himmel kam, ist dennoch schön.
Und das ich nur zum Spaziergang mit dem Hund aus dem Haus musst, war auch schön.
Das viele meiner Marktfahrekollegen an Weihnachstmärkten im Regen stehen müssen, ist wiederrum weniger schön.
Schön war auch, dass ich gestern eine gelungene Puppentheatervorstellung hatte, an der Dorfweihnacht in Ennetbaden, die mit viel Engagement von Stefanie vom Blog Filzquadrat mitorganisiert wurde.
Nicht schön ist, was so alles passiert in der Welt, Weihnachtszeit hin oder her.
Man kann das Schön sehen, ohne das Hässliche auszublenden.
Ich wünsche allen eine lichtvolle Weihnachstzeit.