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Mittwoch, 18. Mai 2022

Reise in die Vergangenheit

Ich stelle fest, dass ich mit zunehmendem Alter nostalisch werde.

 

So war ein  ausschlaggebender Grund, warum ich mich an den Kreativmarkt in Rheinfelden angemeldet habe, dass ich wieder einmal auf den Wegen meiner Vergangenheit wandeln wollte.

Im Schweizer Rheinfelden haben sich meine Eltern kennen gelernt.
Aus dieser Begegnung entstand eine äusserst schwierige Ehe, aber auch meine Existenz auf dieser Erde.
 

 
Meine Eltern zogen nach Rheinfelden/D, weil mein Vater dort seine Wurzeln hatte.
Das Haus, in dem ich meine ersten Lebensjahre verbracht habe, steht noch.
Das wusste ich schon, weil ich, als ich die Urne meine Mutter abgeholt hatte, einen Umweg über Rheinfelden gefahren bin. Das mag etwas merkwürdig klingen, hatte aber etwas tröstliches für mich.

 
 

Die Einkaufstouren in die Migros mit dem Einkaufswägelchen, desen Gestell ich nun für meine Marktfahrerei benutze, sind eine meiner präsentesten Kindheitserinnerungen.
 
 

 
Es gab immer eine kleine Süssigkeit, ein Eis oder sogar eine Schwarzwälder Kirschtorte im Migros Restaurant.
Denn der für unser kurzen Kinderbeine war der Weg schon lang.
 
Irgendwie umhüllt  das Eintauchen in die Vergangheit immer auch ein Hauch von Trauer.


Freitag, 7. Januar 2022

Hallo im 2022

 
Wir haben wunderschöne Silvestertage in unserem Ferienhaus den Bergen verbraucht.  
"Was das 2022 wohl bringen mag," denkt sich Aron.
Die Knallerei hatte er mit stoischen Gleichmut über sich ergehen lassen.
"Keine schlechte Eigenschaften um ins Neue Jahr zu gehen," denke ich.
 
 

 
Nun sind wir schon eine Woche wieder Zuhause, aber irgendwie brauche ich immer eine Zeit um mich nach einem Jahreswechsel wieder ins Leben einzufädeln.
Mir gefällt das Wort des Jahres 2021 LOST gut.
Viele meiner Figuren strahlen das aus und darum hat dieses Gefühl auch etwas mit mir zu tun.
Ich bin ja auch auf Instagram unterwegs und da viele Profile, wo man ins Staunen kommt.
Die Menschen sind wunderschön, die dazu gehörigen Lebenswelten sind wunderschön und der rote Faden ist wunderschön in allen Bereichen sichtbar.
Ich sitze eher in einem zerzausten Wollknäuelnest.
Wahrscheinlich bin ich einfach zu faul, um mir so ein perfektes Leben aufzubauen.
Oder es wurde mir zu wenig Energie dafür geben.
Darum gehe ich eher gemütlich durch mein unperfektes Leben.
Und da passt die Gleichmut auch sehr gut dazu.
 

 

Mittwoch, 29. Dezember 2021

2021- 1 Bild

 

Traditionen sind da, um gebrochen zu werden.

Seit ich diesen Blog schreibe, gab es einen Jahresrückblick in 12 Bildern.

Dieses Jahr ist es anders. 

Wenn ich zurück blicke, kann ich nicht sagen, dass es ein schlechtes Jahr war. Es gab vieles, für das ich dankbar war und bin. 

Meine Clownbesuche mit meiner Partnerin im Altersheim waren für mich so ein Freudenbringer in Zeiten, wo fast nichts mehr möglich war.

Das ich viele Filzfiguren verkaufen konnte und die finanziellen Einbussen da durch nicht ganz so schmerzhaft waren, dafür bin ich sehr dankbar.

Schöne Ferientage in den Schweizer Bergen brachten neue Energie.

Der Tod meinens treuen Begleiters Kaya gehört aber auch zu diesem Jahr. 

Vermisst habe ich das Puppentheater spielen und die Märkte. 

Ein Jahr wie unter einer Käseglocke, ein Jahr, dass mich auf mich selber zurück geworfen hat.

Ein Jahr, dem die Leichtigkeit gewichen ist, einem Gefühl der Dankbarkeit, für das was immer noch möglich ist. 

Das sind nicht die grossen Dinge, aber die vielen kleinen, die das Leben bunt machen.

Wir dürfen nur den Mut und die Zuversicht nicht verlieren, dass in den Nüssen, die wir zu knacken haben, wie bei Aschenbrödel, auch für uns so manches Wunder bereit hält. 


Freitag, 24. Dezember 2021

Weihnachtserinnerungen

 

Weihnachen war die Zeit, in der meine Eltern noch mehr miteinander stritten als sonst auch schon.

Darum war ich schon als Kind froh, wenn diese Tage wieder vorrüber waren.

Das hat mich aber nicht davon abgehalten, Weihnachten so lange meine Mutter am Leben war, mit meinen Eltern zu feiern. Weihnachten war meiner Mutter wichtig, darum habe ich es nie über das Herz gebracht, sie an diesem Tag alleine zu lassen. Entspannd wurde es aber nie.

Über all die Jahre war mein Da-sein war mein Weihnachtgeschenk an meine Mutter.

Auch heute ist mein Verhältnis zu Weihnachten zwiespältig. All diese Erinnerungen haben mich geprägt. 

Ich konnte an diesen Tagen nie eine Heileweltstimmung zaubern, mit Weihnachtdeko und allem drum und dran.

Das ist schade, aber es ist wie es ist. 

Und heute freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, mit Mann, den Kindern.

Immerhin müssen wir den nichtvorhanden Tannebaum nicht vor dem Hundewelpen beschützen.

Mögen das Weihnachtsfest für euch unter einem guten Stern stehen.
 

Montag, 8. November 2021

Mein erster Markt mit 3G


 

Ein kleiner, feiner, erfolgreicher Markt, war es für mich am Samstag im Quartiertreff Hirslanden.
Mit 3G hat es schon weniger BesucherInnen. Was sich bei mir aber nicht auf den Umsatz ausgewirkt hat, im Gegenteil.
Aus der Erfahrung von frühren Märkten, weiss ich ja, dass viele BesucherInnen sind keine Garantie für gute Verkäufe.
Auch unter den Verkäuferinnen herrschte eine gute Stimmung. 

 
Gekauft habe ich mir dieses wunderschöne Kochbuch, mit vielen stimmungsvollen Fotos und feinen Rezepten ohne Fleich, das Charlotte Fretz im Eigenverlag heraus gegeben hat.

 

Dienstag, 19. Oktober 2021

Schlaf, Schnecklein, schlaf


Letzte Woche war ich mit meiner Clownfreundin in einem Thurgauer Pflegeheim auf Besuch.
Wir kamen auf das Thema Männer zu sprechen und wie man denn einen guten Mann finden könne.
Einige Frauen waren der Meinung, man bräuchte gar keinen Mann.
Eine Frau wusste, wie es geht.
Man muss einfach immer die Augen gut aufhalten, das wäre sehr wichtig und man dürfe nicht schlafen, denn im Schlaf findet man keinen Mann.
Da hat mein Schneckenträumelinchen wohl schlecht Karten einen guten Schneckenmann zu finden.

Zum Glück habe ich ja schon einen guten Mann, sonst hätte ich auch schlechte  Karten. 

Mein Lebensgefühl ist gerade auch so, als ob ich nicht so recht vom Fleck komme und das ist ermüdend.

 

Dienstag, 5. Oktober 2021

Samenspenden

 

Etwas was ich, aus mir unerklärlichen Gründen, immer vor mir her schiebe ist die Steuererklärung machen.

Da ich zu den Kleinstverdienerinnen gehören, ist es ja wirklich kein Ding.

Aber vielleicht ist ja auch das gerade der Grund, zu sehen, wie wenig am Ende des Jahres so übrig bleibt, nach Abzug aller Spesen.

Dieses Jahr sind aber Abzüge dabei, die mich wirklich sehr freuen. Es sind Spendenbestättigungen in Höhe von 770.-Fr., die ich auf Grund meiner Sämchenaktion überweisen konnte.

Wer hätte damals gedacht, was dieser Virus für einen Samen in die Welt setzt...

 

 

Montag, 26. Juli 2021

Ferienglück in Adelboden


 
Alleine, so ganz für mich, war ich schon lange nicht mehr.
Meine Tante hat  Jahrzehnte ihres Lebens alleine gelebt. Dieses Kämmerchen, nicht breiter als ein Bett war ihr Schlafzimmer.
Ich liebe diese Einfachheit - ein Bett, ein Schrank und der Blick aus dem Fenster in die Alpenwelt.
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Die ersten zwei Tage habe ich viel gelesen. Im Haus gibt es kein WLAN, was ich sehr schätze. 
Darum nehme ich mir immer Zeitungensartikel mit, die ich dann lese. 
Das Geschehen in der Welt bildet einen rechter Kontrast zu der Idylle um mich herum.
Aber ich will die Augen nicht verschliessen, auch wenn es mich das Gelesen oft sehr deprimiert.
Aber mir wird auch immer wieder sehr bewusst, wie dankbar ich dafür bin, dass ich so leben darf, wie ich lebe.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am dritten Tag traff ich mich mit einer liebe Kundin, welche zusammen mit ihren Kindern im gleichen Ort Ferien gemacht hatte.
Da konnte ich die bestellten Figuren gleich persönlich vorbei bringen und zu einer gemeinsamen Wanderung aufbrechen.
Der Vogellisi-Weg ist für Kinder, die nicht wandern wollen ideal, weil sie durch die verschiedenen Stationen, mit Spielgeräten und Rätseln, die es zu lösen gilt, vergessen, dass sie gerade am Wandern sind.
 
 
  
Die restlichen Tage habe ich viel gefilzt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Drinnen und draussen, das war einfach wunderbar. So konzentriet arbeite ich selten, weil mich hier wenig ablenkt.

 
 Es sind Fingerpuppen für einen Auftrag enstanden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am Sonntag habe ich am Koffermarkt in Adelboden teilgenommen. Trotz des schlechten Wetterbrichtes blieb der Tag ohne Regen und das war  dann das Tüpfelchen auf dem i einer schönen Woche in den Bergen mit traumhaftem Wetter.
 
 
Diese Tage in den Bergen war einfach perfekt.
 





 
 
 

Dienstag, 6. Juli 2021

Kaya 4.4.2009 - 5.7.2021

 


12 Jahre lang war Kaya mein treuer Begleiter.

Ich werde ihn sehr vermissen, auf meinen Wegen, die ich jetzt ohne ihn gehen muss.

 

Nachdem ich zwei Blindenführhundwelpen gross gezogen habe, war der Wunsch nach einem eigenen Hund in mir gewachsen. Damals Ja zu Kaya zu sagen, fiel mir trotzdem nicht leicht. Dieses Ja hatte mir innerhalb von 10 Tagen 8 Migräneanfälle eingebracht. 

Denn mein Kopf sagte mir ganz richtig, die Entscheidung für einen Hund ist eine Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen. Ein Hund kostet Zeit und Geld. Neben vielen schönen Begegnungen muss man auch immer wieder als Mülleimer für frustrierte Menschen dienen, die ihre Unzufriedenheit an Hunden, respektive ihren Besitzern abreagieren müssen, gerade wenn Hund noch jung und unerzogen sind. Mit den Jahren werden solche Begegnungen zum Glück aber weniger.

Ausserdem ware meine Kinder schon selbständig und mit einem Hund wird alles wieder komplizierter. Man nimmt sich schon ein Stück Freiheit und Spontanität.

Die Entscheidung für einen Hund kann man im Grunde nur vom Bauch aus getroffen werden.




Alle Vorbehalte meines Kopfes waren nichts, gegen das, was Kaya mir gegeben hat.
Er war für mich und meine Familie das grosse Los und hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auf sein Herz zu hören. 

 

 

Wie unendlich dankbar war ich, dass Kaya da war als es meinem Sohn eine zeitlang psychisch nicht gut ging und nicht aus dem Haus wollte

Aber mit Kaya ist er spazieren gegangen und ich wusste Kaya passt auf ihn auf und so war es auch. Die Spaziergänge mit Kaya haben meinen Sohn gut getan.

 

Kaya hat auch viel Fröhlichkeit in die oft bedrückenden Besuche bei meine Mutter gebracht, in der Zeit als sie pflegebedürfig war. 


Er hat mich auf unzähligen Spaziergängen und Wanderungen begleitet und war für mich Bewegungsmuffel mein personal trainer.

Er war ein ruhiger Hund, sehr freundlich zu Menschen und auch zu Artgenossen. Nie hatte ich eine schwierige Situation mit anderen Vierbeinern, worüber ich wirklich glücklich war.
Er war unglaublich souverän.
Er war kein Schmusehund, er war nicht so eine Hund der unbedingt gefallen will.
Kaya heisst auf türkisch Felsen und das war er auch, ein Fels in der Brandung.
Er war einfach gut so, wie er war.
 

 
Sehr dankbar bin ich auch, dass er trotz seiner chronischen Krankheit so ein langes und gutes Leben hatte.
Ich kann mir das Leben ohne ihn noch gar nicht wirklich vorstellen.
Er wird mir und meiner Familie sehr fehlen.

 

Sonntag, 9. Mai 2021

Ob Mutter oder nicht...

 
...ich wünsche allen einen schönen Tag

Sonntag, 18. April 2021

Fünf kleine Mäuse


Ich liebe sie einfach, diese kleinen Mäuse, die gerade als Auftragsarbeit für einen Kindergarten, fertig geworden sind.

Vor zwei Jahren dufte ich sie schon einmal filzen. 

Solche Aufträge sind eine grosse Unterstützung für mich. Filzen ist gerade das Einzige, mit dem ich Geld verdiene.

Auch wenn in der Schweiz gerade auf Teufel komm raus gelockert wird und Theater spielen wieder möglich ist, traue ich der Situation nicht. 

Ich hoffe, ich sehe das zu pessimistisch und ich kann bald wieder zusammen mit meinen Figuren auf der Bühne stehen.



Mittwoch, 7. April 2021

Dankbarkeit

 

Die Ostertage haben wir in den Bergen verbracht. Nun haben wir auch im Unterland wieder winterliche Verhältnisse.

Kaya ist am 4.4. 12 Jahre alt geworden. Das ist eine kleines Wunder für mich. Lebt er doch nun schon die Hälfte seines Lebens mit mit chronischer Nebenniereninsuffizienz.

Er bekommt täglich seine Medikamente und man merkt ihm seine Krankheit nicht an. Die Humanmedizin ist auch für Tiere ein Segen. Ohne sie wäre Kaya schon seit sechs Jahren nicht mehr am Leben.



Sonntag, 28. Februar 2021

Lebenszeichen

 

Hier sieht und hört man gerade nicht viel von mir.

Mein Leben ist auch nicht gerade reich an berichtenswerten Ereignissen und meinen Kopf kann ich als  eher leer bezeichnen.

Es reicht für Instagramhäppchen, denn dort bin ich zur Zeit recht aktiv. Was auch dazu führt, dass mein Shop immer voller wird. Märkt sind auch keine in Sicht, Theater und Clownbesuche auch nicht. 

Ich beginne mich an diesen Zustand zu gewöhnen. Ich weiss nicht, ob das jetzt gut oder schlecht ist.
 

Dienstag, 2. Februar 2021

Freudenpüppchen

 
 
Ohne meine Filzfiguren würde ich wohl langsam auch etwas verzweifelt.

Wann ich wieder als Clownin und Puppenspielerin unterwegs sein kann, darüber mag ich gar nicht nachdenken.
Aber so habe ich jeden Tag Freude an den Püppchen, die entstehen und es ist ein grosses Glück für mich, dass immer wieder Figuren ein neues Zuhause finden.
Da macht das Basteln von kleinen Schachteln für den Versand, aus alten Kartonschachteln, gleich noch mehr Spass.
 

Mittwoch, 13. Januar 2021

Freude, Glück und Leichtigkeit

 

Der Bundesrat hat sich heute durchgerungen, die Massnahmen bis Ende Februar zu verschärfen.

Ich habe wenig Hoffnung, dass wir bald wieder Clownbesuche durchführen können. 

Als kleinen Gruss haben meine Clownpartnerin und ich ein "interaktives" Plakat gestalte, dass den alten Menschen vielleicht etwas Freude macht.

Ich würde etwas Leichtigkeit mitnehmen. Die fehlt mir gerade am meisten.

Mittwoch, 6. Januar 2021

In Erinnerung

 

Heute, am Dreikönigstag vor einem Jahr, ist meine Mutter mit fast 92 Jahre, nach vierjähriger Leidenszeit gestorben.

Sie wollte nicht mehr leben und ich war dankbar, dass sie sterben konnte. Im nachhinein bin ich noch viel dankbarer, dass sie die Pantemie nicht mehr erleben musste. Da wäre viele Probleme und Schwierigkeiten auf uns zu gekommen, die sie und mich, sicher sehr belastet hätten.

Am Morgen nach ihrem Tod, schaute ich beim Hundespaziergang von weitem auf das Haus meiner Eltern und war sehr überrascht, dort über dem Dach einen Regenbogen zu sehen.

Das war einer dieser Zufälle, die auch einen sehr rational denkenden Menschen, wie ich da bin, nicht unberührt lassen.

Meine Mutter wurde in der Schweiz beeredigt und ich hatte ihre Urne in Lörrach abgeholte, um sie über die Grenze zu bringen.

Vorher war ich noch kurz in der Stadt und konnte es fast nicht fassen als ich, genau zu ihrer Todeszeit, vor diesem Hotel mit Namen Drei König stand. Da viel es mir schon schwerer an einen Zufall zu glauben.

Heute morgen sah ich auf FB als erstes eine Foto vom Geburtsort meiner Mutter im Berner Oberland, das eine FB-Freundin zufällig gepostet hatte.

Vielleicht schicken unsere Verstorbenen ja doch Zeichen. Diese Frage beschäftig mich immer wieder. Was meint ihr?




Freitag, 1. Januar 2021

Das neues Jahr


 

 

Das ist die letzte Figur, die ich im 2020 gefilzt habe und die erste, die ich hier zeige.
Es war mir ein Bedürfnis eine weisse Figur zu gestalten.

Nun steht sie vor mir, wie das neue Jahr.
Sich das neue Jahr als unbeschriebenes Blatt Papier vorzustellen ist schön -
eine schöne Illusion.
Wir wissen aus jahrelanger Erfahrung, dass das nicht so ist.
Wir sind ja keine anderen Menschen, nur weil die Jahreszahl wechselt.
Auch die Zustände ändern sich nicht von heute auf morgen.
 

Die Sterne werde uns nicht vor die Füsse fallen, aber trotzdem sollten wir immer mal wieder nach den Sternen greifen.

Und manchmal fällt uns ein Stern ja auch in den Schoss, von ganz alleine.  

Ich wünsche euch ganz viele dieser Sternstunden.

Mittwoch, 30. Dezember 2020

2020 - keine Bilder

Eigentlich war es eine kleine Blog-Tradition, meine Jahresrückblick mit 12 Bildern, für jeden Monat eines.

Dieses Jahr fehlen mir die äusseren Bilder, innere Bilder habe ich schon.

Sie sind mit einem stillen See zu vergleichen, regungslos, aber in der Tiefe da lauert, das grosse, dunkle Ungewisse.

Es gelang mir mal mehr und mal weniger gut, in meinem Lebensschiffchen mit Mut und Zuversicht über diesen See zu fahren.

Was mir in diesem Jahr immer wieder geholfen hat, ist die Dankbarkeit darüber, wie unfassbar gut es mir trotz allem geht. Ich lebe in einem schönen Haus, habe genug zu essen. Ich brauche keinen Trubel, keine Fernreisen, so gut wie keinen Konsum. Darum machen mir die Massnahmen auch sehr wenig aus. Man kann sagen, mein Charakter kommt mir da entgegen.

Eine der schönsten Erinnerung an dieses Jahr ist meine Samenkörnchenaktion. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich alle 49 Sämchen verkaufen konnte und eine stattliche Summe an verschiedene Hilfswerke spenden konnte.

Das Highlight waren unsere Wanderferien in der Schweiz.

Traurig war ich, dass so gut wie keine Clownbesuche in den Alterheimen statt finden konnten und auch Figurentheatervorstellungen abgesagt wurden.

2020, ich kann für mich persönlich nicht sagen, dass es nur schlecht war. Aber ich hoffe, dass das 2021 wieder etwas mehr einem Fluss gleicht. Ein fröhliches Bächlein, das wäre mir ganz recht.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch in eine Wunder-volles 2021.

 


Dienstag, 29. Dezember 2020

Filzfigurenverkauf im 2020


 
Der freche Dachs, der schlaue Fuchs und der hartnäckige Biber, diese drei Fingerpuppen, die sich auch als Eierwärmer eignen, sind wohl meine letzte Bestellung, in diesem Jahr.
Hatte ich am Anfang der Pandemie zu meinem Mann gesagt, dass es wohl dieses Jahr schlecht aussen wird mit meinem Einkommen, bin ich, Internet sein Dank, am Ende des Jahre zufrieden mit meinen Verkäufen.
Auch nach Jahren ist es aber immer noch so, dass ich mich über jede einzelne, verkaufte Figur unglaublich freue.
Darum möchte ich an dieser Stelle allen meinen Kundinnen von Herzen danke sagen.
Ohne euch, gäbe es meine Figuren nicht. Ohne euch gäbe es keinen Grund für mich Figuren zu filzen. 

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachten 2020

 

Ob mit Tannenbaum oder ohne, ob mit Geschenken oder ohne, ob alleine oder im kleinen Familienkreis...

Ich wünsche allen Frieden und Zuversicht im Kopf und im Herzen.