Dienstag, 22. August 2017

Sonntag, 20. August 2017

9 Jahre Allerleirauh bittet zum Tee


Geburtstage machen mich immer etwas melancholisch.
Seit neun Jahre schreibe ich nun diesen Blog schon, so schnell sind die Jahre dahin geflogen.
Der Beginn war ein spontaner Entschluss, aus einem Bauchgefühl heraus, dass das Bloggen genau das richtige für mich ist.
Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass am 9. Geburtstag ein kleiner Drachen auf meinem Arm sitzt, noch nass hinter den Ohren und mich erstaunt anschaut und mir wohl sagen will:
"Hey du, du hast ganz schön viel erlebet und geschafft, durch diesen Blog. Aber jetzt will ich einen Geburtstagskuchen, am liebsten mit Aprikosen."
Den bekommt er natürlich, denn was wäre ein Geburtstag ohne Kuchen?


Genau das gleiche, wie ein Blog ohne LeserInnen.
Darum danke ich allen, die hier regelmässig, sporatisch oder zufällig vorbei kommen.
Ohne euch würde heute dieser kleine Drachen nicht da sitzen, denn ohne das Wissen, dass es Menschen gibt, die Freude an dem haben, was ich mache, hätte ich mich auch nicht weiter entwickeln können. Vielleicht würde ich schon lange nicht mehr Filzen.

Ich bin dem Bloggen dankbar für alle realen und virtuellen Begenungen mit Menschen, die Entwicklung meiner Filzfiguren und die Möglichkeit mich in der Blogwelt spielerisch  ohne Druck kreativ ausdrücken zu können.


Und jetzt starte ich ins 10 Jahr, aber erst esse ich ein Stück Aprikosenkuchen und trinke eine Tasser Tee dazu.

 

Samstag, 19. August 2017

Im Frühtau zu Berge...


zieht vergnügt der kleine Steinbock. Grüsst beim vorbeigehen feundlich das verwunderte Wandervolk, springt übermütig von Stein zu Stein und ganz oben, am Gipfelkreuz packt er sein Vesper aus und denkt, was ist die Welt doch schon.


Und wer gute Ohren hat und ganz still ist, der kann ihn auch im Tal noch jodeln hören.
Und wisst ihr was, dass hat auch eine Steinbockfrau gehört
Und wie die Geschiichte weiter geht... ich glaube, das könnt ihr euch denken.

Mittwoch, 16. August 2017

Gerade aus dem Bilderbuch gehüpft


Ich liebe sie, die Aufträge, wo ich Figuren aus Bilderbücher dreidimensional filzen darf.
Ich gestalte sie nicht 1 zu 1 nach den Bildern, sondern übernehme die Farben, die Puppen selber tragen meine Handschrift.
Trotzdem ist es immer sehr inspirierend, weil es mich auf neue Ideen bringt.
Meine Figuren haben immer drehbare Köpfe und eignen sich zum Puppentheater spielen.


Sonntag, 13. August 2017

Schnell hüpfend und langsam kriechend ins Klassenzimmer


Beim Bloggen ist es ein wenig wie im richtigen Leben, Menschen kommen und gehen.
Manche begleiten uns nur ein kurzes Stück, andere bleiben länger.
Die Frau, für die ich diese beiden Figuren filzen durfte, kenne ich schon mein ganzes Bloggerleben lang und fühle ich mich auf eine besondere Art mit ihr verbunden.
Gell, Frau Wind, du weisst schon warum.
Darum freue ich mich um so mehr, dass sie diese beiden Tierchen mitnimmt, in ihr Klassenzimmer, zu aufgeregten, neugierigen Erstklasskindern.
Vielleicht hilft ja die langsame Schildkröte dem ein oder anderem Kind, nicht zu verzweifeln, wenn Zahlen und Buchstaben am Anfang einfach keinen Sinn ergeben.
Oder das schnelle Eichhörnchen lernt gemeinsam mit lebehaften Kindern ruhig zu werden.
Oder vielleicht unterstützen die beiden auch die Lehrerin, wenn diese mal den Mut verlieren sollte.
Denn was ich an meinen Märkten immer wieder erlebe ist, dass meine Figuren ein Lächeln ins Gesicht des Betrachters zaubern können und mit einem Lächeln geht es uns doch gleich viel besser.
Wie auch immer, herzlichen Dank für diesen Auftrag, liebe Gabriela.

Mittwoch, 9. August 2017

Markttage in Ardez


Meine Mann und ich hatten eine schöne Zeit in Ardez.
Das Dorf ist idyllisch, der Umgang unter den MarktfahrerInnen war herzlich und familiär, die BesucherInnen waren sehr nett, ich durfte lobend, zum Teil sogar begeisterte Worte hören, mit dem Verkauf bin ich zufrieden.
Ganz wunderbar war, dass ich am Stand filzen konnte, denn wenn man beschäftigt ist, spielt es gar keine Rolle, wenn vor dem Stand mal nichts los ist.
Und es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die nicht wissen, wie das mit dem Filzen funktioniert.
Gefilzt habe ich übrigens Fingerpuppensteinböcklein, die ich mit Ardezer Brunnenwasser getauft habe und noch feucht hinter den Ohren verkaufen konnte.
Der Ausflug ins Engadin hat sich 100% gelohnt.