Sonntag, 31. Mai 2009

Kleiner Gast am Sonntagmittag


Wir haben unser kleines Schnuffelchen heute Mittag für ein paar Stunden zu uns geholt.
Iamos war sichtlich erstaunt über den kleinen Gast, welcher dem grossen Kerl erstmal sehr skeptische Blicke zu warf. Ganz wohl war es wohl beiden nicht in ihrem Fell.
Es wurde dann aber ein sehr friedlicher Nachmittag, auch der Kleine scheint, ein in sich ruhendes Hündchen zu sein.
Es war sehr schön für mich, die beiden zusammen bei uns zu haben.
Am Ende einer sehr schönen Beziehung, am Anfang einer hoffentlich ebenfalls sehr schönen Beziehung...

Freitag, 29. Mai 2009

Allerleirauh filzt frischen Fisch


Nachdem ich gestern mit meiner Post völlig ahnungslos für einiges Stirnerunzeln und negative Emotionen gesorgt habe, möchte ich heute die Gesichts- und Gemütswogen wieder glätten und dieses Phantasiefischlein in das Bloggermeer werfen.
Ich verspreche hoch und heilig, er wird sich nicht verwandeln.
Ich werde ihn am Montag verlosen und zwar unter allen Kommentaren, in denen mir verraten wird, in was für ein Tier ihr euch gerne verwandeln würden, wenn ihr könntet und warum es gerade dieses Tier sein müsste.
Ohne dieses verflixte Bild gäbe es heute weder Fisch noch Verlosung und so ruft der Phantasiefisch euch zu:

Es lebe die Kraft der positiven Phantasie, virtuell, real, in euch und um euch herum.


Ich hoffe, ihr habt euren Wal schon ins Meer geschmissen.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Ich bin verwirrt / Lasst Wale schwimmen

An dieser Stelle war ein Bild, das für mich beim Herunterlande wie eine Walschnauze
aussah, nun sah ich, dass es sich auch auf meinem Blog nach gewisser Zeit in etwas anderes verwandelt hat.
Für euch war das wohl sofort sichtbar, für mich nicht.
Ich habe gerade gesehen, dass in der Blogliste von verschiedenen Blogs, mal das eine und mal das andere Bild zu sehen war.
Ich habe nicht gewusst, dass so etwas möglich ist. Ich hätte so ein Bild nicht veröffentlicht.
Darum hier lieber kein Bild mehr, ich werde nur noch eigene Bilder benutzte, da gibt es keine Überraschungen.

Dies ist der Text von meiner ursprünglichen Post:
Wo wir gerade bei beim Thema Tier sind, hier noch ein Aufruf, der schon auf verschieden Blogs gezeigt wurde.
Greenpeace hat eine Aktion zum Schutz der Wale gestartet.
Wie einfach so was jetzt geht, ich kann mich erinnern, wie ich als Schülerin mühsam Unterschriften zur Rettung von Robbenbabys gesammelt habe.
Virtuelle ist halt vieles um einiges bequemer.
Aber Umweltschutz gehört für mich auch Überdenken, des eigenen Verhaltens und aktiv

Ganz der Papa?

Gestern Nachmittag haben wir einen Besuch bei unserem zukünftigen Familienmitglied gemacht.



Zur Zeit ist der Herr Papa auf Vaterschaftsurlaub bei seinem Nachwuchs.



Beim Anblick dieses stattlichen Tieres habe ich mir Gedanken gemacht, wie unser Hündchen in ein paar Monaten wohl aussehen mag.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Habe ich eine Leserin aus Freiburg/Schweiz?


Der Schweizer Puppenspielverein UNIMA suisse genannt feiert sein 50. jähriges Bestehen.
Im Rahmen dieses Jubiläums wurden in der Freiburger Altstadt Schaufenster mit Theaterpuppen geschmückt. Meine Waldwesen sind auch dabei.
Vielleicht kommt ja jemand daran vorbei und würde ein Photo für mich machen.
Ich würde mich sehr darüber freuen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Kling, Glöcklein, kling


Passend zu den Kinderwagenketten sind Augen-und Ohrenkitzler entstanden.

Montag, 25. Mai 2009

Schmetterlinge im Sonnenschein


Für den Verkauf in einem Kinderladen habe ich Kinderwagenketten mit Schmetterlingen und bestickten Pilzen gefilzt.
Das Besticken von Filz macht echt Spass, auch wenn ich erstmal klein angefangen habe.
Aber in Corinna habe ich ja ein grosses Vorbild, sie ist wirklich meine Königin des Filzstickens.

Samstag, 23. Mai 2009

Rhabarber-Rhabarber


Es gab ja schon in diversen Blogs feine Rhabarberkuchen zu bewundern und weil ich Rhabarber sehr gerne mag, möchte ich euch meine Variante vorstellen.
Man nehme:
200 gr weicher Butter
120 gr Zucker
2 Eigelb
210 gr Mehl
1/2 Teelöffel Natron
1/2 Teelöffel Salz mit dem Handmixer vermischen, den Teig in einer Form verteilen und fest an drücken. Den Boden mit gemahlenen Mandeln bedecken.
2 bis 3 Stangen Rabarber in Stücke schneiden, mit etwas Karamelsirup süssen, kann auch gewöhnlicher Zucker sein, und auf dem Teig verteilen.
3 Eiweiss schlagen und nach und nach 180 gr. Zucker hineinrieseln lassen.
Die Eiweissmasse über dem Rhabarber verteilen.
30 Minuten im auf 180 Grad heissen Ofen backen.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Hamburg meets Zugerberg

Manchmal gibt es unverhofft ein schnelles Wiedersehen, ist es doch erst wenige Wochen her, dass ich Tally in Hamburg kennen lernen durfte und schon steht sie vor unserer Haustüre.
Sie hat Ferien und war zwei Tage unser Gast.



Gestern verbrachten wir ein paar Stunden bei traumhaften Wetter auf dem Zuger Berg und haben unsere Seelen baumeln lassen.



Während sich unsere Augen an der schönen Bergwelt erfreuten, war der Höhepunkt des Ausflugs für Iamos wohl eher ein kühlendes Schlammbad.
Tja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.



Tally, es war nett mit dir und ich wünsche dir schöne, stimmige, inspirierende Tage am Bodensee.

Montag, 18. Mai 2009

Eingewickelt


Um meine LeserInnenschaft nicht mit neuen Hundephotos oder verzweifelten Namensuchgeschichten zu langweilen, möchte ich heute mal wieder etwas Kreatives zeigen.
Nicht von mir, sondern von der jungen Filzerin Sandra Schneider aus Luven.
Sie versucht gerade mit ihren Wicklern auf dem Markt der immer zahlreicher werdenden Filzerinnen Fuss zu fassen.
Ich habe bei Sandra diesen wunderschönen Rock gekauft, der auch durch eine tolle Verarbeitung besticht.



Für die, die es interessiert: Muffin ist aus dem Rennen, weil mein Mann findet, er nenne doch den Hund nicht nach einem Kleingebäck und Fellini findet die Tochter einfach nur doof. (Leises Seufzen an dieser Stelle)

Sonntag, 17. Mai 2009

An Tagen, wie heute...

...sieht man auf grünen Wiesen ein winziges Pony mit seinem noch winzigeren Fohlen grasen,



Berge, deren Häupter noch schneebedeckt sind



das Dorf, in dem wir wohnen, in weiter Ferne



und die Ziege grüsst mit sonntäglichem Kopfschmuck die vorziehenden Wanderer.



Tage, wie heute sind einfach schön.

Samstag, 16. Mai 2009

Freitag, 15. Mai 2009

Zwei Namen und ein Award

Herzlichen Dank für eure tollen Namensvorschläge.
Im Moment sind diese beiden Namen auf den vordersten Rängen:

Den will meine Tochter UNBEDINGT:

Dieser findet meine Mann und ich toll:



Ich finde aber den Favoriten meiner Tochter auch irgendwie noch gut und unser Sohn hat noch keine Meinung abgegeben.
Hach, ist das Alles schwierig.

Ich habe mich über diesen Award überreicht von April gefreut



und ganz besonders gefreut habe ich mich über ihre lieben Worte und über die Ausicht bald einmal mit April und Claudia ein Tässchen Tee trinken zu dürfen.

Da in meinem Kopf zur Zeit nur Hundenamen herum schwirren und für sonstige Benennungen kein Platz mehr vorhanden ist, lasse ich den Award hier mal so stehen.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Die Würfel sind gefallen


Ihr habt ja Recht, so eine Entscheidung ist eine Herzenssache, kein Mensch würde sich aus Vernunftgründen ein Tier ins Haus holen, wie Bernadette schreibt, zu viel Schmutz, Sorgen, Kosten, aber...
Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, ob ich einen Hund aus dem Tierheim holen soll und bin auf der Suche auch über unzählige Kleinanzeigen gestolpert in denen Leute ihren Hund wieder verkaufen wollten. Deshalb ist es schon sinnvoll seinen Kopf auch beim Hundekauf eingeschaltet zu lassen.
Ich habe, unter anderem auch, zweimal einen Blindenführhund auf gezogen, weil ein Jahr überschaubar ist. Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird sich in so einer kurzen Zeitspanne nicht viel ändern im Leben. Dies kann aber kein Mensch für einen Zeitraum von 10-15 Jahren garantieren und das ist auch der Grund, der mich zögern liess.
Ja, liess, denn ich habe mich für ein JA entschieden, es ging nicht anders und ich freue mich seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr.

Dienstag, 12. Mai 2009

Muttertagsbild



Nachdem ich jetzt zweimal einen Blindenführhundwelpen aufgezogen habe und ich mir ein Leben ohne Hund nicht mehr vorstellen mag, steht für mich die Frage im Raum, was soll ich machen, wenn für Iamos seine Ausbildung beginnt.
Am Samstag hat mir jemand von einem Wurf Bergamaskermischlingswelpen erzählt und am Sonntag durfen wir die fünf Wochen alten Zwerge anschauen gehen.



Mein Herz sagt JA




Und mein Kopf steht Kopf



Bis Freitag muss ich mich entgüldig entschieden haben.

Montag, 11. Mai 2009

Restenverwertung


Bei dem Muttertagsgirlandenkurs sind eine Menge Filzresten übrig geblieben.
Sie waren so schön, dass es viel zu Schade war sie als Innenleben von Filzballen enden zu lassen.
Schon lange brauchen wir eine Fliegenvorhang für unsere Terassentüre und somit habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.



Die Fäden habe ich mit eingefilzten Steinen beschwert.
Nun bin ich gespannt, ob die Insekten sich von meinem Vorhang abhalten lassen.

Dies ist mein Beitrag für den 6.Feltalong zum Thema Filz für draussen und deswegen habe ich eigentlich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Wenn das so weiter geht fühle ich mich bald wie das tapfere Schneiderlein.

Sonntag, 10. Mai 2009

Mit Liebe für Mama



Im Familienzentrum im Nachbardorf habe ich mit Kindern ab 6 Jahren Muttertagsgirlanden gefiltzt.
Erst haben die kleinen FilzerInnen eine bunte Fläche hergestellt, den Filz anschliessend in Kreise und Herzen zerschnitten und diese dann auf eine Schnur aufgefädelt.
Sie durften einen kleinen Liebesbrief an ihre Mutter schreiben und ich habe von jedem Kind ein Photo gemacht.
Die Kinder waren total fleissig, ich finde es sind wunderschöne Girlanden entstanden.

Ich weiss nicht was es ist...

Für alle mütterlichen Herzen in allen kleinen und grossen Menschen.



Gerade im Radio gehört und weil ich immer so ein leichtes Ziehen in der Herzgegend bekomme bei diesem Lied:
Stephan Eicher


Ich weiss nicht, wie man diese Filmchen einfügt, deshalb auf diese Weise.

Samstag, 9. Mai 2009

Blühende Wege


Der Setzlingsmarkt im Kloster Kappel ist ein guter Anlass um Kräuter und Blumen in Demeterqualität zu kaufen und die Atmosphäre in der schöne Klosteranlage auf sich wirken zu lassen.

Besonders berührt hat mich auch dieser Spruch von Hilde Domin, der im Kreuzgang hing:



Immer so durch die Welt zu gehen, dass statt verbrannter Erde, Blumen unsere Wege schmücken, welch ein schönes Bild.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Dolce far niente mit Iamos


Das Leben geniessen kann manchmal so einfach sein.
Ins Auto sitzen, 15 Minuten fahren und schon stehe ich am Zugersee und fühle mich wie im Urlaub. Es ist schon ein Geschenk, in einem landschaftlich so schönen Land leben zu dürfen.
Nebenbei bemerkt ist der Kanton Zug ein Paradies der besondern Art. Es ist das Steuerparadies der Schweiz, wo es so kuriose Sachen gibt, wie Firmen, die nur aus einem Briefkasten bestehen. 25 000 solche Briefkastenfirmen soll es geben, die eigentlich nur auf dem Papier dort tätig sind, um von den tiefen Steuern zu profitiern. Der Genosse Ex-Bundeskanzler Schröder ist ebenfalls Besitzer eines Zuger Briefkastens. Auch die Linken schauen eben, wo sie ihre Schäfchen schön im Trockenen haben.
Money makes the world go round, heisst es also ganz besonder in Zug, aber die Aussicht auf die Bergwelt ist Gott sei Dank (noch) kostenlos.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Geschenkte Tage


Iamos wird aus organisatorischen Gründen nicht am 18.5. sondern erst am 5.6. von seiner Blindenführhundtrainerin abgeholt.
Ich freue mich, dass "mein" Süsser noch etwas länger bei uns bleiben darf.

Dienstag, 5. Mai 2009

Lebenswege


Der Marathonmönch geht mir nicht aus dem Kopf. Besonders auch der Aspekt, dass es für einen Mönch, der dieses rituelle Gehen angefangen hat, kein Zurück mehr gibt.
Weder Krankheit noch schlechtes Wetter dürfen ihn daran hintern seinen vorgeschrieben Strecke ab zu schreiten. Schafft er das nicht, bleibt ihm nur der letzte Weg, der Weg in den Tod. Ein Messer dafür trägt er immer bei sich.
Schwäche darf es für ihn nicht geben.
Wie klein, wie schwach fühle ich mich angesichts solcher Dimensionen der Leidensbereitschaft und der Selbstaufgabe?
Zu was sind wir Menschen fähig auf unserem Lebensweg, was vermag der Wille, der Glaube?
Wieviel unseres Potenzials schöpfen wir wirklich aus, zum Guten für uns und unseren Mitmenschen?
Wie oft lassen wir uns aufhalten, schon durch kleine Steine, die uns in den Weg gelegt werden?

Montag, 4. Mai 2009

Der Marathonmönch


Kennt ihr das auch? Aufwachen, der erst Blick aus dem Fenster verspricht nichts als ein grauer Regentag und man würde am liebsten wieder die Decke über den Kopf ziehen, sich verstecken vor der Alltagsroutine, die einem erwartet.
Der ewig gleiche Trott, die ewig gleichen Bahnen, die man zieht - ist das der Sinn des Lebens?
Gerade heute geht es mir so und gerade heute ist mir wieder ein Dokumentarfilm in den Sinn gekommen, den ich vor ein-zwei Jahren gesehen habe und der mich tief beeindruckt hat. Dieser Film hiess "Der Marathonmönch".
Ein buddhistischer Mönch ist auf der Suche nach Gott sieben Jahre gelaufen und hat dabei rund 40.000 Kilometer zurückgelegt.
Er verliess jede Nacht seinen Tempel genau um 1:50 Uhr und lief in Strohsandalen los, trug einen Hut aus gerolltem Zedernholz und eine Papierlaterne mit einer Kerze in der Hand.
Knapp sechs Stunden war der Mönch unterwegs, mindestens eineinhalb Stunden davon betet er: an Tempeln, Schreinen, Bäumen, Steinen, Bächen. 255 heilige Orte auf dem Berg Hiei sind es und jeder hat seine eigenen Regeln. An manchen ist es nur eine kurze Handbewegung, ein dahin geworfenes Wort oder eine Segnung, an anderen eine ausgefeilte Choreografie.

Eine für mich nahzu unmenschliche Kraftanstrengung liegt hinter diesem Mönch.
Er hat sich dieser Routine hingeben oder unterworfen, wie man das auch nennen will, und hat sein Seelenheil darin gefunden.

Warum gibt es immer wieder Zeiten, wo es schwer fällt zufrieden zu sein mit dem was ist?
Was erwartet man vom Leben, was ist sein Sinn?
Ist einfach Nicht-fragen, sondern Tun die Antwort?

Freitag, 1. Mai 2009

Dr. Allerleirauh Dolittle und ihre Tiere



Heute morgen beim Waldspaziergang traute Dr. Allerleirauh Dolittle ihren Augen kaum als sie in einem Baum eine Giraffe sah, die sich die ersten Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen lies.
Erstaunt fragte sie das Tier, warum es denn auf Bäume klettern würde, das läge doch sonst nicht in der Art von Giraffen. Die Giraffe antwortete ihr, dass sie den Affen in sich spüre würde und diese klettern bekanntlich auf Bäumen herum.
Die Aussicht von hier oben gefalle ihr sehr gut, ein ganz neues Lebensgefühle wäre das, es fühle sich einfach wunderbar glücklich an, frei wie ein Vogel sozusagen.
Gedanken voll ging Dr. Allerleirauh Dolittle ihres Weges und überlegte, dass so ein Perspektivenwechsel doch eine sehr zu empfehlende Sache wäre.
Dr. Allerleirauh Dolittle wünscht sich und allen LeserInnen zum Alles-neu-macht-der-Mai, die Fähigkeit, die Welt auch mal wieder mit andern Augen zu sehen für seifenblasige, kribbelige, bunte, fröhliche, leichte Frühlingsgefühle.