Donnerstag, 17. Mai 2018

Rosa gegen grau

Gestern war mal wieder so ein Tag.  Erst habe ich mir mit dem Brotmesser in den Finger geschnitten, dann kam eine Anruf meines Vaters, dass es mit der Betreuung meiner Mutter Schwierigkeiten gibt und dann hat mich mein Pflegepferd beim Spazieren von einem Grasstängel zum nächsten gezogen.
Es hat sofort gemerkt, dass ich mit meinen Gedanken ganz wo anders bin und hat das natürlich schamlos ausgenützt.
Das Wetter war  nass und kalt und eigentlich will man an solchen Tagen nur noch die Bettdecke über den Kopf ziehen.
Statt ins Bett, bin ich Filzen gegangen und entstanden ist das Rosenresli.


Ich hatte wohl ein grosse Bedürnis nach süss und herzig, nach so einem grauen, trüben Tag.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Dienstag, 8. Mai 2018

Mein nächster Markt in Mettmenstetten


Am kommenden Samstag von 10 bis 16 Uhr bin ich mit meinen Figuren am Frühlingsmärt in Mettmenstetten zu finden.

Sonntag, 6. Mai 2018

Erste Hilfe kann Leben retten

Vor kurzem habe ich hautnah miterlebt, wie das Leben eines Mannes, der einen Herzinfakt hatte, durch die schnelle Reaktion von ein paar Menschen gerettet wurde.
Bis zum Eintreffen der Sanitäter hatten sie sich mit der Herzmassage abgewechselt.
Dadurch hat der Mann den Infakt ohne Folgeschäden überstanden.
Mein eigener Nothelferkurs liegt über 30 Jahre zurück. Darum war ich in dieser Situation völlig hilflos und konnte nicht helfen.
Das war kein gutes Gefühl und damit mir so etwas nicht wieder passiert, habe ich an diesem Wochenende einen erste Hilfekurs besucht.


Es gab viel anschaulich erklärte Theorie. Die Praxis wurden in verschiedensten Unfallsituationen nachgestellt. Wir wechselten in den Rollen als Helfende oder Verletzte ab. Dafür wurden wir sehr realitätsnah geschminkt.


Natürlich hofft man, dass man nie in eine Situation kommt, wo handeln erforderlich ist. Wenn es aber nötig ist, habe ich nun das gute Gefühl, das nötige Wissen zu habe, um handlungsunfähig zu sein.
Ich kann jedem nur ans Herz legen, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse wieder einmal aufzufrischen.

Freitag, 4. Mai 2018

Gedanken zu alten Eltern

Seit einem Schlaganfall vor 2,5 Jahren ist meine 90jährige Mutter, die mit ihrem zweiten Namen Margit gerufen wird, auf Hilfe angewiesen.
Normalerweise fahre ich alle zwei Wochen für einen Tag zu meinen Eltern. Koche etwas Feines, gehe spazieren, dusche sie, weil sie bei Pflegerinnen immer aggressiv dabei wurde. Tue Dinge, von denen ich noch vor drei Jahren gesagt hätte, dass könnte ich nicht.
Ich hatte nie ein körperliches Verhältnis zu meiner Mutter und da kann man sich eben schlecht vorstellen, die Mutter zu waschen und aufs Klo zu begleiten.
Dass das aber gar keine Problem ist, war dann schon eine gute Erfahrung für mich.
Diese Woche war ich etwas mehr gefordert, denn am Montag musste sich meine Mutter einer Operation unterziehen.
Ich habe sie ins Krankenhaus gefahren. Gemeinsam mit ihr, wegen einem Notfall, der dazwischen kam, 5 Stunden auf den Beginn der OP gewartet. Nach drei Stunden hatte sie die OP ohne Komplikationen gut überstanden und gestern konnte ich sie wieder nach Hause bringen.


Ich kümmere mich nicht aus einer Schuld heraus um meine Eltern, ich mache das freiwillig, aber nur soweit, wie das für mich stimmt.
Denn nur was man freiwillig tut, kann man von Herzen tun.
Ich bewunder alle Menschen, die sich 100% um ihre Eltern kümmern. Für mich sind das Helden, denn sie stecken ihre eigene Bedürfnisse zurück und brauch so viel Geduld, um sich, um die nicht immer sehr pflegeleichten alten Menschen zu kümmern.
Meine Meinung ist auch, dass meine eigenen Kindern mir nichts Schulden. Ich habe sie nicht gefragt, ob sie auf diese Welt kommen wollen. Das Leben mit Kindern ist nicht immer einfach, aber es ist keine Vergleich zu dem, was man leistet, wenn man seine Eltern betreut.
Kinder aufwachsen zu sehen, macht sehr viel Freude, man hat die Zukunft vor Augen.
Eltern alt werden zu sehen, ist nicht einfach, man hat die eigene Vergänglichkeit vor Augen.