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Freitag, 15. Mai 2015

I like the flowers

Der Auftrag einer Freundin ihr eine Japanhose zu nähen, hat mein Nähmaschine aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt.
Darum ist es auch nicht meine Hose, die ich hier trage.


Leider muss ich sagen, weil mir dieses Oufit sehr gut gefällt.
Obwohl die eine oder andere denken mag, dass man jenseits der 50 so mädchenhaft nicht mehr herumlaufen sollte.
Aber was die Leute denken, sollte einem je älter man wird desto egaler sein.
Darum sage ich, Blumen kann man immer tragen.


Dienstag, 24. März 2015

Suchbegriff: weihnachtsnähen

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten, mag sich diejenige gedacht haben, die gestern mit dem Suchbegriff "Weihnachtsnähen" hier gelandet ist.
Ich kann Nikolausstiefel empfehlen, die kann man mit allerlei Süssem fühlen.


Ich freue mich jetzt aber erstmal darauf einem Schokoladenosterhasen das Ohr abzubeissen.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Japan-Sew-Along: Finale

 

Eigentlich wollte ich mir im Rahmen dieses Japan-Sew-Along eine Kleid nähen, daraus wurde aber nichts, weil mir ein Probenähen gezeigt hat, dass ich mit dem Kleid nicht glücklich werden würde.
Daraufhin habe ich mir überlegt, welche japanischen Kleider ich im Moment am liebsten anziehe und festgestellt, dass es die Hosen und nicht die Kleider sind. Japanische Kleider sind für mich Lagenlookkleider, solo mag ich sie nicht so gerne anziehen, weil sie mir einfach zu schlicht sind. Sicher liegt es aber auch daran, dass ich im Moment figurbetone, feminin Kleider bevorzuge.


Darum habe ich mir für das Finale eine Hose genäht, die ich schon zweimal genäht habe (hier und hier) und die ich liebe, weil sie die Silhouette eines Rocks mit der Bewegungsfreiheit einer Hose verbinden und zudem wunderbar bequem ist.
Das Oberteil ist auch japanisch und ich habe es hier schon einmal gezeigt.


Zu welchen Ergebnissen meine Mitnäherinnen gekommen sind, kann man im Tonoshii-Blog sehen.

Dienstag, 10. Juni 2014

Japan-Sew-Along Teil 4

  Heute geht es beim Japan-Sew-Along um folgende Fragen:
Zwischenstand I: Ist schon ein Modell fertig, plant Ihr ein weiteres?
Hängt Ihr bei Eurem Modell und braucht Ratschlag und Hilfe?
Ist euer Modell tragbar? Müsst Ihr etwas ändern?
Nach der Anprobe vor dem Spiegel: Fühlt Ihr Euch wohl darin?
Entspricht es Euren Erwartungen?
Seid Ihr mit Eurer Stoff- und Größenwahl zufrieden? Wie möchtet Ihr es kombinieren? Möchtet Ihr noch ein Kombi-Teil dazu nähen (Jacke, Hose…)?


Um es gleich vorweg zu nehmen, ich werde das von mir ausgesuchte Kleid ,aus dem Buch "Kleider im japanischen Stil", nicht nähen.
Der Grund dafür ist, dass mich das Oberteil nicht genügend überzeugt.
Es sieht nach zwei Änderungen zwar besser aus, wie mein Probeteil, aber Freudensprünge mache ich dennoch nicht.
Nachdem ich im Bruch Weite weggenommen, damit hat sich der Ausschnitt zwar verkleinert, er beult aber immer noch nach vorne. 
Die Träger habe ich auch verkleinert, wei ich klein bin und die Proportionen nicht zu meiner Figur gepasst hatten. Von Vorne sieht das ja noch ganz gut aus, die Träger wellen sich aber hinten sehr unschön. Was man hier gut erkennen kann:

Ausserdem ist mir der Armausschnitt zu gross, ohne ein T-Shirt darunter, würde ich es nicht anziehen. 
Es bräucht da noch einige Änderungen, aber ich bin zum Schluss gekommen, dass ich dafür zu wenig Schnittkonstruktionkenntnisse habe und sich das nicht lohnt.

Das Oberteil habe ich um 5cm verlängert und zu dieser Hose, übrigens eine sehr geliebte Japanhose, nach diesem Schnitt, sieht es ganz gut aus. Das Teil wird also, trotz seiner Mängel, nicht in der Tonne landen. 
Aus dem Buch, kann ich übrigens dieses Kleid sehr empfehlen.
Irgendwie fühlt sich das jetzt wie eine kleine Niederlage an und ich werde mal meine Bücher durchblättern, ob ich nicht noch einen geeigneten Schnitt für meine Stoffe finde.

Wie es meinen Japan-Sew-Along-Mitnäherinnen so ergangen ist, kann man hier sehen.

Montag, 26. Mai 2014

Japan-Sew-Along Teil 3

Heute geht es um diese Fragen:
Die Schnitte sind fertig – Anpassungen bereits geplant? Sind die Stoffe schon da, habt Ihr Euch schon festgelegt? Ist ein Probeteil nötig, oder seid Ihr mutig und schneidet direkt an?

Weil ich bedenken hatte, dass mir das Oberteil passen würde, habe ich ein Probeteil genäht.
Meine Gefühl hat mich nicht getäuscht, denn, wie man unschwer erkennen kann, bin ich gar nicht glücklich über die Passform.
Der Ausschnitt ist viel zu gross.


Die "Flügeli" stehen so komisch wellig ab.
 


 Und von hinten ist es auch ein trauriger Anblick.


Ich werde am Vorder-und Rückenteil im Bruch 2cm wegnehmen und die "Flügeli" schmäler machen.
Bei der Stoffwahl bin ich immer noch sehr unsicher. Im Moment tendiere ich zu der Lösung die "Flügeli" und den Rockteil in blumig und das Vorder-und Rückenteil in uni machen.

Ob die anderen Japan-Sew-Along-Teilnehmerinnen glücklich oder traurig sind kann man hier sehen.

Montag, 19. Mai 2014

Japan-Sew-Along: Erste Entscheidung

Auf dem Blog Tanoshii-Japanisch schneidern wurde zu einem Sew-Along aufgerufen. Gestartet hat die Aktion schon letzte Woche, aber da in den letzten Tage bei mir so viel los war, steige ich bei der zweiten Station ein.
Es ist das erste Mal, dass ich an einem Sew-Along mitmache. Ich habe kein Talent wortreich und detailliert meine Näharbeiten zu beschreiben. Ich bin mehr die Praktikerin, ich nähe einfach los und fertig.


Da ich aber schon lange, genau gesagt seit Juli 2009, Japanisch nähe und diese Schnitte sehr gerne mag,  mache ich nun mal eine Ausnahme.
Was ich bisher so genäht habe, kann man unter dem Label "Japanisch Nähen" anschauen.
Ich mag die Mode, weil sie einfach und schnell zu nähen ist und trotzdem Besonders aussieht.
Ohne meine heissgeliebten Japanhosen kann ich mir mein Leben gar nicht mehr vorstellen.

Ich werde dieses Modell aus dem Buch "Kleider im japanischen Stil" nähen:


Ich bin allerdings unschlüssig, ob ich es in uni (es ist ein jadegrün)


oder ob ich es wagen soll, es in diesem Blumenmuster zu nähen:


Der Schnitt ist ja eher streng, ob das das Floralmuster dazu passt? Aber vielleicht ist das ja gerade ein guter Bruch.

Montag, 7. April 2014

Himmelblaues Tanzkleid

Ich tanze gerne in schönen Kleidern. Das sind Kleider, die ich durchaus auch im Alltag trage.
Mein neues Ajacciokleid, Schnitt von Schnittquelle, aus Nickystoff werde ich wohl nur zum Tanzen anziehen.
Als ich es zum ersten Mal auf der Schweibenalp in Kombination mit einer Japanhose, Schnitt aus diesem Buch und einem Strickpulli angezogen hatte, sah eine Mittänzerin eine Elfe in mir und ein anderer fühlte sich bei meinem Anblick an einen Eisvogel erinnert.


Wie auch immer, für den Alltag ist es mir etwas zu mädchenhaft, aber zum Tanzen mag ich es sehr gerne.


Mittwoch, 2. April 2014

Rosenrote Lieblingskleider


Gestern habe ich mich mit zwei Clownfreundinnen bei schönstem Frühlingswetter in Zürich getroffen, dabei sind diese Bilder entstanden.


Ganz nach dem Motto "Never change a winning team" habe ich das Ajacciokleid (von Schnittquelle) Nr.6 aus Nichystoff und eine neue Japanhose aus dem Buch "Nähen im japanischen Stil" genäht. Das sind Kleider in denen ich mich einfach wohl fühle.

Was für Kleidern sich die MMM-Näherinnen gerne nähen, kann man wie immer auf dem MMM-Blog sehen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Strick-Stoff-Lagen-Look

Ich kombiniere meine Kleider gerne. Da ich ja viele Kleider zu Auswahl habe, ist das ein Spiel mit 1001 Möglichkeiten.
Zu meinem dritten Ajaccio-Kleid passt zum Beispiel mein neuer erikafarbener Pulli und einer meiner vielen Japanhosen.


Sehr gut gefällt mir die Kombination mit meiner geliebten Strickjacke.


Ob es noch mehr Lagenlook-Trägerinnen am heutigen MMM gibt? Vielleicht finde ich ja im MMM-Blog ein paar Näherinnen mit der gleichen Drunter-und-Drüber-Vorliebe.


Sonntag, 29. Dezember 2013

Nähen zwischen den Jahren

Nach meinem züchtigen Outfit von vorgestern war mir nach Flower-Power-Love and Peace-Kontrastprogramm.


Ich habe mir eine Hose aus dem gleichen Japanbuch genäht, wie das Kleid und ein Oberteil, desen Schnittmuster ich von einem gekauften Trägerhemdchen abgenommen habe.


Zu der Hose passt meine Jacke aus Walkstoff, der Rüschenkragen und eine geschenkte Mütze gut.


Irgendwie kann man sich durch Kleidung täglich neu erfinden. Ich finde das wunderbar.



Freitag, 27. Dezember 2013

Weihnachtsnähen

Gestern habe ich das nasse, graue Schmuddelwetter genutzt, um mir ein Kleid aus meinem neuen Japanbuch zu nähen.
Weil ich bei diesem Kieid schon feststellen konnte, dass die Schnitte recht gross ausfallen, habe ich diesmal Grösse M gewählt. Wobei ich jetzt finde, S wäre wahrscheinlich auch noch ausreichend gross für mich. Weil ich das praktisch finde, habe ich in den Seitenähten Taschen eingenäht.
In diesem Kleid komme ich mir vor, wie die ehrbare Gattin eines frommen Missionaren, der in Afrika im 18. Jahrhundert arme Heidenkinder zum christlichen Glauben bekehren möchte.


Aber mein Strickjäckchen passt ganz wunderbar dazu.




Mittwoch, 4. Dezember 2013

Im Nebel

Während ganz viele der modemässig tonangebenden Nähbloggerinnen ihre Fahrkarte für die Retroeisebahn gelöst haben, gehöre ich zu den wenig Ewiggestrigen, denen die japanisch Schnittmusterbücher noch immer die Sinne vernebeln.


Ich bin wieder einmal der Versuchung erlegen und habe mir ein Buch in Japan bestellt, nämlich dieses. Es gefällt mir ausgesprochen gut und ich habe mir als erstes Modell eine Tunika aus grauem Leinenstoff genäht.

 

Der Masstabelle in dem Buch darf man keinen Glauben schenken. Ich habe L genäht, was diesen Massen entsprechen würde: Brust 88cm, Taille 69cm und Hüfte 94.5cm. Ich bin von diesem Massen weit entfernt und musste die Tunika enger nähen, weil sie mir zu gross war. Ansonsten ist es, wie bei den meisten japanischen Schnitten, die ich bisher genäht habe, ein sehr einfach zu nähendes Modell.


Meine Kleidung stetzt sich ansonsten zusammen aus dieser Mütze, diesem Rüschenkragen, dieser Strickjacke und dieser Hose. Der Tüllunterrock und das Shirt sind gekauft.


Welchem Stil auch immer man den Vorzug gibt, bestimmt kann sich jeder heute auf dem MMM-Blog wieder ganz viel Anregegungen hohlen.

Mittwoch, 20. November 2013

Tankleid in rot

Ein, zwei Mal im Monat gehe ich 5 Rhythmen tanzen und heute ist es mal wieder soweit. Für diesen Anlass habe ich mir ein Tanzkleid genäht.


Ich habe schon einige Kleider nach diesem eigenen Schnitt genäht, zu sehen hier, hier, und hier.
Die Petticoathose ist aus dem Buch "Nähen im japanischen Stil".


Was andere MMM-Näherinnen heute anhaben, kann man wie immer auf dem MMM-Blog sehen.

Mittwoch, 13. November 2013

Die Blätter fallen


Menschen und Bäume verhalten sich gegenzyklisch. Wenn die Bäume ihr Blätterkleid fallen lassen, sind wir Menschen gezwungen, unseren Körper schützend zu verhüllen. Es ist Zeit wieder warme Mäntel und Jacken, Mützen,Handschuhe und Schals hervor zu holen. So kuschelig angezogen durch den bunten Herbstwald zu gehen hat aber durchaus seinen Reiz. Ich mag die vielen Möglichkeiten, die die kalten Jahreszeit uns kleidertechnisch bietet.


Mein Strickjäckchen von letzter Woche habe ich schon richtig fest in mein Herz geschlossen.
So sehr, dass ich dazu ein passendes Kleid genäht habe. Es stammt aus dem neuen, deutschsprachigen Buch "Nähen im japanischen Stil". Das Buch gefällt mir, weil die Modelle einfach, aber doch irgendwie Besonders sind. Ein Nachteil bei diesem Buch ist, dass man die Schnitte selber zeichnen muss. 
Es gibt nur eine Einheitsgrösse. Es wird von eimem  durchschnittlichen Hüftungumfang von 97-99cm und einem durchschnittlichen Brustumfang von 89-91cm ausgegangen. Ich kann ein paar Zentimeter mehr vorweisen und mir passt das Kleid trotzdem ohne Änderungen.


Das gewisse Etwas bei diesem Kleid sind die seitlich aufgesetzten Taschen mit Kellerfalten.
Die Mütze ist nach einem eigenen Schnitt genäht und die Anleitung zum Schal gibt es hier.


Ob noch jemand von den MMM-Näherinnnen im Wald herum steht, kann man wie immer im MMM-Blog überprüfen.

Samstag, 2. November 2013

Ich wurde getaggt

Kuhmagda hat mir vor kurzem ein paar Fragen gestellt, die ich nun gerne beantworte.
1. Du bloggst fürs Leben gerne, weil...
mein Blog all das miteinander verbindet, was ich gerne mache. Ich schreibe gerne kurze Texte, ich filze und nähe gerne und ich zeige gerne, was ich mache.
2. Was hat sich verändert, seit du bloggst?
Ohne Blog würde ich sehr wahrscheinlich gar nicht Filzen. In diesem Bereich war der Blog wie ein kreativer Coach für mich, denn die Öffentlichkeit eines Blogs war für mich ein Anreiz, mich immer weiter zu entwickeln.
3. Woher holst du dir deine Inspirationen?
Ich versuche mir bewusst keine Inspirationen zu holen. Mein Wunsch ist es, aus mir heraus zu schöpfen, aber ich werde natürlich geprägt durch meine Umwelt, durch das was ich sehe und erlebe, dass fliesst Unterbewusst natürlich immer in das eigene Schaffen ein.
Das Tun ist eine meiner wichtigste Inspirationsquelle, spielerisch mit Material oder Gedanken umgehen, sich überraschen lassen, offen bleiben, Fehler nicht als Fehler ansehen, sondern als willkommene Hilfe etwas Neues zu entwickeln. 
Beim Nähen sind es die japanischen Schnittmusterbücher.
4. Was ist dein Lieblingsmaterial für deine kreativen Tätigkeiten?
Wolle und Stoff
5. Was geniesst du am Herbst?
Ich mag es, im Lagenlook durch fallende Blätter zu gehen, mit einer Mütze auf dem Kopf.
6. Was steht gerade für ein Projekt an?
Im Moment steht gerade gar kein Projekt an. Vielleicht ist ja auch das ganze Leben ein Projekt?
7. Was steht heute auf deinem Menuplan?
Kartoffelgratin
8. Bei welchen Blogseiten bleibst du immer hängen und kommst nicht aus dem Staunen heraus?
Bei mir ist nach fünf Jahren Bloggerei ein gewisser Sättigungsgrad, wenn nicht gar eine Übersättigung erreicht. Es gibt gerade keine Seite, wo ich sage, "Wow, Wahnsinn".
Ausser bei den Foodblogs, denke ich immer, "Wow, das würde ich jetzt gerne essen."
9. Wenn du spontan eine Woche frei bekommen würdest, wie würdest du diese gestalten?
Ich würde am liebsten eine Aktivurlaub buchen, z.B. eine Woche Reiten oder Tanzen gehen.
10. Rock oder Hose?
Am liebsten beides miteinander kombiniert. 


Montag, 23. September 2013

Vom Nachthemd zum Tanzkleid

Ich habe mir gedacht, wenn meine Tocher so weit weg fliegt, mache ich mir eine kleine Freude und gehe einen Tag lang in der Elisabethenkirche in Basel tanzen.
Der Wunsch des Organisators war es, dass die TänzerInnen in weissen Kleidern kommen sollen.
Ich habe es nicht so mit der Farbe Weiss. Aber ich mag in einer Gruppe Weissgewandeter auch nicht auffallen wie ein bunter Hund.
Also habe ich in meinem Stoffvorrat nach einem weissen Stoff gesucht und gefunden habe ich dieses alte Nachthemd:


Unglaublich wie hochgeschlossen die Menschen noch vor nicht all zu langer Zeit zu Bette gingen. So konnte ich natürlich nicht tanzen gehen, ich würde geradewegs ersticken. Darum habe ich es auseinander geschnitten und ein Kleid nach diesem japanischen Schnitt genäht.
Und so sah es dann  nach der Umwandlung aus:


Es sieht übrigens nur so aus, als ob ich hier sprituell total entrückt wäre, ich tue nur so. Aber ich mag diese Bild trotzdem irgendwie recht gern.
Mein schwarzer Hund schaut auch ganz kritisch, vielleich mag er ja die Farbe Weiss auch nicht oder vielleicht findet er, ich hätte das Kleid bügel sollen, bevor ich es fotografiere. 


Ich fühle mich in Weiss nicht wirklich wohl, es ist als ob ich dann zu wenig geerdet wäre. Ausserdem steht sie den wenigsten hellhäutigen Menschen wirklich gut. Vielleicht erinnert sie mich einfach auch nur an Nachthemden aus früheren Zeiten.


Das Schöne gestern war, dass ich erleben durfte, dass alle meine Gefühle sein dürfen und ihren Platz haben. Es flossen Tränen, weil ich traurig wurde beim Gedanken, dass meine Tochter nun so weit weg ist. Ich konnte meine Trauer in dieser Gemeinschaft einfach zu lassen. Das hat mir sehr gut getan.
Und dann konnte ich auch wieder ausgelassen und fröhlich Tanzen. 
Gefühle kommen und gehen und jedes Gefühl ist gut, so wie es ist. Lachen und Weinen, beides gehört zum Leben. Lachen tut man in der Öffentlichkeit, weinen meistens nur im stillen Kämmerlein und das ist eigentlich schade.

Donnerstag, 5. September 2013

Clownkostüm für die Prüfung

Juhui, mein Kostüm für meine Prüfung zum Gesundheitsclown nächste Woche ist endlich fertig. Aufgabe war es, sich ein passendes Clownkostüm auszudenken, um vor Kindern zu spielen. Das Kleid habe ich alltagstauglich schon ein mal genäht. Das Shirt ist ein alter Fertigschnitt und die Hose ist eine einfache Gummizughose aus einem Japanbuch.


Wie man sieht bin ich leicht panisch, wenn ich an die Prüfung denke.


"Nur ruhig Blut", quackt mir das Entchen aufmunternd zu. Na, das Entchen kann gut reden, ersten muss es keine Prüfung machen und zweitens wird es von ganz allein ein schöner Schwan.
Aus mir wird leider nicht von ganz allein ein Gesundheitsclown. Entchen sollte man sein.



Fisch sein wäre alldings keine Alternative, da wird man von Clowns erbarmungslos gefressen.



Mittwoch, 4. September 2013

Allerleirauh heute mal kleinkariert

 

Die Wehmut über den Abschied vom Sommer schleicht sich in mein Herz. Aber vielleicht gerade darum geniesse ich das Wetter zu Zeit sehr, es ist noch warm aber nicht mehr so heisst.


Ich trage heute ein Oberteil nach einem eigenen Schnitt. Die Hose ist mal wieder eine japanische Petticoathose(ich kann einfach nicht genug von ihnen habe) aus diesem Buch. Ich habe allerdings unten aus der schönen Webkante des Stoffes eine kleine Rüschenkante angesetzt. Dazu trage ich einen gekaufen Tüllunterrock. 
Ein wenig frage ich mich, ob das Outfit nicht etwas zu overstylt ist, mit dem vielen Karostoff, aber den Hund scheint es nicht zu stören.


Ob kleinkariert, gemustert oder uni beim heutigen MMM kann man sicher wieder viele schöne Kleider bewundern.