Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Mittwoch, 31. Dezember 2008

Schiff ahoi!


Ich habe ein Ritual. Am Silvestertag setzte ich mich hin und schreibe einen Brief an das alte und an das neue Jahr.
Die Agenda neben mir, sitzte ich da und erinnere mich an all das was hinter mir liegt. Ich durfte so viele Schönes erleben, ein rund um geglücktes Jahr. Voll Dankbarkeit schaue ich zurück.
Darauf hin heisse ich das Neue Jahr willkommen und schreibe nieder, mit was für Träumen, Zielen und Wünschen ich in den Jahreswechsel gehe.
Am Neujahrstag führt mich mein morgendlicher Hundespaziergang zum nahen Fluss und dort setzte ich mein Schiffchen in die Fluten.
Mit Vertrauen auf zu neuen Ufern!
Das wünsche ich allen meine lieben LeserInnen!

Dienstag, 30. Dezember 2008

Last but not least


Der letzte Award geht an Rike.
Ihren Blog vorstellen zu wollen, hiesse Eulen nach Athen tragen.
Da RoSa-P. so mindestens auf jeder zweiten Blogliste auftaucht, gehört sie zu den ersten Blogs, die ich gefunden habe.
An Hand Rosa's Blog roll bin ich durch das phantastische BloggerWunderland geführt worden. Aus dieser Verbundenheit heraus möchte ich dir, liebe Rike, diesen Award überreichen.
Dein Blog ist ein glänzender Juwel, von vielen geliebt und bewundert, von mir auch.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Eine schöne Bescherung



I schänke dir mis Härz
Meh han i nid
Du chasch es ha, we de wosch
Es ist es guets und es git
No mängi wos würd näh
Aber dir würd i's gä

Aus einem Lied von Züri West

Allerleirauh geht jetzt in den verdienten Bloggerkurzurlaub und wünscht allen ihren LeserInnen von Herzen märchenhafte Weihnachtstage.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Mein ganz persönliches Weihnachtswunder

ICH HABE DAS LINKEN KAPPIERT!
Dank der gütigen Hilfe von Tally die mir begriffstutzigem Wesen in mehreren Mails auf die Sprünge half.
Tally du bist mein:


So, das ist jetzt aber definitiv die letzte Post heute, versprochen!

Aus aktuellem Anlass

Das Leben spielt einem manchmal in die Hände.
Heute früh habe ich das gelesen:

und mich an das erinnert:
Jeder Mensch ist wie ein Mond:
er hat eine dunkle Seite,
die er niemandem zeigt.
::Mark Twain::
Gelesen in einem Blog, den ich erst vor kurzem entdeckt habe.
Es ist wie im Sterntalermärchen, nur das diese Bloggerin statt Taler wunderschöne Gedicht, Sprüche und Gedanken sammelt.
Mein Herz wird warm und weich beim Lesen und 1000 Bilder entstehen in meinem Kopf.
Darum geht dieser Award ganz spontan an dich, Liebe Sterntaufrau.

Catherine aus Berlin


Den zweiten Award möcht ich ebenfalls an eine junge Frau weiterreichen. Es ist Catherine, die mich mit ihren selbtgenähten Kleidern immer wieder zu bezauberen vermag. Sie hat ein ganz eigenen, persönlicher Stil und trägt ihn, wie ein Wesen, das gerade aus einem französichen Film entstiegen ist.
Auch die Worte, die sie findet, entlocken mir immer wieder ein Lächeln.
Catherine, wenn du in deinen wehenden Kleidern durch Strassen schreitest, drehst sich bestimmt ganz Berlin nach dir um, du Schöne.

Von Mutterfreuden und Mutterfrust


Als erstes möchte ich ihn an Jessica weiterreichen.
Sie hat den ersten Kommentar in meinem Blog geschrieben und das vergisst man, wie den ersten Kuss, wohl nie. Der Moment, als da statt einer 0 plötzlich eine 1 angezeigt wurde...
Immer mal wieder besuche ich ihren Blog und erinnere mich an die Zeit, als ich mit meinem neugeboren Kind von der Stadt auf`s Dorf gezogen bin. Mein Leben geprägt vom stundenlangen herumtragen eines Schreibabies, Schlafentzug, Eintönigkeit, da Babies ja noch nicht wirklich vollwertige Gesprächspartner sind und Einsamkeit, weil ich noch niemand kannte. So manches Mal lagen die Nerven plank.
Liebe Jessica, ich wünsche dir für deinen bevorstehenden Umzug und für dein Leben zusammen mit deiner kleine Familie, das die Dinge so kommen mögen, wie du sie dir erträumst.

Goldene Blogger Visa



Ich darf Awards verteilen. Bekommen habe ich ihn von Anja .
Sie hat ihn mir mit folgenden Worten überreicht: für ihren märchenhaften Blog, der mit so viel Fantasie gestaltet ist und jeder Besuch eine Reise in eine andere Welt bedeutet.
Fast noch mehr als über den Award habe ich mich über diese Worte zu gefreut. Liebe Anja, eine schöneres Kompliment hättest du mir nicht machen können, vielen Dank.
Deswegen habe ich mich entschlossen, diese Award einzeln und begründet weiter zugegen.
Diejenigen, die den Award von mir bekommen, können damit machen was sie wollen, sich einfach freuen oder nach diesen Regeln weiter geben:
1 ... 5 people are allowed to receive this award
2 ... 4 dedicated followers
3 ... 1 new follower to your blog who lives in another part of the world
4 ... Please link back to the person who gave you this award.
Nun gebe ich den Award weiter, in Etappen.

Montag, 22. Dezember 2008

Blütenhaufen

Gestern war bei uns ein grauer, tüber Tag, aber ich habe es bunt getrieben und Wolle gerieben:

Sonntag, 21. Dezember 2008

Wort zum Sonntag

Posting Nr.84, nur ein Wort, aber jedes Wort von euch löst Gefühle aus, weckt schöne Erinnerungen.
Werde ich mal wieder einen schlechten Tag habe, werde ich dieses Posting anklicken, mir ein Wort aussuchen und es zum Wort des Tages machen.
Ich danke euch für eure Worte.
Ich möchte euch an dieser Stelle auch für all die wunderschönen Kommentare danken, die ich immer wieder von euch bekomme.
Sie sind wie zarte Schmetterlingsküsse, die meine Herz und meine Seele berühren.



Der Mensch wird erst im Du zum Ich - Martin Buber

Samstag, 20. Dezember 2008

Und Frieden auf Erden...


Das kam heute mit der Post.
Die Vorstellung mein Sohn müsste wirklich in den Krieg ziehen - UNVORSTELLBAR
Bittere, traurige Realität in anderen Ländern.

Freitag, 19. Dezember 2008

Ein Wort



ich lege dir mein wort
in den baldigen schnee
dass er schmilzt.

hilde domin

Was wäre wohl euer WORT?

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Not my cup of tea

Habe ich gedacht als ich den Aufruf bei seelenruhig zu Glanz und Gloria las. Ich sehe mich ja mehr so als FeldfrüchteWaldbeerenundWiesenblumenAllerleirauh.



Aber auch eine Allerleirauh kann kann ja mal Champagner trinken und so habe ich mich ohne gross zu überlegen angemeldet.



Mache ich halt ein Engel, Engel sind ja Glanz und Gloria in Generalunion, dachte ich. Doch statt einem Engel stand plötzlich Herr Glanz vor mir und wo ein Herr Glanz ist, ist eine Frau Gloria auch nicht weit. Die Geschicht der beiden schrieb sich dann fast schon von alleine.
Es war eine interessante, inspirierente Erfahrung sich auf ein Thema, das nicht das eigene ist, einzulassen. Die Scheuklappen abzulegen und über den eigenen Tellerrand hinaus zuschauen, kann sehr bereichernd sein für das eigenen Leben.

Wer es nicht schon getan hat, sei hiermit noch einmal herzlich eingeladen unter der kundigen Führung von Ellen auf den GlanzundGloria-Wegen zu wandeln.
An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön von mir an Ellen - Glanz und Gloria nur für sie.

Und wer es noch nicht gemerkt hat, das Verlinken klappt bei mir immer noch nicht, aber ich gebe nicht auf.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Bitte einsteigen


Vielen Dank an euch alle, die sich Zeit genommen haben, um mein Posting über das Zählen zu kommentiern. Eure Gedanken fand ich sehr spannend und anregend. Ihr habt mir bei meiner Entscheidung geholfen.
Ich fahre gerne Zug. Da gibt es Mitreisende, die mich wahrnehmen, durch aus wohlwollend wahrnehmen, aber mehr nicht. Das sind die Besucher, die einmal oder immer mal wieder in meinen Blogzug einsteigen und eine Weile mitreisen. Sie sind wichtig, denn was wäre ein Zug ohne Fahrgäste. Dann gibt es die, die Strecke regelmässig fahren, die einem ab und zu mit einem Lächeln begrüssen, das sind Menschen wie Sabine aus Bonn. Dann gibt es noch die Zugreisenden mit denen man ins Gespräch kommt, das sind die regelmässigen KommentatorInnen.
Mein Zug muss keine schwarzen Zahlen erwirtschaften, ich muss nicht unternehmerisch denken. Deshalb ist es mir auch nicht wichtig, wieviele Mitreisende ich habe. Mein Zug fäht, egal ob leer, gut ausgelastet oder ob die Menschen schon auf den Gängen stehen müssen.
Freuen tute ich mich über jeden Kommentar, denn wie Frieda so schön schreibt, sie sind wie kleine Geschenke oder wie ein Lächeln im Vorbeigehen. Sie machen das Zugfahren zu einer gemeinsamen schönen Reise, an die man sich gerne erinnert.

Randbemerkung
Liebe Anja solche Männer, die du suchst, gibt es schon, schau doch mal bei Herr M vorbei, er ist allerdings in festen Händen und manchmal kann ich es fast nicht glauben, dass er wirklich ein Mann ist. ( Das ist als Kompliment zu verstehen, Herr M).
Also gibt die Hoffnung nicht auf! Vielleicht hat Herr M ja einen Bruder?

Montag, 15. Dezember 2008

Glanz und Gloria – ein Weihnachtsmärchen

Herr Glanz, war ein Mensch, dem seit langem der Ruf vorauseilte, dass er seine Augen einzig und alleine zu dem Zwecke benutze, um sich in seinem eigenen Glanze zu sonnen. Für die Schönheit der Welt, geschweige denn für den Liebreiz der Frauen, verschwendete er keinen einzigen Blick. Kein Wunder war sein Spiegel sein wertvollster Besitz, den er wie seinen Augapfel hütete. Er lebt zufrieden mit sich und für sich, mehr verlangte er nicht vom Leben.



Frau Gloria, eine Frau im besten Alter, wie man so schön zu sagen pflegte, im Bewusstsein desen, dass die besten Jahre dieser Frauen wohl eher hinter als vor ihnen lagen. So dachte auch Frau Gloria, deren Leben einzig im Besuch der Proben des örtlichen Kirchenchors ihren wöchentlichen Höhepunkt fanden. Das Kyrie eleison sang niemand so schön und ergreifend wie sie, das muss an dieser Stelle doch einmal gesagt werden.



Herr Glanz war kein Kirchgänger, doch der Besuch des Heiligabendgottesdienstes, war eine Tradition, die er von Kindesbeinen an kannte und praktizierte. So legt er an diesem Tag seinen Spiegel bei Seite, um diesem ungeschriebenen Gesetz Folge zu leisten und begab sich just in die Kirche in der Frau Gloria die Ehre zuteil wurde, ein Solo zu Feier von Christi Geburt singen zu dürfen. Sie tat es in der ihr eigenen zu Herzen gehende Art, dass es Herr Glanz erst die Ohren und dann die Augen öffnet und er bei sich dachte, noch nie etwas so Schönes wie Frau Gloria gesehen zu haben.



Der Blitz der Liebe hat ihn in dieser Heiligen Nacht getroffen und öffnete sein Herz und wundersamer Weise auch seinen Geldbeutel, so dass sich der Opferstock über eine ansehnliche Summe freuen durfte. Herr Glanz war wie verwandelt und wusste ohne Frau Gloria würde sein Leben künftig jeglichen Glanz verlieren und so nahm er seinen ganzen Mut zusammen und lud sie auf eine Tasse Tee mit Kuchen ein.
Und was soll man lange um den heissen Brei herum reden, fortan gingen die beiden glücklich und zufrieden vereint als Glanz und Gloria durch das Leben. Sie sind für Wahr ein schönes Paar, hiess es vortan, wenn die beiden Arm in Arm durch die Gassen des Städtchens schlenderten.
Was mit dem Spiegel geschah? Nun, der hat im Märchen vom Schneewittchen einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Noch mehr schöne, vielfältige, kreative Beiträge zum Thema Glanz und Gloria findet ihr, (da das Verlinken mal wieder nicht funktioniert oder ich zu blöd bin), in meiner Blogliste unter seelenruhig

Zählen oder nicht zählen - das ist hier die Frage


Bereits zu Herodes Zeiten wurde das Volk aufgefordert sich zählen zu lassen.
Zählen hat Tradition, auf die Menge kommt es an, mehr Geld, mehr Spass, mehr Freunde, mehr Anerkennung, diese Liste liesse sich wohl endlos weiterführen.
Fast jeder Blog hat auch einen Zähler, meiner (noch) nicht. Da ist bei mir auf der einen Seite die Neugier, ob mein Blog auch gelesen wird, ein Art Bestättigung, ob das eigen Tun auch irgendwo ankommt. Ist ein hoher Zählerstand aber wirklich aussagekräftig, sind da nicht unzählig Zapper dabei, die kurz mal reinschauen und auf nimmer mehr gesehen werden. Genauso kann ein Blog mit tiefem Zählerstand wenige aber treu, interessierte LeserInnen haben, die sich auf jede Post freuen und auch immer mal wieder Kommentare und Gedanken hinterlassen.
Mich würde interessieren, was euch euer Zähler bedeutet?

Samstag, 13. Dezember 2008

Zum dahinschmelzen?



Irgendwie bringe ich es einfach nicht über das Herz, diese herzigen Mädels anzuzünden. Ich frage mich, was sich die Kerzendesigner bei solchen Entwürfen wohl denken.

Freitag, 12. Dezember 2008

Halbzeit


Die Hälfte der Adventskalendergeschenke sind schon ausgepackt. Schnell vergeht die Zeit bis Weihnachten und schnell vergeht die Kindheit.
Diesen Fliegenpilzkalender habe ich für meinen Sohn gemacht als er im Kleinkinderalter war und im Januar wird er schon 18 Jahre alt, unglaublich...
Aber wie ihr seht, der Fliegenpilz ist schon lange ein beliebtes Motiv.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Besuch bei der Farbenfee


Heute Morgen war ich auf Gegenbesuch bei Rita vom http://wollstube.myblog.de/. Sie hat mich ja vor kurzem in einer meiner Vorstellungen besucht und mich als grundsätzlich neugierige Mensch, hat es natürlich Wunder genommen, mit was sich Rita beschäftigt.
Als ich zu ihrer Ateliertüre hereinkam viel mein Blick als erstes auf eine stattliche Anzahl von Webstühlen. Rita war gerade dabei, genau den von einer Kundin gewünschten Farbton herzustellen. Sie verwandelte vor meinen Augen einen weisse Strang in eine im schönsten Rotton erstrahlende Wolle.
Auf einem Tischchen lagen genau meine Lieblingsfarben, ich hätte sie am liebsten gleich mitgenommen, aber sie war zum verweben bestimmt. Und erst diese Webstühle, ach, ich hätte nie die Geduld, bei all diesen Fäden gäbe es bei mir bestimmt innert kürzester Zeit das grösste Durcheinander.
Rita besitzt auch einige Spinnräder und gibt in kleinen Gruppen Spinnkurse. Es ist ein Handwerk, das, wie das Stricken, in letzter Zeit wieder immer mehr Anhängerinnen findet.
Spinnen, färben, weben, das ist einbisschen wie im Märchen. An Ideen spinnen, die eigenen Träume verweben, ein kunterbuntes Leben führen. So schön...
Danke, Rita, das war ein anregender, interessanter Morgen bei und mit dir.
Gefreut habe ich mich auch über die gestrigen Kommentare, Danke, mein Kopf ist wieder schmerzfrei.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Dienstag, 9. Dezember 2008

Noch mehr tierisches

Der Ich-küsse-dich-in-den-Schlaf-Frosch



Das Ich-bin-wirklich-ein-Elch-Tierchen



Diese Spieluhren verfolgen mich langsam im Schlaf, deshalb ist jetzt erstmal Schluss mit der Allerleirauhschen Filzviecher-Welt. Obwohl es spucken mir schon noch ein paar Tierchen im Kopf herum, da wäre zum Beispiel der Ich-bin-doch-nicht-stumm-Fisch oder die Ich-schnurre-dich-in-den-Schlaf-Katze oder der Ich-bin-doch-kein-Esel-Esel oder der Ich-will-doch-nur-Spielen-Hund oder die Ich-war-schon-in-Bethlehem`s Stall-Kuh oder ....

Montag, 8. Dezember 2008

Metamorphose eines Maushauses



Eines meiner Maushäuser hat mich ernsthaft zu einem Gespräch gebeten und mir dabei erklärt, es wolle sich weiterentwickeln. Es wäre zwar gut und recht sein Leben als Wohnstatt für eine Mäuschen zu verbringen, aber irgendwie müsste es im Leben doch noch mehr geben. Ich habe für solche existentielle Fragen ja immer ein offenes Ohr und so begann ich das Problem in die Hand zu nehmen und nach einbisschen Körpertherapie ist das Zvieritierli entstanden.
Ein Zvieritierli ist das geeignete Haustier für Kinder, die Obst mit Abscheu und Argwohn betrachten. Es verbirgt in seinem Körper, Äpfel, Birnen, Mandarine, sprich alles was zu einer gesunden Zwischenmahlzeit gehört und macht selbst dem widerspenstigen Kinde mit Engelszungen klar, wie lecker doch zum Beispiel so eine schöne, reife, gelbe Banane ist und wie gut all die Vitamine dem Körper des Kindes bei seinem beschwerlichen Wachstumsprozess tun.
Das glückliche Zvieritierli bedankte sich überschwänglich bei mir, dass ich ihm den Weg als Therapietier eröffnet habe und ich war weniger glücklich, weil sich darauf hin die Maus bei mir beschwerd hatte, dass sie nun obdachlos sei und dies so kurz vor Weihnachten.
Ja, es jedem recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.

Samstag, 6. Dezember 2008

Tierisch

Die fliegende La-le-lu-Ente

Das Ich-weiss-nicht-genau-wer-ich-bin-Tierchen

Der bewohnte-Glückspilz-Pilz

Das Schlaf-Kindlein-schlaf-Schaf

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Kleid auf Bestellung


Meine Tochter wünscht sich immer mal wieder, dass ich ein Kleid, das ich für mich genäht habe, auch für sie nähe. So war gestern in ihrem Adventskalenderpäcklein diese Pintucktunika aus der Ottobre. Den Stoff hat sie sich selber aus gesucht, da sind unsere Geschmäcker dann doch etwas verschieden.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Vom Glück


Heute spiele ich das erste Mal in diesem Jahr meine stimmungsvolle Waldweihnachtsgeschichte. Es geht darin um's Schenken, Beschenkt werden und um das Glück, dass man ab und zu im Leben braucht. Denn immer wieder gibt es Situation, in denen man die Hilfe eines "Glückssterns" bitter nötig hat. Das ist dann, wenn nichts mehr in unserer Macht steht und man nur warten und hoffen kann. Vielen Menschen geht es so, vielleicht auch der einen oder dem anderen, die meinen Blog lesen. Ich wünsche ihnen von Herzen, dass das Schicksal es gut mir ihnen meint und sie, wie die beiden Waldzwerge in meiner Geschichte, ein wunderschönes, unbeschwertes Weihnachtsfest feiern können.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Engelskranz



Ich schaue immer mal wieder bewundernd in diesen Weisser-Wohnen-Blogs vorbei, wo oft mit Naturmaterialien und zum Teil einfachsten Mitteln die schönsten Dekorationen gezaubert werden. Angeregt von diesen Bildern ist auf dem heutigen Hundespaziergang dieser Kranz entstanden. Ja, und ein kleines Koboldengelchen ist auch noch mit nach Hause geflogen.

Sonntag, 30. November 2008

Weihnachtsmarktwochenende in Deutschland

Auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt hat mir dieser Adventkranz so gut gefallen, dass ich mich dieses Jahr für diese nadelfreie Variante entschieden habe.


Auf dem Neu-Ulmer Mittelaltermarkt habe ich diesen Traumzauber erstanden, es ist Absinth, auch unter dem schönen Namen die Grüne Fee bekannt:
So sei Euch gesagt, geht vorsichtig mit diesem Trank um und überlegt Euch gut, welcher Traum wahr werden soll, denn der Traum eines Menschen hat hat sehr viel Macht!
Da werde ich wohl diese Tröpfchen mit grossem Bedacht trinken müssen, dass ich mir bloss nicht das Falsche erträume.


Auf dem Rückweg haben wir den Tettnanger Weihnachtsmarkt besucht. Dort habe ich nichts gekauft, dafür durfte ich Stellamaria vom kleinen Haus kennen lernen. Sie hatte dort zusammen mit ihrem Mann und Freundinnen, den schönsten Stand vom ganzen Markt. Es war eine spontane Begegnung mit Stella - es ist spannend die realen Menschen hinter den Blogs kennen zu lernen.
Die Fähre von Meersburg hat uns dann wieder in die Schweiz zurück gebracht.

Donnerstag, 27. November 2008

Hallo, ich bin Fredy



Im Zuge meiner Spieluhrenfilzaktion hat mich plötzlich dieses Gesicht angeschaut. Er heisse Fredy, hat er sich bei mir ganz höflich vorgestellt. Ich konnte ihn unmöglich so körperlos in der Luft hängen lassen und habe ihm ein Kleid genäht. Fredy mag gerne Kinderhandschuhe in seinen Bauch, Kindersocken hat er gar nicht gerne.
Ja nun, jeder hat so seine Vorlieben, das gilt es zu respektieren.

Mittwoch, 26. November 2008

Für Geldgeschenke, die von Herzen kommen


Gefütterte Herztaschen zum Füttern mit Geld oder anderen netten, kleinen Dingen.

Montag, 24. November 2008

Noch sind sie leer...


..., die bunten Stiefel.
Doch der Nikolaus kommt schon bald,
aus dem tiefen, dunklen Wald.
Füllt sie mit vielen feinen Sachen,
bringt Kinderherzen vor Freud zum lachen.

Samstag, 22. November 2008

Guten Morgen, Stellamaria



Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Hilde Domin

Freitag, 21. November 2008

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind...



...und Meidli legät Händschä ah...



...und Buebä laufät gschwind.

Donnerstag, 20. November 2008

Für Catherine





Catherine vom http://cat-und-kascha-rote-tupfen.blogspot.com/ hatte sich ein Nähposting von mir gewünscht.
Dein Wunsch sei nun erfühlt, mit einem Schürzenkleid aus einem Brigitte-Sonderheft aus dem Jahre 1995. Fast schon eine Antiquität, dieses Heft.
Das Rückenteil habe ich allerdings zum Rock geschlossen, das Kleid war mir sonst doch etwas gar zu luftig.
Das Photo hat meine Tochter gemacht, der Deal war, dass ich dafür ein paar Reihen an ihrem Schal weiterstricke. Du siehst, liebe Catherine, in ein paar Jahren wird sich dein Problem, "Wie bekomme ich ein nettes Photo vom mir in den Blog" von ganz alleine lösen. Aber ich finde, deine Ausstrahlung kann selbst das blasseste Photo noch zum Leuchten bringen.
Dein Kommentar, dass ich wohl fest im Leben stehe, hat mich etwas zum Nachdenken gebracht. Jeder Mensch geht doch immer wieder über dünnes Eis und durch kalte Zeiten, so auch ich. Ich bemühe mich, dass ich immer einen warmen Schal, in Form von schönen Erinnerungen, Träumen, Hoffnungen und den Blick auf All das was mir geschenkt wurde, dabei habe.

Mittwoch, 19. November 2008

4. Abend


Mein letzter Kursabend stand unter dem Motto:
A grey mouse in a pink house.
Da passte es gut, dass Micky Maus gestern 80 Jahre alt geworden ist.
Bei meinem ersten Kurs konnten meine Versuchsmäuschen immer etwas Schönes mit nach Hause tragen.
Das Kursleiten hat mir grossen Spass gemacht, eine Erfahrung, die ich gerne wiederholen möchte.

Dienstag, 18. November 2008

Plädoyer für den Hund


Bis vor ein paar Jahren habe ich auch zu den Menschen gehört, die sehr grosse Angst vor freilaufenden Hunden haben. Dann begann ich, mich mit diesen Tieren auseinander zusetzen und auch mich mit ihnen zu beschäftigen. Ich kenne also beide Seiten sehr gut.
Jetzt ziehe ich schon zum zweiten Mal einen Welpen auf, der später einmal Blindenführhund werden soll. Gerade mit jungen Hunden ist es nun mal so, dass der Abruf noch nicht so gut funktioniert, wie er sollte und dass Welpen die Angewohnheit haben, Menschen durch Hochspringen zu begrüssen. So komme ich immer wieder in Situationen, wo mir eine Welle von Wut, manchmal schon fast so was wie Hass entgegen schlägt. Aus heutiger Sicht finde ich, dass es sich diejenigen Menschen, die Angst haben, etwas gar einfach machen, in dem sie in der Opferrolle verharren und ihren Emotionen freien Lauf lassen. Menschen sind doch mit Vernunft ausgestattet, die sie befähigt dazu zu lernen. Durch richtiges Verhalten, liessen sich viele unangenehme Situationen vermeiden. Nicht alle, das ist mir auch klar, es gibt Hunde, die durch falsche Erziehung oder Zucht bösartig gemacht wurden, leider. Von den Hundehalter wird erwartet, dass sie Rücksicht nehmen auf Menschen die Angst haben, was ich auch richtig finde, aber Hund haben halt auch Bedürfnisse und ihr Recht auf Freiheit.
Ich war vor zwei Jahren einmal in Berlin und war erstaunt, wieviel Hunde, da ohne Leine herum laufen, ich war aber auch erstaunt, wie gehorsam sie waren. Ich bin aber auch dafür das Hundebesitzer, wenn Kinder in der Nähe sind, ihre Hunde an die Leine nehmen müssten. Es ist wie mit allem im Leben, eine Frage der gegenseitigen Toleranz und Rücksichtnahme.

Montag, 17. November 2008

Spaziergang aus Hundesicht

Juhui, eine grüne Wiese, jetzt renne ich mit dem Wind! Hoffentlich kommt nicht gleich wieder ein Zweibeiner, der so grosse Angst vor mir hat, dass Allerleirauh mich wieder an die Leine nehmen muss.



Oh, toll, da springe ich jetzt rein. Komisch, Allerleirauh sieht gar nicht begeistert aus. Zweibeiner sind ziemlich langweilige Geschöpfe, die nicht wissen, was wirklich Spass macht.



Wer hat den da schon an diesem Maiskolben rumgefressen?



Ist das die neue Pinkelstelle für Vierbeiner?



Allerleirauh, guck mal was ich gefunden habe! Pilze für deinen Futternapf.



Ob die wohl gut schmeckt?



Ja, ja immer haben sie keine Zeit, die Zweibeiner, kein Wunder sind sie so oft verschnupft.



Im Zäune bauen sind sie gut, die Zweibeiner. Menschen scheinen grosse Angst zu haben, sie sperren sich ein und andere aus, anstatt ihre innere und äussere Freiheit zu schätzen und zu geniessen.
Mein Freiheit wird durch euch Zweibeiner immer mehr eingeschränkt, weil ihr Angst vor mir habt, ohne dass ihr euch die Mühe machen, mein Wesen kennen zu lernen. Währt ihr Vertraut mit meiner Körpersprache, müsstet ihr euch nicht so vor mir fürchten. Vielleicht könnten wir dann sogar Freunde werden, das wäre doch schön. Für euch und auch für mich.