Montag, 20. Oktober 2014

Okkupation im Tierreich

 

"Da verlässt man kurz sein Nest, um seinen all zu entenmässigen Bedürfnissen nach zu gehen und schon ist das Nest besetzt" grummelt die Ente, schüttelt den Kopf und watschelt davon, um sich eine neue Bleibe zu suchen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Frisch geschlüpft



Die Samen stammen nicht aus einer Massensamenhaltung. Biologisches Futter und Freilauf wird garantiert. Jeder Samen hat seine eigene Persönlichkeit und wird indivduell gefördert.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Lay down in a bed of wool


Gestern ist eine Wolllieferung bei mir eingetroffen, nun kann ich weiterfilzen.
Ich werde dieses Jahr noch an fünf Koffermärkten teilnehmen.
Weil ich kleine Koffermärkte gerne mag, habe ich mich letzte Woche kurzfristig für einen Koffermarkt in einer Shabby-chic Werkstatt in Büsingen angemeldet.

Montag, 13. Oktober 2014

Drei Vorstellungen

Am Mittwoch Morgen traff sich unsere Comedyklasse in Konstanz, um einen Tag mit Proben zu verbringen. Dabei wurden letzte Änderungen an unserem Stück vorgenommen.
Am Donnerstag war dann Premiere in Konstanz. Die erste Hälfte war schleppend, es wurde nicht viel gelacht. Das änderte sich dann in der zweiten Hälfte. Die Vorstellung ging reibungslos über die Bühne. Das Publikum fand, wir hätte ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Stück erabeitet und man schaue den 13 unterschiedlichen Figuren gerne zu.
Am Freitag ging es dann in Zürich weiter, wo wir in einem kleine Kellertheater auschliesslich für Freunden und Verwandten spielten. Es war eine Heimspiel in intimen Rahmen. Es wurde viel gelacht und das Publikum zeigte sich sehr begeistert.
Ganz anders war es dann am nächsten Tag in Tübingen. Wir spielten in einem grösseren Theatersaal vor Publikum, das zum überwiegenden Teil, keinen Bezug zu uns SpielernInnen hatte.
Grosse Räume fordern mehr Präsenz von den SpielerInnen und von Anfang an ist der Funken nicht auf das Publikum über gesprungen. Es war, wie wenn man gegen Wand spielen würde.
Es wurde sehr wenig gelacht.
Für mich war es sehr spannend zu erleben, wie unterschiedlich diese Vorstellungen beim Publikum angekommen sind.
Theater ist immer auch ein Wechselspiel zwischen Publikum und SpielerInnen.
Wenn nichts vom Publikum zurück kommt, wird man natürlich sehr verunsichert, besonders, wenn man noch nicht viel Routine hat. Es ist dann schwer, in der Kraft und Spielfreude zu bleiben. Bei normalem Theater spürt man auch, wenn das Stück nicht ankommt. Bei der Comedy ist es aber noch viel offensichtlicher. Wenn nicht gelacht wird, ist das natürlich nicht gerade ein gutes Zeichen.
Wir spielen dieses Stück im November noch dreimal und dann ist mein Ausbildungsjahr Comedy zu Ende.



Freitag, 3. Oktober 2014

Kleiner Verkaufsschlager

Meine Samenkörnchen verkaufen sich gerade wie warme Brezel.


Heute Morgen habe ich mich mit einer Freundin zum Kaffee trinken getroffen und sie hat mir zwei von diesen fünfen abgekauft.


Zum Glück filze ich diese kleinen Wesen so gerne, denn für die vier Koffermärkte, an denen ich dieses Jahr noch teilnehmen werde, möchte ich schon eine Auswahl dabei haben.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Schlüsselkinder

"Ihre Samenkörnchen gehen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf." Mit diesen Worten hat eine Besucherin, die meinen Koffer am Markt in Oberdiessbach gesehen hatte, ihre telefonische Bestellung für zwei dieser Winzlinge eingeleitet.
Die Schnur zum Aufhängen habe ich auf Wunsch der Kundin angefilzt. Ich finde das eine gute Idee und werde solche Schlüsselkinder in meine Sortiment aufnehmen.