Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Sonntag, 19. Februar 2017

Reiten statt Ski fahren




Während zur Zeit die halbe Schweiz ihre Ferien, getreu dem Motto "Alles fährt Ski",  in den Bergen verbringt, bin ich in den Aargau gefahren.
Seit ein paar Monaten reite ich wieder regelmässig.
Dabei ist mir immer mehr bewusst geworden, wie wenig ich eigentlich weiss, über das Wesen des Pferdes.
Aus diesem Nichtwissen entstehen Ängste, die eigentlich nicht sein müssten.
Ich wünsche mir beim Reiten ausserdem ein Miteinander und das bedingt, dass ich die Sprache der Pferde ein stückweit verstehen kann.
Zufällig bin ich auf der Seite von Andrea und Markus Eschbach gelandet und habe mich, aus einem Bauchentscheid heraus, sehr spontan für einen Kurs angemeldet.
Jeden Tag hatten wir Reitunterricht und wurden im Roundpen in die freie Bodenarbeit eingeführt.
Auf diese Art mit dem Pferd zu kommunizieren fand ich sehr faszinierend, man lernt unglaublich viel dabei.
Schon diese vier Tage haben mir so viel Vertrauen gegeben, dass ich mich im Umgang mit der Isländerstute, die ich reiten darf, schon viel sicherer gefühlt habe.
Darum habe ich mich nun entschieden den Jahreskurs Bodenarbeit zu machen und ich freue mich sehr darauf, viel Neues lernen zu dürfen.




Kommentare:

  1. Du wirkst unglaublich gelöst und glücklich und "im Moment" bei deiner Arbeit mit dem Pferd. Man merkt richtig, wie gut es dir tut! Dann zum Schluss dein Lächeln- unbeschreiblich!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da hast du gut beobachtet, ich habe mich wirklich ganz im Hier und Jetzt gefühlt.
      Es ist eine sehr schöne Erfahrung in Verbindung mit so einem edlen Tier zu sein. Ich denke, wenn man es gut kann, ist es fast ein wenig wie Tanzen.
      Das Päckchen geht morgen auf die Reise, ich bin letzte Woche nicht dazu gekommen, es zu verschicken.
      Alles Liebe
      Katharina

      Löschen
  2. Meine Madleina liebt es auch die freie Bodenarbeit mit dem Pferd. Muss etwas unbeschreiblich Schönes sein.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für mich ist das Schöne daran, die Harmonie und Verbindung die zwischen zwei doch sehr unterschiedlichen Wesen entsteht.
      Es ist toll, dass immer mehr Menschen und gerade auch junge, das Pferd in seinem Wesen verstehen wollen und es nicht einfach als Sportgerät benutzen.
      Liebe Grüsse auch an Madleina

      Löschen
  3. Es sieht so aus, als hättet ihr gegenseitig Vertrauen gefasst. Mir sagt der Begriff Bodenarbeit erst seit dem Wochenende etwas, als ein Bekannter eben solche mit dem Pferd seiner Eltern gemacht hat, damit das Tier ihn besser kennenlernt. Spannend! Ich bin leider als Kind kaum mit Pferden in Berührung gekommen. Umso beeindruckender finde ich es, wenn andere so eine Bindung zu Tieren aufbauen. Schön!

    Dir weiter viel Freude an dem Kurs!

    Herzlich
    Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Für die Pferd gehören wir Menschen in die Gattung "Raubtiere", wo mit sie ja nichtmal unrecht haben.
      In der Bodenarbeit begegnet man sich auf Augenhöhe und ich kann mir gut vorstellen, dass dann das Pferd besser vertrauen fassen kann, weil es ja frei ist und die Annäherung selber suchen kann.
      Es ist nie zu spät, den Weg hin zum Pferd zu gehen.
      Über die Bodenarbeit finde ich das eine gute Möglichkeit.
      Herzlichs
      Katharina

      Löschen