Montag, 17. Dezember 2012

Unerwartete Begegnungen und Selbstzweifel

Mein turbulentes Wochenende habe ich gemütlich mit einem Kaffee in Gesellschaft von Brita angefangen.
Danach, als ich noch schnell etwas zu Essen in einem Bioladen einkaufen wollte, schaute ich beim Bezahlen an der Kasse kurz die Frau hinter mir an, worauf diese mich mit der Frage: "Du bist Allerleirauh?" ansprach.
Meine Überraschung war gross, als sie sich mit "Ich bin Stefanie" vorgestellt hat. Dass ich ihre Bilder sehr mag, habe ich hier ja schon mal geschrieben und so war es sehr schön, sie so überraschend persönlich kennen zu lernen.


Zum Clownwochenende bin ich im Grunde das erst Mal voller Vorfreude gefahren. Haben mit doch meine Theatervorstellungen in den letzten Wochen gezeigt, dass die Clownsausbildung nicht spurlos an meiner Spielweise vorbei gegangen ist und das war sehr motivierend für mich.
Aber irgendwie haben mir dann die Spielimprovistionen einmal mehr gezeigt, wie schwierig es doch ist, lustig zu sein. Dass ich immer noch keinen richtigen Zugang zu dieser Art Humor habe, macht die ganze Sache auch nicht einfacher. So bin ich dann mit nagenden Selbstzweifen zum Nachtmarkt gefahren, wo mein Mann schon mit meinen Sachen auf mich gewartet hat.


Lustigerweise kam es dort dann zu einer weiteren unerwarteten Begegnung mit einem Bekannten, den ich aus der Zeit kenne, als ich noch im Humanita Filzkurse besucht habe. Er hatte dort mitgearbeite, lebt nun aber seit 4 Jahren ganz abgeschieden zusammen mit zwei anderen Familien auf dem Balmeggberg im Emmental.
Alternative Lebensformen interessieren mich und ich beneide Menschen einwenig, die sich entschliessen andere Weg des Zusammenlebens zu suchen und zu gehen, als das so gemeinhin üblich ist. Obwohl ich schon weiss, dass diese Wohnformen sicher nicht die einfachste sind, träume ich trotzdem davon, einmal gemeinschaftlicher leben zu können.
Der Markt selber lief schleppend, obwohl es immer wieder Leute gab, die sehr begeistert von meinen Sachen waren, kam es nur zu wenigen Verkäufen und ich frage mich schon, an was das liegen mag.

Schön waren auch die Gepräche mit all den Frauen, die ich Dank dem Internet kennen lernen durfte.
Vielen Dank euch allen dafür.


Freitag, 14. Dezember 2012

Nasenbeutelchen

Heute Mittag fahre ich zum letzten Mal in diesem Jahr nach Konstanz zum Clownwochenende.
Damit ich meine Nasen standesgemäss versogen kann, habe ich auf einen Beutel ein Filzgesicht genäht.


Das Wochenende verspricht etwas anstrengend zu werden, bin ich doch am Sonntag auch noch am Nachtmarkt in Zürich hinter meinem Stand anzutreffen. Dort bin ich aber ohne rote Nase in Gesicht.



Dienstag, 11. Dezember 2012

Zuversicht




Kleiner Vogel der Zuversicht
singst du dein Lied in kalter Zeit
legt mein Herz sich schlafen in einem Bett aus Moos
träumt von himmelblauen Schlüsselblumen




Montag, 10. Dezember 2012

Schneevogel



Wenn die Kälte der Welt 
sich wie Eiskristalle 
um dein banges Herz legt
sitzt ein Schneevogel  im Baum 
vor deinem Fenster
und singt ganz leise sein Lied.
Tautropfen brennen deinen Namen in den Schnee.


On tour


Am Mittwoch fahre ich in diesem Jahr zum letzten Mal los, um meine Weihnachtsgeschichte "Bula, Simo und das Glück" zu spielen.
Die Vorstellung ist in Marbach SG um 16.00 Uhr.