Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Freitag, 3. Juli 2015

Kopflos

Bei der Hitze kann man schon mal den Kopf verlieren.


Aber wer rennt in Zeiten, wo sein Gesicht wahren, die Fassade aufrecht erhalten und sich keine Blösen geben, fast schon oberstes Gebot ist (Blog- und FB-Einträge zeugen davon), gerne wie ein kopfloses Huhn durch sein Leben?
Kopflos zu sein bedeutet, nicht souverän zu sein und die Situation nicht im Griff zu haben.
Dabei könnte es auch heissen, man folgt seinen Gefühlen, egal was für Folgen das haben kann.
Ganz schön mutig, finde ich das.
Ich zählte mich eher zu den Kopfmensch. Wäge ab und gehe nicht gerne Risiken ein.
Das Gefühl Kopflos zu sein kenne ich schon auch. Ich erlebe diese Zustand manchmal sehr intensiv, wenn ich in die Rolle des Clown schlüpfe und beim 5 Rhythmen Tanzen.




Und dann habe ich das Gefühl, ohne meinen Kopf, der mir doch oft auch im Wege ist, wachsene mir kleine Flügelchen.

Kommentare:

  1. oh, ein karierter kleiner schmetterling!

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    1. Es ist eine Kleiner Schottling, er gehört zur Gruppe der fliegenden Dudelsackspieler.

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