Samstag, 30. Januar 2016

Ausgeflogen


21 schöne Jahre des Zusammenlebens (minus 9 Monate, die sie im Ausland verbracht hat) mit meiner Tochter gehen heute zu Ende.
Abschiede von dieser Zeit zu nehmen fällt mir nicht leicht und ich frage mich auch, wo sind all die Jahre hin. Sie sind wie im Fluge vergangen.
Es ist schön, wenn Kinder selbständig werden und voller Freude in ihr eigenes Leben aufbrechen.
Aber ich bin halt trotzdem traurig und das darf wohl auch so sein.
Schon bald wird sich die Traurigkeit in eine Wehmut umwandeln und irgendwann hat man sich an die neue Situation gewöhnt.
Oder was habt ihr, die ihr diesen Abschied schon hinter euch habt, für Erfahrungen gemacht?




Kommentare:

  1. Bei mir war es genau so, wie Du es beschrieben hast. Und Wehmut kommt auch jetzt nach 11 Jahren zwischendurch auch mal wieder hoch. Dafür sind die Stunden, die wir jetzt zusammen verbringen, besonders kostbar und Balsam fürs Mutterherz.

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  2. Ja das ist sicher nicht einfach. Meine sind noch sehr klein aber meiner Mama viel es auch nicht leicht uns "gehen" zu lassen.. bleibt Deine Tochter in der Schweiz? Meine Schwester ist nach London ausgewandert...
    alles Liebe Dir! ♡
    Claudine

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    1. Ja, sie bleibt in der Schweiz. Es ist halt auch dieses Wissen, dass die Zeit des selbstverständlich Zusammenlebens unwiederbringlich zu Ende ist. Das ist halt ein Abschied, auch von einer Lebensphase und das tut halt weh und macht traurig. Und irgendwie hat man im Nachhinein ja auch immer das Gefühl, man hat es zu wenig genossen.
      Dir auch alles Liebe
      Katharina

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  3. Das ging mir bei meinen beiden Töchtern genau so und noch heute nach Jahren überfällt mich die Sehnsucht nach einer Zeit die vorbei ist. Und damit auch das Bewusstsein des Älter werdens und das eben nicht mehr alles möglich ist.Schön ist aber das die Beziehung zu den Kindern Erwachsen wird und man sich neu begegnet.
    Dir alles Liebe

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    1. Es ist gut zu Wissen,,dass es andeten Müttern auch so geht. Ich denke auch, dass ich immer mal wieder wehmütig zurück schauen werde, auch nach Jahren noch. Aber das bedeutet ja auch, dass es eine gut und schöne Zeit war.
      Dir auch alles Liebe

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  4. Das Schöne ist, dass was in Liebe "freigelassen" wird und leicht davon fliegt, dass kommt gern und oft auch frei nach Hause zurück.
    Mein Mitgefühl für den Schmerz des Verlustes einer bisher gewesenen Zeit.
    Ein schönes Foto von Mutter und Tochter. Danke für´s Zeigen.
    Herzlichst
    Oona

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    1. Ja, das ist wohl wahr. Man kann und darf seine Kinder nicht festhalten. Und das will ich ja auch nicht, sie soll frei sein.
      Herzlichen Dank
      Katharina

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  5. Ach.Ich finde es gerade schrecklich. Seit gestern ist sie fort.Wie schnell die Zeit vorüberging, wie oft man sich wünschte die Zeit möge voranschreiten. .das Gras ist immer grüner,auf der anderen Seite...und plötzlich ist man überfordert und leer.Ea ist auch dieses klare Älterwerden das dazu kommt.Die eigene Endlichkeit begreifen.Ich finde das sehr deprimierend, auch wenn ich irgendwo weiss, es wird ich wieder anders...
    Ich kann dich gut verstehen, fühl dich gedrückt!
    Liebe Grüße
    Stella

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    1. Man hat keine Chance, wenn man sich dem LebensFluss entgegenstellen will, man muss mit ihm schwimmen. Aber es ist halt ein Verlust, etwas Schönes und Bereicherndes ist zu Ende.
      Gestern kam meine Tochter in meine Vorstellung, zum Abschied sagte sie dann, ich fahre jetzt Heim. Ja, so schnell geht das.
      Dafür ist ihr Zimmer jetzt mein Yogazimmer.
      Fühl dich auch gedrückt.
      Liebe Grüsse
      Katharina


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  6. Ach ja, meine Jüngere ist jetzt seit anderthalb Jahren fort und da ist immer noch dieses Loch.
    Aber es wird besser. Und ich hab viel Platz zum Nähen :-)
    LG Judy

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    1. In ihrem Zimmer liegt nun meine Yogamatte. :-)
      Ich kann mich noch gut erinnern,wie ich mit diesem Gefühl von Freisein von Zuhause ausgezogen bin. Das hilft mir irgendwie.
      Liebe Grüsse
      Katharina

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