Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Donnerstag, 14. Januar 2016

Die Hexe in mir

Die Geschichte zeigt bis in die aktuelle Gegenwart hinein, dass Menschen, Feinbilder brauchen, auf die sie ihren Hass projizieren können.
Im Grunde kann diese Wut jeden treffen, eine andere Religion oder Hautfarbe oder auch nur das Geschlecht kann schon ausreichen.
Es gab eine Zeit, und die ist noch gar nicht so lange her, da wurden viele Frauen, aber auch Männer, gequält und getötet, weil man ihnen vorwarf Hexen zu sein.
Im Märchen spielen Hexen oft eine zentrale Rolle. Mit diesem geschichtlichen Hintergrund, ist die Hexe für mich, eine problematische Figur.
Für mich sind aber die Figuren in Märchen, Teilaspekte unsere eigenen Persönlichkeit.
Ich denke, erst wenn wir die dunklen Seiten in unser selber sehen und nicht immer nur bei anderen, sind wir fähig zu mehr Mitgefühl und Toleranz.



 Hänsel, Gretel und die Hexe sind entstanden als Auftragsarbeit für einen Kindergarten.

Hier findet man die Rückmeldung der Kindergärtnerin.

1 Kommentar:

  1. Haehae - und ich werde immer verlacht, wenn ich von (m)einem Gluecks-Knochen* rede = man weiss ja niiie, wann man in Haensels Sit. kommt, nueeescht ;-) ?
    Mir gefaellt die 'Drei-Einigkeit' hier: Gut, aehem, 'Nicht-so-gut' und Klug. Oder: Boese, naiv und Klug, oder ..... ;-) = wir haben - auch ganz Deiner Meinung - aaalles davon ueblicherweise in uns selbst.

    LG, Gerlinde

    * hab' ich ihn dabei - brauche ich ihn nicht, da 'Fall Nr. 1001' passiert, statt all die 1000 Faelle f. welche ich - inkl. Knochen ;-) - mitunter ausgeruestet bin = man kan sich nicht gegen alles schuetzen?!

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