Dienstag, 12. August 2014

Das Mondkind

Es war einmal, in einer Nacht, als der Mond hell wie selten schien...
Auf einmal sah man auf dem Mond die Mondkinder Fangen spielen. Es war ein wildes Spiel und man konnte die Kinder lachen hören. Es klang, als ob 1000 silberne Glöckchen vom Sommerwind berührt wurden.
Auf einmal, ein Kind war zu weit an den Rand des Mondes gelaufen, es verlor den Halst und es fiel und fiel und fiel.
Es schlug auf die Erde auf und wurde sofort vom Sand verschluckt. Man hat das Mondkind gesucht, man fand es nicht. Niemand hat bisher das Mondkind wieder gefunden...

So beginnt eine Geschicht aus meinem poetischen Programm für Erwachsene.


Ich bin gerade mal wieder am Samenkörner filzen und zur Abwechslung habe ich dieses kleine Mondkind gefilzt.
Ich stelle es mir ganz hübsch, als Dekoration über dem Bettchen eine Babies, vor.

Montag, 11. August 2014

Grauer Alltag

Grauer Alltag - diese Assoziation liegt nahe, wenn ich aus dem Fenster schaue.
Eine kleine Auszeit liegen hinter mir. Auszeit, damit bezeichnet man eine Zeit, die ausserhalb des Gewohnten liegt. Man fällt ein wenig aus der Zeit und das tut eigentlich immer gut.
Meine Auszeit waren ein paar wetterbedingte Faulenzertage zusammen mit meinem Mann im Pitztal. Wir waren in einem sehr schönes Hotel und darum war es auch nicht so schlimm, dass das Wetter nicht zum Wandern eingeladen hat.
Danach habe ich noch an einem Clownkurs teilgenommen, der mich allerdings Inhaltlich enttäuscht hat. Ausserdem war die Teilnehmergruppe zu gross und so war für mich der Lerneffekt leider gleich null.
Schön war, dass zwei meiner Clownfreundinnen von der Gesundheit!Clownausbildung mit dabei ware und wir zusammen eine schöne Zeit hatten.

Und nun hatte er mich wieder, der Alltag. So grau wird er allerdings nicht werden. Im August werde ich an zwei Märkte in Biberist und Oberdiesbach meinen Koffer aufklappen, sowie zwei Puppentheateraufführung spielen. Für Abwechslung ist also gesorgt.

Heute darf ich ein "Geheimnis in der Erde" auf die Reise schicken, was ein schöner Einstieg in den Arbeitsalltag ist.



Montag, 28. Juli 2014

Auf dem Weg zu einem Comedystück


Das letzte Wochenende war ich in Konstanz zur meiner Comedyausbildung.
Dieser Laternenpfahl steht vor der Ferienwohnung in der ich übernachtet habe.
Für so ein Strickstück braucht es Wolle, Maschen, einen durchgehenden Faden und Fantasie.
Das erinnert mich an das Stück, dass wir nun im Rahmen der Ausbildung entwickeln werden.
Wir müssen uns mit dem Thema auseinandersetzen, um Spielmaterial zu finden. Wir selber sind als SpielerInnen, wie die Maschen, die dem Stück Form gehen. Wir brauchen einen durchgehenden roten Faden, der dem Stück eine spannende Dramaturgie gibt. Wir brauchen auch den Zusammenhalt untereinander, sonst wird es nicht funktioniern und wir brauchen viel Fantasie.
An diesem Wochenende haben wir unsere Figuren entwickelt.
Im September werden wir uns dann wieder treffen, um in 10 Tagen gemeinsam das Stück zu erarbeiten.
Ich bin schon sehr gespannt, was für eine Form das Ganze dann annehmen wird.



Donnerstag, 24. Juli 2014

Kleine Keimlinge


Meine Samenkinder erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Samen gehen auf in anderen Händen. Das freut mich natürlich sehr, denn ich liebe es, sie zu filzen.
Keines der kleinen Wesen ist wie das andere und ich bin selber immer wieder überrascht, was da unter meinen Händen Gestalt annimmt.

Dienstag, 22. Juli 2014

Sommerlochträumereien V



Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
Dante Alighieri (1265-1321) ital.Dichter


Montag, 21. Juli 2014

Narrensamen

Diese Karte bekam ich vor kurzem zugeschickt, von einem Clownsfreund:


Ich mag den Spruch, wobei ich finde, dass ganze Leben erfordert Heiterkeit. Fröhlich kann man nicht immer sein, aber vielleicht kann man es schaffen, sich die Heiterkeit als Grundhaltung zu eigen zu machen. Heiterkeit hat für mich etwas Stilles, Sanftes, sie ist wie ein inneres Lächeln.
Zu Heiraten ist ein Neubeginn, man setzt den Samen der Liebe und Hoffung für eine glückliche gemeinsame Zukunft und so habe ich den beiden Frischvermählten einen kleinen Narrensamen geschickt.