Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Montag, 27. Mai 2013

Koffermarkt in Interlaken und Hilterfingen

 Nächsten Sonntag kann man meinen Koffer unter 100 anderen Koffern in Interlaken suchen gehen.


Nur bei schönem Wetter kann man mich am Samstag auch beim Koffermarkt Schloss Hünegg in Hilterfingen finden.
Ich freue mich über Besuch.

Sonntag, 26. Mai 2013

Intensive Clownstage

Ich war nur vier Tage weg, aber es kommt mir viel länger vor. Die Clownschule ist immer wieder wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Eine Welt, in der man gemeinsam eine Weg geht, gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt, gemeinsam lacht und manchmal auch gemeinsam weint. Sich Nahe ist und Halt gibt.
Bald schon geht diese intensive Zeit zu Ende. Es wird noch ein gemeinsames Wochenende geben, dann kommen die Praktikumstage, wo wir in die Institutionen gehen werden. Dann haben wir im September die Prüfung zum Gesundheitsclown.


Hauptthema in den letzten Tagen war, uns durch das Nachstellen von Situationen in Altersheimen und Krankenhäusern, darin zu üben, dass egal was passiert, wir in unserer Clownsenergie und in der inneren Freude bleiben können. Natürlich konnten wir, in den meisten Fällen, diese Energie nur sehr schwer halten. Es braucht für diese Arbeit schon sehr viel Übung und eigene Präsenz. Wir lassen uns noch sehr schnell verunsichern. Aber dieses Scheitern hat seine eigene Komik und ich habe viel gelacht in den letzten Tagen.
Natürlich kommt es dabei auch bei manchen zu Frustrationen und grossen Selbstzweifel. Aber ich blieb diesmal von solchen Gedanken verschont.
Das Kleid, das ich für meine Clownpartnerin genäht habe, passt zum Glück.


Donnerstag, 23. Mai 2013

Japanische Clownhose


Heute Mittag fahre ich schon wieder in die Clownschule nach Konstanz und nehme diese Hose mit.
Es ist der gleiche Schnitt wie diese, nur hat mein Mitschülerin, für die ich sie genäht habe, sehr lange Beine und wollte zudem eine Hüfthose haben. So habe ich den Schnitt entsprechend angepasst.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Mut tut gut


Ich komme grade von meinem Vorstellungen im Mythencenter zurück und bin noch leicht gefasht von meinen Erlebnissen.
In einer Mall zu spielen ist ja fast so wie Strassentheater, d.h. Tageslicht, Geräuschkulisse, Publikum, das geht, wenn das Stück nicht gefällt.
Sehr schwierige Bedingungen also und ich habe immer mal wieder gedacht, warum habe ich diesen Auftritt bloss angenommen. Aber nur etwas nicht machen, weil man Angst davor hat, ist ja auch irgendwie doof.
Nun denn, die erste Vorstellung habe ich ganz nach den Regeln der Puppenspielkunst mit Fokus auf die Figuren und ganz nach Textbuch gespielt.
Dannach hat dir Frau, die für die Zuschauerbetreuung zuständig war gemeint, die Erwachsenen hätten mehr Freude an meimem Spiel gehabt, als die Kinder und ich müsse das Publikum mehr einbeziehen.
Ich habe selber gemerkt, dass man in dieser Situation wirklich anders spielen muss, als ich das bisher gewohnt war und habe die Tipps, die sie mir gegeben hat, gerne angenommen.
In der zweiten und dritten Vorstellung habe ich richtig aufgedreht, viel mehr improvisiert, die Kinder miteinbezogen und hatte dabei selber viel mehr Spass am Spielen. Das Spiel kam bei den Kinder auch viel besser an.
Die Frau war ganz begeistert, wie schnell ich ihre Ideen umsetzen konnte und ich war noch nie so froh, wie heute, über meine Clownausbildung, denn ohne sie hätte ich das wohl kaum so gekonnt.
Ich weiss, dass ich in Zukunft, das Publikum mehr einbeziehen möchte. Es wäre ja auch eine Qualität des Theater, dass man das im Gegensatz zum Film, ja auch gut kann. Aber irgendwie machen das, auch im Kindertheaterbereich, ausser beim Kasperletheater, nicht viele.
Und ich bin sehr froh, dass ich den Mut hatte, diese Engagement anzunehmen, ich möchte diese Erfahrung nicht missen.

Sonntag, 19. Mai 2013

Samstag, 18. Mai 2013

Juhui, ich bin drin!

I

Ich habe Glück gehabt, denn ich bin unter den 93 Filzerinnen, die für das Buch PassionFilz ausgewählt wurden. Ich freue mich sehr darüber.

Freitag, 17. Mai 2013

Wilhelmine im Einkaufzentrum Schwyz

Ich habe schon an recht vielen unterschiedlichen Orten Puppentheater gespielt, aber in einem Einkaufszentrum und mit Headset noch nie. Darum bin ich schon leicht nervös, wenn ich an meinen Auftritt nächsten Mittwoch im Mythen Center Schwyz denke.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Edelweisskleid für eine Clownfrau

Meine Clownpartnerin möchte ihr Kostüm im alpenländischen Stil gestalten.


Ich habe ihr dafür eine Kleid nach einem Schnitt aus der Ottobre Woman 2/2008 genäht. Für andere Nähen ist ja so ne Sache, die auch in die Hosen gehen kann, darum hoffe ich inständig, dass das Kleid passen möge.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Allerleirauh schwenkt das rote Fähnlein

Nach den Aufregungen der letzten Woche schwenke ich heute mal das rote Fähnlein der Solitarität.  Denn ich finde die MMM-Crew macht ihre Sache mit Herzblut und hat damit viele Frauen wieder zurück an die Nähmaschinen gebracht, was gerade die Vertreter des konservativen Lagers sehr freuen müsste. Ausserdem sind Frauen, die Dinge tun, die ihnen Spass machen zufriedenere Frauen und strahlen damit mehr Freude und Liebe aus, was die Vertreter des esoterischen Lagers erfreuen müsste. Und nicht zuletzt zeigen Frauen die ihre eigenen Kleider tragen, eine selbstbestimmte Haltung, was politischen denkende Menschen erfreuen müsste.
So deckt der MMM ganz nach Sichtweise viele Bedürfnisse ab und das ist doch schön.

Ob man mein Outfit heute schön findet, ist natürlich auch Ansichtsache.
Es ist die Hose von hier und das Oberteil ist ein verlängerter T-Shirtschnitt von hier.




Frauen jeglicher Couleur kann man wie immer hier im MMM-BLOG ansichtig werden.

Dienstag, 14. Mai 2013

Eine Zusage und ein Filzkurs

Wenn der Tag etwas negativ beginnt, ist es um so schöner, wenn positiv endet.
Ich habe die Zusage für die Teilnahme am Ochsenmärt in Wetzikon bekommen, was mich sehr freut.


Ausserdem durfte ich heute Abend drei Frauen in einem zweistündigen Privatkurs einen kleinen Einblick in die Technik des Filzen geben.
Sie haben auf Grund einer Empfehlung einer Teilnehmerin von diesem Kurs zu mir gefunden.
Wir haben eine Schlüsselanhängerblume und ein Schale gefilzt.
Kurse geben macht mir immer wieder grossen Spass.

Koffermarkttermine

Gestern habe ich leider auf meine Anmeldung zum Koffermarkt in Winterthur eine Absage erhalten.
Begründung war, dass auf eine ausgewogene Durchmischung des Marktes wert gelegt wird.
Ich habe eigentlich nicht gedacht, dass es viele Filzerinnen gibt, die das machen, was ich mache und damit an Koffermärkte gehen.


So eine Absage tut natürlich schon etwas weh, zumal ich im Moment durch meine Clownausbildung und die damit verbundenen Terminkollisionen an nicht vielen Märkten mitmachen kann.
Darum freue ich mich um so mehr dass ich bei guten Wetter beim Koffermarkt am 1.6  beim Schloss Hünegg in Hilterfingen und am 2.6. in Interlaken teilnehmem werde.

Sonntag, 12. Mai 2013

Ein Herz zum Muttertag


vom herzallerliebsten Töcherlein.


Und LiLo, mein Oberteil ist aus dem gleichen Stoff wie deine Tunika.

Gedanken vor dem Viehtransporter



Ich komme gerade von meinem Hundespaziergang nach Hause und habe Lust meine neutrale Schweizer Haltung aufzugeben und mir öffentlich ein paar Gedanken zu den Vorkommnissen in der Deuschen Nähbloggerszene zu machen, welche sich vordergründig an der Frage entzündet haben, ob Nähen politisch ist oder nicht.
Nähen kann durch aus politisch sein, z.B. wenn ich nicht will, dass wegen mir Näherinnen in Bangladesh oder sonstwo auf der Welt zu Tode kommen.
Auf der anderen Seite ist das exzessive Nähen, weit über den eigenen Bedarf hinaus, Teil eines Konsumverhaltens, das unserer Erde, sagen wir mal, nicht gerade gut tut. Stoff, Nähzubehör und Nähmaschinenpark fallen ja leider nicht wie Manna vom Himmel.
Nähen kann in meinen Augen politisch sein, muss aber nicht. 
Dass man aber seinen Blog schliesst, auf Grund von Statements in anderen Blogs oder wegen kritischer Kommentare, kann ich nicht nachvollziehen.
Ich gehe sehr stark davon aus, dass mich Frauen nur auf Grund meines Blogs nicht mögen. Manchen finden gut was man macht und andere eben nicht. Mein Ziel im Leben ist es, frei zu werden von dem, was andere von mir denken.
Wichtig ist doch, dass man hinter seinem Tun stehen kann und damit zu sich selber stehen kann. Diese innere Haltung empfinde ich durchaus als politisch.

Welchen inneren Zusammenhang meine Überlegungen mit dem Viehtransporter haben, dazu kann sich jeder, der mag, selber Gedanken machen.


Die Hose ist neu und der gleich Schnitt wie hier und das Oberteil ist alt und wurde hier schon mal vorgestellt.

Freitag, 10. Mai 2013

Nach äm Rägä schint d`Sunnä

Wir sollen uns für das Altersheim eine Einstiegszene ausdenken. Meine Clownpartnerin und ich werden irgendetwas mit einem alten Fotoapperat machen und möchten auch das eine oder andere Lied singen.
Da wir ein Schweizer Altersheim besuchen werden, habe ich an dieses Lied gedacht.

Meine Kostüm soll so aussehen, ich hoffe, es ist seriös genug.


Mit Hosen gefällt mir das Outfit auch sehr gut, es passt dann aber vielleicht eher zu einer Kinderclownin.


Montag, 6. Mai 2013

LebensFreude

Freude war das Thema des vergangenen Clownwochenendes.
Geht man zu alten oder kranken Menschen ist zentral wichtig, dies in einem Zustand der inneren Freude zu tun. Man darf sich nicht anstecken lassen von dem Leid oder der Traurigkeit mit der man mit höchster Wahrscheinlichkeit konfrontiert wird. Ziel ist es im Kontakt mit den Menschen, Freude ausstrahlen zu können.
Das bedingt eine grosse Präsenz, um bei sich und in der Clownsenergie bleiben zu können.
Um in uns dieses Glückgefühl zu wecken, benutzten wir eine von Lee Strasberg entwickelte Methode. Sie passiert darauf, dass der Schauspieler lernt, durch den Zugriff auf die eigene Erinnerung an persönlich erlebte Situationen, echte Gefühle entstehen zu lassen. 
Wir haben eine Stitation aus der Kindheit, wo wir uns so richtig glücklich gefühlt haben, gedanklich visualiesiert. Dieses Erinnerung soll uns helfen in sekundesschnell das Gefühl des Glücks in uns zu aktivieren.
Wir haben auch wieder durch Rollenspiele Klinik und Altersheimsituationen geübt.
Nun haben wir die Aufgabe bis zum nächsten Mal Kostüme mitzubringen.
Ich freue mich schon darauf für mich und meine Spielpartnerin die Clownkleider zu nähen. Für das Altersheim sollen sie etwas seriöser sein. Es gibt gerade viele Stoffe zu kaufen, die sich dafür eignen.


Donnerstag, 2. Mai 2013

Rock?


Nein, Hose!


Der Schnitt ist aus diesem Buch, welches ich mir vor kurzem hier gekauft habe. Das Buch ist für alle, die bequeme Hosen mögen, die aber nicht 0815 aussehen, sehr empfehlenswert.


Das Oberteil ist aus dem Buch "Nähen im japanischen Stil".