Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Samstag, 14. März 2015

Wie der Pinguin in den Wald kam

Auch im Wald sind die Tiere der Macht der berühmt berüchtigten Frühlingsgefühle erlegen.
Aber wilde Ehe, nein, das entspricht nicht der Moral der Tiere und weil sich kein Pfarrer fand, der ihrer eheliche Gemeinschaft seinen Segen geben wollte, haben sie sich überlegt, welches Tier von seinem Äusseren diese Aufgabe am Besten erfühlen könnte. 
Nach längeren Diskussionen und nach Konsultation von Grizmeks Tierleben entschieden sie sich für den Pinguin.


Dieser war sehr erstaunt, als eine Brief mit der Berufung zum Waldpfarrer bei ihm ankam.
Als Althippy war er ja eher für die freie Liebe, aber die Einladung war eine willkommen Gelegenheit, seine schmelzenden Eisschollen zu verlassen und Richtung Süden aufzubrechen.


Im Wald hatten die Tiere schon ungeduldig auf ihn gewartet und so waltete er seines Amtes.


Herr und Frau Reh, Frau und Frau Fuchs und Herr und Frau Hase haben danach überglücklich gemeinsam eine riesengrosse Hochzeitstorte gegessen.


Und wie heisst es in den Märchen so schön am Schluss, wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.
Vielleicht wurden sie auch wieder geschieden, aber das ist dann wieder eine andere Geschichte.

Kommentare:

  1. Nein, nein ! sie werden nicht geschieden ! Basta.
    Sie passen doch alle so schön zueinander und ich sehe, dass die Liebe reicht, für ein langes gemeinsames Leben.
    LG Angela

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    1. Das Fuchspärchen wurde vom Schicksal bereits brutal auseinandergerissen, ich habe sie nämlich einzeln verkauft. Mein herzloses Verhalten tut mir ja schon Leid, aber ich muss halt auch meine Rechungen zu bezahlen.
      LG Katharina

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    2. Mach doch noch eine neue Frau ( oder Mann ? ) , bitte !
      Ach Gott, jetzt begreife ich erst, sie sind beide weg !
      Bin mir aber sicher, dass sie in bunter Gesellschaft leben werden.

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