Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Dienstag, 15. März 2016

Zukünftiges

Es gibt da diesen Spruch: Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist andere Pläne zu machen.
Nun ich bin noch nicht auf der Stufe, Pläne zu machen, was ich mache ist, mir Ideenproviant für meinen weiteren Lebensweg zu holen.
Wenn Kinder das elterliche Nest verlassen, wird Platz frei,ganz konkret, aber auch im übertragenen Sinne.
Über kurz oder lang wollen wir aus unserem Haus ausziehen, es ist einfach zu gross für zwei Menschen.
Wobei ich duch meinen verschiedenen Tätigkeiten doch recht viel Platz und Stauraum brauche, was wiederum ein finanzielles Problem aufwerfen könnte.
Letzte Woche bin ich gleich zweimal auf die Inspirationsreise in meine mögliche Zukunft gegangen.


Ich war an einen Vortrag über Wohnmodelle für alle Generationen, denn meine Mann und ich können uns sehr gut Vorstellen wieder mehr gemeinschaftlich zu Wohnen.
Wir kennen das ja schon aus unserer Studentenzeit und ich habe das als schöne Lebensform in Erinnerung.
Am Sonntag bin ich auf den Rigi gefahren, um an einen Event einer Versicherung teilzunehmen.
Unter dem Slogan Proberentnern  will diese Gesellschaft dazu auffordern, sich über das Thema Leben im Alter, Gedanken zu machen.
Ich habe zwei Stunden im Zenkloster Felsentor verbracht und habe realisiert, dass man gar nicht weit reisen muss, um in eine ganz andere Welt einzutauchen.


Einmal für ein paar Wochen Teil dieser Gemeinschaft zu werden, wäre sicher eine sehr lehrreiche Erfahrung für mich.
Wie gesagt, ich schmiede noch keine Pläne, aber ich halte meine Ohren offen, damit ich die Glocke auch hören, wenn sie nach Veränderung ruft.




Kommentare:

  1. das ist eine schwierige Entscheidung..
    etwas aufgeben was einem lange vertraut war..
    etwas was auch für die Kinder Erinnerung birgt..
    an fröhliche Kindertage..
    aber auch die Überlegung.. werde ich die Arbeit schaffen ..
    man (frau ) wird ja nicht jünger..
    ich glaube ich könnte es nicht..
    ich hasse Veränderungen.. ;)
    und so laufe ich die 2 Stockwerke hoch ..so lange es irgend geht
    ein Haus könnte ich .. glaube ich .. gar nicht aufgeben
    dazu war es zu lange mein Traum.. der sich leider nicht erfüllte..
    ausserdem könnte ich mir eine andere Wohnung gar nicht leisten auch wenn sie kleiner wäre ..bei den Preisen heute
    ich wünsche dir dass du die für euch passende Entscheidung treffen wirst..
    und es muss ja sicher nicht auf dem Knie entwei gebrochen werden ..
    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Ich finde Veränderungen können auch eine Chance sein, neue Erfahrungen zu machen, dass kann ja sehr spannend und bereichernd sein.
      Liebe Grüsse
      Katharina

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  2. Beide habt Ihr recht hier und 'Das Leben' (wie von Katharina beschrieben) lenkt hierzu doch ganz gehoerig!
    (Sau)Arbeit, wenn man selbst fortgeschritteneren Alters ist (= MIT dann auch weeesentlich mehr, aehem, 'Wohlstand' zum Herumpacken ^^ oh Graus ;-) !) in der Tat und keinerlei koerperliche Einschraenkungen waeren auch noch hilfreich (= nix 'Ruecken' und/oder nix arthritische (statt nur artistische ;-) ) Gliedmassen, waeren auch noch gut.
    ABER: geNAU deswegen ist ein fruehzeitigeres Planen mitunter seeeehr sinnvoll (= nicht erst wenn man 'muss')!
    Das mit der 'komunen Ader' der 'Rauhtierchens finde ich aussergewoehnlich, da ich selbst bei mir wie auch viiielen Anderen feststellte, dass es mit forgeschrittenerem Alter eher zu einer Distanzierung zu Anderen kommt. DIES aber wohl als Zwischenstufe, bevor man in einer Art 'Endstufe' dann wohl wieder eeetwas 'weicher'/akzeptierender wird.
    U/Traum waere ja ein 'Senioren-Village': uebersichtliche, Basis-Haeuschens um eine Putzfrau, evtl. notwendige Handwerker, Arztbesuche und evtl. Einkaeufe o.ae. Sachen organisierende 'Zentrale.
    Das gibt's hier auch, aber man sollte sich f. 'dorthin' wirklich eigentlich schon zu noch 'Arbeits-Lebenszeit' begeben und nicht erst Danach. Leider ist die Spalte von 'sich noch zu jung fuehlen' und zu dann 'gelebt WERDEN' eine seeehr geringe und schwierig zu entscheiden.
    Wir sind zumindest schon mal froh, dass wir den doch etwas 'groesslichen frueheren Garten' (6.000 m2) auf endlich 600 m2 reduzieren konnten. Kurioserweise ist das jetzige Haus m2-maessig groesser als das Vorherige und erscheint uns absolut nicht zuuu gross = eher das Gegenteil: wir beide brauchen wohl 'Ellbogen-Raum'. Auch haben wir diesesmal notfalls Rollstuhl-Einsatz in die Kalkulationen mit hineingenommen (inkl. Bad = Kueche dann spaeter jedoch noch 'eigenes teures Problem').

    Den VORteil eines komunaleren Wohnens sehe ich sehr wohl in der gegenseitigen Hilfsmoeglichkeit, welche sicher auch besser funktioniert als einst f. Manche in ihrer Jugend ;-) !
    LEIDER habe ich es UEBERhaupt nicht gut mit 'Board-Rooms' (= gemeinsamen Schlafraeumen); weder f. Zen noch als Patient. Letzteres nur in lebensgefaehrdender Sit. = boy oh boy, meine 'Genesungsgeschwindigkeit' nimmt jedoch uuuunheimlich zu bei so was ;-) :-D ! Einzel-'Gefaengnis'-Zelle - notfalls Bett senkrecht an der Wand ist da eher was f. mich!

    Viiiiel Glueck bei den Entscheidungen und dazwischen mit einem evtl. 'Zenen', sowie liebe Gruesse,
    Gerlinde

    PS:
    Fang' schon mal sog. 'Ausmisten' an = dann kriegst Du auch eher eine Ahnung ueber die doch noetige Groessenordnung. Ausserdem = gaaaanz schlimm in die Kalkulationen einbeziehen, da f. uns ein ordentlicher 'Stolperstein' im neuen Haus geworden:
    Platz und Platz ist unterschiedlich: 100 m2 Wohnflaeche haben evtl. weniger Stellflaeche f. Moebel als eine kleinere Flaeche, wenn die Groessere zuuu wenige Waende (= durch offenes Wohnen) und vor allem Aussentueren statt nur Fenster hat !!!
    ZUM 'spannend und bereichernd' kommt garantiert auch sich 'Erschlagen + ausgelaugt fuehlen' sowie mitunter das 'Warum' bezweifeln ;-) !

    Auf englisch:
    He who fails to plan - plans to fail.

    oder die '7 P's' des Lebens:
    Prior proper planning prevents piss poor performance




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    1. Ein grosse Problem beim Projekt "Umzug" ist, ach was sage ich, das grösste Problem wird das Ausmisten sein. Ich bin sehr schlecht im Wegwerfen. Ich gehöre zu den Das-könnte-ich-noch-gebrauchen-Menschen.

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  3. Hi5 - kenne ich (zur Genueeeege!); koennte dann wohl (D)ein Zwilling sein ;-) :-D !

    Am Schimmsten ist ja: verheiratet mit dem GLATTE(STE)N Gegenteil, welcher DANN aber doch tatsaechlich die Dreistheit hat mich mit den groessten Unschuldsaugen wirklich 'fast 5 Minuten' nach Abfuhr der Muell-Abfuhr geNAU nach den Dingen zu fragen (= oder brauchbaren 'Ersatz') welche er - GEGEN sogar meine sinnvollsten Erklaerungen selbst weggeschmissen hat = DIEse Schizophrenie bringt mich evtl. noch frueher in den Sarg als im eigenen Sammel-Wahn evtl. einmal 'ersticken' ^^ !
    Ich verstehe DAS nicht; habe aber von DERlei Menschen-Sorte gleich ein paar im Bekanntenkreis!
    Einfachstes Beispiel: man ist bei der Freundin beim Toepfern und diese hat - bevor wir ueberhaupt starten KOENNEN, die UNverschiebbare Dringlichkeit, ein paar alte Kleinkartons zu zerkleinern und wegzuwerfen. Unterbrech' ich sie beim Zweiten und bitte, ob ich wenigstens EINEN haben koennte, da ich damit das gebastelte Kleinzeug dann besser im Auto gelagert transportieren koennte = kriege ich (unter viiiel Gemecker, Gemurre UND Gelaechter sonst. Anwesender auch Toepfer-Teilnehmer) !
    Kommt Ende der Session und ich packe MEINEN erbettelten Karton voll; werden URploetzlich aaalle 'wach', dass sie ja AUCH dasselbe 'Problem' haben ^^! = NUR nicht durchdrehen, Gerlinde ^^!!!
    Ich waere zwar lieber ein 'normales Mittel-Mass', wenn DAS aber nicht geht, dann doch lieber meine Variante, statt die 'Ober-Sauberkeits-Fans', denn mein bis dato unschlagbares Argument war immer 'wiiiie viel Geld' uns diese meine Charakter-Schwaeche aber schon gehalten/verdient hat (= und herumraeumen + auffindbar sortieren, muss ohnehin ICH den Krempel = so what!)

    Aaaallerschlimmste Variante der 'Saubermaenner' warvor ein paar Jahren eine junge Frau, welche doch glatt beim Umzug eine ganzes 'Kistchen Papier' eiiiinfach wegwarf, obWOHL dies die Ausbildungs-Zertifikate ihres Verlobten waren = mich traaaaaf stellvertretend fast der Schlag = noch niiiiie sooo arge 'Camouflage-Probleme' gehabt, mein Entsetzen zu verbergen!!!!
    Na gut, auch ER tat dann - auch wenn erst ein paar Jahre spaeter und OHNE jeee ein Wort von mir hierzu - dasselbe, was ich SOfort getan haette: Rauswurf; Ende der Beziehung!

    LG, Gerlinde





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  4. ausmisten ist ja das eint, sich trennen von sachen die in wolken der erinnerungen gehüllt sind das ander. ich so, ich so ha ja dr estrich in der stube gad & die entscheidung was ich wieder hinauftragen will & was ich lieber weitergebe fällt mir nach der schlepperei um einiges leichter. liäbi grüäss dir.

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