Mittwoch, 11. Januar 2012
Kleid à la Larsson
Auch ich habe mich mal wieder an die Nähmaschine gewagt und etwas genäht. Das Etwas wurde ein Hängerschürzenkleid und ich fühle mich wie aus einem Bild von Carl Larsson entstiegen.
Das Kleid ist aus einem Japanbuch und hätte eigentlich so aussehen sollen:
Aber es war mir zu eng und so habe ich eine andere Verschlusslösung gewählt.
Viele MMM-Kleider, retro oder auch nicht, kann man wieder hier sehen.
Labels:
Japanisch Nähen,
Nähen
Montag, 9. Januar 2012
Philosophische Überlegungen zur Kommentarfunktion und darüber hinaus
Immer mal wieder geht es in verschiedenen Blogs um das Thema Kommentare.
Auch ich hatte letztes Jahr zeitweise die Kommentarfunktion ausser Kraft gesetzt. Ich wollte lieber gar keine Kommentare haben, als immer weniger.
Dabei sind viele oder wenig Kommentare oft eine Teil des Spieles, das wir Menschen, von grossmütigen Ausnahmen mal abgesehen, alle spielen. "Gibst du mir gebe ich dir", heisst dieses Spiel. Schreibst du mir, schreibe ich dir, verlinkst du mich, verlinke ich dich, bist du bei mir Leserin, werde ich bei dir Leserin, so sind die Spielregeln.
Für mich sind Kommentare unter anderem eine Form der der Anerkennung und Anerkennung haben die meisten von uns gerne, ich schliesse mich da nicht aus.
In diesem Zusammenhang habe ich vor kurzem in Cambras Blog diese Post gelesen. Da wurde die These aufgestellt, man könne von einer kranken Gesellschaft gar keine Anerkennung erwarten. Dazu passen irgendwie die Aussagen, die ich in einem Interview mit dem Kulturwissenschaftler Robert Pfaller gelesen habe. Er sagt:
Wir haben insgesamt zum Glück des anderen ein aggressives Verhältnis gewonnen. Heute erfahren wir das Glück des anderen immer so, als ob es nur eines davon gibt. Wenn der andere es hat, kann ich es nicht haben: So neidisch wird derzeit mit dem Glück des anderen umgegangen.
Ich habe damals meine Kommentarfunktion wieder geöffnet, um sie zu einer bewussten täglichen Übung zu machen, meine Erwartungshaltung zu hinterfragen.
Das Sich klar werden über seine Gefühlen, den guten und wie den schlechten, ist immer ein erster Schritt, etwas zu verändern, so dass aus unsere kranken Gesellschaft wieder eine gesündere werden kann.
Ich bin auf dem Weg, aber noch lange nicht am Ziel.
Aber die Kommentarfunktion werde ich nicht mehr trotzköpfig schliessen. Denn die Zahl der Kommentare ist mir nicht mehr so wichtig. Aber nicht, weil mich Anerkennung nicht mehr freuen würde, sondern weil mir bewusst wurde, dass Freude nicht von Zahlen abhängig ist.
Aber die Kommentarfunktion werde ich nicht mehr trotzköpfig schliessen. Denn die Zahl der Kommentare ist mir nicht mehr so wichtig. Aber nicht, weil mich Anerkennung nicht mehr freuen würde, sondern weil mir bewusst wurde, dass Freude nicht von Zahlen abhängig ist.
Freitag, 6. Januar 2012
Freundinnengeschenk
Donnerstag, 5. Januar 2012
EinIgel(n)
Im Herbst, wenn ich mit Kaya abends noch kurz draussen war, ist uns immer mal wieder eine Igel begegnet. Er hat sich einfach zusammengerollt, wenn er uns bemerkt hat. Eine Taktik, die zumindest bei meinem Hund aufgegangen ist. Er hat Abstand gehalten zu dieser stacheligen Kugel, die merkwürtig fauchende Geräusche von sich gab.
Ich mag Igel sehr, es sind ganz bezaubernde Tiere. Aber freiwillig eines filzen? Nein, die Stacheln haben mich immer abgeschreckt. Genauso wie bei der Schnecke, musst erst eine Bestellung kommen, die mich veranlasst hat, mich dieser Herausforderung zu stellen.
Man geht Situationen gerne aus dem Weg, die nicht einfach sind. Man würde sich am liebsten einigeln und warten, bis die Gefahr vorüber ist. Aber das ist eine Verhalten, dass leider nicht immer aufgeht, auch bei den Igeln nicht. In so fern können Igel mit ihrem Verhalten nicht wirklich als Vorbild dienen. Aber ein wenig mehr seine Stacheln zu zeigen, kann ab und zu sicher nicht schaden.
Ich mag Igel sehr, es sind ganz bezaubernde Tiere. Aber freiwillig eines filzen? Nein, die Stacheln haben mich immer abgeschreckt. Genauso wie bei der Schnecke, musst erst eine Bestellung kommen, die mich veranlasst hat, mich dieser Herausforderung zu stellen.
Man geht Situationen gerne aus dem Weg, die nicht einfach sind. Man würde sich am liebsten einigeln und warten, bis die Gefahr vorüber ist. Aber das ist eine Verhalten, dass leider nicht immer aufgeht, auch bei den Igeln nicht. In so fern können Igel mit ihrem Verhalten nicht wirklich als Vorbild dienen. Aber ein wenig mehr seine Stacheln zu zeigen, kann ab und zu sicher nicht schaden.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Ich bin blau
Herzlich Willkommen im MeMadeYear 2012.
In den letzten Wochen habe ich, wie man an diesem Bild unschwer erkennen kann, stricktechnisch eher unbewusst meine Blaue Phase augelebt. Ob mir das tiefenpsychologisch etwas sagen will, weiss ich nicht, aber immerhin passt so alles ganz gut zusammen.
Jacke ist von hier, Mütze von hier, Schal von hier. Dazu trage ich ein altes Kleid und eine Japanhose.
Was die anderen MaMadeNäherinnen gerade so für Phasen aus und durchleben, kann man hier bei Cat sehr gut analysieren.
Labels:
Japanisch Nähen,
Nähen
Montag, 2. Januar 2012
Die Angst der Schneiderin vor dem Knopfloch
So kann man das wohl nennen, wenn man einen Mantel 1,5 Jahre kurz vor der Vollendung herumliegen lässt.
Als sympolische Handlung im Neuen Jahr habe ich nun gestern meine Angst einfach ignoriert und die Knopflöcher genäht. Es ging besser als erwartet.
Was habe ich daraus (mal wieder) gelernt? Dinge auf die lange Bank schieben, bringt nicht viel, man muss sie ja doch irgendwann erledigen und oftmals ist es dann gar nicht so schlimm.
Aber auf dem Bild sehe ich, dass da wohl noch ein Knopf fehlt.
Der Mantel ist nach diesem Schnitt genäht.
Gestrickt habe ich auch. Eine Mütze nach der Anleidung 134-26 von Drops, aus Merino-Seide, gefärbt von Frau Spinnwebstube.
Damit das Blau zu meinem Mantel passt, habe ich ein grünes Samtband eingezogen.
Als sympolische Handlung im Neuen Jahr habe ich nun gestern meine Angst einfach ignoriert und die Knopflöcher genäht. Es ging besser als erwartet.
Was habe ich daraus (mal wieder) gelernt? Dinge auf die lange Bank schieben, bringt nicht viel, man muss sie ja doch irgendwann erledigen und oftmals ist es dann gar nicht so schlimm.
Aber auf dem Bild sehe ich, dass da wohl noch ein Knopf fehlt.
Der Mantel ist nach diesem Schnitt genäht.
Gestrickt habe ich auch. Eine Mütze nach der Anleidung 134-26 von Drops, aus Merino-Seide, gefärbt von Frau Spinnwebstube.
Damit das Blau zu meinem Mantel passt, habe ich ein grünes Samtband eingezogen.
Labels:
Allerleirauh an der Nadel,
Nähen
Sonntag, 1. Januar 2012
Abonnieren
Posts (Atom)