Mittwoch, 16. September 2009

Where have all the flowers gone?



Der Herbst eilt mit langen Schritten ins Land, so scheint mir.
Die Blumen in den Gärten haben sich zum grossen Winterschlaf zurückgezogen und auch ich würde mich am liebsten mit einem Buch ins Bett zurückziehen, Herbstmüdigkeit in mir.
Aber das lässt mein Gewissen nicht zu, darum habe ich gestern ein bisschen herum gespielt, mit Filz und Schere. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da galt es nahezu als Todsünde in einen Filz hineinzuschneiden. Schon lustig, was wir Menschen uns doch immer wieder für merkwürtige Regeln, Beschränkungen und Verbote auferlegen und damit manchmal auch verhintern neue Erfahrungen zu machen.
Mein Thema war verschieden Blühtenformen aus Kreisen herauszuschneiden.
Entstanden ist dann noch ein neuer Untersetzter für meine Teekanne.
Rätselhaft und spurlos verschwunden sind auch meine Leserinnen, hat jemand eine Idee, wie ich sie wieder sichtbar machen könnte?
Ja, komisch, jetzt sind sie plötzlich wiede da, meine lieben Leserinnen.

Kommentare:

  1. Hallo, DAS Problem hatte ich letztens auch, war schon leicht in Panik geraten...
    ...und wie von Zauberhand war die Liste plötzlich wieder da- Wunder der Technik.

    Liebe Herbstgrüße an dich

    Katrin

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  2. Da scheint sich ein Sommerkreis zu schliessen mit diesen Blüten und jenen oben im Blogtitel, den Winterblüten von Februar, welche ich fast täglich vor Augen habe.
    Meine Leser kommen und verschwinden auch je nach Lust und Laune. Ich gönn es ihnen! ;-)
    Lesen unter der warmen Decke ist doch sowas von gemütlich. Gönn es dir, die Kräfte ziehen sich nunmal langsam wieder zurück und beginnen, mehr in uns zu wirken. Das kennt wohl niemand so gut wie eine Märchenfee...
    Gabriela

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  3. Diese Blüten sind einfach zauberhaft! Gut gegen die kommende Herbst-Tristesse, die sich so langsam bei mir einzuschleichen versucht...

    Liebe Grüße,
    Nika

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  4. die Blüten schauen schön aus manschmal muss man regeln brechen :-)
    wenn du ja nicht soweit weg wärst...würde ich dich unter mein Federkleid stecken uns ein Kännchen Tee machen und dann hmmmmm würde ich mit dir weiter regeln brechen hihi

    gibt genug zum zerschneiden hier :-)
    Lg vom verrückten Vogel

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  5. Ich war vor etwa 10 Jahren bei einem Filzkurs für Anfänger, wo ich mein Grundschulwissen aufgefrischt habe. Da wurde auch gesagt, daß an Filz nicht mit Schere, Nadel und Faden gearbeitet werden sollte. Was habe ich mich abgeackert manchmal und wirklich gekämpft beim Filzen, wenn etwas nicht wollte und ich konnte mir keineswegs vorstellen, wie andere verschiedene Filzsachen machten ohne og. Werkzeuge. Einmal sagte mir eine Filzerin, die hier in Ungarn von Filzspielzeugherstellung lebt, daß sie das auch mal hörte, aber es sei doch unsinnig. Und seitdem gibt es auch noch die Filznadel...und ich bin älter geworden und denke inzwischen, daß es nicht unbedingt das ausmacht ein altes Handwerk am Leben zu erhalten, daß man sich dem Werkeln strengst wie früher nähert. Es ist wirklich völlig unsinnig sich die Arbeit manchmal überflüssig zu erschweren und neue Möglichkeiten nicht zu nützen, die unendlichen Raum zum Experimentieren und Neuentdecken von Altem ermöglicht. Filz bleibt Filz. FÜR MICH heißt Filzen immer Nassfilzen. Aber wenn mal etwas nicht anfilzen möchte, steche ich einige Male mit der Nadel rein und dann kann es weiter gehen, anstatt einen Wutanfall zu bekommen. Und Nadelfizerinnen machen auch fantastische Sachen, nur auf andere Weise. Bis das Nassfilzen am Leben bleibt, ist auch alles andere erlaubt. Nur ganz vergessen darf man die Wurzeln nicht.

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  6. Was für eine schöne Spielerei.
    L.G.
    Helga

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  7. es geht so schnell !!
    alles verschwindet plötzlich, neue dinge brechen an, und ein bißchen mulmig ist mir, vor der dunkelheit.....

    aber auch immer bleibt die gewissheit auf einen neuanfang im herzen zurück !!


    lg stella


    die schon immer die dinge ein bißchen anders gemacht hat, als alle sagen......

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  8. Elsterchen, ein Plätzchen unter einem
    Federkleid stelle ich mir sooo kuschelig vor und dann noch ein Tässchen Tee, hach, wie im Märchen wäre das.
    Corinna, schön mal wieder von dir zu lesen, wo treibst du dich den rum?
    Stella, mit so einem Maschinchen, wie du jetzt hast, da kommst du doch keine Zeit zum Angst haben.
    Liebe Grüsse, Allerleirauh

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