Freitag, 25. September 2009

Durch den Nebel scheint die Sonne

Ich lebe in einer nebelreichen Region, morgens kann man sich jetzt schon dieser Stimmung hingeben:




Oft hört man hier den Satz: Der Nebel schlägt mir auf das Gemüt.
Das Wetter können wir nicht beeinflussen, das Wetter kann uns aber sehr wohl beeinflussen.
Ich mache mir immer wieder Gedanken über diese Beeinflussungen von aussen, dieses re-agieren, auf das was ist.
Am Mittwoch war ich mit meiner Tochter und Kaya in Zürich um meine Ploppis in meine zwei Zücher Läden zu bringen, wo sie hoffentlich schon bald ein tierliebes Zuhause finden.
Ich hatte mein Frühlingsbegrüssungskleid in Kombination mit lila Strümpfen an, war bester Laune und hatte das Gefühl durch Zürich zu schweben.
Und was ist passiert? Na, ich wurde von vielen Menschen angelächelt, ich habe mich gefreut und zurückgelächelt, es war wunderbar.
Leider habe ich nicht immer gute Laune und dann stecke ich wohl meine Umgebung mit meiner schlechten Laune an, bis dann jemand kommt mit guter Laune und...der stärkere gewinnt.
Wir Menschen könne wie der Nebel sein oder wie die Sonne.
Wir Menschen können auf den Nebel mit Sonne reagieren, nicht immer haben wir die Kraft dazu, aber sich das immer wieder bewusst zu machen, trägt uns vielleicht besser durch die graue Zeit.
Ein Glück für mich, mag ich Nebel ganz gerne.

Kommentare:

  1. das hast du sehr schön gesagt !
    auch ich mag nebel.
    wenn ich stark bin, und mein herz leuchtet...
    wenn es nicht so ist, dann geh ich meistens tief betrübt zurück zu bette.
    aber es stimmt, ich sollte meine innere sonne anknipsen um dem nebel die stirn zu bieten.

    schöne grüße von stella

    die auch seit 1 woche im nebeltal wohnt.

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  2. Hier ist es GsD nur bewölkt. Nebel werden wir aber wohl auch bald bekommen ... sobald die Seen wärmer sind als der Rest drumherum ...

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  3. Ich liebe diese Jahreszeit wo früh der Nebel über dem Tal hängt und später dann die Sonne durchkommt!
    Aber genauso auch die richtig dicke Suppe wo es den gazen Tag nicht hell wird; dann mache ich mir einen Tee und kuschle mich mit einer dicken Decke aufs Sofa um zu lesen...

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  4. Ich habe nichts gegen den nebel...aber manchmal bin ich doch froh wohne ich ein bisschen höher...bei uns im mittelland ist er zäh und dick!!! aber du hast es soooo schön beschrieben....

    liebe grüsse ann

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  5. Den Nebel im Herbst mag ich auch! Besonders morgens, wenn die Sonne schwach durch die Nebelschwaden scheint, kommt man sich doch vor, wie in einer Märchenwelt. Leider habe ich nie Zeit, um mit meiner Kamera das einzufangen. Entweder bin ich auf dem Weg zur Arbeit oder einfach nur froh, wenn ich mal 10 min. länger schlafen darf.
    Was ich nicht mag, ist dieser hartnäckige Nebel im Winter, der erdrückt einen regelrecht. Der typische Novembernebel halt. Und November ist auch nicht gerade mein Lieblingsmonat. LG Frau Zausel

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  6. Du liebe Allerleirauh,
    schöne Worte hast du wieder gefunden!

    Ja, es stimmt man kann Sonne verteilen auch an Nebeltagen, ein Lächeln genügt da oft schon. Leider gelingt es mir noch zu selten.

    Jetzt scheint hier die Sonne und so freue ich mich auf einen schönen Nachmittag.

    Herzlichst Katrin

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  7. Kenne ich dieses zauberhafte Frühingsbegrüßungskleid??? oder hast du mehrere :-))? Du siehst darin elfenhaftwitzig aus und das steckt an.
    Ich liebe den Nebel auch, wenn in der Ferne die Sonne scheint hat er Magie.

    Herzlichst
    Manu und der Lötkolben *lach***

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  8. Schön geschrieben. Und wie wahr. Bekenne mich auch Nebelliebhaberin zu sein. Nicht nur wenn die Sonne scheint. Auch wenn ich bei schön ruhiger Musik inzwischen im warmen Zimmer filzen oder Stickn kann.

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  9. ich mag den nebel auch so gerne. wenn ich morgens zur arbeit fahre und nur so ein hauch über der erdoberfläche zu sehen ist.....dann machen die elfen und kobolde frühsport.....*glaubeich*

    und wenn ich im winter meine bunte mütze mit der pommel aufhabe, dann ernte ich auch ein lächeln....das tut gut!

    lg emma

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