Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Mittwoch, 29. April 2009

Inspirierender Ausflugstipp


Wer am kommenden Wochenende noch nichts vor hat und am Dreiländereck wohnt, dem sei der Besuch des Töpfer-und Kunsthandwerkermarkts in der Schlossanlage Beugen bei Rheinfelden/D empfohlen.
Ich war letztes Jahr dort und die Vielfalt der Stände von HandwerkerInnen aus ganz Deutschland und der Schweiz war schon sehr beeindruckend.

Sonntag, 26. April 2009

Hamburger-Highlights



Vier rund um gelungen Tage Hamburg liegen schon wieder hinter uns.
Viel haben wir gesehen und erlebt, aber ein Viermaster war leider nicht dabei.
Dafür war unsere Unterkunft, dem nur 5 Fussminuten vom Bahnhof entfernt gelegenen Hotel Wedina, eine Oase der Ruhe. Sehr zu empfehlen, kann ich da nur sagen.
Shoppingmässig waren wir im Karolinenviertel unterwegs, einem Quartier, das eine eigenen Charme ausstrahlte und in dem man viele kleine Läden entdecken konnte.
Den Regentag verbrachten wir unter anderem im Miniatur Wunderland, das auch Nicht-Modelleisenbahnliebhaber zu begeistern vermag, denn man kommt aus dem Staunen über all die liebevollen, teils skurrilen und lustigen Szenen nicht heraus.



Dass auch die Schweiz vor noch nicht all zu langer Zeit ein Auswanderungsland war, wird im Museum Ballinstadt gezeigt. Die Ballinstadt war ein Lager, in dem Auswanderer aus ganz Europa und Russland auf ihre grosse Fahrt übers Meer in eine unbekannte Welt warteten. Mit nichts als einem Koffer zog man von dort in eine ungewisse Zukunft, viel liess man zurück...



Das Hamburg eine boomente Stadt ist, kann man eindrücklich in der Hafencity erleben.
Eine Überbauung von gigantischem Ausmass ist da in Planung. Sehr beindrucken dort ist die sich schon im Bau befindliche Neue Philharmonie, ein Konzertsaal in schwindelnden Höhen, verspricht ein Klangerlebnis der besonderen Art.
Da man als Eltern bei seinem Nachwuchs auch einen Kulturauftrag zu erfüllen hat, stand auch noch eine Degasausstellung auf dem Programm, ich kann aber nicht behaupten, dass meine Bemühungen auf viel Gegenliebe gestossen sind.



Ja, und da war auch noch ein Treffen mit Tally und Manu und ihrem Mann, die Bilder sprechen ja für sich, es war ein wirklich ein sehr netter, lustiger und ungezwungener Abend. Wir danke euch dafür!



Diese Dinge werden mich jetzt immer an Hamburg erinnern: ein paar neue Schuh, zum erkunden weiterer Städte, eine Zuckerspender, der nahezu auf allen Tischen von Cafés und Restaurants zu finden war(nein, nicht geklaut sondern gekauf) und eine Fussmatte mit Herz, aus einer schönen, interessanten Stadt mit vielen Gesichtern.

Montag, 20. April 2009

Ick heff mol en Hamborg een Veermaster sehn


So heisst der Titel eines Lied, das ich einst im Musikunterricht gesungen hatte. Warum und wie dieses Lied es hat geschafft hat, in meinem Langzeitgedächtnis seinen Anker zu werfen, kann ich mir nicht so ganz erklären. Vielleicht wohnt ja in mir eine kleine Seefahrerinnenseele, die es noch zu entdecken gilt.

Nun steigt Familie Allerleirauh morgen in den Zug, um sich eine paar Tage lang Hamburger Stadtluft um die Nase wehen zu lassen.

Ob ich wirklich einen Viermaster sehen werde und wer oder was mir sonst noch über den Weg läuft?
Ich lasse ich mich überraschen und freue mich darauf.

Donnerstag, 16. April 2009

Neuzüchtung


Blütenlichterkette zum 50. Geburtstag einer Freundin

Dienstag, 14. April 2009

Spuren im Schnee - Spuren im Herz




Heute kam ein Anruf von der Blindenhundeschule, ich hatte ihn schon erwartet. Danach wusste ich es, am 18. Mai werden sich meine und Iamos Wege trennen.
Er wird seinen ganz besonderen Weg weiter gehen, viel lernen, um dann, nach Ende seiner Ausbildung einem blinden Menschen eine grosse Hilfe und ein treuer Kamerad sein.
Dass Iamos nur Begleiter auf Zeit für mich war, wusste ich von Anfang an und konnte mich darauf einstellen, das war schon bei meinem ersten Hund, den ich aufzog, so.
Jede Begegnungen hinterlässt Spuren, schöne und manchmal auch schmerzhafte.
Die Zeit mit Iamos wird mir als schöne Zeit in Erinnerung bleiben, dafür nehme ich den Schmerz des Abschiedes, nicht gern, aber doch in Kauf.

Vielen Dank allen, die mir einen Kommentar für meinen grünen Kreativbeitrag geschenkt haben, das sind auch Spuren, die ein Lächeln in meine Augen und mein Herz zaubern.
Und weil ich gefragt wurde, Text und alle Figuren sind von mir, sie entstanden vor einem Jahr als Beitrag für eine Kunstausstellung.

Es grünt so Grüner- Kreativtag




wesen, die aus den wiesen steigen

still atmet der wald
menschenleer

traumverloren

scheue elfen, wilde kobolde
kinder des waldes

lautlos, schwerelos
trauer im blick

auf eine verlorene welt





Dank Ellen, die bereits den 4. Kreativtag ins Leben gerufen und organisiert hat, kann man seelenruhig durch viele grüne Welten wandern!



Sonntag, 12. April 2009

Suchbild


Kleiner Tipp: Der Osterhase ist es nicht.


Bei Corinna gibt es übrigens eine zauberhafte Geschichte passend zum heutigen Tag.

Freitag, 10. April 2009

Ferien auf der Terrasse


Ich wünsche allen meinen LeserInnen entspannt-gemütliche Ostertage!

Donnerstag, 9. April 2009

Der Tag des Abschieds rückt näher


Jeder angehende Blindenführhund muss geröngt werden. Damit möchte man dem Risiko vorbeugen, dass ein Hund, der beim Ende seiner Ausbildung einen Wert von 50000.-Fr hat, wegen Gelenkproblemen Frühpensioniert werden muss .
Gestern habe ich nun Bescheid bekommen, dass bei Iamos die Gelenke in aller bestem Zustand sind. Eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zum Blindenführhund ist damit genommen.
Wir Junghundtrainerinnen haben strenge Auflagen, um die Gelenke des Welpen zu schonen. Wir dürfen pro Alterswoche nur eine Minute spazieren gehen am Tag, weit kommt man da am Anfang nicht. Dürfen sie nicht mit grösseren Hunden spielen lassen, mit kleinen nur kurze Zeit und müssen sie bis zum Ende des fünften Monats die Treppen rauf und runter tragen.
Jetzt heisst es für mich, die nicht mehr all zu lange Zeit gemeinsam mit diesem tollen Hund ganz bewusst zu geniessen.

Mittwoch, 8. April 2009

Vom fachfrauischen Umgang mit Nähwerkzeug


Neulich habe ich mich bei einer Freundin, die ich mit dem Nähvirus angesteckt habe, als Handsgilehrerin betätigt. Den Virus habe ich übrigens ganz ohne schlechtes Gewissen weitergegeben, nun gut, auf dem Stundenplan stand Hose mit Reissverschluss nähen.
Wir kamen so neben bei auf das Thema, Schnittmuster ausrädeln zu sprechen und meine Freundin bemerkte, dass ihr Ausrädler wohl zu billig war, um funktioniern zu können. Auf meine vorsichtige Nachfrage, auf welcher Unterlage sie das arme Ding den benutzt hätte und sie mir zur Antwort gabe - auf dem Holzfussboden - war mir alles klar.
Mein Ausrädler leistet mir schon seit jahrzehnten treue Dienste, er will aber eine weiche Unterlage um hänsel- und gretelgleich eine Spur zu legen.
Ich schwöre übrigens auf ihn, weil diese Methode billig und umweltschonend ist und ich die Papiermuster leicht durch weg schneiden oder hinzufügen von Papier abändern kann.
Liebe E., kommst du mal zum gemeinsamen Unkrautjäten bei mir vorbei? (o;

Dienstag, 7. April 2009

Filz-Stubete


Ich stelle mir vor, dass das Hausfrauendasein früher wesentlich kommunikativer war als heutzutage. Man traf sich am Brunnen zum gemeinsamen Wäschewaschen, beim Backhäuschen zum Brotbacken, in den Stuben für gemeinsame Näharbeiten. Nicht dass ich mir diese sicher auch recht beschwerliche Zeit herbei wünschen würde, aber das gemeinsame Tun ist etwas, was ja leider etwas aus unserem Alltag verschwunden ist.
Um so schöner finde ich es, dass sich bei mir immer mal wieder Frauen zum Filzenabend treffen und damit eine alte Tradition wieder aufleben lassen.

Montag, 6. April 2009

Chrüsimüsi-Kurs/ Von-allem-etwas-Kurs


Thema des Kurses mit Dorothea Fischbeck war, wie man dünnen Filzflächen eine Festigkeit geben kann ohne dass sie optisch starren wirken.
Streicht man den Filz mit nicht gerade wohlriechendem Hasenleim ein, verwandelt sich der Filz in ein pergamentartiges Material, dem man das Ursprungsmaterial nicht mehr ansieht. Mir gefällt das nicht so sehr, deswegen bin ich etwas zwiegespalten ob der Methode. Wir haben mit Flächenfilz experimentiert und eine Kugel gestaltet.
Dann haben wir noch Blumen und winzige Püppchen gefilzt, diese allerdingst ohne Leimzugabe.
Es waren wieder nette und interessante Frauen dabei, so wurde der Kurs schon aus diesem Grund ein angenehmes Erlebnis.
Die durch Zugverspätung fünfstündig Rückreise, wurde dank S. und B. sehr kurzweilig, war lustig mit euch! Ich hoffe man sieht sich einmal wieder.

Freitag, 3. April 2009

Notproviant

Ich war hier um das zu holen:



Weil ich heute hier hin fahre, möchte ich meiner Familie meine Abwesenheit etwas versüssen.
Dorothea Fischbeck gibt einen Wochenendkurs und ich freue mich sehr darauf bei ihr eine neue Technik zu lernen.
So ein, zwei Mal im Jahr gönne ich mir ein paar Tage nur für mich.
Ich geniesse, das verwöhnt werden, das zusammen sein mit Gleichgesinnten, neue und alte Gesichter zu treffen, kreativ sein - so sehen Wellness-Tage für mich aus!

Mittwoch, 1. April 2009

Dr. Allerleirauh Dolittle und ihre Tiere


Eine kleine, graue Maus kam zu Dr. Allerleirauh Dolittle und beklagte sich bitterlich, dass sie von niemanden beachtet würde, ja, sie käme sich sogar nahe zu unsichtbar vor. Der einzige der Interesse an ihr zeige würde, wäre der dicke Kater der Nachbarin, auf desen nähere Bekanntschaft sie aber lieber verzichten würde.
Während ihr Dr. Allerleirauh Dolittle mit Engelszungen zu versichern suchte, dass ihre innern Wert nach aussen strahlen würden und sie somit auf keinen Fall unscheinbar wirke, weinte das Mäuschen mehrere Taschentücher nass und wollte den Allerleirauschen Worten keinen Glauben schenken.
Bei solch hoffnungslosen Fällen, ist es angesagt, die Veränderung von aussen nach innen einzuleiten und nach ein paar Griffen in die Therapiekiste verliess die graue Maus als bunte Maus die Praxis.
Den nächsten Termin hat die Maus abgesagt mit der Begründung, dass sie sich in anderen Umständen befinden würde und sie ihre Zeit mit einem guten Buch über Mäuseerziehung sinnvoller nutzen könne.