Sonntag, 10. November 2013

Das Samenkorn



es schläft im kalten winterbett,
träumt vom süssen duft des veilchens,
fein und zart,
klopft sein herz,
wie schmetterlingsflügel,
so zerbrechlich.

schlafe,  kleines samenkorn,
du trägst die hoffnung in dir,
ohne die wir nicht leben können.
schlafe, kleines samenkorn,
träume vom süssen duft des veilchens.
es wächst in einem bett aus moos.

ich lege mich ins weiche grün,
wenn der frühling kommt.

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Schön, dass es vereinzelt Leserinnen gibt, die ein Herz für das Poetische haben.

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  2. Danke, liebe Allerleirauh. Ich bin eine stille Leserin und immer wieder sehr berührt! Liebe Grüsse aus Dresden von Simone

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  3. Ach wie gut dieses Worte tun...in dieser immer dunkler werdenden Zeit.
    Grüsse dich
    Veronika

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  4. Dein Samenkorn berührt mich sehr. Danke

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  5. Ich mag es so sehr, das Samenkorn, dass ich heute nocheimal hier war ...

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