Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Donnerstag, 14. Juni 2012

Gedanken über das Bloggen

Kürzlich habe ich in einem Blog bei den Kommentaren folgende Aussage gelesen:


"Grundsätzlich finde ich es ja auch ok, wenn sich BloggerInnen um mehr LeserInnen bemühen, denn das könnte ja auch die Qualität oder zumindest die Quantität des Feedbacks erhöhen und das ist ja bekanntlich sehr angenehm. Als reines Tagebuch oder Ideensammlung bloggen ja die wenigsten."


Beim Lesen habe ich mir die Frage gestellt, warum sich das bei mir umgekehrtproportional verhält. Je mehr mich lesen, desto weniger kommentieren bei mir.
Sicher hängt diese Flaute auch mit meiner eigenen Kommentiermüdigkeit zusammen. Denn je mehr man selber kommentiert, desto mehr Kommentare hat man auf seinem Blog. Ich weiss es gibt da glückliche Ausnahmen, zu denen gehörre ich eben nicht. 
Es kann ja auch an der Qualität des Geschriebenen und Gezeigten liegen, das nicht kommentier wird. Wobei ich mich dann allerdings frage, warum liest man mich dann überhaupt.
Es ist ein Dilemma, dass ich nicht verhintern kann, dass mein Blog immer mehr zu dem wird was in meinem Header steht, ein Bilderbuch. Aber ist das so überhaupt so schlimm? 


In Zusammenhang mit dieser Frage ist mir dieses Aussage einer Bloggerin aufgefallen:


"Geben und Nehmen steht in meinem Blog für mich z.B. gerade in keinem guten Verhältnis, das hat sich quasi ausgependelt."


Gebe ich, wenn ich eine Blog betreibe? Ja, ich denke schon, man gibt - Inspiriation, Informationen, Unterhaltung, die Liste ist beliebig fortsetzbar.
Aber was ist dann das Nemen, der Lohn des Ganzen? Viele Kommentare zu bekommen? Und wenn ich sie nicht bekomme, fühle ich mich dann betrogen?
Kommentare freuen mich, sie sind wie ein kleines Dankeschön. Wurden diese Ermunterungen bei mir immer weniger, hat macht mich das schon traurig gemacht. Ich habe diese Tatsache nun zu meiner täglichen Erinnerungsübung gemacht, erwartunglos durch das Leben zu gehen.  Nicht immer sehr einfach, dieser Weg.
Aber in erster Linie ist Bloggen meine Hobby, eine Möglichkeit mich auszudrücken. Es ist etwas, was mir auf einer anderen Ebene, als auf der Kommentarfunktionseben, sehr viel gibt.  
Aber immer wieder frage ich mich, warum bloss sind mir Kommentare und Leserzahlen wichtig?
Warum brauche ich Bestätigung für mein Tun? 
Das eine ist sicher, es ist eine schönes Gefühl, wenn Menschen aktiv anteilnehmen an dem was man tut. 
Ich denke aber auch, dass das Fragen sind, die über das reine Bloggen hinausgehen und die sich lohnen immer mal hinterfragt zu werden.


Dieses kleine Zeichen der Wertschätzung habe ich gestern unerwartet von Milena. Ich danke dir herzlich dafür.




Ich habe die Kommentare, welche Ausgangspunkte für meine eigenen Überlegungen waren, bewusst anonym gelassen, weil ich denke, dass das Gedanken sind, die vielen von uns im Kopf und Herz herum gehen. 

Kommentare:

  1. Liebe Allerlei,

    ich lese Deinen Blog sehr gerne, er ist einer der ersten, der gelesen wird, wenn ich meinen Reader öffne. Aber im allgemeinen kommentiere ist so gut wie gar nicht, aus verschiedenen Gründen. Einer ist sicherlich, dass ich durch den Reader sehr vielen Blogs folgen kann und alle Posts zu kommentieren, würde den Rahmen sprengen.

    Aber bei den Blogs, die ich am allerliebsten lese, sollte ich wohl öfter kommentieren, als ein sichtbares Dankeschön für die Inspiration, dass teilen von Ideen und das Schmunzeln, was viele Beiträge verursachen.

    Viele Grüße

    Daniela

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    1. Vielen Dank für dein sichtbares Dankeschön.

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  2. Schön geschrieben! Danke für den Anstoß.
    Die Sache mit den Zahlen und Kommentaren hat sich bei mir irgendwie eingeschlichen - schade eigentlich, denn zunächst war das Ganze ein Nehmen meinerseits in dem ich mich von gaaaaanz vielen tollen Blogs inspirieren lassen konnte und dann wurde ein bisschen was vielleicht zurückgegeben, als ich selbst angefangen habe zu schreiben und Bilder zu sammeln. Wenn einem plötzlich auf diesem Weg Menschen begegnen, die einem sympathisch erscheinen oder die man bewundert o.ä. macht es auf einmal richtig Sinn, man fühlt sich verstanden, tauscht sich aus... - und trotzdem immer dieses enttäuschte Gefühl - immer noch nur xx Leser, wieder kein Kommentar und der schielende Blick zu denen mit xxx oder xxxx Lesern... vielleicht eine Charakterschwäche oder eine ganz normale Eigenschaft???
    Kommentieren tu ich mal mehr mal weniger aber bestimmt nicht zum "Zwang", um selbst mehr Kommentare zu bekommen. Viele, viele Blogs lese ich supergern und hab noch nie was dazu geschrieben - oft ist alles einfach schon gesagt.
    Und nun bin ich gespannt, wie es vielen anderen hier so ergeht - DANKE also nochmal für die Gedanken!
    Liebe Grüße von Jenny

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    1. Es tut einfach gut, wenn man ab und an etwas Rückmeldung bekommt. Ich denke, dass ist menschlich, nur zu wichtig nehmen sollte man es nicht.

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  3. Liebe Katharina,
    ich lese Deinen Blog sehr gerne und schaue mir auch gerne Deine vielen Bilder an.
    Ich finde nicht, dass Du zu wenig Kommentare oder zu wenig Beachtung bekommst!
    Ganz im Gegenteil.
    Gut, manchmal ist ein Beitrag dabei, der nicht
    so oft kommentiert wird, dafür werden andere mit vielen Antworten
    "beglückt"...und auch sehr ausgiebigen.
    und ich kenne es so, dass es viele andere Seiten im Netz gibt, die
    oft ein leeres Gästebuch haben oder auch kaum Kommentare.
    lg Karin

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    1. Dadurch, dass ja jetzt die eigenen Kommentar mitgezählt werden, sieht das schon mal nach viel aus. :o)
      Ich würde mal sagen, 1% meiner Beuscher kommentier auch, viel finde ich das nicht.

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  4. Liebe Allerleirauh,

    wir alle wollen Bestätigung für unser Tun, für unser Sein, weil wir alle in irgendeiner Form glauben, unzulänglich zu sein und nur durch Bestätigung und Anerkennung von außen Bedeutung zu erlangen. Das aufzugeben ist eine lebenslange Übung und es bedarf des genauen Hinschauens auf das, was wir über uns glauben und woher dieser Glaube kommt und des Erkennenwollens dessen, dass das nicht die Wirklichkeit ist, sondern dass jeder Mensch von Bedeutung ist, allein dadurch dass es ihn gibt.

    In diesem Sinne <3
    sei lieb gegrüßt von
    Tanja

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    1. Das zu leben ist wirklich schwer, in einer Gesellschaft, die sich über Leistung definiert.

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    2. Hallo Tanja, deine Antwort hat mir richtig gut gefallen...
      besser hätte ich es nicht sagen können. Es reicht nicht, dass man viele schöne Sachen selber herstellen kann, man muss es auch noch von anderen bestätigt bekommen.
      Vielleicht ein Mangel an Selbst-Bewusst-sein.
      Und es stimmt natürlich, dass die Gesellschaft sich über Leistung definiert. Über Leistung und Arbeit.
      lG Karin

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    3. P.S.: Mit "Man" meine ich natürlich auch mich.:-)))
      lG Karin

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  5. Huhu :-)

    ich gehöre auch zu Deinen stillen Lesern :-) In Deinem blog lese ich sehr gern, mir gefallen die Klamotten, die Du nähst sehr gut und auch Deine Filzereien und Clownereien mag ich sehr.
    Nur bin ich eben auch nicht so der große Kommentator. Zum Teil aus (schreib-)faulheit, zum Teil aus Zeitmangel, und oft weil ich nicht so richtig weiß, was ich schreiben soll.
    In vielen blogs nerven mich die Kommentare (wenn ich sie mal lese), wenn ca. 27 Kommentare nur aus "oooooh wie süüüüüüüß!" und sowas bestehen.
    Übrigens bekomme ich auch eher wenig bis fast gar keine Kommentare, und ja, manchmal bin ich auch traurig und enttäuscht, dafür freue ich mich dann aber über die wenigen, aber persönlichen Kommentare umso mehr.
    Und sicher liegt es eben auch daran, dass ich selber zwar in vielen blogs lese aber nur selten kommentiere.

    Jedenfalls mag ich Deinen blog sehr und freue mich über Deine Beiträge!!
    Liebe Grüße,
    Martina

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    1. Vielen Dank für deine Worte. Ja, oft sind Kommentare sehr oberflächlich.

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  6. Ich bin zu der Einsicht gekommen, dass wir nur dann Bestätigung "brauchen" wenn wir nicht ganz bei uns selbst sind. Warum? Ganz einfach: unsere Mitmenschen sind unser Spiegel. Denn wenn wir gerade zu "lack" (faul) sind mal selber in den Spiegel zu schauen bieten unsere Lieben ihre Dienste als Spiegel an...das ist mal die "spirituelle" Erklärungsmöglichkeit.
    Die praktische: ich lese so viele tolle Blogs. Mal schnell bei einer Tasse Tee, zwischen Kinder, Küche, Haushalt und eigener Kreativität (ob an der Nähmaschine oder im Blog)...da nehme ich mir einfach sehr oft nicht die Zeit zu kommentieren.
    Dann gibt es wieder Zeiten da nehme ich mir bewusst die Zeit zu kommentieren. Einfach weil etwas Gesehenes oder Gelesenes mein Herz berührt und ich DAS dann teilen möchte.
    Für mich ist die Blogrunde wie ein "Schaufensterbummel": ich sehe mir viele Auslagen an...betrete aber noch lange nicht jedes Geschäft.
    :)
    So: viel blabla :)
    Ich mag deinen Blog und beobachte ihn schon fast meine gesamte Bloggerzeit über.
    Mach weiter so :)
    herzlichst
    nicole von herzgemachtes

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    1. Schaufensterbummel, das trifft es gut. So mache ich es auch und im Grunde ist es ein Überangebot, auf das man da trifft.

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  7. Schöne Gedanken, so richtig zum selber nachdenken.
    Ich komme auch oft hierher und wenn dann so gar keine Zeit zum kommentieren ist, denk ich mir schon manchmal, ob Du's weisst, dass ich trotzdem da war? Und doch spür ich bei Dir, dass Du gern schreibst, so schöne Sachen zeigst, so tolle Ideen weitergeben magst. Ich mag ihn sehr, Dein Blog und auch Dich als liebe Entdeckung in der Bloggerwelt!
    Mir geht es manchmal so, dass mir auffällt: Es gibt diese Gegenkommentare. Wenn ich mal wo kommentiert hab, kommt was zurück... dann aber nicht weiter. Dann schreib ich da mal wieder was, dann kommt was zurück... das ist es nicht, was ich suche. Ich blogge weil ich Spass dran habe. Ich möchte der Welt mitteilen wie wir mit unserm autistischen Kind leben. Ich blogge, weil auch die Freunde etc. die weit weg wohnen immerwieder vorbei schauen, ich blogge weil ich Kontakt zu Eltern mit "anderen" Kindern gesucht (und auch gefunden) habe.
    Nebenbei hab ich so schöne andere Blogs entdeckt. Ja, auch Dich ... und das ist fein, da freu ich mit über jeden neuen Post.
    Ich freu mich schon auch über Kommentare, das belebt, das zeigt, dass es ankommt, dass ich nicht nur für mich schreibe.
    upss, das war jetzt viel.
    schnell noch Liebe Grüsse für Dich
    Elisabeth

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    1. Wir leben wohl alle, dieses Gibst du mir, gebe ich dir- Spielchen. Ich denke, dass ist auch ein Schutz oder ein Haushalten mit seinen Kräften.

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  8. Je mehr Kommentare ich unter einem Post sehe, desto weniger mag ich kommentieren.
    Meistens ist gesagt, was ich auch denke.
    Ich mag mich nicht wie Stimmvieh fühlen.
    Mit fällt nichts originelles ein.
    Sehe ich einen Beitrag kritisch oder ganz anders, mag ich meistens auch nichts schreiben, denn ich möchte den Autor nicht verletzen oder abschrecken weiter zu machen. In Gedanken übe ich dann konstruktive Kritik.
    Könnte durch einen Kommentar ein Dialog entstehen, wäre es für mich interessant.
    Ich möchte dir noch sagen, dass ich dein blog sehr gerne lese und von Ferne ein bischen an deinem Leben teilnehme.
    Cya
    Petra

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    1. Ich fände es manchmal schön, würde mehr respektvoll, kritisch Geschrieben, im Grunde kann nur so ein wirklicher Austausch entstehen. Wobei das geschrieben Wort oft zu Missverständnissen führt und damit zu Ärger führt, das will man ja auch nicht.

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    2. Boah,
      hast du dir viel Arbeit gemacht und jeden Kommentar beantwortet. Danke! (o:
      LG
      Petra

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  9. Das Thema hattest Du schon mal, wenn ich mich richtig erinnere - scheint, als hätte sich nichts geändert...
    Nach wie vor kommentiere ich nur, wenn es mich drängt, zum Thema auch etwas zu sagen. Sobald ich vor dem Kommentarfeld stutze (Nanu, was soll ich denn dazu schreiben?), gibt es auch keinen Kommentar von mir. Oder wenn der Schreiber/die Schreiberin bereits 38 oder 47 Kommentare hat, denn dann frage ich mich, ob ich wirklich noch etwas Sinnvolles beitragen kann.
    Also gräm' Dich nicht, der harte Kern schält sich heraus und nur der MMM bringt mal ein paar Kommentare mehr. So what?
    Greets,
    Liese

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    1. Ja, ich hatte dieses Thema schon mal. Solange es Kommentarfunktionen gibt, solang wird man sich darüber Gedanken machen. Aber ich bin nicht mehr dort, wo ich damals war. Es macht mich nicht mehr traurig, sondern ich sehe es als Lernfeld für mich an.

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  10. Liebe Allerleirauh,


    auch ich bin eine von denen, die meistens nur lesen und stutzen wenn sie einen Kommentar schreiben wollen.
    Lange Zeit habe ich die Blogs nur verfolgt, erst seit kurzer Zeit habe ich selber einen und verfolge aktiv.

    Meinen eigenen sehe ich tatsächlich als eine Art Tagebuch. Ein Tagebuch für mich, wo ich Sachen poste, die ich mache, ein Tagebuch, das mich quasi dokumentiert. Und ich nutze es zum reflektieren.

    Heute hab ich meinen ersten Kommentar erhalten (Freunden und Bekannten war es bisher verboten ;)), ich hab mich sehr gefreut.

    Was ich damit sagen will: Es liegt in der Natur des Menschen, sich über Anerkennung anderer zu freuen. Sicherlich ists teilweise anerzogen und bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger ausgeprägt. Wichtig ist nur, sich nicht von seinem Weg treu zu bleiben, nicht abzuweichen und bei sich selbst zu bleiben. Egal mit wievielen Kommentaren!

    Liebe Allerleirauh, mach weiter so, freu dich über Kommentare und zähle sie nicht,

    viele Grüße, Rens

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    1. Solange ich Freude am Bloggen habe, werde ich sicher nicht aufhören und diese Freude hängt nicht von der Anzahl der Kommentare ab. Dir wünsche ich auch viel Freude.

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  11. Also ich besuche deinen Blog sehr gerne, jaaaa...
    Ich lese sehr gerne, ich freu mich über deine Erzählungen, und es ist nicht nur einmal vorgekommen das ich herzlich lachen mußte über ein lustiges Bild oder oder... Ich denke ich gehöre auch zu denen, die mal kommentieren dann mal wieder nicht, kommt bei mir auch auf die Tagesverfassung an. Manchmal schreibe ich etwas und lösche es dann wieder, weil ich dann denke : mmmhh kannste das wirklich so schreiben, und dann schicke ich das Kommentar nicht ab. Ist nicht immer so , aber kommt schon mal vor. Auf meinen Blog geht es auch stiller zu, aber ich freu mich riesig über jedes Kommentar, es ist schon eine kleine Bestätigung wenn jemand schreibt, das er das was man macht gut findet. Ich sehe es mittlerweile so, ich freu mich wenn ich Kommentare bekomme und denke nicht drüber nach das es mehr sein könnten. Aber es gibt mir einen Schupps und ich kommentiere dann selber auch wieder mehr. Und manchmal ist man einfach zu faul, wenn ich ehrlich sein darf ;D . Aber ich versichere dir, ich lese wahnsinng gerne bei dir und ich werde mir auch Mühe geben, öfter mal ein Wort dazu lassen, damit du auch siehst das ich auch da war :D
    lg.
    Countryzicke

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    1. Ich freue mich immer sehr, wenn ich höre, dass ich mit meinem Blogg Freude und sogar ein Lachen schenken kann!

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  12. Den zitierten Beitrag hatte ich auch gelesen (gestern). Schon da dachte ich mir, dass es für mich, meinen Blog anders ist. Ich schreibe und dokumentiere wirklich ein Nähtagebuch (ich habe mir sogar heuer eine Spalte "geschafft" angelegt, wollte mal sehen, wieviel ich ohne jeglichen Zwang nähe).
    Mein Blog ist also relativ unspektakulär und spontan (wie Liese zu sagen pflegt), das sieht man an der Anzahl eingetragener Leser. Deren (eventuelle) Kommentare sehe ich auch als virtuelles Dankeschön.
    Umgekehrt habe ich selbst eine relativ kleine Leseliste, aber ich pflücke mir da aus der ganzen Welt die Blogs heraus, die mich interessieren (oder auch nur die Autoren). Ich kommentiere auch sparsam (Zeitmangel) und nur, wenn ich wirklich was zu sagen habe.

    Sagen wir es ehrlich: man findet doch relativ schnell heraus, ob man eine ähnliche, kompatible Wellenlänge hat wie ein anderer Blogger. Damit regelt sich dann alles von selbst.

    Danke für Deinen Denkanstoss - schöne Restwoche, auf dass der Sommer komme...
    LiLo

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    1. Die Sonne kommt und wie! Dir auch eine schöne Restwoche.

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  13. Hallo, liebe Allerleirauh!
    Ich bin mal irgendwann beim MMM über deinen Namen gestolpert und so auf deinem Blog gelandet. Kommentare bekamst du von mir bisher wahrscheinlich keinen (?). Ich bin noch ziemlich neu in der Bloggerwelt und die alltägliche Frage, wieviele Besucher da waren und ob vielleicht einer einen Kommentar hinterlassen hat, beschäftigt mich noch sehr. (Heute irgendwann werde ich mich wie eine kleine Schneekönigin über den 1000. Besucher freuen. Was ist das aber gegen die xxx.xxx Besucher anderer? Eine Menge!!) Ich denke die Menge der Kommentare macht es nicht, ich selbst bin immer hin und hergerissen zwischen Nähen oder Bloggen. Und beim Bloggen zwischen lesen/kommentieren und selber schreiben. Ich kann meine knappe Zeit nur einmal vergeben... Für mich war monatelang das Blog-Lesen ein Nehmen. Diese vielen tollen Ideen, die freundlich veröffentlichten Anleitungen. Toll. Gern hinterlasse ich auch einen Kommentar. Aber wie manch' Schreiberin hier vor mir schon bemerkt hat: man liest so viel Schrott, um es mal krass zu sagen. Ich muss meinen Besuch nicht bemerkbar machen durch ein nichtssagendes "Oh, wie schön". Mir geht es auch so: je mehr Kommentare, umso eher schreib' ich nichts. Je mehr dauerhafte Leser, umso eher entscheide ich mich gegen das Eintragen als xxxx.te. Aber: wie toll ist das Gefühl, wenn aus dem www. eine tatsächliche Antwort kommt, ein Trost auf ein missratenes Stück, eine ehrlich und ganz nett gemeinte Hilfestellung, das ist für mich einer der Gründe zu bloggen.
    Auch die Sammlung der eignen Ideen. Aber das hat auch seinen Nachteil: vorher habe ich handgeschriebenes und fotobebildertes Musterbuch geführt, das ist vorbei... Und ich will mir Mühe geben, auch zu geben. Mit den eigenen Ideen nicht zu geizen und die kleinen Tricks (und Tücken) mit zu veröffentlichen.
    Und in einer freien Minute ein Besuch bei Dir und deinen schönen Schlamperkleidern, die ich so liebe und selbst von Berufs wegen nicht anziehen kann.
    Der etwas traurigen Clownin eine herzliche Umarmung!
    Valomea

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    1. Aber es gibt doch sicner noch ein Privatleben, wo man sich ab und zu so anziehen kann, oder?

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  14. Liebe Allerleirauh!
    Ich lasse dir eine liebe Umarmung hier. Wir beide haben uns glaube ich schon mehrmals zu diesem Thema unterhalten! :-)
    Ich kann dir flüstern, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich deine letzte Mail nicht beantwortet habe und es sich so nicht gut anfühlt, einfach einen Kommentar zu hinterlassen.
    Ich denke aber täglich an dich.
    Liebe Grüsse
    Gabriela

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    1. Ach, Garbiela, ich habe dir auch schon mal geschrieben, dass ich mich im Keine-Erwartungen-mehr-haben übe und da gehört eben dein nichtbeantwortetes Mail mit dazu zum Übungsfeld.:o) Ich weiss, dass ich sicher die Erwartungen von anderen Menschen auch nicht immer erfülle. Aber ich sehe es so, man gibt etwas und bekommt etwas von einer anderen Stelle zurück, irgdenwie gleicht sich das schon aus. Also keine schlechts Gewissen.
      Ich denke auch jeden Tag an dich.

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    2. Warum baut ihr Beide nicht eine kleine 'Zusatz-Verstaendigung' bei Euren Schreib-Kontakten ein?
      Ich selbst resorte gerne zu der Formel 'kein RSVP noetig', wenn wirklich nicht unbedingt und lebenswichtig noetig; sich freuen und sehnen ist eine andere Sache - aber ihr koennt Euch ja auch gut Eu're gegenseitige Sit. mitunter vorstellen (vor allem Gabriela's; die jetzt wohl 'langsam kinder-freier' wird und neuere Freiraeume bekommt).

      Liebe Gruesse,
      Gerlinde

      Nachsatz: ABER wehe ich brauch' ein RSVP - dann 'gnade Gott' dem der selbiges mir zu lange enthaelt: die Pester-Power eines Kindes ist manierlich im Vergleich! :-o

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    3. jetzt fühle ich mich grad ziemlich erwischt ...
      ihr beide, allerleirauh und gabriela, gehört zu den paar wenigen autorinnen, die ich fast täglich lese, auf die ich gespannt bin, wenn ich einmal ein paar tage nicht online war. – und erst recht, wenn ihr nicht "da" wart.

      ich kommentiere ganz ganz selten, weil es mir oft schwerfällt, meine gedanken in einen kurzen verständlichen text zu bringen, wenn ich denn wirklich etwas zu sagen hätte. dass es für die schreibenden schön wäre, einfach eine reaktion zu bekommen, ist für mich natürlichschon nachvollziehbar. trotzdem, einfach nur "gefällt mir / find ich auch /etc" zu schreiben, bring ich nicht hin, komm ich mir doof vor dabei.

      manchmal bin ich gabriela dankbar, dass sie die kommentarfunktion deaktiviert hat – gerade wenn mich etwas berührt, bin ich froh, kann ich meine gedankengänge für mich behalten und bin explizit nicht aufgefordert, etwas dazu zu sagen. (ich bin ja auch so eine nach-dem-kino-schweigerin ...)

      also, wenn alle so kompliziert tun wie ich, dann bedeutet eine grosse leserinnenzahl schon, dass viele euch wirklich gern haben. ich lese jedenfalls keine blogs regelmässig, die mir nicht gefallen, da würde mich die zeit reuen.

      seid herzlich gegrüsst
      nathalie

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    4. Liebe Natalie
      Es berührt mich immer wieder, wenn wenn jemand^schreibt, dass er meinen Blog, unter wenigen, regelmässig liest. Das bedeute, dass das was man schreibt, wirklich berüht und ankommt und das ist doch was man sich wünscht, wenn man öffentlich schreibt. Sonst könnte man ja auch ein Tagebuch schreiben.

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  15. Aber ja doch, und dann gibt's sie auch, die langen Schlamperkleider und -röcke, auf die ich mir auf der Treppe zu gern drauftrete und die beim Tanzen so schön drehen... Aber wenn ich abends heimkomme, ziehe ich mich für mich selbst nicht mehr "schön" an, dann springe ich höchstens noch in die Gartenhose!
    LG
    Valomea

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  16. bi währli kä kommentärlieri da hesch du aso absolut recht. ä täglichi wortlosi gnüsseri. drum schängg ich dir etz gad ä kommentar will ich dich gerä ha cool findä witzig spannend hintersinnig und tüüfgründig. merci vielmal für dini gschichtä.

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    1. Ach, Gugus, nun werde ich fast äs bizeli rot, nej, rosarot.

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  17. Mir geht es genau so wie Lieselotte und Liese, und hättest du jetzt nicht ausdrücklich um Kommentare gebeten, dann würde ich es auch hiermit belassen (wurde ja schon das gleiche gesagt).
    Ich lese nicht so viele blogs (viele sind mir auch zu uniform), aber deinen doch regelmäßig, wenn auch oft erst Tage später. Ich habe aber einfach eher selten etwas zu sagen, mir muss es schon auf den Nägeln brennen, damit ich irgendwo kommentiere - aber das liegt auch daran, dass das Lesen von Blogs und dann noch das kommentieren schon mehr meiner Zeit frisst als ich eigentlich möchte. Kommentieren dauert ewig... gelesen hat man schnell. Wenn mir etwas nicht gefällt, lese ich es nicht häufiger :) Das ist doch auch ein Kommentar... ein versteckter.

    Ich denke, dass wenige, zuverlässige Kommentare von Leuten, die man vielleicht "besser kennt" manchmal wesentlich wichtiger sind (und einen weiterbringen) als viel Lobhudelei.

    Aber es stellt sich eben die Frage, wozu man den blog hat. Bei mir ist es definitiv mehr Tagebuch und Nähstatistik als bei dir und wenn halt mal keine(r) kommentiert, dann ist das eben so, muss ja nicht immer jeder was dazu sagen. Wenn ich Ratschläge brauche, frage ich, und dann freue ich mich auch, wenn mir jemand welche gibt.

    Fast schon eine Frage für die Gewissensfrage im Magazin der Süddeutschen ;) - ist es verwerflich aus dem Bestreben nach mehr Kommentaren sich Gedanken um Inhalt oder sonstwas des blogs zu machen und sich nach den anderen zu richten oder sollte man zu seinem Stil stehen und heimlich traurig sein, dass man damit weniger Resonanz erreicht?

    Ich weiß nicht. Ich finde deinen blog gut so wie er ist und die blogs mit allzuvielen Kommentaren meistens eher langweilig oder irgendwie übertrieben (oder die Kommentare anbiedernd).

    Liebe Grüße!

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    1. Lustig, wie mein Text rüber kommt. Ich habe nicht um Kommentare gebeten. Viellmehr mich gefragt, kann man wirklich einen Lohn, in From von Kommentaren erwarten, wenn man bloggt.
      Ich meine eben nein, bloggen soll man aus Spass und Kommentare sind ein Geschenk.

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    2. Ja, ich weiß schon, du hast nicht direkt darum gebeten. Aber du hast doch deutlich formuliert dass es dich traurig macht, "weniger" Kommentare zu bekommen und eine Frage an Dich und damit ja irgendwie auch an uns gestellt. Diese Kombination von beidem hatte jetzt für mich doch Aufforderungscharakter, bzw. ich fühlte mich zum kommentieren motiviert (da ich es eigentlich mag, dass du deinen blog recht persönlich hältst, und es schade fände, du würdest das sein lassen) :)

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  18. Hallöchen

    Ja das mit den Komentieren ist immer ein wenig Schwierig!

    Bei mir ist es oft aus Zeitmangel ein Problem. Da die Zeit eh schon sehr kurz ist an der ich mal am Pc sitze mach ich das was ich muss und lass mich noch ein Wenig durch die Blogerwelt treiben....
    Komentieren kommt bei mir einfach zu kurz. Gäbe es so wie bei Facebook einen Like Knopf währ es einfacher...oder auch nicht....

    Ich wünsch Dir alles gute und bis bald wieder ein mal!

    Liebe Grüsse

    Karima

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    1. Ja, es wäre schön, wenn wir uns mal wieder sehen würden.

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  19. Ich persönlich blogge aus reiner Freude, als Information/Auskunft. Erhalte ich Kommentare freuts mich sehr! Je nachdem was ich so gerade handarbeite, blogge ich häufig oder eben weniger. Zu Beginn waren mir die Anzahl Leser SEHR wichtig, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Ich registriere mich ja auch nicht bei allen, mit dem Kommentieren ist es dasselbe. Für mich stimmts so wie's ist. Finde die ganze Bloggerwelt eine echte Bereicherung. All diese Ideen, Inspirationen. Hm, kann ja nicht nachlesen, kommentieren und nacharbeiten. Bin weiblich, aber auch wir haben da unsere Grenzen, gell! Griessli Cornelia

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    1. Du sagste, wir alle haben unsere Grenzen.

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  20. lese immer treu deine Einträge..... ♥-lich piri

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  21. Liebe Allerleirauh,

    ich lese auch schon seit längerer Zeit immer wieder mal in Deinem
    Blog, mal mehr, mal weniger.
    Mit dem Kommentieren habe ich so meine Schwierigkeiten.
    Was bringt es, wenn da 20 mal oh-wie-schön steht und es vielleicht
    10 mal nur geschrieben wurde, damit die Kommentatorin, nach dem Gesetz des wie-ich-Dir-so-Du-bitte-auch-mir selbst möglichst viele Kommentare bekommt.
    Mir persönlich gefallen am besten die sehr wenigen Blogs, die gar keine Kommentarfunktion haben.
    Da schreibt dann jemand wirklich für sich selbst. Einfach, um sich in den Raum zu stellen, um sich auszudrücken.
    Wenn mich etwas in diesen Blogs tatsächlich sehr anrührt, schreibe ich eine E-mail und womöglich entsteht eine kleiner intimer Austausch. Das hat eine ganz andere Ebene als das "öffentliche" Kommentieren.
    Ich habe schon immer wieder das Gefühl gehabt, dass Du mit Deinem
    Bloggen auf Bestätigung hoffst.
    Du stellst Dich nicht einfach in den Raum.
    Du stellst Dich in den Raum und sagst: " hallo, das was ich hier zeige ist ein Geschenk und dafür will ich auch was zurückhaben."
    Als Leserin spüre ich da sehr viel Erwartung an mich. Ich fühle mich nicht mehr frei und mag unter diesen Umständen garnichts
    "kommentieren".
    An meinem Haus blühen gerade die Rosen. Sie erwarten nichts von mir. Sie sind einfach da. Sie blühen nicht, um mich zu beschenken.
    Sie blühen, weil sie Rosen sind. Sie sind einfach nur, was sie sind.
    Schau mal in den Spiegel. Siehst Du die Frau, die Dir da entgegenblickt?
    Siehst Du, wie sie IST?
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du sie irgendwann sehen kannst, sonst würde Dir echt etwas Außergewöhnliches entgehen.
    Liebe Grüße von der
    Waldfee

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  22. Es gibt so einige Bloggerinnen die keine Kommentarfunktion haben, weil sie ein schlechtes Gewissen haben, weil sie selbst nicht kommentieren. Das als Qualitätskriterium im positven Sinne darzustellen, finde ich für mich merkwürdig.
    Was bei einem Menschen ankommt an Empfindungen hat immer sehr viel mit dem Menschen selber zu tun. Du brauchst mein Geschenk nicht annehmen, das steht jedem frei und das ist ja das schöne am Bloggen.
    Ohne Resonanz von anderen kann kein Mensch leben, selbst deine Rose braucht Wasser.

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  23. Aaaach komm: Einen Kommentar zur Bestaetigung fuer Deine Leistung?
    Du weisst doch, was und wieviel (und das meiste davon auch noch ausserhalb Blogger-Welt) Du kannst und leistest!
    EINER meiner Gruende fuer 'kein Blog' ist allerdings dasselbe wie Deines jetzt hier in dieser Diskussion: es ist kein garantiertes Kommunikations-Medium; 'Eintrittsgeld' in Form von einem klitzekleinem 'Leroy-Kommentar' (= noch immer 1/2 sorry, Michou. Welche da einmal meinte manche hoerten sich an nach "Leroy was here too") ist auch nicht jedem gegeben. Ausserdem: sei froh, dass nicht alle so 'kess-mottig' sind wie ich - da kaemst Du sonst auch zu nichts anderem mehr als das 'pace-me-Spielchen' zu spielen!

    Brauchst Dir keine Gedanken zu machen: sie sind schon da und wenn Du einen Ratsch magst/willst/brauchst - komm' zu mir per email bitte!
    Ich geh ausserdem alternativ liebend gerne in Altersheime. Zwei trifftige Gruende dafuer: Die sind froh, wenn ueberhaupt jemand mit ihnen ratscht; (genau so wie ich dann umgekehrt; deswegen geh' ich ja hin!) PLUS haben meist einen verblueffend anderen Wissens-Fundus zur eigenen Alterklasse (+/-) = Bingo (temporaerer Volltreffer) fuer Beide!
    (Hatte diese Woche wieder einmal ein herrliches Erlebnis mit einem hochbetagten Senioren, welchen ich auf der Strasse 'gefunden' habe - davon irgendwann spaeter, wenn ich's irgendwo dazupassen kann).

    Kopf hoch und liebe Gruesse,
    Gerlinde

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    1. Aaach komm, es wird doch jeder gerne ab und zu hinter den Ohren gekrault.
      Und du würdest dich vor Kommentaren sicher nicht retten könnne, hättes du einen Blog.

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    2. Irre Dich, denn:
      - ab der spaetesten dritten 'Lob-Hudelei' (hoefliche englische Definition 'pace-me-game') geben die Meisten auf mit 'join in' - vor allem aus dem deutschsprachigem Raum.
      Damit muessen wir fertig werden: Mentalitaeten sind unterschiedlich!
      - kaeme ich wohl - wie Lilo mal so treffend sagte - dann nicht mehr dazu, woanders zu kommentieren (Gruenmaennchen-Grinsen hier, wer mir in selbiger 'Hoffnung' - mich los zu werden - versucht einen eigenen Blog einzureden = 1/2 schaem' Dich Gerlinde, solch' schmaehliche Gedanken zu haben + 1/2 manche koennte ich verstehen ;-) !
      - ich/wir haetten eigentlich dann 'bei mir' gar keinen eigentlichen Blog (wenn Du Recht haettest mit Deinem Verdacht an 'Beteiligungs-Potential') weil wir nicht vorwaerts kaemen, sondern wohl nur eine Unendliche Diskussions-Runde haetten = Du kennst mein Quassel-Potential ;-) !

      Ausserdem: Sei hinter so vielen Ohren gekrault, wie Du gar nicht an Deinem ganzen Koerper unterbringen koenntest - und fuer einige Sachen (nicht alle davon auf Deinem Blog zu sehen/lesen!) !!!

      LG, Gerlinde

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  24. Liebe Katharina,
    hab es ja schon öfters versucht und dann hat es nicht geklappt mit dem Kommentieren... zu langsam, liegt das an blogger oder was weiss ich... sonst hätt da schon öfter was von mir gestanden.
    Ich mag gern, wie Du Dich selbst beschreibst: Kontaktfreudig und eigenbrödlerisch. Und in dem Text hier amüsiert mich sehr das "verhintern" ;)
    Ich denk da auch oft drüber nach: Manchmal ärgere ich mich über mich, wenn ich meine eigene Erwartenshaltung bemerke, nach dem ich gepostet habe. Es ist klar, ich freu mich schon sehr über Kommentare, über Beachtung. Es liegt halt auch in der Natur des Künstlerseins, Anerkennung ist wichtig, der Austausch, das Bedürfnis sich auszudrücken. Und mir gibt das Bloggen dabei viel, das sind Streicheleinheiten und manchmal ist es auch richtig interessant für meine Arbeit.
    Ich glaube, zu streng sollten wir da nicht sein. Klar könntest Du auch nicht bloggen. Es gibt halt solche und solche. Und ein Clown braucht ein Publikum. Oder? Und es ist die Frage, was unsere jeweilige Aufgabe auf Erden ist.
    Aber es ist sicher auch wichtig, sich ab und an daran zu erinnern, dass es mehr gibt im Leben als das und dazu kann ja dann das Betrachten einer Rose helfen...
    Liebe Grüße, Stefanie

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    1. Ja, was ist eine Theatervorstellung ohne Applaus? Wobei mich der Applaus auf der Bühne immer leicht verlegen macht.
      Eine Rose ist ja nicht einfach nur schön, sie hat auch Dornen. Das macht uns Menschen sein doch auch aus, das wir Ecken und Kanten haben. Unsere Sehnsucht nach Liebe, nach Anerkennung, das macht uns menschlich und auch verletzlich. Manchmal sind wir stark und manchmal schwach, manchmal brauchen wir die Anerkennung, um weiter zu gehen und manchmal brauchen wir sie nicht.

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    2. @ Stefanie

      Ja, stimmt, Blogger scheint einem auszuklinken, wenn man zu lange ueberlegt - habe dies auch schon oefter erlebt!
      Abhilfe: schreib's bei Dir am Computer erst woanders vor und kopier's dann auf Blog.
      Es hat nichts aber auch gar nichts mit Dir oder Deiner Computer-Qualitaet zu tun, sondern wohl nur mit einer Art 'eingebauter Effektivitaet der Technik'.
      Ausserdem kann es passieren, dass Du versehentlich beim Schreiben eines Kommentars ab und zu 'herausgeworfen' wirst, wenn sich zuggleich ein anderer Kommentar veroeffentlicht auf ein und denselbem Blog. Dies erscheint mir allerdings etwas 'unreif' - mM!
      Also: kein enttaeuschtes oder wutentbranntes Aufgeben beim Kommentieren - wissen und drumrumarbeiten/austricksen ist die Devise!

      LG, Gerlinde

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  25. Liebe Katharina

    Irgendwo da oben in den Kommentaren steht: Keine Erwartungen haben. Man darf im Leben nichts mehr erwarten. Erwarten, dass man etwas geschenkt bekommt? Erwarten, dass man eine Einladung erhält? Erwarten, dass es allen gefällt? Ich erwarte meinen Mann von der Arbeit, mein Kind von der Schule. Erwartungen habe ich streng genommen nur vor mir selber.

    Das Bloggen ist doch ein bisschen wie ein Spiel, wie beim Eile-mit-Weile. Bekomme ich viele Kommentare ist das wie wenn ich gewinne. Bei wenigen Kommentare wenn ich verliere. Ich verliere oft im Spiel. Und das macht mir überhaupt nichts aus.

    Es genügt zu Wissen, dass ich im entscheidenden Moment "ich" selber bin und auf ganz liebe Personen zählen kann. Das genügt mir. Alles andere ist eine nette Beigabe.

    Und so ist es mit Bloggen und den Kommentaren. Beim Bloggen bin ich "ich". Ich schreibe, was ich mache, was mir gefällt. Das Kommentieren ist eine nette Beigabe, auf die ich mich freue. Aber es geht auch ohne. Leserinnen mit Herzen oder Verlosungen "zwingen" zu kommentieren ist mir ein Graus.

    Also, Katahrina. Mit dem Häkelstein wollte ich Dir einfach eine kleine Freude machen und zwar wirklich, in Form von einem harten Stein, sanft umhäkelt. Er soll eine kleine Aufmerksamkeit sein, eine zum Anfassen.

    Ganz liebe Grüsse
    Milena

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  26. Ich finde es auch wichtig, das Bloggen etwas Spielerisches hat. Bloggen als Muss und Zwang, das kann auf die Dauer nicht funktionieren oder macht zumindest keinen Spass.

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  27. ...übrigens sind wegen Dir bei mir rote Nasen aufgetaucht.
    Hatte mit Clowns nicht viel am Hut, aber Du hast mich zum Nachdenken darüber angeregt, und das zeigte sich dann auch in einer meiner daily project Zeichnungen. Du hast es gleich bemerkt und das hatte mich sehr gefreut! Wenn das mal nicht ein gelungenes Geben und Nehmen ist...

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    1. Und weiss du was, bei dem http://allerleirauh-bittet-zum-tee.blogspot.ch/2012/02/traume-im-schnee.html musste ich immer wieder an dich denken. Geben und Nehmen...

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  28. Ja, Rosen brauchen Wasser......dafür fällt Regen. Ein natürlicher
    Kreislauf.
    Wirf doch mal einen Blick in den Blog von Cambra Skade. Sehr
    persönliche, sehr tiefgründige Beiträge. Keine Kommentarfunktion.
    Ergo: kein fishing- for- kompliments.
    Damit bleibt sie autark, ganz sie selbst, unabhängig von der Bestätigung durch andere und ich bin sehr sicher, dass sie Resonanz bekommt.......freiwillige Resonanz, die dem Bedürfnis der Resonanzgeber entspringt und nicht einem sich-verpflichtet-fühlen.
    Ich finde die Haltung ( mal hart ausgedrückt):
    "Hallo Leute, ich stelle hier reihenweise Geschenke für Euch ins Netz, Ihr schaut sie nur an und keiner bedankt sich" SEHR merkwürdig.
    MÜSSEN wir Dir dankbar sein ?
    Mensch Allerleirauh, mach Dich doch nicht so abhängig, so klein.
    Ich glaube, Du weißt Dich selbst nicht zu schätzen ?!!!!
    Viele Grüße
    von Rosenrot

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    1. Da kann ich dich nur zu deinen anspruchlossen Rosen beglückwünschen. Die Rosen, die ich kenne, brauchen schon etwas mehr an Zuwendung um schön zu erblühen.
      Ich mag übrigens das Wort "schätzen" gar nicht. Schwingt da doch imnmer auch das Wort "bewerten" mit. Ich finde jeder sollte sich lieben, so wie er ist und die meisten von uns haben damit ja schon ihre Schwierigkeiten.

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    2. Ich habe vergessen deine Frage zu beantworten. Nein, keine Mensch muss dankbar sein. Dankbarkeit ist freiwillig. Aber eins weiss ich ganz bestimmt, Menschen, die dankbar durch das Leben gehen, gehen leichter durch das Leben. Und wenn du meinen Blog als eine undankbare Sache ansiehst, dann frage ich mich schon, warum du meinen Blog überhaupt liest.

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    3. Für mich hat das Wort "schätzen" etwas mit Schatz zu tun.
      Jeder trägt einen Schatz in sich und in erster Linie geht es für mich um das uralte "Erkenne-Dich-Selbst".
      Wenn wir nicht um-unser-selbst-wissen werden wir immer auf die Bestätigung, die Erlaubnis, so zu sein wie wir sind, von außen warten.
      Für mich kommt Dankbarkeit von innen heraus. Entweder ich bin es, oder ich bin es nicht. Ich kann nicht "gewollt" dankbar sein genauso wie ich nicht "gewollt" lieben kann.
      Das kommt alles von innen, nicht, weil wir es uns vornehmen.
      Ich habe in der Tat eine riesige altenglische Duftrose.
      Derzeit blüht sie. Es sind ungefähr 300 gefüllte rosa Rosen, die einen unglaublichen Duft verströmen. Diese Rose wächst auf einem winzigen Fleck Erde, darunter ist Fels. Sie wächst über 2 Stockwerke hinweg und ich tue nichts für sie.....außer sie zu bestaunen.
      Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.
      In Deinen Antworten schwingt eine gehörige Portion Agression mit......womöglich habe ich doch etwas in Dir angerührt ?.......
      Ich lese immer wieder mal in Deinem Blog, weil ich Deinen
      "Ausdruck" interessant finde.
      Dankbar bin ich nicht.
      Das Thema :"Erbetteln von Kommentaren" reizt mich einfach........zum Kommentieren,,,,,,,,,,,aber solche Art von Kommentar ist wohl weniger erwünscht?
      In der Tat, ich will Dich aus der Reserve locken,,,,,,,,,damit Du nicht mehr Betteln gehen mußt !!!!!
      Rosenrote Rosengrüße

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    4. Ich fürchte, das bringt nichts zwischen uns zwei. Du deutest meine Worte durch deine Brille und ich deute deine Worte durch meine Brille. Diese Brillen habe eben verschieden Farben und Wahrnehmungen. Aber das ist ok, wäre ja schrecklich langweilig, wenn jeder das gleiche Gestell auf der Nase hätte.

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    5. Schade !
      Jetzt, wo`s interessant wird !
      War Agression ein Stichwort?.........welches eine
      sehr vernünftige Antwort nach sich zieht, ......
      die jegliche weitere agressive Reaktion im Keim
      erstickt ?
      Nett-Sein hat seine Tücken !
      Und sich-selbst-nicht-wichtig-nehmen füllt die Taschen der Therapeuten psychosomatischer Kliniken, die denen, die sich nicht so wichtig nehmen und davon krank geworden sind, mühsam beibringen, zu empfinden, was ihnen eigentlich wichtig ist.
      Cool oder ?
      Alzheimer ist auch so ein Phänomen.Tritt v.a. bei Menschen auf, die sich immer zusammengerissen haben, sich angepaßt haben und SEHR NETT waren.
      Im tiefsten Grunde ihres Herzens waren sie das dann wohl doch nicht.
      Interessant oder ?
      Nix für ungut.
      Rosenrot

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    6. Na, dann müsste in der Schweiz die Alzheimerrate überproprotional hoch ausfallen, was ich mir nicht vorstellen kann. Du machst mich nicht agressiv, ich kann nur mit deine Art meine Antworten nicht richtig lesen wollen und nur dich und deine Wahrnehmung sehen zu wollen, nichts anfangen. Im Grunde kann ich schreiben, was ich will, du hast dein Bild von mir.Das ist es nämlich, was bei mir von dir angkommt und das ist jetzt wirklich meine letzes Wort.

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  29. auch ich denke bisweilen..wieso lesen sie alle aber kaum komments...
    ich versuche es schlicht zu ignorieren...und mache dann eben für mich es alleine... und wenn es dann mir zu wenig resonnanz ist,,dann denke ich mir..zuwenig zeit bei uns allen...
    das ist wie schlicht blättern...überlesen von überschriften..

    und so versuche ich es als kleines mutmachprojekt für mich zu sehen...das hast du geschafft..gedacht...geplant..

    liebe grüße wiebke die nun wieder bloggt nach notwendiger pause...
    und ich lese gerne bei dir..

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    1. Das ist das Schöne am Bloggen, dass man seinen kreativen Weg dokumentieren kann, das macht schon Mut zum weiter gehen.

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  30. Kommentieren und Konsorten.

    Ich habe mir da auch schon den Kopf zerbrochen ... irgendwann habe ich die Kommentarfunktion ausgeschaltet, ich hatte keine Lust mehr auf mich und meine "Paranoia" - nennen wir es mal so. Ich habe Schelte von meinen Lesern bekommen, daraufhin habe ich die Funktion wieder angestellt und? Von denen, die geschimpft haben kommentieren seitdem nur zwei Leute mehr oder weniger regelmässig.O.K. Dann ist es eben so.

    Die 4 Wochen in denen es keine Kommentarfunktion gab, konnte ich innerlich runterfahren und habe festgestellt: Alles nicht so wichtig. Die Paranoia ist weg, ich bewache meinen Blog nicht mehr und bin zufrieden. Ich weiß das ich regelmäßige Leser habe, viele outen sich per Mail, viele sind Stammkundschaft und manche kommen und gehen wieder.

    Das Kommentieren wurde generell weniger, ein Grund ist sicherlich Faceb*ok, m. Ansicht nach. Dort tummeln sich viele Bloggerinnen, dort wird viel geschrieben, teilweise gut abgeschirmt, frei Schnauze ... alles klar? ;)

    Eins habe ich gelernt seit ich bei FB war, Schreiben im Blog und Schreiben bei FB ist Dreierlei ...

    Für mich stellt mein Blog auch mittlerweile WIEDER mein persönliches Werkstatttagebuch und eine Information für meine Eltern, die einige 100 Kilometer entfernt wohnen und dankbar sind mal ab und zu an meinem Leben teilhaben zu können, dar.

    Liebe Grüsse Doris

    Ich freue mich über Kommentare aber wenn keine kommen, auch gut.

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    1. Ich hatte die Kommentarfunktion auch schon aus. Ich fand das aber nicht befriedigend. Weil ich den Menschen, die kommentieren möchten, die Möglichkeit dazu geben will. Ich freue mich ganz einfach auch über jeden einzelnen Kommentar. Warum soll ich mir diese Freue nehmen, wäre ja blöd von mir.

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  31. Mir ging und geht es noch manchmal genauso wie Dir. Ich habe dann mal mein eigenes Bloglesen und Kommentierverhalten überprüft und festgestellt, das ich zuviele Blogs in meinem Reader abboniert hatte. Durch das Überangebot an Information und auch Inspiration, habe ich angefangen Blogs im Reader zu überspringen, nur kurz anzulesen und Kommentare nur noch sehr spärlich zu gestalten.
    Ich habe dann mal meinen Reader genau durchgeforstet, welche Blogs ich wirklich spannend und interressant finde, mich der Austauch reizt und ich Lust habe was zu schreiben. Dadurch ist meine abbonierte Blogzahl auf ein Drittel geschrumpft, aber auch wieder viel reizvoller geworden. Ich glaube, das es vielen genauso so geht.
    Ich kriege allerdings auch des öfteren mit, wenn jemand als stille Leserin, dann doch mal kommentiert, wieviele es interessiert, was ich mir so zusammen blogge.
    Kann dann so verkehrt nicht sein. ;-)

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    1. Ich habe auch schon versucht zu löschen, aber mein Reader hat das Löschen nicht akzetiert. Ich sollte es mal wieder versuchen, denn ich habe auch ganz einfach zu viele auf der Liste.

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  32. Oh Mann, Katharina, das reicht ja jetzt für die nächsten 60 posts!!! Ich sende Dir, mal wieder, ein paar sonnige Grüße von meinem Inselchen...freu mich übrigens immer sehr an Deinen Clowns-Geschichten!

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    1. Danke für die Grüsse! Auch bei uns hat nun der Sommer beschlossen seine Arbeit zu tun. Dafür bin ich jetzt erkältet von der Kälte der letzten Tag.

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  33. Hallo Katharina,
    mich machen deine posts so oft sprachlos und nachdenklich. du bist einfach für mein erleben ein sehr tiefgründiger mensch. schön dass es so etwas gibt.
    ich fühle mit dir und fühle mich sehr oft mit dir verbunden, auch wenn ich nicht kommentiere, so erinnerst du mich doch sehr an dinge im leben, die einem wieder bewußt werden sollten.
    fühl dich umarmt und weiter so
    christin aus hannover
    www.christins-filzwelt.de

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    1. Ich umarme dich auch und vielen Dank für deine berührenden Worte. Wobei ich manchmal auch ganz schön oberflächlich sein kann. Aber für mich gehört das auch zum Leben. Immer nur Tiefgang macht doch auf die Dauer ganz schön atemlos.

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  34. liebe allerleirauh,
    deinen blog lese ich schon ganz lange, war einer der ersten, die ich in der liste hatte.
    oft habe ich deine postings längere zeit in einem tab geöffnet, lese immer wieder rein und manchmal schreibe ich auch.
    ich mochte von anfang an den austausch untereinander sehr. leider sind auch bei mir die kommentare eher spärlich und dabei ist der dialog durch die antworten funktion jetzt so einfach.
    für heute lasse ich ganz liebe grüße hier

    katrin

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    1. Ja, vielleicht ist es auch das, ohne Kommentare wird eine Blog zum Monolog, mit ist es ein Dialog und Dialoge sind einfach bereichernder als Monologe.

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  35. Liebe Katharina,
    deine geschriebenen Gedanken haben ihre Wirkung nicht verfehlt....
    Wie fühlt sich das jetzt an für dich?
    Grüsse dich sehr herzlich
    Veronika

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    1. Ich finde es total schön, dass so viele hier ihre Gedanken aufgeschrieben haben. Es zeigt auch, dass die Kommentare für viele Bloggerinnen eine Thema sind. Nichtbloggerinnen könnten das wohl kaum nachvollziehen.

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  36. Meine Chefin sagte mal zu mir: "man(n) soll sich selbst nicht so wichtig nehmen!" Damals hat mich diese Aussage nicht besonders erfreut, doch heute kann ich sagen:"wie recht sie hat!"

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    1. Da hat sie sicher recht. Wobei ich sage, man soll sich wichtig nehmen, aber nicht zu wichtig.

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  37. Nichtbloggerinnen könnten das wohl kaum nachvollziehen?!? Smile! Fuehlen und denken die anderst?

    Der Urschrei hier ist doch: "bitte, bitte habt mich lieb!!"

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    1. Ich habe halt schon mit Menschen, um mich herum darüber gesprochen und die konnten das nicht nachvollziehen, dass es so wichtig sein soll, ab und an eine paar nette Worte zu hören.
      Sicher will jeder gerne geliebt oder zumindest war genommen werden. Ich finde das nicht schlimm, wir sind alles nur Menschen, mit all unseren Stärken und Schwächen. Und es zeugt doch von einem mildtätigen Herzen, wenn man einer Bettlerin ab und zu etwas zukommen lässt.:o)Das war jetzt ironisch und Antwort auf einen Kommentar weiter oben. Natürlich weiss ich, dass um Liebe zu betteln gar nichts bringt.

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  38. Hallo Katharina,

    ja, da muß ich mich auch an die Nase fassen. Bin jemand der fast immer die gleichen Blogs besucht lese mal länger mal kürzer. Habe eigentlich noch nicht darüber nachgedacht -als Nichtblogger- das Kommentare für die Blogger eine Art Belohnung sind. Hoffe, in Zukunft daran zu denken. Auf jeden Fall schaue ich immer wieder gerne bei dir vorbei.

    LG
    MaxiMiliane

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    1. Vielleicht geht es ja vielen so wie dir, dass mal als Leserin daran garnicht denkt. Ich freue mich auf jeden Fall, dass dir mein Blog gefällt.

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  39. das hast du richtig geschrieben. ich lese auch viele blogs und kommentiere nicht immer. natürlich freue ich mich auch, wenn kommentare geschrieben werden, aber für mein ego brauche ich das nicht. mir macht es einfach spass zu zeigen, an was ich mich freue usw.
    so und du kannst dich doch nicht beklagen, nun hast du immerhin 83 kommentare auf deinen post bekommen. ich schau jetzt auch öfters hier herein.
    liebes grüßle wetterhexe.

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    1. Ich denke ohne Spass zu Bloggen geht bei mir auch nicht. Wenn ich schreibe nur, wenn ich auch Lust habe. Dir auch weiterhin viel Freude am Bloggen und bei den Besuchen bei mir.

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  40. Na gut, hier geht's noch immer 'heiss' her mit der Kommentar-Frage, darum mische ich halt mal einfach und banal meine sonst fast ueblichen/gewohnten 'Tropfen Sympathie' von Kommentar einfach mit hinein - auch zum Zeichen, dass ich selbst noch existent und auch fuer Dich da bin.

    Liebe Gruesse,
    Gerlinde

    (kein RSVP noetig)

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  41. Ui da geht es mir ziemlich ähnlich....Ich denke ab und zu: Warum habe ich so wenige Kommentare....Aber mich belastet es doch recht wenn die Qlicks sehr hoch sind und ich nur 2 Kommis habe:-(((
    Aber es kommt bei mir auf die Stimmung an.Wennes mir nicht so gut geht,dann belastet dass mich.Und wenn es mir gut geht,ist es mir egal........
    Schicke dir wiedereinmal ♥-liche Grüsse
    Gabriela

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    1. Hmm, das waere wohl die Optimum-Situation mit dominantem Wunsch nach diesem 'bessere Stimmung und egal' und trotzdem den Blog nicht hinschmeissen!
      Ich denke aber, das dies - je nach menschlichem persoenlichem Naturell - IMMER ein Balance-Akt sein und bleiben wird.

      Aber sagt mal:
      Ich denke, aufgrund dieses 'Laender-Besuchs-Statistik-Dingens' kann man doch genau sehen, wie lange jemand auf Blog verweilte. Dies muesste Euch aber doch sagen "ich muss wohl doch was ausreichend gut machen, dass sie hierher kommen und 'so-und-solange' bleiben"
      Dass da mitunter sicher auch 'Verwaehlte' dabei sind, weil auf der Blogroll von jemand Anderem in einen vermeintlich verheissungsvollen Blog verguckt - ist mir auch schon passiert - zaehlt aber als 'Click' und schiesst eine Besucher-Anzahl hoch; heisst nicht, dass auch bleibend und/oder begeistert oder je wiedekommend!
      Ich selbst bin - nach wie vor - der Meinung, dass bloggen NICHT das zuverlaessige Medium fuer einfache Unterhaltung ist. So genau weiss ich aber auch nicht WAS es ist, wenn ich mir die derzeit mich leicht verunsichernden 'Blog-clean-Zeichen' ansehe, welche aber wohl - wieder - fuer jeden etwas anderes bedeuten; sie machen auch Kommentar-Interessenten/
      -Willige etwas unsicher! Die einen wollen naemlich wohl nichts was professionel und kommerziell verwertet wird; die Anderen aber wohl auf ihrem professionel- und kommerziell genutzen Blog aber keinen, aeh, Firlefanz, zuviel Bloedelei o.ae.
      Es ist nicht ganz leicht fuer beide Seiten und ich denke, wir (beide Seiten) werden uns wohl doch auch in der Zukunft noch haeufiger diesbezueglich unterhalten muessen/wollen um Mis(t)verstaendnisse ab und an zu bereinigen - ist das soooo schlimm?

      Vollstaendige Loesung gibt's wohl nicht auf diese Diskussion und die Mentalitaeten sind so verschieden wie alle Teilnehmer aussehen (oefter sogar optische Zwillinge = denken auch nicht immer dasselbe).
      Auch wenn ich vermutlich mir keinen ihrer 'Filz-Schauspieler' kaufen werde, so vermisse ich selbige mittlerweile, weil ich 'Rauhtierchens' Liebe und Arbeits-Aufwand dafuer (positiv wert)schaetze.
      D.h.: schliessen wir hier bitte - wieder fuer zumindest eine Weile - und luren wieder auf einen ihrer suesseren Ausschnitte aus ihrem Leben? Z.B., Naehen, Filzviecherl, Theater, Clown-Ausbildung, Umgebungs-Eroberungen und was immer Rauhtierchen mit ihrem Breitband-Interesse uns daran teilhaben lassen moechte?
      Vielleicht koennen wir ja - bei Bedarf - sogar mit anderen Problemen eher helfen als mit diesem hier?!

      Liebe Gruesse
      Gerlinde
      (auch wenn sich vielleicht in Nesseln setzend; aber 'entsprechenden Orden' habe ich ohnehin schon mal wo beantragt, d.h., kann ich leicht(er) weiter riskieren ;-) ! )

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    2. Gabriela, schön mal wieder von dir zu lesen.
      Gerlinde, keine Panik, ich habe nicht vor meinen Blog hinzuschmeissen, dafür blogge ich einfach nach all den Jahren immer noch zu gerne. Ich finde diese Diskussion hier übrigens durchwegs als sehr postiv.

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  42. Du schreibst mir so was von aus dem Herzen!!!!!!!! Was für ein Dilemma, in das wir da immer wieder geraten, nicht?
    Ich habe so schrecklich viel über dieses Thema nachgedacht im Verlauf der letzten 3 Jahre... weil es mich immer wieder gequält und belastet hat, dieses "Gleichgewicht", das "Geben und Nehmen", das wir hier beim Bloggen genauso schön ausgeglichen halten wollen wir im realen Leben... Aber ich denke: Es GEHT EINFACH NICHT so wie im echten Leben! Wir versuchen zwischenmenschliche Systeme, die gut funktionieren und absolut richtig und gut sind, wenn sie sich in den Grenzen des Alltags befinden, in eine virtuelle Welt einzubauen, die den Rahmen des Möglchen einfach sprengt. Also einfacher gesagt (kann ich kompliziert sein!): im realen Leben bekommst du Besuche, Anrufe, Briefe, triffst dich- und wiederholst das Ganze. Mal du, mal der andere. Es handelt sich um Abläufe, die mehrere Tage bis Monate dazwischen verstreichen lassen, und es die gemeinsame Zeit ist ganz klar für beide ein "NehmenundGeben" gleichzeitig (meistens jedenfalls, oder?). Beim Bloggen geht es um eine sehr viel grössere Anzahl Menschen, die in sehr viel kleineren Abständen beieinander "zu Besuch" kommen, lesen,schreiben - und es ist wirklich nicht mehr ganz klar, wer jetzt hier wem was gibt oder wer hier wem was "nimmt". Das sind für mich zwei absolut verschiedene Dinge, glaube ich,und es hat mir wirklich sehr, sehr sehr viel DRuck und Belastung genommen, als ich das für mich erkannt habe... Jetzt versuche ich, mit Freude und ohne Druckgefühl oder schlechtes gewissen das zu tun, was ich am Bloggen so sehr liebe; ich versuche, zu schreiben und dabei auch ein bisschen von dem weiterzugeben, was mir selber hilft im Alltag Freude zu finden. manchmal lese ich bei anderen, und das dann immer von Herzen gerne und freiwillig, aber ich gebe mir Mühe, nicht mehr in diesen "sozialen Zwang" zu geraten, zu lesen, weil ich auch gelesen werden will zB. Schwierig ist das, das finde ich immer noch. Denn ich möchte gerne meine Dankbarkeit zeigen, wenn ich einen netten Commment bekomme... aber es geht einfach nicht immer. Mein Leben hat einfach nicht genug Platz für alles, fürchte ich...
    Mir gibst du immer wieder etwas mit deinen Posts. ich muss so oft lächeln bei deinen Kreationen und liebe deinen Stil!!!! Mach weiter so wie bisher, Allerleirauh. Für mich ist das vollkommen okay so!
    Und: es gibt auch immer mehr Blogs, die zeit der Leser aber nimmt ja nicht zu... vielleicht macht das auch was aus punkto Comment-gewohnheiten? Ich weiss nicht...

    gaaaaaaaaanz herzlich!
    Und Kopfhoch! hab dich nämlich heute gerade erst verlinkt als eine meiner 3 Lieblings-Filz-Künstlerinnen...
    Bora

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  43. Du gehörst also auch zu den Menschen, die finden, Geben und Nehmen müssen in einem möglichs ausgewogenen Verhältnis stehen. Ich gehöre auch dazu. Aber ich habe auch schon zu hören bekommen, dass man nicht aufrechen darf und man keine Erwartungen haben soll. Aber wenn man das Gefühl hat man gibt immer nur, dann stimmt das auf die Dauer einfach nicht, für mich zumindest. Also, ich finde dieses Thema im echte Leben schon auch sehr schwieriges, nicht nur beim Bloggen.
    Ja, es stimmt schon, ich habe auch das Gefühl, es gibt immer mehr Blogs, dass ist sicher auch ein Grund, warum die Kommentarrate immer mehr zurück geht.

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    1. Naja, ausgewogen ist so ein schwer fassbares Wort im Zusammenhang mit Menschen und Gefühlen, nicht? Ich glaube auch, dass es vor allem darum geht, dass es sich "stimmig" anfühlt für jeden;so richtig vorrechnen kann und will man das ja gar nicht, was man eben "gibt" und was man "nimmt", und wie gesagt; was für den anderen jetzt ein "Geben" ist, kann für den anderen schon wieder "Nehmen" bedeuten... Schwierig, schwierig, das finde ich auch (ebenfalls in "beiden Leben", dem virtuellen wie dem realen!). Mir ist noch was in den Sinn gekommen: Ich habe gemerkt, dass ich selber viel Freude am Verlinken meiner Leserinnen habe,weisst du. Manchmal bewahre ich schöne Posts aus andeeren Blogs extra auf, weil ich denke, dass ich das gerne mal mit der Leserschaft (hui, wie das klingt! hihi...) teilen würde oder ich zitiere und verlinke jemanden aus meinen Comments, denn Comments sind manchmal fast schon kleine Posts für sich und es tut mir jedes Mal leid, wenn so schöne, liebevolle und durchdachte Worte dann ein Schattendasein in meiner Comment-Liste führen müssen... So habe ich auch ein bisschen das Gefühl, etwas "geben"zu können- obwohl es ja nicht viel ist, zugegeben... Vielleicht hilft es schlussendlich nur, sich immer wieder und wieder und wieder (und wieder ect.) ganz klar zu machen, dass das nur ein winzigkleiner Lebens-Bereich ist, das Bloggen. Und dass es sich nach wie vor wunderschön und glücklich leben lässt ohne... Den Delete-Knopf zu drücken hat mich auch schon gereizt, das muss ich zugeben... Einfach weil dann der DRuck echt weg ist, definitiv... Aber dann schreibe ich wieder einen Post und gehe vollkommen auf in diesem Schreib-Akt- und dann weiss ich wieder (für 2 Tage oder so), dass ich das echt will und liebe, dieses Bloggen! Aber zu wissen; das lässt sich auch von heute auf morgen ausradieren, dieses ganze Thema, das entspannt mich doch auch. bei dir habe ich immer den Eindruck, du bringst und Dinge näher, die du selber so gerne magst, dass du sie einfach teilen willst. Das ist "geben" für mich. Du schenkst Ideen und verbindest Leute indem du Links einstellst, die bedeutungsvoll sind für dich. Jeder nimmt sich das, was er brauchen kann im www. Nihcts ist auf Dauer, alles unverbindlich und frei und voller Kreativität; das hat sein Gutes aber auch seine Tücken, gell... Ach,ich könnte endlos übers Bloggen quasseln und sinnieren, merke ich gerade ;-)
      Aber nochmals; viele ganz herzliche Grüsse!
      Bora

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    2. Richtig verrechnen kann man Geben und Nehmen, nicht das ist klar. Ich finde, du hast das sehr schön beschrieben. Ich denke auch, die persönliche Gefühlsbilanz muss ausgewogen sein in einer Beziehung.
      Für mich ist Bloggen keine winzigkleiner Bereich in meinen Leben. Mein Blog ist im Grund mein Coach, er lässt mich an Sachen dran bleiben. Ohne ihn würde ich zum Beispiel beim Filzen nie da stehen, wo ich jetzt stehe. Für mich ist Bloggen auch eine Art spartenübergreifende Kunstform.
      Bloggen kann das Leben sehr bereichern, finde ich.
      Bei dir sehe ich das ähnlich. Ich finde, du schreibst sehr schön. Das wäre doch schade, könnte das niemand lesen. Für dich selber würdest du vielleicht auch nicht so schreiben. Bloggen kann helfen, die eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

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  44. Bin ein totaler Neu-Blogger und ich empfinde oft viel Mitgefühl mit den Bloggern und deren Geschichten. Es sollen freundliche nicht angreifbare Mitteilungen gepostet werden. Alle Menschen empfinden jedoch nicht so. Darum könnte das auch ein Grund sein, wenn manchmal keine Meinungen erscheinen.

    Liebe Grüße an den "Clown"

    von Elke

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    1. Ich wünsche dir viel Freude in dem etwas unübersichtlichen und verwirrenden Bloggerland. Wenn man mit wirklichem Mitgefühl schreibt, kann man doch nicht so viel falsch machen. Aber eben, Worte sind auf verschieden Weise interpretierbar, da hast du schon recht.

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  45. Ich danke Dir für die schnelle Antwort und ich muss sagen das Bloggerland ist schon eine Welt für sich. Zu unbekannten Menschen einfach mal Danke sagen und ihnen eine schöne Woche wünschen finde ich faszinierend und einfach schön. Lass es dir gutgehen

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  46. ich finde es auch klasse, dass du jeden kommentar immer kommentierst.
    das macht auch nicht jeder.

    lg eva

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    1. Ich mache das auch nicht immer. Nur wenn ich es wichtig finde oder ich auch etwas dazu zu sagen habe.

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  47. Liebe Allerleirauh
    Ich habe selber keinen Blog, lese aber regelmässig etwa ein Dutzend, weil sie mich ansprechen. Wenn ich kommentiere, dann deshalb, weil ich eigentlich gern in einen Dialog treten würde zum Thema, meistens jedenfalls ist das so. Und es enttäuscht mich immer wieder, wenn ich auf meinen Kommentar keine Antwort erhalte. Das ist vielleicht doof, aber so ist es. Es gibt Blogs, da habe ich schon einige Posts kommentiert, ohne je eine Antwort auf einen Kommentar erhalten zu haben. Dies finde ich irgendwie geringschätzend, auch wenn es vielleicht nicht so gemeint ist. Ich mag dann dort nicht mehr kommentieren, auch wenn ich den Blog vielleicht trotzdem noch regelmässig besuche. Wenn Ihr Bloggerinnen ja so gern Kommentare habt, warum sich dann nicht die Mühe nehmen, ein kurzes Feedback zu geben? Aber dies betrifft jetzt eigentlich gar nicht Dich; wie Wetterhexe schreibt, bist Du ja offenbar eben gerade NICHT eine, die Kommentare einfach stillschweigend "hin nimmt".
    Liebe Grüsse, Marianne

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    1. Das ist für mich ein ganz neuer Aspekt, dass Kommentierende auch gerne etwas Resonaz zu ihren Gedanken haben möchten. für mich hängt das vom Kommentar ab, ob ein Dialog entseht. Manchmal hat ich etwas dazu zu sagen und auch Zeit, dann schreibe ich eine Antwort.

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