Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Sonntag, 2. März 2014

Filzszene Graubünden

Dass es einen Verein namens Filzszene Graubünden gibt, war mir schon länger bekannt. Da ich aber nicht in Graubünden wohne, hat mich dieses Wissen nicht weiter interessiert.
Bei Begegnungen mit Mitgliedern dieses Vereins an der Vernissag der Pur Ausstellung ist mir dann Bewusst geworden, dass dieser Verein Filzerinnen aus der ganzen Schweiz einen verbindenten Begegnunsort bietet und so bin ich nun auch Mitglied der Filzszene Graubünden geworden.
Gestern bin ich darum an die Generalversammlung nach Landquart gefahren.
Die GV wurde liebevoll gestaltet und organisiert. Besonders beeindruckt hat mich, wie Gaby Famos anschaulich von ihrem Beruf als Ganzjahresschafhirtin erzählt hat.
Wobei von Beruf kann man da eigentlich nicht sprechen, denn so eine Leben kann man nur Leben, wenn das was man tut Berufung ist.
Im Winter heisst das für Gabi sich täglich auf einen Fussmarsch von zwei Stunden zu begeben,
um die Tiere zu füttern. Das ist besonders, wenn viel Schnee liegt nicht ungefährlich.
Im Sommer ist sie mit den Schafen alleine auf der Alp und auch dort natürlich Wind und Wetter ausgesetzt, immer darauf bedacht zusammen mit ihren beiden Hunden, die Herde zusammen zu halten.
Man hat gespürt, mit wieviel Freude und Liebe sie diese Arbeit tut.

 

Die Filzszene Graubünden bietet unter anderem auch einen Filzlehrgang an und organsiert immer wieder interessante Kurs.
Im Oktober kommt übrigens meine geschätze Blogkollegin Gabi (Filzkram) und zeigt, wie man lustige Filztiere filzen kann.
In den Frühlingsworkshops hat es teilweise noch freie Plätze. Wer z.B. lernen will einen Winterstiefel mit fachgerechter Besohlung herzustellen, kann sich gerne noch anmelden.