Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Montag, 14. März 2011

Taten statt Worte


Meine erste Demo habe ich als Kind mit meinen Brüdern und Eltern besucht, sie war gegen den Bau des Atomkraftwerks in Leibstadt. Viel genützt hat unser Nein nicht, das AKW ist schon lange am Netz.
In der Studienzeit war dann der Widerstand gegen Wackersdorf aktuell, dem mehr Erfolg beschieden war.
Gäbe es jetzt wieder Demos gegen AKWs, ich würde wieder auf die Strasse gehen.
Demonstrieren ist nicht jedermanns Sache, aber was jeder tun kann ist Strom sparen und Ökostrom beziehen.
Ein klares Zeichen um zu sagen:
HALLO, ICH WILL DIE ATOMINDUSTRIE MIT MEINEM GELD NICHT UNTERSTÜTZEN!

Kommentare:

  1. Ja, ein jeder könnte ein bisschen dazu beitragen. Aber wie heißt es so schön: Alle wollen zurück zur Natur, nur keiner zu Fuß! ;)
    Ich bin so froh, dass unsere Bevölkerung damls gegen ein Atomkraftwerk gestimmt hat u. wir in Österreich kein Atomkraftwerk haben.

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  2. Vielleicht sind jetzt einige mehr wach geworden. So ein Aktionstag mit einmal alles Stecker ziehen für 15 Minuten, dass wäre auch schon was.
    Viele Grüße
    Rita

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  3. Ich wohne direkt am AKW Philippsburg .
    Hier ist der Widerstand sehr sehr spärlich geworden. Die Leute scheinen müde zu sein . Resigniert.
    "Man ändert ja doch nichts....Die machen ja eh was soe wollen"
    Schade! WIr müssen wieder lauter werden!

    Wir haben vor Jahren zu Lichtblick - Strom gewechselt. Das ging ganz unkompliziert...

    Liebe Grüsse
    Mimi

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  4. Österreich hat zwar keine Atomkraftwerke, ist aber von solchen umgeben. Und kauft auch brav Atomstrom ein. Die eigene Stromrechnung gibt da sehr schnell Aufschluss.
    Ich bin dankbar hier zu wohnen in den Bergen, wir haben ein eigenes kleines Kraftwerk bei einem Wasserfall mit einigen Nachbarn gemeinsam. Trotzdem glaube ich, dass ich sehr oft von Atomstrom profitiere (kann mir z.B. nicht vortstellen, dass ein Krankenhaus mit Ökostrom betrieben wird...).
    Was Wollkisterl sagt, von wegen "alle wollen zurück zur Natur, aber keiner zu Fuß" ist da ein wahres Wort. Ich wage gar nicht auszumalen wie das jetzt weitergeht in Japan (und anderswo).

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  5. Das mit dem alle Stecker ziehen, das wäre ja schon ein Anfang. Irgendwie muss was geschehen. Wackersdorf, ja, da war ich auch dabei. Und doch sind all die vielen Stimmen von damals verhallt....
    Wie wird das weitergehen?
    Viele Grüsse
    Elisabeth

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