Mittwoch, 28. September 2011

Das "Ich-will-auch-mal-auf-den-Stuhl-stehn"-Bild

Rockschnitt von hier
Kleid von hier
MadeMittwochNäherinnen, die auf dem Boden bleiben hier.

Dienstag, 27. September 2011

Blogpause beendet

Als ich gesehen habe, dass die Zugriffe auf meinem Blog am Samstag in die Höhe geschnellt sind, habe ich die Notbremse gezogen und meinen Blog geschlossen, um mir in Ruhe Klarheit zu verschaffen.
Das ist nun geschehen.

Manchmal gibt es Situationen im Leben, da kommt einiges zusammen und dann kann es sein, dass die Sicherungen im emotionalen Schaltkasten durchbrennen und es zu Kurzschlusshandlungen kommt.
Ich nehme solche Handlungen als Hilferuf wahr und aus dieser Haltung heraus, versuche ich meine Kind zu verstehen und auch meinen eigenen Anteil zu sehen.
Fehler zu machen gehört zu jedem Leben. Das oberste Ziel sollte es sein, aus diesen Fehlern lernen zu können und zu dürfen. 
Krisen sind für mich immer auch Chancen, wenn man bereit ist, ehrlich zu sein und zu sich zu stehen, mit seinen hellen und dunklen Seiten.
Ich denke, meine Sohn und ich haben diese Chance im guten Sinne genutzt und ich bin dankbar dafür.


Dankbar bin ich auch allen, die mir "Ich-glaube-an-dich-und-ich-denke-an-dich"-Worte geschickt haben.

Donnerstag, 22. September 2011

Ausgebrütet

Den sieben Freunden ist ein seltener Zuchterfolg gelungen, auf den sie wahrlich stolz sein können.


Ihr Baby ist ein Ich-glaube-an-mich-Tierchen. Leider gibt es nur noch wenige Exemplare dieser Gattung, wird es  doch von dem gemeinen Ich-kann-das-nicht-Tierchen immer mehr verdrängt.

Mittwoch, 21. September 2011

Gruppenbrüten


Gemeinsam macht brüten einfach mehr Spass und so wurde aus dem armen ein glückliches Schwein in fröhlicher Runde.
Was machen eigentlich die Hühner, mag sich da der eine oder andere fragen.
Nun, die sitzen gerade im Flugzeug. Sie haben nämlich beschlossen ihre Freiheit zu geniessen und auf einer Karibikinsel zu überwintern. Gut möglich, dass sie im Frühling mit ein paar hübschen Hähnen im Schlepptau die Heimreise antreten werden.
Aber ob die sieben Freunde ihren Arbeitsplatz dann freiwillig räumen, das ist dann wieder eine andere Geschichte.

Dienstag, 20. September 2011

Montag, 19. September 2011

SchweinerEi!!!


Skandal im Hühnerhof! Die Hühner haben die jahrhundertelange Vielweiberei endgültig satt. Sie sind darum in den Brutstreik getreten.
Nun muss das arme Schwein die ganze Arbeit machen.

Sonntag, 18. September 2011

Der Clown in mir

Etwas Mut braucht es sich im öffentlichen Raum kritisch über Beiträge von anderen Bloggerinnen zu äussern, weil man mit Gegenwind rechnen muss. Ich habe es getan und bekam daraufhin diesen Kommentar: "Du kannst nicht erwarten, dass jeder, in den mittleren bis späteren Jahren, so bunt und clownesk rumläuft wie Du. Manche legen halt auch Wert auf gediegenen Sex-Appeal.....und dann schaut`s eben anders aus als bei Dir in Deiner eher naiven Märchenwelt."
Das hat mich dann zu dieser Post inspiriert und hier habe ich dann diesen Satz geschenkt bekommen: "Du könntest Klinikclown bei uns sein!"
Und dann hat es Klick bei mir gemacht. Denn schon lange habe ich mich immer wieder überlegt, ob diese Tätigkeit wohl etwas für mich wäre. Nun wollte ich es wissen und habe mich für ein Clownseminar an der Clownschule Tamala in Konstanz angemeldet. Nun liegt dieses Wocheende hinter mir und es hat mir grossen Spass gemacht, probeweise in die Rolle des Clowns zu schlüpfen.
Ob ich irgendwann in zwei Jahren zu meinem Spiegelbild sagen kann: "Hallo, du Clown"


oder ob dass Ganze eine Traum auf dem Kopfkissen bleiben wird, muss sich aber erst noch zeigen, denn man muss sich um die Schulplätze bewerben. Ihr könnt mir ja schon mal die Daumen drücken.


Was mir dieser Geschichte einmal mehr gezeigt hat ist, dass es sich lohnt, etwas zu wagen. Und manchmal kann aus Negativem auch Positives entstehen. 

Donnerstag, 15. September 2011

Flickwerk

In dem Stück, wo ich als Kostümefrau tätig bin, tanzen an die 60 TänzerInnen von ganz jung bis schon etwas älter mit.
Natürlich kann man da alleine nicht alle Kleider von Grund auf selber nähen. Darum habe einige Mitwirkende Kleider von der Stange an. Leider zeigt sich, das die Qualität bei machen doch sehr zu wünschen übrig lässt.
Bei diesem Kleid war nach dem ersten Probenwochenende der ganze untere Teil abgerissen.


Auf der Suche nach passendem Ersatzstoff habe ich in meinem Restenberg gewühlt und da kam mir ein Karostoff in die Hände und mein Nachthemd wieder in den Sinn. Gott sei Dank muss ich sagen, denn sonst würde jetzt wohl nicht ein hübsches Kleidchen in meinem Schrank hängen.
Etwas mehr Kopfzerbrechen bereitete mir dieser Anblick:

Aber auch dafür gibt es eine Lösung


Dieses Wochenende wird wieder geprobt und ich bin gespannt, was mich danach wieder an kreativer Flickarbeit erwartet.

Mittwoch, 14. September 2011

Das Kleidchen makes me feel happy

So war ich heute Mittag in Zürich.



 Dieses Kleid gibt mir das Gefühl "Ich bin schön", mehr kann man von einem Kleid nicht verlangen.

Vom Nachthemd zum Kleidchen

Diesem Kleid, welches schon Jahre ungetragen in meinem Schrank hängt, wollte ich eine zweite Chance geben. Es ist übrigens das gleiche wie hier. Da kann man mal wieder sehen, was die richtige Stoffwahl ausmacht.

Gekürzt sieht es schon mal viel besser aus. Aber da fehlt doch noch etwas.


Na klar, Rüschen.


Das ist ein Beitrag für den MeMadeMittwoch, würde aber ebenso gut bei Lucy in die Neues Leben für alte Kleider-Aktion passen

Dienstag, 13. September 2011

Geschwister für Pfiff und Zilla

Gerade eben haben diese Beiden das Licht eines strahlend schönen Spätsommertags erblickt.


Eine Kindergärtnerin hat sich auf Grund dieser Post bei mir gemeldet, weil sie ebenfalls nicht sehr glücklich mit den vorgeschlagenen Figuren des Lehrmittels ist.
Von mir aus kann da noch eine ganze Grossfamilie entstehen, ich hätte nichts dagegen.

Montag, 12. September 2011

Gruppennähen


Normalerweise nähe ich ja für mich allein im stillen Kämmerlein, aber die letzten beiden Tage hatte ich das Vergnügen mit einer Gruppe Frauen im Akkord 28 Wickelhosen zu nähen.
Getragen werden diese Hosen von den SängerInnen des Chors, der in dem Stück mitsingt, für das ich die Kostüme gemacht habe.
Es hat wirklich Spass gemacht, aber ich bin doch sehr froh, muss ich nicht meine Lebenszeit damit verbingen,  in einer Kleiderfabrik, den immer gleichen Arbeitschritt zu machen.

Samstag, 10. September 2011

Überraschende BloggerinnenKurzbegegnung


Die Fäden zwischen Tinkis Blog und meinem werden schon länger Mittels virtuellen Besuchen und Kommentaren gesponnen. So  war ich  erfreut, als ich hörte, dass sie bei Frau FilzTraum auf Besuch war. Natürlich habe ich mir die Möglichkeit, sie kennen zu lernen, nicht entgehen lassen.
Tinki, auch wenn es kurz war, es war schön, dir so unverhofft  im echten Leben zu begegnen.

Freitag, 9. September 2011

Sonntag, 4. September 2011

"Von Luzern auf Weggis zu...

...braucht man weder Strümpf noch Schuh" heisst es in einem Schweizer Volkslied. Ob diese Aussage wirklich stimmt, haben meine Freundin und ich an diesem Wochenende nachprüfen können.

Und tatsächlich kann man mit dem Schiff problemlos und sogar trockenen Fusses über den Vierwaldstättersee bis nach Weggis gelangen. Dort haben wir uns in einem  Bed and Breakfast der besonderen Art eine kleine Auszeit vom Alltag geleistet.
Zuvor sind wir durch Luzern gebummelt, wo wir auf dem Handwerkermarkt zufällig meine Filzkollegin Daniela Melberg getroffen haben. Ihre schönen Filzblumen haben es mir besonders angetan.

Was empfindet man, wenn man vom Bett aus einen solchen Blick hat und beim Frühstück verwöhnt wird?



Dankbarkeit, sich hin und wieder einen solchen Luxus gönnen zu können und einmal mehr die Erkenntnis, dass wir in einer  Bilderbuchlandschaft leben dürfen.

Freitag, 2. September 2011

Bilderbuchkinder-Sorgenkinder

Es gibt sie, nicht nur in der Werbung, hübsche Kinder, die gut in der Schule und sportlich sind, ein Instrument spielen und auch noch über eine hohe Sozialkompetenz verfügen. Das sind Bilderbuchkinder mit denen man sich gerne stolz in der Öffentlichkeit zeigt.
Es gibt aber auch die Sorgenkinder. Das sind Kinder, die man nie in der Werbung sieht. Das sind Kinder, die ihren Eltern vor Sorgen den Schlaf rauben. Das sind Kinder, die ihre Eltern an die eigenen Grenzen bringen. Das sind Kinder, deren Eltern immer wieder vor der Angst und Verzweiflung in Tränen ausbrechen. Das sind Kinder, die die Liebesfähigkeit ihrer Eltern auf die Probe stellen. Das sind Kinder, deren Eltern in der Öffentlichkeit mit mitleidigen Blicken, mit blankem Unverständnis oder mit böse Worte fertig werden müssen. Das sind Kinder, deren Eltern ihren Kindern ein einfacheres Leben wünschen.

Mit Bilderbuchkindern lebt man in einer heilen Welt, mit Sorgenkinder sieht man die Welt aus einem anderen Blickwinkel, ob man will oder nicht.



Elisabeth, die Mutter eines autistischen Jungen, hat mich gebeten für ihren Sohn eine Fledermaus zu filzen. Diesen Wunsch habe ich gerne erfüllt.
Weil ich es mir ein Stückweit vorstellen kann, wie schwierig das Leben mit Robert ist und wieviel Kraft es tagtäglich braucht. Wieviel Kraft Robert tagtäglich braucht, um sich in der Welt zurecht zu finden, das kann man wohl nur erahnen.
Elisabeth, ich bewundere dich für deine Stärke.

Immer dem eigenen Herz folgen


Ein Geschenk zum 50. Geburtstag einer Freundin.

Hier schwimmen noch andere Fische im Fahrwasser der "Fisch am Freitag"-Aktion von Anja Rieger.