Dienstag, 27. Januar 2009

Junghundtraining


Einmal im Monat treffen sich Iamos und ich mit anderen Junghundausbilderinnen und ihren angehenden Blindenführhunden, um gemeinsam unter der Leitung einer Blindenführhundetrainerin zu üben.
Gestern waren wir in einem Einkaufszentrum, wo die Hunde lernen müssen mit allen möglichen verschiedenen Düften, unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten und fremden Hunden und Menschen zu recht zu kommen und bei all dem Trubel rund um sie herum auch noch schön ruhig zu bleiben. Das ist viel verlangt von so einem jungen Hund und klappt natürlich nicht immer. Ich komme mir am Anfang des Trainings oft wie ein Löwenbändigerin vor, den Iamos möchte natürlich am liebsten nur mir seinen Kollegen spielen.
Wir erregen natürlich auch Aufmerksamkeit bei den Leuten, wir werden beobachtet, viele Fragen werden gestellt und manche wollen gar richtige Gespräche anfangen. All diese Ablenkungen macht das Training nicht gerade einfacher.
Lustig finde ich immer wieder die Menschen, die denken ich sei blind, nur weil ich einen "Blindenführhund" an der Leine habe. Da frage ich mich schon manchmal, wo diese Leute eigentlich ihre Augen haben, denn blinde Menschen verhalten sich schon ganz anders, als ich das tue.
Das stützt irgendwie die These, dass man nur das sieht, was man sehen will.

Kommentare:

  1. ...ich finde, das ist eine tolle arbeit- die ihr da leistet...nur mit dem wieder abgeben- hätte ich so meine ernsthaften schwierigkeiten ....!- auch wenn es einen guten grund hat- und den hund jemand dringend benötigt....trotzdem- mit dem loslassen hätte ich totale probleme.....
    toll- was du da machst!!!
    lg sabinw

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  2. Hallo und ein liebes Wuff - Wuff!
    Ich möchte mich vorstellen und Dir meine größte Hochachtung entgegenbringen: Mein Name ist Aiko - ich bin ein Hovawart und lese seit Wochen schon ganz heimlich Deine Posts. Jetzt habe ich Dich verlinkt - wenn´s erlaubt ist - bleibt es auch dabei?
    Das ist ein riesengroße - ganz wichtige Aufgabe und damit auch in Zukunft ganz viel Freude, Erfüllung und nicht allzuviele Tränen beim Abschied. Großartig.
    Ich - Aiko - weiß gar nicht - warum Frauchen jetzt ein wenig traurig schaut - ich darf doch bei ihr bleiben.
    Wuff und LG
    Aiko und sein Frauchen Annemarie

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  3. In der Nähe von Basel gibt es ja auch ein Blindenhundeheim (sagt man dem noch so?), und in Basel begegnet man oft Ausbildnern mit auszubildenden Hunden. Ich muss gestehen, ich bleibe da auch oft stehen und schaue fasziniert zu, wie diese Hunde so vieles üben und lernen müssen.
    Toll, dass es Menschen gibt, die einen Teil dieser Aufgabe übernehmen.
    Lieben Gruss
    Gabriela

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  4. Wow ich finde das toll was du da machst. Ich könnte das echt nicht, da ich den Hund wieder abgeben müsste! Obwohl reizen täte es mich ja schon, mal einen solchen Hund auszubilden. Habe die Blindenhunde auch oft in Bern gesehen, da ich neben einer Kontaktstelle für Blinde gearbeitet habe...
    Bei Bjarki komme ich mir auch oft vor wie eine Löwenbändigerin. Er ist halt sehr stur (ist halt ein Islandhund und die nordischen Hunde sind ja meistens sture Böcke ;))und ein bisschen "Hyperaktiv". Aber er lernt sehr schnell da bin ich u froh.
    Also, noch viel Spass Iamos.

    Liebs Grüessli
    Patricia, Siro und Bjarki

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  5. Hallo,
    habe mich per eMail darum beworben, so einen Hund im ersten Jahr aufzunehmen,habe seit 4 Jahren eine Hündin - leider bekomme ich keien Antwort, vielleicht gibt es auch zu viele Bewerbungen....

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