Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Sonntag, 12. August 2012

Filzphsyognomie



Zur Zeit beschäftigt mich das Thema Filzköpfe. So viel ich weiss, werden Köpfe aus Wolle in den meisten Fällen weitgehend mit der Filznadel hergestellt. Ausserdem entstehen auf diese Weise Köpfe, die an Zwerge oder Kobolde erinnern.
Ich bin keine Nadelfilzerin und ausserdem habe ich meinen eigenen Kopf. Darum bin ich auf der Suche nach einem Kopf, der unverkennbar meine Handschrift trägt und der, wenn auch sehr abstrahiert, menschliche Züge hat. 

Diese drei Köpfe sind alle aus der gleichen Grundform entstanden. Durch verschiedenes Abbinden mit Nadel und Faden kann man unterschiedlichste Gesichter formen. 


Ich finde es sehr spannend, was da für die Köpfe entstanden sind und werde mich sicher in nächster Zeit noch mehr mit der Filzkopfphsygnomie beschäftigen. 



Kommentare:

  1. Die sind ja super süss geworden!
    Schöne Sunntig! lealu

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  2. Süüüüüüüüüüüüß, ich finde alle drei süß, aber die Sommersprossen sind der oberhammer.
    lg.
    Countryzicke

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  3. liebe katharina,
    ich finde sie alle schön - und sicher sehen sie sehr nach dir aus. (nein, nicht so WIE du, sondern wie von dir gemacht natürlich) und sieh es mal so: bei den echten menschen ist es ja auch ganz ähnlich, da entsteht auch aus dem einen grundbauplan durch minimale veränderung immer wieder etwas ganz einzigartiges, unverwechselbares. persönlich mag ich am liebsten die dunkelhaarige. die schaut so ein bisschen schüchtern aber verschmitzt aus dem efeu raus...
    liebe grüsse, stefanie.

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  4. Die drei gefallen mir.Du bist eine tolle Künstlerin
    lieber Gruss
    Bettina

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  5. …klasse !!! irgendwie ähneln sie dir …. find ich toll !!!

    steph

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  6. Herzlichen Dank für eure Kommentare! Ich freue mich!

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  7. Richtige Charakterköpfe!

    Liebe Grüße

    Gabi

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  8. Sind alle 3 Charakterköpfe, aber ganz rechts im Bild, die mag ich am liebsten. Eine Puppenfilzerin hat mir mal erzählt, dass sie es garnicht mag mit der Filznadel auf Ihre Puppengesichter zu stechen, ihr käme das vor, als würde sie sie verletzen...
    dir noch nen schönen Sonntag...und fleissig warst du ja wieder;)
    Susanne

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  9. jeeeeee, bist du ein fleissiges lieschen ☺ schon fertig? also ich find deine "varianten" grossartig! grüessli, dana

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  10. Wirklich hinreißend!

    Ich bin immer ganz beeindruckt, welchen Ausdruck WOLLE gewinnen kann!

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  11. :-D - wie hast Du denn die Sommersprossen hingekriegt; vielleicht kann ich das ja bei mir auch mal versuchen !?
    Also: ich finde die Koepfe auch alle sehr gut gelungen. Die dunkelhaarige Dame hat mit ihrer markanten Augenzeichnung evtl. auch mal das Talent fuer 'boese Rollen' ?!

    LG, Gerlinde
    (kaempf' Dich gut durch die Woche - let's start!)

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    1. Sommersprossen sind aufgestickt, ich würde es nicht empfehlen, das nachzumachen.

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  12. die sind ja ein tolle truppe... da hat wirklich jede ihren eigenen kopf! und abgebunden es wirkt viel feiner geformt als genadelt, das gefällt mir gut.
    (ich nadle ja manchmal noch gerne, aber gesichter haben mich nie überzeugt – ich mag den vorgang des in-die-haut-stechens nicht und das resultat hat auch immer etwas grobes ...)
    herzliche sommergrüsse
    nathalie

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    1. Ich habe auch schon genadelt, aber es war nie meins. Aber diese Art finde ich sehr schön zum Herstellen. Es macht richtig Spass, sich überraschen zu lassen, was dabei für eine Gesicht entsteht.

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  13. Super-süße Puppen. Und ich sage mal ja und nein... Ja: viele machen den Kopf mit der Nadel und ja viele sehen dann eher Trollmäßig aus, weil ( zum Beispiel ich ) der tollen Filzkünstlerin Birgitte Krag-Hansen, die Du ja sogar mal life erleben durftest, ein wenig "nacheifern" um einfach zu verstehen, wie ihre Kunst so funktioniert.
    Und Nein: ich habe von ihr auch die ersten zwei Bücher, und dort filzt sie auch nicht mit der Nadel, sondern filzt ebenso eine Form und stopft diese mit Wolle aus, um nachträglich mit Nadel und Faden die Form noch zu verändern und anzupassen. Lediglich kleinere feinere Züge kann man mit der Nadel noch nachformen. Oder hat sie auch zum Teil gesamt Nass gefilzt. Ich finde diese beiden Techniken auch toll und habe beide schon ausprobiert. Aber ich habe meinen Stil im Gegensatz zu Dir noch lange nicht gefunden.
    Mir gefällt es bei Deinen Tieren und auch jetzt Menschen, daß man sieht, das sie von Dir sind... so etwas mag ich besonders gerne!
    Ich finde auch die Menschenähnlichen Filzfiguren sehr toll.
    Wie viele verschiedenen Dinge Deiner Filz-Finger entsprungen sind in letzter Zeit und dennoch immer noch mit einem Fingerabdruck ausschließlich von Dir.
    Ja ich komme ich gerne schauen!
    Liebe Grüße Tinki

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    1. Das ist ja spannend, dass habe ich nicht gewusst, dass Birgitte auch nass gefilzt hat.
      Das ist ja immer das grösste Kompliment, wenn man sagt, man sieht die eigenen Handschrift. Vielen Dank!

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    2. Schau mal auf ihrer Seite :
      http://www.feltmaking.com/sculptural-felting/
      und auch
      http://www.feltmaking.com/felt-in-form/
      Das sind ihre Anfänge und dort gibt es eigentlich noch keine Filznadeln. Dort hat sie auch Fromen für Hände und Füße und Köpfe in Nasstechnik zum Ausstopfen und auch die Technik, wie man Nase und Augen "Näht".
      Ich habe diese Bücher gemeint.
      Liebe Grüße Tinki

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    3. Lustig, jetzt habe ich mal in meinen Bücherschrank geschaut, ich habe beide Bücher in dänisch, die stauben seit Jahren so vor sich hin. Ist eine ähnliche Technik, nur meine ist viel weniger aufwendig.

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  14. de sind soooooooo schüüüüüüüüüü. diä mit dä zöpfli schmelz. und ich etz so mir etz so kommt das agressive stüpfeln in die wolle noch entgegen. exgüsi. :-)

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    1. Hai-jeijei, üläwudu würd i da nenä, was du machsch. I bi eifach vil z`uh(u)geduldig fürs Stüpferlä. Da macht mi nämli im Fall voll aggresiv, da Stüpferlä. So sind Mänschä verschidä, hai-jeijei.

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