Ich wünsche allen meinen LeserInnen entspannt-gemütliche Ostertage!
Freitag, 10. April 2009
Donnerstag, 9. April 2009
Der Tag des Abschieds rückt näher
Jeder angehende Blindenführhund muss geröngt werden. Damit möchte man dem Risiko vorbeugen, dass ein Hund, der beim Ende seiner Ausbildung einen Wert von 50000.-Fr hat, wegen Gelenkproblemen Frühpensioniert werden muss .
Gestern habe ich nun Bescheid bekommen, dass bei Iamos die Gelenke in aller bestem Zustand sind. Eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zum Blindenführhund ist damit genommen.
Wir Junghundtrainerinnen haben strenge Auflagen, um die Gelenke des Welpen zu schonen. Wir dürfen pro Alterswoche nur eine Minute spazieren gehen am Tag, weit kommt man da am Anfang nicht. Dürfen sie nicht mit grösseren Hunden spielen lassen, mit kleinen nur kurze Zeit und müssen sie bis zum Ende des fünften Monats die Treppen rauf und runter tragen.
Jetzt heisst es für mich, die nicht mehr all zu lange Zeit gemeinsam mit diesem tollen Hund ganz bewusst zu geniessen.
Mittwoch, 8. April 2009
Vom fachfrauischen Umgang mit Nähwerkzeug
Neulich habe ich mich bei einer Freundin, die ich mit dem Nähvirus angesteckt habe, als Handsgilehrerin betätigt. Den Virus habe ich übrigens ganz ohne schlechtes Gewissen weitergegeben, nun gut, auf dem Stundenplan stand Hose mit Reissverschluss nähen.
Wir kamen so neben bei auf das Thema, Schnittmuster ausrädeln zu sprechen und meine Freundin bemerkte, dass ihr Ausrädler wohl zu billig war, um funktioniern zu können. Auf meine vorsichtige Nachfrage, auf welcher Unterlage sie das arme Ding den benutzt hätte und sie mir zur Antwort gabe - auf dem Holzfussboden - war mir alles klar.
Mein Ausrädler leistet mir schon seit jahrzehnten treue Dienste, er will aber eine weiche Unterlage um hänsel- und gretelgleich eine Spur zu legen.
Ich schwöre übrigens auf ihn, weil diese Methode billig und umweltschonend ist und ich die Papiermuster leicht durch weg schneiden oder hinzufügen von Papier abändern kann.
Liebe E., kommst du mal zum gemeinsamen Unkrautjäten bei mir vorbei? (o;
Dienstag, 7. April 2009
Filz-Stubete
Ich stelle mir vor, dass das Hausfrauendasein früher wesentlich kommunikativer war als heutzutage. Man traf sich am Brunnen zum gemeinsamen Wäschewaschen, beim Backhäuschen zum Brotbacken, in den Stuben für gemeinsame Näharbeiten. Nicht dass ich mir diese sicher auch recht beschwerliche Zeit herbei wünschen würde, aber das gemeinsame Tun ist etwas, was ja leider etwas aus unserem Alltag verschwunden ist.
Um so schöner finde ich es, dass sich bei mir immer mal wieder Frauen zum Filzenabend treffen und damit eine alte Tradition wieder aufleben lassen.
Montag, 6. April 2009
Chrüsimüsi-Kurs/ Von-allem-etwas-Kurs

Thema des Kurses mit Dorothea Fischbeck war, wie man dünnen Filzflächen eine Festigkeit geben kann ohne dass sie optisch starren wirken.
Streicht man den Filz mit nicht gerade wohlriechendem Hasenleim ein, verwandelt sich der Filz in ein pergamentartiges Material, dem man das Ursprungsmaterial nicht mehr ansieht. Mir gefällt das nicht so sehr, deswegen bin ich etwas zwiegespalten ob der Methode. Wir haben mit Flächenfilz experimentiert und eine Kugel gestaltet.
Dann haben wir noch Blumen und winzige Püppchen gefilzt, diese allerdingst ohne Leimzugabe.
Es waren wieder nette und interessante Frauen dabei, so wurde der Kurs schon aus diesem Grund ein angenehmes Erlebnis.
Die durch Zugverspätung fünfstündig Rückreise, wurde dank S. und B. sehr kurzweilig, war lustig mit euch! Ich hoffe man sieht sich einmal wieder.
Freitag, 3. April 2009
Notproviant
Ich war hier um das zu holen:

Weil ich heute hier hin fahre, möchte ich meiner Familie meine Abwesenheit etwas versüssen.
Dorothea Fischbeck gibt einen Wochenendkurs und ich freue mich sehr darauf bei ihr eine neue Technik zu lernen.
So ein, zwei Mal im Jahr gönne ich mir ein paar Tage nur für mich.
Ich geniesse, das verwöhnt werden, das zusammen sein mit Gleichgesinnten, neue und alte Gesichter zu treffen, kreativ sein - so sehen Wellness-Tage für mich aus!
Weil ich heute hier hin fahre, möchte ich meiner Familie meine Abwesenheit etwas versüssen.
Dorothea Fischbeck gibt einen Wochenendkurs und ich freue mich sehr darauf bei ihr eine neue Technik zu lernen.
So ein, zwei Mal im Jahr gönne ich mir ein paar Tage nur für mich.
Ich geniesse, das verwöhnt werden, das zusammen sein mit Gleichgesinnten, neue und alte Gesichter zu treffen, kreativ sein - so sehen Wellness-Tage für mich aus!
Mittwoch, 1. April 2009
Dr. Allerleirauh Dolittle und ihre Tiere
Eine kleine, graue Maus kam zu Dr. Allerleirauh Dolittle und beklagte sich bitterlich, dass sie von niemanden beachtet würde, ja, sie käme sich sogar nahe zu unsichtbar vor. Der einzige der Interesse an ihr zeige würde, wäre der dicke Kater der Nachbarin, auf desen nähere Bekanntschaft sie aber lieber verzichten würde.
Während ihr Dr. Allerleirauh Dolittle mit Engelszungen zu versichern suchte, dass ihre innern Wert nach aussen strahlen würden und sie somit auf keinen Fall unscheinbar wirke, weinte das Mäuschen mehrere Taschentücher nass und wollte den Allerleirauschen Worten keinen Glauben schenken.
Bei solch hoffnungslosen Fällen, ist es angesagt, die Veränderung von aussen nach innen einzuleiten und nach ein paar Griffen in die Therapiekiste verliess die graue Maus als bunte Maus die Praxis.
Den nächsten Termin hat die Maus abgesagt mit der Begründung, dass sie sich in anderen Umständen befinden würde und sie ihre Zeit mit einem guten Buch über Mäuseerziehung sinnvoller nutzen könne.
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