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Freitag, 26. November 2021

Bilder einer Ausstellung













Seit letzten Freitag tummeln sich meine Figuren in der Adventsausstellung in der Gärtnerei Leonodis in Grossaffoltern.
Es haben schon viele eine neue Heimat gefunden, so dass ich schon ein Päckchen mit neuen Figuren losschicken dürfte, was mich natürlich sehr gefreut hat 




Samstag, 22. August 2020

Irgendwo steht immer ein volles Glas

 
Das Glas ist bei mir gerade nicht halb voll oder halb leer, sondern leer, was Veranstaltungen betrifft.
Nichts ist mehr planbar. Die Stituation ist auch für Veranstalter schwierig, die Verantwortung ist gross.
Letzet Woche gab es wieder zwei Absagen, eine betraf eine Kinderferienwoche im Oktober bei uns im Dorf, wo ich als ehrenamtliche Leiterin einen Filzkurses geleitet hätte und ein Markt, Ende September, wird nicht durchgeführt.
Die Zahlen steigen wieder, das Glas wird noch eine Zeitlang leer bleiben, befürchte ich.
 
 
Dafür erledige ich jetzt Dinge, die schon lange auf der langen Bank lagen.
So wie dieses Gewürzregal, das schon seit Jahren auf einen Anstrich gewartet hat.
Seit es hängt habe ich nun jeden Tag Freude am ordenlichen Anblick.
 
 
Auch dieser Sessel brauchte schon länger eine neue Husse. Ich habe Stoff aus meinen Stofflager vernäht. 

 
Leider hatte ich nicht mehr genug Stoff vom floralen Muster, was mir besser gefallen hätte.
Trotzdem bin ich stolz, dass ich das nun auch von meiner Todo-Liste streichen kann.
 
 
Ausserdem habe ich noch meine Werkbank aufgeräumt.

 
Beim Aufräumen im Haus ist meine Glas definitiv noch sehr voll.

Mittwoch, 19. August 2020

Aktivferien in den Bergen

Schon ist es wieder eine Woche her, dass ich nach Adelboden gefahren bin. Als ich dort an kam, habe ich als erstes die letzten Johannisbeeren abgelesen und zu leckerem Sirup verarbeitet.  

 

Das Sofa in der Laube war schon lange keine schöner Anblick mehr, das wollte ich ändern.


Ich habe eine neue Husse, aus einen Vorhang, der im Kinderzimmer meiner Tochter schon mal Verwendung fand, genäht. Für die Kissen habe ich Stoff und Spitzen aus meinen Stofflager und alte Bettwäsche vernäht. Ich finde es immer sehr befriedigend, wenn ich für meine Projekte nichts kaufen muss.

Ausserdem haben eine paar Möbel einen neuen Anstrich gebraucht und bekommen.

Am Wochenende sind dann meine Familie gekommen und wir haben die Einweihung unseres neuen Sitzplatzes zusammen mit Verwandten gefeiert.

Ich habe schon seit Monaten nicht mehr so viel gelacht, wie an diesem Abend. Das hat wirklich gut getan und ich habe schon fast vergessen, wie das ist mit eine Gruppe Menschen zusammen zu sitzen und es einfach lustig zu haben miteinander.

Meine Tochter und ihr Freund haben den Sitzplatz gebaut.


Eigentlich wollten sie eine mehrmonatige Reise machen. Aber Corona hat auch ihnen einen Strich durch ihre Pläne.





Es waren wirklich perfekt Tage in den Bergen.

Sonntag, 9. August 2020

Die Entsehung eines Brautjungfernkleid

 

Meine Kinder sind mit selbstgenähten Kleidern aufgewachsen. Das war zu einer Zeit, wo Kleider selber nähen noch sehr exotisch war und für erstaunen sorgte.
Das labellos aufwachsen kein Trauma verursacht, beweisst die Tatsache, dass meine Tochter ab und zu mit einem Kleiderwunsch zu mir.
Ich sollte ihr nun ein Brautjungfernkleid, nach vorgegebenem Farbkonzept, nähen.
Ich, als wenig romantisch und traditionell veranlagter Mensch, staune ja, das es das es "Brautjungfern" überhaupt noch gibt.
Als erstes wurden meine alten Schnittmusterhefte durchsucht.
Das ist auch etwas, was mich immer wieder erstaunt, dass immer noch neue Schnittmuster entwickelt werden. So viel Spielraum gibt es, wenn man nicht gerade Haute couture nähte, meiner  Meinung nach gar nicht.
Wir einigten uns auf eine Kleid aus einem Brigitte Sonderhefte Jahrgang 2000.
Aus Erfahrung weiss ich, dass ich bei meiner Tochter die Schnittmuster abändern muss.
Das heisst dann, als erstes aus billigen Stoff ein Probekleid nähen. Das wurde dann wirklich ein Kleid für die Tonne.
Die notwendigen Änderung werden dann auf das Schnittmuster übertragen. Bei diesem Kleid habe ich, neben den Figuranpassungen ausserdem, der Mode entsprechend, den Saum hinten länger als vorne gemacht. Ausserdem habe ich den Rückenreissverschluss in die Seitenaht verlegt. Dort ist es nicht so schlimm, wenn er nicht akurat schön eingenäht ist.


Der Stoff, den meine Tochter ausgesucht hat, machte mich dann ziemlich nervös. 
Denn er war nicht ganz billig und ausserdem eine hauchdünne Seide, bei der nachträgliche Änderungen nicht möglich sind, ohne den Stoff zu ruinieren.
 
 
Darum  habe ich dann ein zweites Probekleid genäht, dass schon recht gut gepasst hat, ich musst nur noch etwas Weite heraus nehmen.
Als meine Tochter zur Anprobe kam, war ich schon trotzdem auf Nadeln, aber ich hatte Glück, das Kleid passt wie angegossen. 
 
 
Das Brautpaar hatte auch Glück, die Hochzeit konnte statt finden.

Donnerstag, 16. April 2020

#Maskeauf


Keine Märkte, in meinem Internetshop ist auch nicht viel los, so sieht meine Situation zur Zeit aus.


Auch wenn jetzt die Massnahmen langsam gelockert werden, können wir es nicht schön reden, für ganz viele Menschen auf der ganzen Welt, wird in den nächsten Monaten ihre Welt zusammen brechen. Sei es weil, sie geliebte Menschen verlieren oder finanziell vor dem Nichts stehen werden.
Ich nähe gerade, sehr sympolisch, Masken im Apfeldesign.

Ich nenne meine Masken Achtsamkeitsmasken. Ich achte auf mich und meine Mitmenschen.

Ich bin bei meinen wöchentlichen Einkauf als Maskenträgerin eine Ausnahme. Der Nutzen des Masken tragens spricht sich erst langsam herum. 
Zugeben, eine Maske zu tragen, besonders bei sommerlichen Temperaturen, ist nicht so toll.
Aber wenn es Menschen schaffen, stundenlang in Schutzanzüge Menschen pflegen, dann wird ja wohl ein kurzer Einkauf mit Maske kein Problem sein.


Stoffmasken können nach dem Tragen ein paar Minuten ausgekocht werden und sind somit ökologischer als Einwegmasken.

Meine Masken kosten 12.-Fr.. Ich habe auch schon Masken für 4.-Fr. gesehen. Das ist wohl so ein Frauending, das sie für Nichts arbeiten.
Es geht aber auch anders, wie man hier in diesem Artikle von heute lesen kann.




Stoffmasken können, nach dem Tragen, ein paar Minuten ausgekocht oder bei 60 Grad gewaschen  werden und sind somit ökologischer als Einwegmasken.
Meine Achtsamkeitsmasken findet man in meinen Shop.
Ich freue mich über jede verkaufte Maske und auch ich mache keinen grossen Profit mit den Masken.
Im Grunde mache ich mit gar nichts einen grossen Profit.
Den machen ein paar wenige, bei denen ganz viel bestellen.
Aber das ist dann wieder ein Thema für sich.

 



Samstag, 28. Dezember 2019

Gemütliche Tage


Ich geniesse die Ruhe dieser Tage und beschäftige mich mit Dingen, die unter dem Jahr liegen bleiben.
So habe ich schon einen Berg Kleider geflickt und Stoffbeutel genäht.
Einen neuen Rucksack möchte ich mir nähen, aber mal schauen ob ich das wirklich machen, den  Aufräumen wäre auch keine schlechte Idee.
Nichts muss, alles darf, in den Tagen zwischen den Jahren.
Das ist schön.


Mittwoch, 11. Dezember 2019

Weihnachtsbestellungen


Auch wenn man es auf meinem Blog nicht so merkt, ich bin recht viel am Filzen.
Die Bilder von meinen Figuren auf meinem Instagramaccount hochladen geht einfach schneller. Ausserdem mag ich es, dass man dort kleine Filmchen zeigen kann.
Aber ich will den Blog auch nicht ganz vernachlässigen, darum zeige ich hier eine Bestellung von einer meiner Clownfreundinnen.
Es sind Säckchen für Clownnasen und meine Freundin verschenkt sie an ihre Clownfreundinnen.

Freitag, 5. Oktober 2018

Freitag, 27. Januar 2017

Rotenasenbeutel


Auf Wunsch einer Clownfreundin durfte ich mal wieder ein Beutelchen für roten Nasen filzen und nähen.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Was vom Wahlkampf übrig bleibt

Meine Nähmaschine fristet ein Stiefmütterchendasein.
Dabei habe ich seit meiner Studienzeit meine Kleider selber genäht.
Aber da meine Kleiderschrank voll ist und selbstgenähte Kleider fast nicht kaputt gehen, sehe ich eigentlich keinen Grund mich an die Nähmaschine zu setzen.
Wobei ich aber, wie so viele Näherinnen, noch recht viel Stoff besitze, werde ich vielleicht doch mal wieder etwas für mich nähen.


Durch meine Tochter, die sich gewünscht hatte, dass ich aus einer Abstimmungfahne zwei kleine Beutel für Obst und Gemüse, sowie einen Wäschesack nähe, habe ich nun meine Nähmaschine aus dem Dornröschenschlaf erweckt.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Der Herbst bringt Nebel


Der Herbst bringt Kälte.
Der Herbst bringt, kleidertechnisch gesehen, aber auch viel mehr Gestalungsmöglichkeiten als die warme Jahreszeit.
Nachdem ich im Sommer fast gänzlich in einem meiner zig Ajacciokleider herumgelaufen bin, freue ich mich auf bunte Strümpfe, Schals, Mützen, Röcke, Jacken, Mäntel.
Rock, Mantel und Schal sind selbstgemacht.
Der Rest ist gekauft.

Mittwoch, 17. August 2016

Aus Hose wird Rucksack

Ich geniesse meine Filzferien, es ist aber nicht so, dass ich die ganze Zeit im Liegestuhl herumlümmle..
Meine Tochter hat sich einen Rucksack gewünscht, darum habe ich mich auch mal die Nähmaschine gesetzt.


Rucksäcke sind bei mir immer Upcyclingprojekte, hier, hier und hier.
Für das neue Modell habe ich eine Hose von mir, die ein Sück für die Tonne war, weil ich in ihr wirklich wie eine Tonne ausgesehen habe, zerschnitten.
Die Träger, Gurte, das verstärkendes Rückenteil und Schnallen stammen von einem nie benutzen Werberucksack.


 Einzig das Futter und die Kordel sind neu.


Er wurde bereits am letzten Sonntag auf Tragefähigkeit geprüft.


Aus der hässlichen Hose ist ein hübscher Rucksack geworden.


Sonntag, 26. Juni 2016

Floating

Als ich im Mai zum ersten Mal von Christos Floating piers gelesen hatte, wusste ich, an meinem Geburtstag möchte ich auf diesem schwangenden Steg stehen.
Meine Familie hat sich meinen Plänen angeschlossen und so konnte ich mir diesen grossen Geburtstagswunsch zusammen mit Mann und Kindern, erfüllen.
Es war ein sehr sinnliches Erlebnis, denn der Stoff war sonnengewärmt und angenehm glatt. Man lief wie auf sehr weichem Moos.
Das Schwanken war ein wenig, wie bei einem Schiff bei Wellengang, aber durchaus angenehm.
Es war einmalig und etwas sehr Besonders, dass ich das erleben durfte.



Eindrücklich war, als ich vom Steg aus wieder festen Boden betreten hatte, fühle ich mich gleich um eine paar Kilos schwere.
Die Erdenschwere hatte mich wieder.
Ich habe jetzt ein klein wenig Sehnsucht nach diesem Getragen werden vom Wasser, dieser Leichtigkeit des Seins, nach diesem bewussten Gang, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
Diese Gefühl möchte ich mitnehmen in mein neues Lebensjahr.


Vor kurzem hatte ich mich in einen Stoff verliebt und nach ewigen Zeiten mal wieder ein Kleid für mich genäht. Eine Frau mit einem Nest aus Haaren, in dem Vögel nisten, ist das Motiv dieses Stoffes.Das hat mich an diesen Spruch erinnert:

Du kannst nicht verhindern, dass die Vögel der Besorgnis über deinen Kopf fliegen. Aber du kannst verhindern, dass sie sich in deinem Kopf ein Nest bauen.

Bei mir nisten sich diese Vögel schon auch immer wieder mal wieder ein. Es fällt mir schwer, dass zu verhindern.
Aber es gibt ja auch noch andere Vögel. Vögel der Freude, des Übermuts, des Friedens, Vögel der Freiheit usw.
Ich habe die Vögel auf meinem Kleid, als Vögel meiner Träume definiert und die können gerne auf meinem Kopf ihr Nest bauen und sie können auch wieder davon fliegen.
Manche Träume erfüllen sich und machen nicht und manchen lösen sich im Laufe der Zeit wieder in Luft auf.
Schön, wenn man Träume hat.
So wie Christo und sein leider schon verstorben Frau Jeanne-Claude ihren Träume Gestalt gaben und damit unzählige Menschen verzaubert haben.

Dienstag, 13. Oktober 2015

Unihockeyschlägerhülle

Meine Nähmaschine staubt vor sich hin, wenn da nicht meine Tochter wäre, die ab und zu mit einem kleinen Auftrag kommen würde und ich die Maschine dann aus ihrem Dornröschenschlaf erwecke.
Ich bin immer noch wenig motiviert für mich zu nähen.
Ich nähe ja schon über dreissig Jahre meine Kleider selber. Als Studentin habe ich damit angefangen, Dank einem günstigen Stofflagerverkauf, hauptsächlich um Geld zu sparen.
Nähen ist für mich wie Kochen, habe ich Hunger koche ich etwas Feines, fehlt mir eine Kleidungsstück, nähe ich mir eines.
Zur Zeit brauche ich einfach nichts.
Aber meine Tochter hat sich einen Hülle für ihren Unihockeyschläger gewünscht.
 

Den Stoff hat sie sich aus meinem Lager ausgesucht. Reissverschluss und Gurt habe ich von einer alten Tasche recyclt. Die Tasche hat somit praktisch nichts gekostet.


Sonntag, 28. Juni 2015

Recyclingrucksack


Rucksack tragen ist gerade Mode, man kann darum schöne, leider auch ziemlich teure Modelle kaufen. Das war bis vor kurzem noch nicht so, man fand nur funktionalen Wanderrucksäcke in den Regalen.  Die gefallen mir aber für den Alltag nicht, darum habe ich mir vor Jahren schon meine eigenen Rucksäcke genäht.


Ich erledige alle meine Einkäufe zu Fuss oder mit dem Bus. Da braucht man schon einen stabilen, bequemen Rucksack. Diese Ansprüche erfüllten meine Stoffrucksäcke nur bedingt.
Darum war ich ganz erfreut, als sich kürzlich bei einem alten Wanderrucksack die Innenbeschichtung abzulösen begann und ich mir mit den Träger einen neuen Rucksack nähen konnte.


Den Stoff hatte ich aus meinem Lager, so musste ich nur die Ösen dazu kaufen. Mir gefällt meine neuer Rucksack richtig gut.

 


Wir haben ein Auto, es steht die meiste Zeit in der Garage herum, was ja eine völliger Verhältnisblödsinn ist. Darum haben wir unser Auto nun bei einer Autovermietung für Privatfahrzeuge Sharoo angemeldet.
Ich mache hier an dieser Stelle einfach mal Werbung für dieses neue Unternehmen.

P.S. Der Rucksack hat seinen Tragebequemlichkeitstest in der Praxis seht gut bestanden und ich bin sehr zufrieden.

Freitag, 15. Mai 2015

I like the flowers

Der Auftrag einer Freundin ihr eine Japanhose zu nähen, hat mein Nähmaschine aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt.
Darum ist es auch nicht meine Hose, die ich hier trage.


Leider muss ich sagen, weil mir dieses Oufit sehr gut gefällt.
Obwohl die eine oder andere denken mag, dass man jenseits der 50 so mädchenhaft nicht mehr herumlaufen sollte.
Aber was die Leute denken, sollte einem je älter man wird desto egaler sein.
Darum sage ich, Blumen kann man immer tragen.


Mittwoch, 11. Februar 2015

Frühlingssehnsucht


Grau und kalt zeigte sich bis jetzt das Jahr 2015. Manchmal habe ich mir gewünscht, ich könnte wie eine Vogel einfach die Flügel ausbreiten und davon fliegen.
Ich sehne mich nach Sonnenstrahlen im Gesicht, die auch das Herz wärmen.
Ich freue mich auf den Frühling, wenn die Natur aus ihrer Winterstarre erwacht und sich im bunten, lebendigen Kleid zeigt.
So gesehen ist mein neues Kleid ein Zeichen für meine Frühlingssehnsucht.


Ob sehnsüchtig oder nicht, auf dem MMM-Blog gibt es auf jeden Fall wieder sehr viele Näherinnen in schönen Kleider zu sehen.