Samstag, 13. April 2019

Mäuse im Kindergarten


Eine Kindergärtnerinen, die bei mir Figuren für den Unterricht bestellt hatte, hatte mich angefragt, ob ich auch Kurse gebe.
Selber organisiere ich ja keine Kurse, aber auf Anfrage mache ich das gerne.
Gestern durfte ich nun fünf Frauen, die in Kindergärten und Schulen arbeiten, mit den Bascis des Filzen vertraut machen.
Es hat allen viel Spass gemacht und nach drei Stunden durfte jede mit einer eigene kleine Maus nach Hause gehen.
Es hat mich auch sehr gefreut zu hören, wie postiv die Kinder auf meine Filzfiguren reagieren.
Trotz bescheidenem Kindergartenbudget wurden die Figuren gekauft, und die Anschaffung has sich mehr als gelohnt.
Es macht mich sehr glücklich, wenn meine Arbeit so geschätzt wird und viel Freude macht.

Donnerstag, 11. April 2019

Montag, 8. April 2019

Von Tränen und Instagram


Dass man an Märkten über Stunden nichts verkauft, das kenne ich eigentlich zur genüge.
Darum gelingt es mir ganz gut, meine Gemütslage in solchen Situationen zu überspielen und mir nicht anmerken zu lassen, wie es in mir aussieht.
Gestern war das anders, ich stand visavi von einen Stand, wo genadelte Filztierchen zu Dumpingpreisen verkauft wurden. Ich konnte dabei zuschauen, wie der Stand von Stunde zu Stunde leerer wurde.
Neben mir Stand eine Frau mit Swarovskischmuck und Heimvorteil, dort war es das gleiche.
Die Schmuckstücke gingen weg wie warme Semmel.
Und ich stand da mit meiner Handpuppe in der Hand und plötzlich kamen mir die Tränen.
Es ist mir mehrmals passiert, dass ich weinen musst, wenn ich von irgendjemand angesprochen wurde.
Es war mir unangenehm, weil ich nicht wollte, dass man bei mir aus Mitleid etwas kauft und auch weil ich fand, dass es sich nicht lohnt, wegen so etwas zu weinen.
Interessanterweise war es mir nicht peinlich zu Weinen und  das lag daran, dass die Menschen so zauberhaft und mitfühlen reagiert haben. Ich bekam soviele Worte der Wertschätzung zu hören, das hat mich dann so gerührt, dass ich deswegen schon wieder weinen musste.

In der Regel zeigt man ja seine Gefühle nicht, man wart den Schein, wenn es einem nicht gut geht.
Das ist in der realen Welt so und noch viel mehr in der virtuellen.
Gerade auf Instagram kann jeder der mag, einen Blick in die Privatsphäre von Menschen werfen, die eine Bilderbuchleben zu führen scheinen. Sie sind schön, haben den perfekten Partner an ihrer Seite, bezaubernde Kinder, leben im Dauerurlaub, sind erfolgreich, leben gesund, machen Yoga, meditieren, haben einen grossen Freundeskreis und ihr wunderschönes Zuhaus ist immer aufgeräumt.
Ihr Leben scheint ein einziger Glückstaumel zu sein und kommt doch mal eine Krise, geht man gestärkt und noch schöner als vorher daraus hervor. Mit dem richtigen Mindset kann man alles erreichen, so die Botschaft dahinter.
Da wird das Bild von perfekten Menschen gezeigt, von Menschen, die mit ihrem Leben ihr Geld verdienen.

Meine Leben sieht da anders aus, ausser dass ich halt zufällig die Gabe bekommen habe, geschickt mit meinen Händen zu sein, lebe ich ein ruhiges Leben.
Was hat das ganze nun mit meinen Tränen zu tun, mag sich die eine oder der andere fragen.

Ich finde, gerade im reallen Leben sollten wir uns öfters gestatten, unsere wirklichen Gefühle zu zeigen. Wir sind Menschen und keine perfekten Instagramprojektionflächen.
Ich bin immer wieder mal traurig, weiss nicht genau, was ich will, meine Wohnung ist nicht aufgeräumt, ich gehe schusselig durch das Leben.
Aber das bin halt ich und manchmal, werde ich getröstet, wenn ich hadere mit mir, so wie gestern. Wenn ich daran denke, dann kommen mir schon wieder fast die Tränen.
Nur sind es Tränen der Dankbarkeit für mein Leben, so wie es eben ist.


In den letzten zwei  Stunden des Markts  habe ich dann noch so gut Verkauft, dass ich sehr zufrieden  nach Hause gefahren bin.

Freitag, 5. April 2019

Platz ist im kleinsten Nest...


...für ein verliebtes Rosawolkenschaf und ein Unschuldslamm.
Die beiden Turtelschäfchen ist bestimmt nicht kalt.
Wenn der Wetterbericht recht behält, muss ich auch nicht frieren, morgen am Ostermarkt im Städtschen Greifensee.

Donnerstag, 4. April 2019

10 Jahre Kaya


Vor 10 Jahre kam Kaya auf die Welt, im Juni kam er zu uns und seither ist er mein treuer Begleiter.
Ich bin froh, dass ich damals nicht auf meine Kopf gehört habe, der meinte, mit einem Hund gibt man die Freiheiten, die man mit Teenagerkinder hat, wieder auf.
Meine Bauch hatte damals richtig entschieden. Kaya ist ein toller Hund, sehr friedlich und unkompliziert.



Sonntag, 31. März 2019

Wo wollen die denn hin?


Mein Beitrag für die Filzkunstausstellung, die am 4. und 5. Mai im Schloss Greifensee statt findet, ist unterdessen fertig geworden.
Ich lasse mir aber nicht die Sonne auf die Nase scheinen, wie die Hasen, die alle mitkommen an meinen nächsten Markt nächstes Wochenende.
Weil der Markt Ostermarkt heisst, bin ich gerade am Filzen von allerlei Österlichem.
Er findet ebenfalls im Städtchen Greifensee statt.
Am 6.4. ist er von 10 bis 18 Uhr und am 7.4. von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.