Freitag, 16. April 2010

Zwei Faultiere...


...wünschen euch ein erholsames Wochenende.

Mittwoch, 14. April 2010

Der Weg zum Leben


Es gibt einen Weg in meinem Leben, der sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat.
Seit bald 20 Jahren gehe ich ihn alle zwei Jahre, beim erste Mal trug ich meine Baby im Snuggli. Mein Sohn war mit einem schweren Herzfehler auf die Welt gekommen und ich brachte ihn ins Kinderspital für eine OP am offenen Herz.
Ich ging am einem Friedhof vorbei und ich weiss noch, ich habe gedacht, ob ich mein Kind wohl wieder lebend nach Hause nehmen darf. 1000 Ängste haben mich gegleitet.
Gestern war es wieder soweit, mein Sohn musste zur Kontolle in die Poliklinik.
Mein Kopf hat in all den Jahren gelernt, dass es nichts bringt sich vorher schon Sorgen zu machen, allein mein vegetatives Nervensystem will das einfach nicht glauben und so vergeht mir schon Tage vor der Untersuchung der Appetit und ich fühle mich unwohl.
Diesen Weg ins Spital zu gehen, macht mir jedes Mal aufs Neue wieder bewusst, wie wertvoll das Leben ist. In so fern ist es ein guter Weg, auch wenn ich mir oft wünsche, dass wir diesen Weg nie hätten gehen zu müssen. Aber man kann sich seine Weg nicht immer aussuchen.
Dem Herz meines Sohnes geht es gut, allerdings wurde, um ganz sicher zu sein, noch eine MRI angeordnet und dann liegt er wieder vor uns, dieser Weg.

Samstag, 10. April 2010

Das Meer der Tränen



In dem Land zwischen allen Zeiten und allen Welten gibt es ein geheimnisvoll blauglänzendes Meer. Es wird das Meer, der geweinten und ungeweinten Tränen, genannt.
Tränen der grössten Freude, Tränen der tiefsten Trauer, Tränen der verletzten Wut, einzelne Tränen, ganze Tränenflüsse, alle sammeln sich im Meer der Tränen.
Auf dem Meer schwimmt die Gans des Mitgefühls, beständig trinkt sie das bittersüsse Wasser und weint Tränen, die sich in Perlen verwandeln, bevor sie im Meer versinken.
Tränenblind schwimmt die Gans dahin, doch auf ihrem Rücken sitzt ein kleines Mädchen, das ihr den Weg durch die Wellen zeigt. Der Name des Mädchen ist Vertrauen.
Manchmal fischt die Kleine eine Perle aus den Tiefen der Meeres hinauf ans Tageslicht. Sie betrachtet sie lange und dann erzählt ihr die Perle ganz leise ihre Geschichte. Dabei wird das Herz des Mädchens ganz weich und warm, denn was sie hört, sind Geschichten der Liebe.

Donnerstag, 8. April 2010

Verspielt-nostalgisch im Walde



Da es in den letzten Wochen doch immer wieder recht kalt war, hatte ich Lust, mir ein kuscheliges, leichtes, warmes Jäckchen zu stricken.
Mit einem einfachen Schnitt, glatt rechts, ging die Arbeit schnell voran. Die gehäkelte Mäusezähnchenkante soll dafür sorgen, dass mein neues Wohlfühlteil nicht allzu schlicht aussieht.



Das Kleid stammt aus einem meiner neuen Japanbücher und hier ist das Schleifchen der nötigen Hingucker.

Blumen auf meinem Weg



Wenn ich fort gehe, wenn ich wieder heim komme, fällt mein Blick auf meine Blumen daussen vor der Türe.
Dieser Blick schenkt mir eine Zeitinsel der Ruhe und Schönheit auf der Schwelle zwischen Innen und Aussen.

Dienstag, 6. April 2010

Wettbewerbswerbung


Der Macher von guzuu hat mich gebeten auf den Wettbwerb "Wer macht die schönsten Dinge?" aufmerksam zu machen, der noch bis zum 18.04. läuft.
Man wählt dabei den schönsten Shop und kann mit der Teilnahme eine Nähmaschine gewinnen.

Der Shop mit den meisten Stimmen, bekommt ebenfalls eine Nähmaschine.
Und wenn ich schon dabei bin Werbung zu machen, ja, dann mache ich doch auch gleich Werbung für mich.
Weil eine neue Nähmaschine zu gewinnen, das wäre schon ein Traum, zumal mir meine alte immer noch Kummer macht!
Wer für mich abstimmen mag, kann das hier tun.
Und sollte ich sie wirklich gewinnen, dann werde ich vor Freude in die Luft springen und mir hier im Blog ein Dankeschön überlegen.
Uhi, läuft das jetzt unter Bestechung oder unter Wahlversprechen?