Mittwoch, 28. April 2010

6 Frauen und ein Hund

Heute morgen machte ich mich auf den Weg nach Rheinfelden/CH, es war eine kleine, leicht nostalgische Reise in meine Vergangenheit.
Als Kind einer schweizer Mutter und eines deutschen Vaters verbrachte ich einen Teil meiner Kindheit in Rheinfelden/D und Ehrensache war, regelmässig in der Migros, einer schweizer Supermarktkette, einkaufen zu gehen. Tief verankert ist dieser Weg über die Grenze in meinem Gedächtnis, nicht zuletzt weil dabei auch immer der Schokoldenvorrat wieder aufgefüllt wurde.
Rheinfelden ist heute ein hübsches, beschauliches Städtchen mit schmucken Häusern und bezaubernden Hinterhofgärten und ich hätte mir am liebsten gleich ein Häuschen dort gekauft.
Am Ziel meiner Reise bei Simone, traff ich auf die gut gelaunten Bloggerinnen Claudi, Gabi, Anki und Kathrin.



Simone hat mir auf meine neustes Japankleid zwei Geckos gestickt. Hier stehe ich im Durchgang zu Simones Hinterhof, bei den orginelle Korbbriefkästen:







Kaya war auch dabei, er hatte aber wenig Freude an unserem Nähkränzchen und so bin ich mit ihm anschliessen als Entschädigung zum Spielen an den Rhein. Dort gefiel es ihm so gut, dass ich ihn nur mit der Hilfe eines jungen Mannes wieder einfangen konnte, hmm, da wartet noch etwas Erziehungsarbeit auf mich.



Nette Frauen getroffen, Kleid aufgehübscht, feinen Brezel gegessen - schön war dieser Ausflug back to the roots.

Sonntag, 25. April 2010

Unterwegs in Sachen Filz...

...war ich dieses Wochenende.
Um das unternehmerische Risiko am Nachtmarkt so gering wie möglich zu halten, pro qm Standfläche zahlt man 30.- Fr., habe ich es mir am Samstag von 18.00- 24.00 Uhr auf einem Quadratmeter gemütlich gemacht. Natürlich habe ich mir vorher überlegt, wie man diese Fläche am besten nutzen könnte und heraus kam das hier:



Sehr gefreut hat mich der Besuch von Barbara, Vilma, einer Blogleserin und natürlich auch von dir, liebe V..
Total überrascht hat mich die Tatsache, wie viele junge Männer lächelnd vor meinem Stand stehen geblieben sind. Einer hat sich sogar eine kleine Gans-viel-Glück gekauft und sie oben in die Brusttasche seines Anzugs gesteckt, wo sie dann herausschauen durfte- schon süss, irgendwie.
Mäuse und Maushäuser waren eindeutig am beliebtesten, aber da wirklich sehr viele junge Leute, wohl ohne Geld und Kinder, durch den Markt geschlendert sind, bin ich nicht als reiche Frau, aber mit einem guten Gefühl, nach Hause gefahren.
Und ich hatte Zeit zum sticken, heraus kam das hier:



Und die durfte heute gleich mit auf den Ballenberg, wo dieses Wochenende die Abschlussabeiten des 8. und 9.Filzbildungsganges gezeigt wurden.
Leider darf man keine Photos öffentlich zeigen, was eigentlich schade ist, weil es wirklich sehr viele wunderschöne, vielfältig Arbeiten zu sehen gab.
Besonders spannend und gelungen fand ich die Abschlussarbeit von Susanne Ravasio, die zwei Dörfer von mir entfernt wohnt.
Sie gab mir die Erlaubnis hier einen Ausschnitt einer ihrer Arbeiten zu zeigen:

Freitag, 23. April 2010

Mäuse gegen "Mäuse"...



...hoffe ich zu tauschen am Nachtmarkt der morgen in Zürich statt findet.
Mein letzter Markt in Zürich, war ja nicht gerade von Erfolg gekrönt und so werde ich wohl wieder eine Strickzeug einpacken, damit ich wenigstens etwas zu tun habe.

Dass ich mich über Besuch sehr freuen würde, muss ich wohl nicht schreiben, aber ich schreibe es jetzt trotzdem.

Mittwoch, 21. April 2010

Verliebt in mein neues Kleid


Natürlich japanisch, was sonst.

Das Kleid stammt, genauso wie diese Jacken, aus diesem Buch hier.

Für Tally, Kleid von hinten:



Wenn ich es noch einmal nähen würde, dann ohne diese merkwürtige Falte und den Kragen musste ich festnähen, weil der immer so komisch umklappt ist.

Dienstag, 20. April 2010

Vom Puffärmel zur Pufftasche



Wenn sich Elsterchen was wünscht kann ich nicht nein sagen, darum hier die Anleitung:
An der Rundung habe ich 1cm Nahtzugabe eingezeichnet, die Raffung macht Frau nach Gefühl, oben kommt ein Tunnel für das Gummiband, Gummiband einziehen, Länge auch nach Gefühl, Enden festnähen, dann die Nahzugabe umklappen, mit Stecknadeln feststecken, das Ganze am Kleid feststecken, annähen, fertig.






Montag, 19. April 2010

Da lag noch was herum

Beim Aufräumen kamen mir ein Puffärmel in die Hände und, ja, auch er wurde gerettet.



Ich würde sagen, die (Puff)Tasche, die hat wirklich noch gefehlt.
Für alle Nichtschweizer, wenn hier jemand zu dir sagt "Du hast ein Puff", dann hat man nicht das, was die Deutschen jetzt denken, sondern ganz einfach eine Unordnung, in so fern passt das zu einer Tasche ja ganz gut.

Vom no go zum let`s go!

Bei den japanichen Schnittmustern sind ab und zu Modelle dabei, bei denen frau nicht gerade flach raus kommt, im Gegenteil.
In diesem hier sah ich aus wie eine schwangere Grossmutter mit Schulterbeulenpest und wer will schon so in der Öffenlichkeit gesehen werden? Ich nicht!



So habe ich einen Rettungsversuch gestartet, dabei habe ich die Länge verkürzt, Puffärmel abgetrennt, eine Spitzenborte angenäht und noch ein neckisches Yoyo aufgenäht.



Also, ich finde, Rettungsversuch gelungen, oder?