Donnerstag, 24. Mai 2018

Fortbewegung


In den letzten Tagen war ich auf ganz unterschiedliche Weise unterwegs, zu Fuss, mit dem Fahrrad, auf und neben dem Pferd, mit dem Auto und mit dem Zug.
Am Samstag beschlosse meine Mann und ich mit dem Hund, von unsere Haustüre aus, los zu wandern. Nach 6 Stunden Wanderzeit sind wir sehr müde am Hallwilersee angekommen und beschlossen das letzte Stück mit dem Zug zu reisen. 1 Stunde Wanderzeit entsprachen 6 Minuten mit dem Zug.
Geht man einen Weg aus eigener Kraft, bekommen Entfernungen eine ganz andere Bedeutung.
Man wird sich seiner eigenen körperlichen Grenzen bewusst.
Am Montag waren wir mit dem Fahrrad unterwegs. Was war das doch für eine wunderschönes Gefühl durch die Gegend zu rollen. Das eigene Gewicht und das des Rücksacks spielten keine Rolle.
Fahrrad fahren gibt mir ein Gefühl von Glück und Leichtigkeit, besonders natürlich mit dem E-Bike.
Am Dienstag fuhr ich in 1,5 Stunden mit dem Auto zu meinen Eltern, zu Fuss wäre ich 13 Stunden unterwegs gewesen.
Autofahren ist für mich wirklich nichts anderes als ein notweniges Übel.
Mit dem Pferd unterwegs zu sein ist nochmal eine ganz andere Sinnwahrnehmung. Da ist eine Tier mit eigenen Emotionen, darum muss man immer wach und present sein, damit das Miteinander harmonisch wird.
Jede Fortwegungsart hat seine eigenes Tempo und seine eigene Qualität.
Im Schneckentempo sind wohl nur noch kleine Kinder unterwegs, die staunend all die Dinge betrachten, die sie am Wegrand entdecken.
Auf unserer zwei Tageswanderung habe ich gestaunt, wieviel Schönes sich in unserer nächsten Nähe befindet.
Ich kann nur empfehlen, einfach mal von zuhause auf los zu laufen, soweit die Füsse tragen. 


Kommentare:

  1. Oh Ihr seid toll... schöne Erlebnisse
    Liebe Du, ich hab den Blog von Netz genommen. Es schrieb ja grad in der Anfangszeit nicht nur ich, sondern auch die Grossen mit. Und nun mit den neuen Datenschutz gab es Verunsicherungen.
    Ich hoffe, dass wir uns gut informieren und schützen können. Dann kommen wir wieder, oder auch nur ich allein.
    Es geht mir gar nicht gut damit... :-(
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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    1. Ich habe mich gewundert, dass ich keine Kommentare mehr bekomme. Nun habe ich sie entdeckt. Sie werde mir wegen der neuen Bestimmungen nicht mehr per Mail zugeschickt.
      Ich finde es Schade, dass du nicht mehr schreibst. Ich finde Roberts Art zu Denken sehr spannent.
      Das mit der Impressumspflicht ist hat sehr ungut. Bei mir spielt es ja weniger eine Rolle. Mich findet man so oder so, wenn man das will.
      Alles Liebe, Katharina

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