Sonntag, 18. April 2021

Fünf kleine Mäuse


Ich liebe sie einfach, diese kleinen Mäuse, die gerade als Auftragsarbeit für einen Kindergarten, fertig geworden sind.

Vor zwei Jahren dufte ich sie schon einmal filzen. 

Solche Aufträge sind eine grosse Unterstützung für mich. Filzen ist gerade das Einzige, mit dem ich Geld verdiene.

Auch wenn in der Schweiz gerade auf Teufel komm raus gelockert wird und Theater spielen wieder möglich ist, traue ich der Situation nicht. 

Ich hoffe, ich sehe das zu pessimistisch und ich kann bald wieder zusammen mit meinen Figuren auf der Bühne stehen.



Kommentare:

  1. Deine Mäuschen sind schnüsig. :-)

    Von grossen Lockerungen sehe ich nichts: Restaurantterrassen offen, wenn die Bise bläst, ist ja auch nicht wirklich eine Option. In der Schule ist auch alles noch beim Alten. Singen im Chor ohne Maske, wenn pro Sängerin 25 Quaddratmeter zur Verfügung stehen und auch nur 15 Leute, belebt auch den Chorgesang nicht. Ein Theater mit 50 Sitzplätzen wird auch da nicht das grosse Publikum anziehen.

    Aber ja, immerhin, die Nachbarn reden von Verschärfung der Massnahmen. Zero Covid als Strategie? Du wirst noch lange lange lange lange zu Hause sein und hoffentlich ganz viele kleine Mäuschen filzen können.

    Liebe Grüsse von Regula

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    1. Ein Blick in die Nachbarländer zeigt doch sehr gut, wieviel Freiheiten wir hier haben und wie gut es uns noch immer geht, auch materiell.
      Unser Problem ist, dass wir das gar nicht wirklich schätzen und trotzdem Unzufrieden durch die Gegend laufen.
      Ich lebe schon lange sehr bescheiden, was Konsum angeht, ich treffe mich am liebsten nur mit wenigen Menschen und bin auch gerne Zuhause. Mir fallen die Massnahmen in meinem Leben gar nicht gross auf.
      Ich sehe einfach, dass ich unglaublich privilegiert im Vergleich zu ganz vielen Menschen auf dieser Welt.
      Corona hin oder her, wir können nicht so weiter leben, wie bisher, der Umwelt zu liebe.
      Liebe Grüsse, Katharina

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