Mittwoch, 19. Januar 2011

Das Zwiegespräch


Da meine Nadelfrau ausgewandert ist und nun Berliner Luft schnuppern darf, wollte ich eine neue Dame filzen.
Also habe ich die Schablone hervorgeholt, die Wolle augelegt, gewalkt und gedacht, was wäre, wenn ich sie flach herauskommen lasse. 
Das Ergebnis meiner Überlegung hängt nun bei uns an der Küchenwand. Ich habe es "Das Zwiegespräch" genannt. Gespräche sind wichtig, die mit unseren Mitmenschen, aber auch die mit uns selbst.
Offen beleiben, sich Gedanken machen, spielerisch damit umgehen, so entsehen neue Ideen.
So wie die Idee von figürlichen Flachfiguren, die ja im Grunde so neu nicht ist. Meine Pilze sind auch Flachfiguren, wenn auch frei geformte.
Trotzdem sind die Figuren für mich eine Neuentdeckung und ich habe das Gefühl, da kommen noch mehr nach.

Sonntag, 16. Januar 2011

Auch Mädchen haben Hosen an



Diese Hose in Gr.74 habe ich aus einem Resten von diesem Kleid genäht.
Auf diese Weise nimmt mein Stoffberg, der sich aus 25 Jahre Näherei bei mir aufgetürmt hat, auch langsam ab. Bei manchen Stoffen, die mir in die Hände kommen ist es wie eine Reise in die Verangenheit.

Samstag, 15. Januar 2011

Blumenjungenhose


Vielleicht sollte man ja modemutigen Bubenmamas wirklich eine Alternative bieten. Darum habe ich meine Kleiderstoffresten durchgeschaut, auf der Suche nach einem geeigneten Stoff.
Ich finde in diese Hosen sieht sicher auch ein kleinen Jungen süss aus.

Freitag, 14. Januar 2011

Allerleirauhkleider auch für Jungs

Kaum hat das Baby seinen ersten Schrei getan, wird es schon als männlich oder weiblich wahrgenommen und entsprechend eingekleidet.
Ein kleinen Jungen, der vielleicht mit einer Pradiesvogelseele auf die Welt gekommen ist, wird da sicher neidvoll auf die Mädchen blicken, denn für ihn gibt es gedeckte Farben und bloss nichts zu Auffälliges.
Jungs haben auch in ihrer Rolle als zukünftig Männer viel weniger Spielraum. Während bei Mädchen heutzutage auch "jungenhaftes" Verhalten toleriert und sogar gerne gesehen wird, haben es Buben, die sogenannte weibliche Verhaltensmuster zeigen, schwer.
Vielleicht ist dieses starre Korsett in das die Jungs gezwängt werden, auch Grund dafür, dass sie viel häufiger Probleme machen als Mädchen.



Meine 7/8 Hose, in Gr.74 aus Leinenstoff genäht, ist nun auch nicht gerade ein mutiges Vorzeigeobjekt für zukunftstweisende Bubenmode, aber ich will meine genähten Sachen verkaufen und da kann man eben nicht am Kundengeschmack vorbei produzieren.

Wäre ein Kleid meine beste Freundin...

...dann wäre es dieses Kleid:


Ich habe es hier schon einmal vorgesellt und warum ich es noch einmal zeige ist, weil ich gerade den Begriff "Tragebilanz" in einem Kommentar von Suchna bei Lucy gelesen habe.
Ich finde es noch interessant sich einmal Gedanken zu machen, warum man ein Kleid viel häufiger vom Kleiderbügel holt als die anderen.
Nun, dieses Kleid ist einfach bequem, ist vielseitig kombinierbar, ich fühle mich wohl darin und ich habe das Gefühl, dass es mich wirklich steht, es sieht auch ohnen das Bügeleisen gesehen zu haben gut aus, der Stoff ist auch nach häufigem waschen noch schön.
Einzig etwas irritiert mich immer wieder, kommt es frisch aus der Waschmaschine müffelt es leicht.
Aber auch eine bester Freundin ist ja nicht perfekt.
Vielleicht zeigt ihr ja auch mal eure Lieblingskleider.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Allerleirausche Kinderkleiderkollektion


Da ich auch dieses Jahr vorhabe meinen Sachen an ein paar Märkten zu verkaufen und ich meine Mädchenkleider ganz gut verkaufen konnte, habe ich mit der Kleiderproduktion angefangen.
Ich habe aber nicht vor in grossen Massen zu produzieren, die Kleider sollen Einzelstücke bleiben, dass heisst, vom gleichen Modell gibt es nur eines,in verschiedenen Grössen.
Dieses ist mein erstes Kleid mit dem Stoff vom Stoffmarkt in Ulm.
Es ist aus Feincord in Gr.115, hinten ist es etwas länger als vorne.

Kleine Details:

Mittwoch, 12. Januar 2011

Teilnehmen


Am 22.1 ab 15.00 Uhr findet im "Kafi für dich" in Zürich wieder ein Stricktreff statt.
Ich habe mich angemeldet, vielleicht hat ja noch jemand Lust zum mitstricken.
Anmelden kann man sich hier: info@strickcafe.ch

Nicht alle können nach Zürich kommen, aber an einer Unterschriftenaktion gegen das Bienensterben kann jeder teilnehmen.
Vor kurzem hat mir ein Imker erzählt, dass in Amerika, die Bienen von Farm zu  Farm gefahren werden müssen, weil es nicht mehr genügend Völker für alle Plantagen und Felder gibt.
Mich hat das Gehörte sehr erschreckt und am liebsten hätte ich das Bild von den Bienen in Lastwagen ganz schnell wieder vergessen.
Die steigende Zahl von unfruchtbaren Menschen können die Hilfe der Fortpflanzungsmedizin in Anspruch nehmen. Das kann die Natur nicht. Sterben die Bienen aus, stirbt auch die Menschheit aus.
Der Imker hat mir auch erzählt, dass immer mehr Frauen, sich eine paar Völker kaufen und mit der Imkerei anfangen, aus dem Wunsch heraus, etwas für die Zukunft der kommenden Generationen zu tun.
Soweit kann und will nicht jeder von  uns gehen, aber eine Unterschrift kann jeder leisten.