Ein poetisches Bilderbuch zum Träumen, Lächeln, Nachdenken und Freuen


Montag, 28. Februar 2011

Catherine meets Allerleirauh


Heute ist der letzte Tag der MMMF-Aktion.
Mein persönliches Fazit:
- es hat Spass gemacht, die jeweiligen Outfits in passender Umgebung zu fotografieren und mit kleinen Geschichtchen zu schmücken
- ein neuer Blick auf meine alten Kleider und deren Kombinationspotential bekommen
- gelernt, dass man auch mit Stativ ganz brauchbare Fotos machen kann
- schöne Nähblogs entdeckt
- noch nie war der Februar so kurz, trotzdem bin ich froh, dass er jetzt vorbei ist, denn:
- sich immer ins rechte Licht zu rücken ist auf die Dauer ganz schön anstrengend
- staunend bemerkt, dass die Kommentare nicht proprotional zu den Besucherzahlen steigen sondern  sinken
- darum ein grosses Dankschön, all denen, die mir ihr Wohlgefallen an meinen Posts Kund taten, denn eure Worte streicheln meine Seele wie Seide!
Zum Schluss ein grosses Dankeschön an, an Catherine, die diese tolle Aktion organisiert hat!!!

Mein letztes Oufit besteht aus einem genähten Rock von Catherine, passend dazu ist nun endlich mein Jäckchen aus der Rebecca Nr.43 fertig geworden. Ich habe mit Drops Alpaca staubrosa gestrickt, die ich hier bestellt habe. Mein Tüllrock blitzt auch noch etwas hervor.

MMMF, ich sage zum Abschied leise Servus und freue mich auf den März mit euch.

Sonntag, 27. Februar 2011

Allerleirauh als Pizzabäckerin

Manch einer denkt vielleicht beim Anblick meiner Kleidervielfalt: Meine Güte, was für ein Aufwand , nur für Klamotten!


Ich denke es ist wie beim Pizzaessen, die einen sind mit Pizza Margerita aus dem Tiefkühlfach zufrieden, für die anderen muss es eine aufwendig belegt, selbstgemachte Variante sein und manchmal wechseln die Vorlieben je nach Lust und Laune.
Für mich sind Kleider mehr wie eine unwichtig Äusserlichkeiten, das hängt aber stark damit zusammen, dass ich meine Kleider weitgehen selber nähe. Es ist wie ein Bild malen, mit Stoffen.

Das Kleid, dass ich heute trage, habe ich hier schon einmal vorgestellt.

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Samstag, 26. Februar 2011

Allerleirauh unter Hühnern

Um dem tollen Hahn zu gefallen habe ich dieses Kleid angzogen:


Aber er hatte mehr Interesse an dem Gecko auf meinem Kleid. Tja, wird wohl nichts mit mir als neue Harmesdame.

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Männliches Konkurrenzverhalten



"Pfffff," spricht hier der Hahnenmann,
"schaut euch mal mein Harem an.
Was die Hasen zu Wege bringen,
kann mir ganz allein gelingen.
Leider, welch eine grosse Barbarei,
enden meine Kinder oft als Frühstücksei!"

Freitag, 25. Februar 2011

Ich singe im Walde so für mich hin


Ich habe mir gedacht, ich singe euch heute ein Lied, das mir oft in den Sinn kommt, wenn ich durch den Wald spaziere. So schön, wie die schöne, leider viel zu früh verstorbene Alexndra, singe ich es natürlich nicht, aber singen macht mir einfach Spass, auch wenn es traurige Lieder sind.



Das Kleid ist von hier, die Jacke von hier.

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Donnerstag, 24. Februar 2011

Schwarz-black-nero-noir

Es ist ja manchmal so eine Sache mit geschenkten Gutscheinen. Man versorgt sie gut, man vergisst sie, man bekommt sie irgendwann wieder in die Hände und denkt, oh Schreck, wie die Zeit vergeht.
So geschehen mit diesen Gutscheinen:


Aber da das Kurtheater in Baden sehr kulant ist und Gutschein auch 9 Jahre nach Ablauf der Gütigkeit noch einlöst, habe ich mir heute mit meinem Mann einen netten Abend gemacht.
Getragen habe ich diese Kleid:


Schlicht Schwarz ist es und ein Modell aus einem der Brigitte Sonderhefte aus den 90er Jahren.
Ich trage es nur zu besonderen Gelegenheiten, meist ist das, wenn ich einen Auftritt mit dem Chor habe, in dem ich singe.
Ich finde, dass Schwarz eine Farbe ist, die die Persönlichkeit in den Mittelpunkt stellt und das gefällt mit an dem Kleid sehr.
Warum trage ich dann so selten schwarz, frage ich mich gerade.

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Mittwoch, 23. Februar 2011

Trachtenmode aus dem 18. Jahrhundert


Da es gestern sehr kalt war, habe ich mir im Laufe des Tages noch ein Jäckchen angezogen. Ich hatte einen Termin in Luzern und bin vorher noch durch die Altstadt gebummelt. In einem Schuhladen wurde ich von der Verkäuferin gefragt, ob ich eine Tracht anhabe.
Interessant, was für Assoziationen meine Kleidung wecken können.
Die Kleidung, ein Spiel mit Stilmitteln ermöglicht soviele verschiedene Rollen, in die wir schlüpfen können.

Rot, Grün und Blau...

...isch im Chasperli sei Frau.


Jacke von hier, Kleid von hier und einmal mehr die Japanhose.

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Dienstag, 22. Februar 2011

Für Gartenarbeit ist es noch zu früh...

...denn auch bei uns in der Schweiz soll der Winter wieder Einzug halten.



Meine Kleidung heute würde wohl viel eher in einen gepflegten Guthausgarten passen, als in meine kleine Wildnis hier um unser Haus.
Und irgendwie sehe ich heute auch so aus, als käme ich aus dem 18.Jahrhundert.
Kleid von hier, Rock habe ich hier schon einmal gezeigt.

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Montag, 21. Februar 2011

Standing in the rain

Heute bin ich ein Chameleon und passe mich der Umgebung und dem Wetter an.
Jacke von hier, Hose schon älter, Kleid von hier.


Maria, meine Oberteil von gestern ist genäht und sieht so aus. Ich denke man kann jeden Pulli in dieser Form verlängern, der Saum misst bei mir 90cm.


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Sonntag, 20. Februar 2011

Cupcakeverkäuferin sollte man sein!

Das ist die Erkenntnis, die ich aus den Standbeobachtungen meiner letzten zwei Märkte, gewonnen habe.
Bei 4,50 Fr. das Stück gehen die kleinen Dinger weg wie warme Weggli (Semmel).
Aber ich bleibe doch lieber bei der Herstellung von weniger kalorienreichen Produkten.
Und backe, so wie heute, nur zu meinem und dem Vergnügen meiner Familie.
Heute trage ich Uraltkleidung.


Dafür durfte ich der Tochter etwas Neues nähen. Sie ist heute für eine Woche ins Snowboardlager gefahren und hat sich für den Abschlussabend diese Wickeltunika aus einer easy fashion F/S 2006 gewünscht.



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Samstag, 19. Februar 2011

Standbilder vom Nachtmarkt

Ich hatte dieses Kleid an, dazu meinen geliebten Tüllunterrock



und so hat meine Stand ausgesehen:


Marktfahrerbericht: Immer wieder grosse Begeisterung  für meine Tierchen , leider schon wieder nur kleiner Gewinn im Geldbeutel.

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Freitag, 18. Februar 2011

Schneckenhaustage...

...gibt es natürlich auch bei mir. Das sieht dann so aus, Hose und Wickeljacke aus alten Ottobreheften:


Für Tage, wo ich einfach als ein unauffälliges Fischlein im grossen Fischschwarm mitschwimmen will, habe ich natürlich auch Kleider im Schrank.
Mein Kleiderstil ist für mich normal. Dass ich damit wohl immer wieder auffalle, dass versuche ich einfach nicht wahr zu nehmen. Denn ich trage meine Kleider nicht, um aufzufallen, sondern weil sie mir gefallen.
Es gibt ja diesen Spruch: Der/ Die will um jeden Preis auffallen.
Auffallen ist negativ besetzt in unserer Gesellschaft. Warum das so ist, darüber könnte man wohl Bücher schreiben.
Wenn ich unsicher werde in Bezug auf meine Kleidung, dann denke ich immer an ein Gespräch zurück, dass ich auf der Strasse mit einern älteren, völlig unauffällig angezogenen Frau, hatte. Sie hat mir nämlich gesagt, sie freue sich immer, wenn sie mich sehe, weil ich immer so schön und bunt angezogen wäre. Leider hätte sie nicht den Mut sich auch so zu kleiden.
Mich haben ihre Worte so gefreut, dass ich sie nie mehr vergesse habe, obwohl dieses Gespräch schon Jahre her ist.
Mit mehr Mut, wären unserer Strassen bunter. Warum sind viele so mutlos?

Mutige MMMF-Teilnehmerinnen hier.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Bett * Geschichte

Ich brauche dringend ein grösseres Bett für meine Häschen, aber was das wieder kostet!


Da muss ich mich erstmal ausziehen und überlegen.



Ich kaufe doch lieber nur einen Blumenstrauss.

 

Kleid von hier, Jacke von hier und Unterkleid.

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Mittwoch, 16. Februar 2011

HUCH!!!

Wer hat denn da nicht aufgepasst???


Ich tanzte im Walde so für mich hin...

... und übe schon mal für`s saturday night fiver.


 Im Kleid von hier, Mantel von hier und Strickjacke von hier, Hose ist alt und Schal und Mütze gekauft.

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Nachtmarkt-für die Freunde der Nacht

Am nächsten Samstag werden ich mich mit meinen Tierchen hier vergnügen:

Dienstag, 15. Februar 2011

Loblied an das Kleid

Es ist ja der einen oder anderen schon aufgefallen, dass ich sehr viele Kleider besitze. Damit meine ich nicht die unsere Blössen bedeckenden Textilien im Allgemeinen, nein, ich meine das Kleid als Kleidungstück schlechthin.
Es stimmt, das Kleid ist mir das Liebste von Allen, denn ein Kleid wirkt für sich. Während man sich bein Rock Gedanken machen muss, mit was man wohl die obere Körperhälfte ins rechte Licht rückt, kann man das Kleid einfach überziehen und Frau sieht in der Regel gut aus. Je nach Schnitt greift man noch zum passenden unifarbenen Pulli oder T-shirt, mehr braucht es nicht zum glücklich sein.
Ich gehöre mit 1,59cm zu den eher kleinen Menschen und auch da sehe ich im Kleid Vorteile, weil es mich nicht optisch, wie eine Zauberer im Zirkus seine Assistentin,  in zwei Teile zersägt.
Ein Kleid streckt und überspielt netterweise meine Schokizonen. Danke, Kleid, dafür!
Ein Rockschnitt ist bei mir Pflicht, eine Kleiderschnitt ist die Kür des Nähens. Wobei auch eine Rock mal 10 Punkte von meinem internen Preisrichter bekommen kann, aber bei der Kür ist meine Naht beschwingter.
Der Name sagt es ja schon, während Rock nach ernsthafter Bodenständigkeit klingt, bringt das Kleid mich zum Träumen, zum Tanzen, zum Schweben.
Du Kleid, du Ode an die Leichtigkeit des Seins.


Das Kleid, dass ich heute trage ist aus meiner allerersten Post zum Thema Nähen. Ich habe es oft und gerne an, es ist einfach bequem und nicht empfindlich.
Weil ich immer mal wieder nach dieser Japanhosen gefragt werde, dass Buch aber scheinbar im Moment nicht erhältlich ist, erkläre ich hier, wie man sie nähen kann:
Man nehmen ein X-beliebigen Hosenschnitt, im Original ist das eine Gummizughose deren Beine jeweils aus einem Teil besteht. Die Beinlänge hört etwa in Kniehöhe auf, dort sollte der Durchmesser um die 56cm betragen. Ich lasse unten am Beinende an der Naht etwa 10 cm offen. Dann schneitet man aus dem Stoff ein Rechteck von der Länge 84cm und Höhe 28cm (Nahtzugabe schon eingerechnet) zu und rafft es. Dann muss man die Raffung an den Hosenbeinen annähen und die Hosenbeinnaht schliessen.

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Montag, 14. Februar 2011

Die Liebe...


...und ihre Folgen...

Rot durch den Tag der Liebe

Vor Jahren habe ich diese Kompination von Unterkleid, Kleid und Kurzpulli sehr gerne getragen. Heute am Valentinstag habe ich diese alte Liebe mal wieder aus dem Schrank befreit und an diesem schönen Morgen spazieren geführt.


Mit Jacke, Schal und Mütze kam ich mir vor wie aus einen anderen Jahrhundert gekleidet.


Grosse Liebe: Kaya und ich 


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Sonntag, 13. Februar 2011

Kultureller Familienausflug

Etwas Kultur so ab und an kann ja nicht schaden und so ist die ganze Familie heute ins Schauspielhaus nach Zürich gefahren. Aber man soll es ja nicht übertreiben und so haben wir uns für leichte Kost entschieden. Das Dornröschen war hübsch gemacht, besonders die Kostüme hatten es mir angetan.

Mein Kostüm war heute dieses Kleid mit Unterrock, hier schon einmal gesehen.


Beim heutigen Abstimmungsresultat frage ich mich allerdings schon, was für eine Kultur wir hier haben, wo die Waffe im Haus mehr zählt als die Menschenleben, die man durch eine sichere Versorgung dieser Waffen retten könnte.

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Samstag, 12. Februar 2011

Standbilder vom Guzzumarkt


 Marktbericht:
- nicht viel verkauft, aber immerhin mit schwarzen Zahlen nach Hause
- nette Gespräche geführt mit Marktfrauen, Bloggerin Dana und Besucherinnen
- und MMMF-Foto gemacht, wenn auch leicht verschwommen
- Punkte für diesen Tag auf der Skala 1 bis 10: 8 Punkte


Kleid von hier, Japanhose und Bolero

Freitag, 11. Februar 2011

Frauenabend



Heute Abend gehe ich in den Ausgang. Was in deutschen Ohren vielleicht so klingen mag, wie der polizeilich bewilligte Freigang eines Häftlings, ist in der Schweiz das Synonym für die Freizeitgestaltung im abendlichen, öffentlichen Raum.
Meist geht man "eis go zieh", was dann soviel heisst, wie etwas trinken gehen. Wir gehen nicht nur trinken, wir gehen auch essen.
Dazu trage ich heute ein frauliches Outfit: einen alten Rock aus einer Ottobre, eine Oberteil, keine Ahnung mehr woher, Tüllunterrock, einen gekauften Pulli und ein Kochbuch, um mir schon mal Appetit zu holen.

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Gedanken zum Storchenkleid


Arlett hat mir gestern im Kommentar diesen lustigen Spruch geschrieben:

Auf unserer Wiese gehet was, watet durch die Sümpfe.
Es hat ein schwarz-weiß Kleidchen an und trägt auch rote Strümpfe.
Filzt die Puppen, schnapp, schnapp, schnapp.
Schneidert lustig, klapper-di-klapp
Wer kann das erraten?

Ich wäre ja selber ja nicht darauf gekommen, aber die Assoziation ist schon stimmig.
Aber was soll ich sagen, ich bin gestern wirklich sehr gerne als Storch beschwingt durch die Gegend stolziert.
Es zeigt sich einmal mehr, mit dem richtigen Styling ist vieles noch zu retten.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Träumen in der Sonne


Rotes Schleifchen geht nicht, weil das Kleid gar keine Taille hat. Aber rote Strümpfe gehen und plötzlich fühle ich mich wohl in dem Kleid.
Vorher fühlte ich mich etwas wie eine Babuschka, die aufs Feld geht um Kartoffeln zu ernten und jetzt fühle ich mich, wie eine Allerleirauh, die gerne einen kleinen Spaziergang durch Paris macht und dann in einem netten Café einen feinen Tee und ein Stückchen Kuchen essen würde. Na, in dem Kleid haben locker sogar zwei Stückchen Platz.
Unglaublich was Strümpfe so auslösen können.

Schwarz-Weiss-Gemustert

Manchmal habe ich die Tendenz alles in Schwarz oder Weiss zu sehen, gut oder schlecht. Ab und zu geht es mir mit dem Puppentheater so. Ich bekomme immer wieder gut Rückmeldungen, aber ich glaube nicht wirklich an mich.  Das hintert mich daran aktiv für mich Werbung zu machen und das führt dann wieder dazu, dass ich nicht so viele Engagements habe, wie ich mir wünschen würde. Dann sehe ich schwarz, statt weiss. Ich weiss im Moment nicht recht wie weiter damit, aber eure Begeisterung zu meinen Bildern hat mich gefreut.




Das heutige Kleid, habe ich hier schon einmal gezeigt, dazu trage ich kleinkarierte Hosen.
Die Bedenken dem Kleid gegenüber sind geblieben, aber das Tragegefühl ist toll. Auch so ein Fall von nicht recht wissen, was damit anfangen. Aber es gibt ja nicht nur Schwarz oder Weiss, es gibt ganz viel dazwischen, man muss es nur sehen können.


Die heutige MMMF-Liste

Mittwoch, 9. Februar 2011

Jahreszeitenkleider


Ich bin nach nach den Jahreszeitenkleidern gefragt worden.
Nun, das sind eigentlich keine Kleider eher Schürzen, weil bei einer Alleinspielerin muss alles schnell gehen, lange Umkleidepausen kann ich mir nicht leisten.
Diese Schürzen werfe ich über eine grosse (Welt)Kugel und schon hat man eine neue Jahreszeit.
Im PuppenTheater ist alles auf einfach Art möglich und gerade deswegen liebe ich es.

Vorhang auf für Arbeitskleidung

Heute Mittag habe ich eine PuppenTheaterVorstellung.
Das ist meine "Unterkleidung"...


über die ich meine Jahreszeitenkleider ziehe.


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Dienstag, 8. Februar 2011

(Fast) Ganz in Weiss

oder als "Unschuld vom Lande" wandle ich heute durch die frühlingshafte Welt.





Bis auf den Pulli ist alles selbstgenäht und schon recht lange in meinem Kleiderschrank zu Hause. Nur die Hose ist neu, aber die sieht man eh fast nicht.
Vielen Dank für eure grosse Rosaresonanz. Überhaupt bin ich ziemlich sprachlos, was diese MMMF-Aktion zur Zeit meinem Blog für Besucherzahlen beschert. Ich freue mich sehr über euer Interesse.

Ich wurde gefragt, womit ich mich inspirieren lasse. Nun, im Moment sind das meine Japanbücher, aber auch zwei französische Blogs von Geschäften, die dort ihre Kleider präsentieren. Ihr findet sie hier und hier. Diese Blogs sind eine wahre Augenweide, aber für den Alltag sind die Kleider, selbst für mich, die ich ja auf dem Land lebe, etwas zu overdressed. Aber zum Ideen holen sind sie ein wunderbares Schatzkästchen.
Ich sehe meinen Stil als ein Spiel mit Schnitten, Farben, Stoffen und Proportionen.
Was ich auch einmal gesagt haben möchte, mein Kleider sind wirklich einfach zu nähen,  ich bin überzeugt, dass jede das (lernen) kann.
Und was ja auch nicht zu vernachlässigen ist, meine Kleider kosten mich weniger, als wenn ich sie in den Läden der populären Modeketten kaufen würde, von den teuren Boutiquen ganz zu schweigen.

Manchmal macht meine Fotoapparat so abgespacede Bilder, auf denen ich mich fast nicht erkenne:



Allerleirauh von Raumschiff Enteprise beamt sich auf den MMMF-Planeten.

Montag, 7. Februar 2011

Hassfarbe Rosa


Immer wieder lese ich, in verschiedensten Blogtexten, dass Frauen Rosa hassen. Hass ist ein sehr starkes Gefühl und mir ist es unerklärlich, wie man einer Farbe mit so viel Ablehnung begegnen kann. Wieso ist gerade eine Farbe so negativ besetzt, die die mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht wird?
Interessanterweise ist es noch gar nicht so lange her, dass Rosa die Farbe der Jungen war:
Rosa wirkt sanft und weich, weshalb es seit den 1920er Jahren allgemein mit Weiblichkeit assoziiert wird. Vorher galt Rosa als männlicher Babyfarbton. Rot hat die Assoziationen Leidenschaft, Blut, aktiver Eros und Kampf. Somit galt es lange Zeit als „männliche“ Farbe und Rosa, das „kleine Rot“, wurde Jungen zugeordnet. Blau dagegen ist in der christlichen Tradition die Farbe von Maria. Somit war Hellblau, das „kleine Blau“, den Mädchen vorbehalten. Quelle Wikipedia

Hier trage ich Japanhose, Out-of-africa-Mantel, Schal und Mütze (geschenkt), das Kleid ist älteren Datums nach einen Ottobreschnitt.
Man sieht es, ich mag Rosa in all seinen Farbnuancen gerne.
Und um noch einmal Wikipedia zu zitieren:
Der Farbton wird im Sinne von *optimistisch, erfreulich, positiv* genutzt.

Ja, Herr M, wir könnten solitarischer sein, aber Frauen sind eben auch nur Menschen. 
Ein weites Feld der Dikussion ohne rosarote Brille...

Nachtrag, passend zum Thema: Ich habe gerade in der Zeitung gelesen, die Schweiz feiert heute 40 Jahre Frauenstimmrecht. Nutzen wir das Recht, das unser Mütter und Grossmütter vor noch nicht all zu langer Zeit erkämpft habe.
Am Wochenende ab an die Urne, ihr Schweizer Frauen, es ist wichtig!

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Sonntag, 6. Februar 2011

Aus Alt mach Anders

Lucy hat dazu aufgerufen, den Leichen im Kleiderschrank neues Leben einzuhauchen.
Diesen Rock hatte ich fast nie an, weil die Bewegungsfreiheit etwas eingeschränkt war und irgendwie war er mir wohl auch etwas zu langweilig.


Also habe ich beherzt zu Schere gegriffen. An das Futter habe ich einen Volant aus den Reststücken unserer Vorhänge genäht und dann kamen auch noch Taschen (ein Glück, wenn man nie Stoffresten wegwirft) dazu.
So sieht er jetzt aus, dazu trage ich eine alte Wickeljacke aus Strickstoff:



Ich glaube, der Wiederbelebungsversuch ist gelungen, mein Herz hüpft auf jeden Fall, wenn ich mir meinen "neuen" Rock so ansehe.


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